Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Beim Finale gegen die Rangers stand Almamy Touré über die volle Spielzeit auf dem Platz. Foto: IMAGO / Revierfoto

Touré: „Sehr stolz darauf, das alles mit der Eintracht erlebt zu haben“

Nachdem er im Januar 2019 von der AS Monaco zur Eintracht gekommen war, verbrachte Almamy Touré insgesamt viereinhalb Jahre in Frankfurt. Als Stammspieler etablieren konnte sich der Verteidiger in dieser Zeit nicht. Trotzdem dürften ihn die allermeisten SGE noch ihn sehr guter Erinnerung behalten haben. Denn während der entscheidenden Phase der Europa-League-Saison 2022 wurde Touré auf einmal ganz wichtig: Beim legendären 3:2 in Barcelona ersetzte er den gelb-rot-gesperrten Tuta und lieferte gegen das Weltklasse-Team einen starken Auftritt ab. In London stand der der Verteidiger ebenfalls in der Startelf, bevor er im Rückspiel gegen West Ham schon nach sieben Minuten für den verletzten Hinteregger eingewechselt wurde. Auch im Finale ersetzte Touré den Österreicher und war mit seiner über 120 Minuten lang stabilen Leistung am Frankfurter Titelgewinn mitbeteiligt.

„Keiner hätte das vor diesen Spielen gedacht“

„Es war verrückt, in Barcelona zu gewinnen. Auch der Sieg gegen West Ham. Keiner hätte das vor diesen Spielen gesagt“, beschreibt er in einem Interview mit der Eintracht. „Wenn ich heute Videos davon sehe, denke ich immer daran, wie verrückt das alles alles war. Natürlich bin ich sehr stolz darauf, das alles mit der Eintracht erlebt zu haben.“ Der Sieg gegen die Rangers sei zusammen mit seiner Französischen Meisterschaft mit dem AS Monaco 2107 der schönste Moment seiner Karriere gewesen. Aber auch auf seine gesamte Zeit in Frankfurt blickt Touré gerne zurück: „Ich hatte schöne Jahre mit all den Leuten und Fans. Ich bin immer noch stolz darauf, dabei gewesen zu sein.“

Regelmäßigen Kontakt pflegt der Verteidiger noch mit zwei seiner ehemaligen Mitspielern: „Ich bin noch sehr eng mit Evan N’Dicka. Wir rufen uns an und reden oft miteinander. Mit Djibril Sow spreche ich manchmal über Snapchat.“ Darüber hinaus gibt es noch einen Adlerträger, den Touré vermisst: „Um Timothy Chandler zu sehen und einen Spaß mit ihm zu machen, wäre ich gerne nochmal in Frankfurt. Ich bin mir sicher, dass er sich nicht verändert hat.“

„Die Leute im Club waren sehr nett zu mir“

Wenig erfolgreich verlief das vergangenes Jahr für den Ex-Frankfurter. Sein im Sommer 2025 auslaufender Vertrag in Kaiserslautern wurde nicht verlängert. Erst im Januar fand er mit dem französischen Traditionsverein Girondins Bordeaux, der mittlerweile in der vierten Liga spielt, einen neuen Arbeitgeber. „Ich habe in Paris trainiert, um mich für das Wintertransferfenster fit zu halten. Mein alter Trainer hat damals Bordeaux trainiert. Er sagte mir, ich solle vorbeikommen und trainieren, damit ich fit bin“, erzählt Touré. „Aber dann habe ich mich im Training leider verletzt und musste daraufhin operiert werden. Die Leute im Club waren sehr nett zu mir, weshalb ich mich entschieden habe, dort zu bleiben und meine Reha zu machen. Jetzt bin ich wieder fit und glücklich, dem Team zu helfen.“

Viel Lob hat der Verteidiger auch für die Fans desabgestürzten Traditionsvereins übrig, die ihrem Club trotz der Viertklassigkeit die Treue halten: „Ehrlich gesagt war es etwas seltsam, denn als ich zum Stadion ging, war viel los.  Die Fans lieben den Verein immer noch. Aber jeder weiß, dass Bordeaux nichts in dieser Liga verloren hat.“ Der Aufstieg ist in dieser Saison aber noch möglich: „Wir wollen wieder hoch, aber es ist nicht einfach. Weil Bordeaux der größte Verein der Liga ist, gibt jeder alles gegen uns. Sie stehen tief und warten ab. Aber es sieh gut aus. Wir sind derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz und nicht weit weg vom Tabellenführer.“

 

 

Keine Kommentare

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.