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Hellmann spürte schon vor Weihnachten, dass etwas nicht stimmt. Foto: IMAGO / Sven Simon

Hellmann lässt aufhorchen: „Nicht so schwer, das Stadion zu erwecken“

Dass die Frankfurter Eintracht sich am Sonntagabend mit 2:0 gegen den direkten Tabellennachbarn SC Freiburg durchsetzt, ist als Ausrufezeichen in Richtung Europa-Cup zu verstehen. Die Hessen haben nach einer langen und tristen Zeit ohne Punktgewinne den Glaube wiedergefunden. Auch wegen Neu-Coach Albert Riera. Nach dem Heimsieg gegen die Breisgauer äußerte sich Vorstandssprecher Axel Hellmann zur Lage der SGE.

Versteckte Kritik?

„Wir haben jetzt einen anderen Zug auf dem Platz und eine andere Fokussierung. Wir sind kompakter und aggressiver. Ich habe schon vor Weihnachten gefühlt, dass uns ein Quäntchen fehlt. So konnten wir keine Spiele gewinnen. Das Quäntchen haben wir jetzt aber und deswegen gewinnen wir halt auch Spiele“, ließ der Eintracht-Boss aufhorchen bei „DAZN“. „Es ist eigentlich nicht so schwer, dieses Stadion, diese Ränge zu entflammen. Manchmal auch im wahrsten Sinne des Wortes.“ Es gehe darum, dass nicht nur die Ränge, sondern auch die Mannschaft mal ein Zeichen setzen müsse. So wie gegen Freiburg jetzt. „Das haben wir jetzt geschafft in dem Spiel, das hatten wir auch schon gegen Gladbach.“ Jetzt sei wichtig, weiter fokussiert zu arbeiten und auch weiter so kompakt zu stehen wie zuletzt.

Aussagen, die sich zwischen den Zeilen durchaus als Kritik am Fußball von Ex-Trainer Dino Toppmöller lesen lassen. Und Hellmann legte nach: „Hier, in diesem Stadion, sind alle zufrieden, wenn du Zweikämpfe führst, wenn du Zweikämpfe gewinnst und schnellen Fußball spielst. Da muss nicht immer alles gelingen. Es ist nicht so schwer, hier das Stadion zu erwecken.“ Zuletzt, unter Toppmöller und dann dem Interims-Duo, bestehend aus Dennis Schmitt und Alex Meier, war das Stadion zunehmend leiser geworden, phasenweise wurden sogar Tickets zurückgegeben. Eigentlich undenkbar im Frankfurter Stadtwald.

„Das braucht die Mannschaft“

Der Jurist zeigte sich durchaus angetan von Riera. „Es war sehr offensichtlich, von der ersten Begegnung an, dass jemand kommen wird, der einen klaren und kommunikativen Plan hat. Ich habe schon gespürt, dass Ansprache, Klarheit und auch mal Überzeichnen Teile seines Konzepts sind.“ Dass nicht jeder mit Rieras Art umgehen könne und es hier und da auch mal mediale Schelte gäbe, dass sei Hellmann schon früh klar gewesen. „Entscheidend ist, dass du die Mannschaft mal aus dem Fokus nehmen kannst, um in Ruhe trainieren zu können und um Ideen umzusetzen.“ Durch den medialen Fokus auf die Person Riera sei die Mannschaft also etwas entlastet worden. „Da war mir schon klar, dass das etwas ist, das die Mannschaft braucht.“ 

Ein heißes Schlussstatement ließ sich der Eintracht-Boss nicht nehmen: „Ich habe es schon auf der Mitgliederversammlung gesagt: Ich habe diese Saison noch nicht abgeschlossen. Es soll bitte keiner glauben, Eintracht Frankfurt würde eine Saison schon irgendwie um den 20. Spieltag herum abhaken! Wir können auf der Zielgeraden noch große Dinge schaffen und so wollen wir jetzt von Spiel zu Spiel die Themen angehen und schauen, wie weit die Füße uns tragen!“

 

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20 Kommentare

Avatar 1. lost in 2021 02. März 26, 02:09 Uhr

Wenn Hellmann bereits vor Weihnachten bemerkt („gefühlt“) hat, dass man so keine Spiele gewinnen kann, wäre es seine Pflicht gewesen früher einzuschreiten!

Das hätte uns vermutlich die aktuell prekäre Situation erspart und eventuell auch ein Weiterkommen in der Champions League ermöglicht.

Man sieht wie schnell die Mannschaft wieder Selbstvertrauen gefasst hat und um wieviel besser einzelne Spieler agieren. Die zuvor sicher 10-15 grausamen Spiele hätte man sich zum Teil ersparen können oder vielmehr müssen!

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Also hellmann hat 1-2 mal recht deutliche Kritik geäußert, aber es ist am Sport-Vorstand das umzusetzen.

Besser spät, als nie! 🤷‍♂️

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Fallback Avatar 3. snoop 02. März 26, 06:50 Uhr

Stimmt absolut, aber es gibt keine Garantie dass sich ein Trainerwechsel immer auszahlt. Die Resultate haben sich nicht verändert als das Interimsduo die Mannschaft betreute.
Zum anderen Übel fällt ein weiterer Kostenfaktor an, sprich zusätzliche Gehälter da Dino mit seinen Co-Trainer weiterhin bezahlt werden. Aber nicht nur Gehälter fallen an, da jeder neue Trainer andere Strukturen fordert die erstmal angeschafft werden müssen.
Einen Trainerwechsel muss gut überlegt sein und auch die Überzeugung muss vorhanden sein, wo in diesem Fall zusätzlich gewartet werden musste bisder abgebende Verein ihn freigab.

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Später ist man immer schlauer und kein Mensch weiß, wie es dann gelaufen wäre. Man sieht gerade, dass der neue Trainer ein entscheidener Faktor sein kann, um eine Mannschaft wieder wach zu rütteln. Auf der anderen Seite wünscht man sich Kontinuität und Vereinstreue. Vielleicht war der Zeitpunkt genau der richtige. Verletzte Spieler kommen zurück, andere finden wieder zur alten Stärke zurück und der Hauptfaktor: wir haben nur noch ein Spiel pro Woche und seit Sommer das erste mal wieder Zeit zu trainieren, Abläufe einzustudieren und wahrscheinlich auch Zeit für Teambuilding. Zusätzlich bekommen wir nicht einmal pro Woche in der CL eine Packung. Eigentlich ist alles sehr gut, um zur alten bzw. neuen Stärke zu finden und oben anzugreifen.

EINTRACHT!!!

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Avatar 5. voll_adler 02. März 26, 08:16 Uhr

Kennt hier jemand von den alten Haudegen noch alpi oder ball99?
Die haben nach jedem Beitrag eine hetzerische Scheiße geschrieben. Die haben nicht nur alles gewusst, die haben sogar alles BESSER gewusst.

Die Fußstapfen sind groß, aber lost in 2021 macht schon ordentlich Anstalten in diese herein zu treten.

Merkst du eigentlich selbst, was du von dir gibst? Du kommst nach über zwei Monaten mit "Aja, hätte er besser machen können. Den ganzen Dreck hätte man sich sparen können". Mal ausblenden, dass er
a) nicht alleine Entscheider ist
b) sich noch nicht aktiv mit anderen Trainern beschäftigt wurde
c) Trainerwechsel in der Winterpause und über die Feiertage kontraproduktiv ist
und noch einiges mehr
du ihm vorwirfst er hätte nichts unternommen. Meinst du ernsthaft es hat keine Gespräche mit Dino gegeben? Soll er nette und freundliche Menschen einfach vor die Tür setzen ohne vorher mit ihnen die Probleme anzusprechen und ihnen eine Chance zu geben noch mal das Ruder rumzureißen? Und das auch noch ohne eine gescheite Vertretung im Ärmel zu haben?

Warum kannst du dich denn nicht freuen, dass es jetzt klappt? Warum musst du trotzdem nörgeln?
Du bist Kategorie auf den Malediven am Strand liegen und sich beschweren, dass der Sand so hell ist und blendet....

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Avatar 6. Hooliganverachter 02. März 26, 08:44 Uhr

Heute lasse ich mich mal von der Euphorie anstecken.

Ich halte einen guten Lauf oder gar eine Serie wie weiland unter Gjula Lorant nicht für unmöglich. Und dann gucke mer mal was rauskommt.

Gut, dass Pauli die Punkte in Hoffenheim geholt hat. Dann brauchen die unsere nicht. 😊

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Fallback Avatar 7. frankfurter jung 02. März 26, 09:54 Uhr

Absolut daneben finde ich die Meinung von @1 lost in 2021 nicht. Wir hatten in 2025 schon lange keine Eintracht mehr auf dem Platz, sondern Einzelspieler, die keine homogene Mannschaft darstellten, mit deutlichen Leistungseinbrüchen und Motivationsverlusten. Das dürfte, müsste ständig im Austausch zwischen Hellmann und Krösche thematisiert worden sein, ohne schon früher gehandelt zu haben. Dass schon lange einiges nicht mehr gepasst hat, haben Hellmann und Krösche ja auch selbst in die Öffentlichkeit gebracht.
Ist passiert, jetzt aber Schwamm drüber. Krösche scheint mit Riera den für uns passenden Trainer verpflichtet zu haben.
Aus einem "wilden Haufen" hat Riera wieder ein Team geformt, das mit dessen Art Fußball zu spielen und auch kämpfen, wieder begeistert und uns Fans hinter sich gebracht hat. Riera, die Mannschaft und wir Fans, wieder Eintracht, endlich.

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Avatar 8. la bestia blanca 02. März 26, 10:01 Uhr Zitat - lost in 2021 Wenn Hellmann bereits vor Weihnachten bemerkt („gefühlt“) hat, dass man so keine Spiele gewinnen kann, wäre es seine Pflicht gewesen früher einzuschreiten! Das hätte uns vermutlich die aktuell prekäre Situation erspart und eventuell auch ein Weiterkommen in der Champions League ermöglicht. Man sieht wie schnell die Mannschaft wieder Selbstvertrauen gefasst hat und um wieviel besser einzelne Spieler agieren. Die zuvor sicher 10-15 grausamen Spiele hätte man sich zum Teil ersparen können oder vielmehr müssen! Path

Was willst du eigentlich? So einen Chaos wie bei Hertha oder Schalke? Aktionismus mit Panik-Trainerwechsel nach ein paar schlechten Spielen haben nur in den wenigsten Fällen zu Erfolgen geführt. Die beiden genannten Vereine sind perfekte Beispiele dafür, wie man es nicht macht! Ich finde, die Eintracht ist ein gutes Beispiel dafür, das man Trainer auch in unruhigen Phasen im Ruhe arbeiten lässt. Das macht uns auch für neue Trainer attraktiv.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 9. eagle family 02. März 26, 10:19 Uhr

Wenn Toppi die Kurve bekommen hätte, hätten alle applaudiert und gesagt, Kontinuität zahlt sich aus. Man hat dann die Reißleine gezogen, als man festgestellt hat, dass es nicht mehr klappen wird. Etwas spät? Vielleicht! Aber ich bin froh, dass wir kein Verein sind, der 3 Trainer pro Saison verschleißt. Vertrauen ist auch ein Faktor, der sich auf die Arbeit des Trainers auswirkt. Ich bin jetzt froh, dass es sich scheinbar bessert. Abwarten, wo wir am Schluss landen werden.

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Fallback Avatar 10. frankfurter jung 02. März 26, 10:49 Uhr

Lt. "Absolut Fußball" leichte Entwarnung bei Kaua Santos. Wohl keine ganz schwerwiegende Verletzung (Kreuzband). Optimistisch geschätzter Ausfall ca. 2 bis 3 Wochen. Wenn es sich so bestätigen sollte, durchatmen und nichts überstürzen. Die Leistung Zetterer's gestern war stark und tadellos.

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Fallback Avatar 11. mainhesse 02. März 26, 11:00 Uhr

Riera ist im Gegensatz zum eher nachdenklichen Toppmöller ein sehr selbstbewußter Trainer, und dieses Selbstbewußtsein überträgt sich auch auf die Mannschaft.

Aber wie wird Hellmann reagieren, wenn der Trainer mal ganz selbstbewußt Kritik äußert an der Zusammenstellung des Kaders ?

Wird er ihn dann auch noch loben ?
Oder wird das dann so enden wie bei Glasner, dem nach Kritik an der Kaderzusammenstellung eine Trennung "im beiderseitigen Einvernehmen" nahegelegt wurde ?

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Fallback Avatar 12. Sammy94 02. März 26, 11:51 Uhr Zitat - zeno Also hellmann hat 1-2 mal recht deutliche Kritik geäußert, aber es ist am Sport-Vorstand das umzusetzen. Besser spät, als nie! 🤷‍♂️ Path

Nein ein MK kann nicht alleine den Trainer entlassen, von den Regularien eines Vereines bist Du ungefähr soweit weg wie der Mars vom Mond...

P.S. Von wann ist das Interview sonst hat er nix zu sagen 414.700 Euro Strafe, das ist ihm egal?
Was erlauben Axel H. ...

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Fallback Avatar 13. Sammy94 02. März 26, 11:56 Uhr Zitat - snoop Stimmt absolut, aber es gibt keine Garantie dass sich ein Trainerwechsel immer auszahlt. Die Resultate haben sich nicht verändert als das Interimsduo die Mannschaft betreute. Zum anderen Übel fällt ein weiterer Kostenfaktor an, sprich zusätzliche Gehälter da Dino mit seinen Co-Trainer weiterhin bezahlt werden. Aber nicht nur Gehälter fallen an, da jeder neue Trainer andere Strukturen fordert die erstmal angeschafft werden müssen. Einen Trainerwechsel muss gut überlegt sein und auch die Überzeugung muss vorhanden sein, wo in diesem Fall zusätzlich gewartet werden musste bisder abgebende Verein ihn freigab. Path

ja über den Kostenfaktor, wir verkaufen also einen Spieler um die 5 Mio für DT die als Abfindung im Raum stehen, oder er geht nach WOB, dann für umme sind ja nicht alles.

Die Co-Trainer haben auch Vertrag und das know-how das damit verloren geht ganz zu schweigen...

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Avatar 14. lost in 2021 02. März 26, 13:22 Uhr Zitat - snoop Stimmt absolut, aber es gibt keine Garantie dass sich ein Trainerwechsel immer auszahlt. Die Resultate haben sich nicht verändert als das Interimsduo die Mannschaft betreute. Zum anderen Übel fällt ein weiterer Kostenfaktor an, sprich zusätzliche Gehälter da Dino mit seinen Co-Trainer weiterhin bezahlt werden. Aber nicht nur Gehälter fallen an, da jeder neue Trainer andere Strukturen fordert die erstmal angeschafft werden müssen. Einen Trainerwechsel muss gut überlegt sein und auch die Überzeugung muss vorhanden sein, wo in diesem Fall zusätzlich gewartet werden musste bisder abgebende Verein ihn freigab. Path

Die Kosten eines Trainerwechsels sind, nicht falsch verstehen, „peanuts“ gegen die finanziellen Folgen, wenn das europäische Geschäft verpasst wird und sich der Transferwert der Mannschaft halbiert!

Weiterhin fehlen Argumente, um Wunschspieler zu verpflichten oder arrivierte Spieler zu halten.

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Fallback Avatar 15. sgedummbax 02. März 26, 13:24 Uhr

Vergleicht man grundsätzlich mal den Einstieg von Toppmöller mit dem von Riera, dann lässt sich für mich nicht leugnen, dass unser neuer Coach charismatischer, dominanter und medial ausgebuffter daherkommt.
Ich würde es auch unterschreiben, dass eine frühere Trennung, noch vor der Winterpause, begrüßenswert gewesen wäre. Dino Fußball, den er mit dieser Mannschaft hat spielen lassen, war einfach nicht überzeugend und irgendwie auch langweilig. Sicherlich kamen viele Faktoren hinzu, die Dinos Wirken erschwerend beeinflusst haben und das gestehe ich ihm grundsätzlich auch zu!
Aber mich persönlich hat er in nahezu keiner Stellungnahme oder PK abgeholt. Mir kam es so vor, als hätte ich diese Formulierungen schon die Woche davor und die Woche davor von ihm gehört … Und damit bin ich möglicherweise nicht alleine.

Warum schreibe ich das hier? Weil ich mich einerseits über den neuen Trainer wirklich freue und andererseits die Kritiker am „zu langen Festhalten an Toppmöller“ verstehen kann.
Wenn Riera aber so oder so nicht früher zu uns wechseln konnte/durfte, hat man eine mögliche Erklärung für das längere Festhalten an Dino. Besonders wenn man schon früh von Riera überzeugt gewesen sein sollte.

Abschließend bleibt für mich, dass auch ich trotz Platz 3 in der letzten Saison, sehr häufig mit Dino Toppmöller und seinem Fußball gefremdelt habe.
Vielleicht sollten sich alle auf das hier und jetzt konzentrieren und den Fokus auf den Support für unsere junge Mannschaft und den bislang überzeugenden neuen Coach legen.

Seit 35 Jahren nur die SGE und das wird, Trainer hin Trainer her, auch IMMER so bleiben.

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Avatar 16. lost in 2021 02. März 26, 13:34 Uhr

Sachliche Kritiker des Vereins werden gerne schnell beschimpft und als Hater bezeichnet. Früher nannte man so etwas Blasphemie und war schnell bei der Steinigung!

Und wenn nett und freundlich reichen, um Trainer der Eintracht zu werden und zu bleiben, dann bist Du noch nicht hinter die Geheimnisse des Fußball-Kapitalismus gekommen.

Ich bin übrigens der Typ, dem klar ist, dass die Malediven bald keinen Strand mehr haben werden, sprich die Eintracht bei einem festhalten an Toppmöller möglicherweise über Jahre aus dem europäischen Geschäft gewesen wäre. Und ich „nörgele“, weil sich das zu lange festhalten am Trainer nicht wiederholen sollte.

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Avatar 17. lost in 2021 02. März 26, 13:36 Uhr Zitat - la bestia blanca Was willst du eigentlich? So einen Chaos wie bei Hertha oder Schalke? Aktionismus mit Panik-Trainerwechsel nach ein paar schlechten Spielen haben nur in den wenigsten Fällen zu Erfolgen geführt. Die beiden genannten Vereine sind perfekte Beispiele dafür, wie man es nicht macht! Ich finde, die Eintracht ist ein gutes Beispiel dafür, das man Trainer auch in unruhigen Phasen im Ruhe arbeiten lässt. Das macht uns auch für neue Trainer attraktiv. Path

Wenn es nach Dir geht, hätten wir Toppmöller weiter als Trainer und die letzten Spiele gnadenlos verloren.
Dann wärst Du offenbar glücklich wegen der Konstanz.

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Fallback Avatar 18. hajek222 02. März 26, 15:46 Uhr Zitat - Block42 Später ist man immer schlauer und kein Mensch weiß, wie es dann gelaufen wäre. Man sieht gerade, dass der neue Trainer ein entscheidener Faktor sein kann, um eine Mannschaft wieder wach zu rütteln. Auf der anderen Seite wünscht man sich Kontinuität und Vereinstreue. Vielleicht war der Zeitpunkt genau der richtige. Verletzte Spieler kommen zurück, andere finden wieder zur alten Stärke zurück und der Hauptfaktor: wir haben nur noch ein Spiel pro Woche und seit Sommer das erste mal wieder Zeit zu trainieren, Abläufe einzustudieren und wahrscheinlich auch Zeit für Teambuilding. Zusätzlich bekommen wir nicht einmal pro Woche in der CL eine Packung. Eigentlich ist alles sehr gut, um zur alten bzw. neuen Stärke zu finden und oben anzugreifen. EINTRACHT!!! Path

...und Skhiri beginnt die Spiele auf der Bank.

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Fallback Avatar 19. adelaar 03. März 26, 12:55 Uhr

"Es ist eigentlich nicht so schwer, dieses Stadion, diese Ränge zu entflammen. Manchmal auch im wahrsten Sinne des Wortes."
Manchmal... ja manchmal muss man gar nicht zwischen den Zeilen lesen oder horchen, manchmal sprechen Pyropathen und deren Supporter Klartext - oder nennen wir's etwas sachgemäßer: Zündelpoesie.

[Mmh... nur mal angenommen, es gäbe einen Weg die Brandsatz- und Ausschreitungsgebühren denen persönlich aufzuerlegen, die Sicherheit und Ordnung in einem fast 60.000 Personen fassenden Stadion zu garantieren und durchzusetzen haben... Ich weiß, total irre Idee - aber wäre es nicht vorstellbar, dass sich die Randale binnen kürzester Frist zumindest im Stadion aufgrund effektiver Maßnahmen marginalisieren würde??]

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 20. Boris 03. März 26, 18:13 Uhr Zitat - mainhesse Riera ist im Gegensatz zum eher nachdenklichen Toppmöller ein sehr selbstbewußter Trainer, und dieses Selbstbewußtsein überträgt sich auch auf die Mannschaft. Aber wie wird Hellmann reagieren, wenn der Trainer mal ganz selbstbewußt Kritik äußert an der Zusammenstellung des Kaders ? Wird er ihn dann auch noch loben ? Oder wird das dann so enden wie bei Glasner, dem nach Kritik an der Kaderzusammenstellung eine Trennung "im beiderseitigen Einvernehmen" nahegelegt wurde ? Path

Riera wird niemals so dumm sein, "selbstbewusst" öffentlich die Kaderzusammenstellung zu kritisieren. Warum sollte man sowas machen? Damit würde man ja den eigenen Spielern die Qualität absprechen und sie ihres Selbstvertrauens berauben, das wäre ja genau das Gegenteil von dem, was Riera will. Er motiviert die Spieler und will sie psychologisch aufbauen und bestärken. Er ist auch kein verwöhnter Fatzke, in Slowenien war der Kader weniger wert als einzelne Spieler der Eintracht, da hat er mit einem 12 Mio Kader gearbeitet, nach dem Double auch die EL Quali, in der Conference League einmal das Achtel- und einmal das Viertelfinale(!!) erreicht und auf dem Papier viel stärkere Teams geschlagen, das sind schon herausragende Leistungen. Für ihn ist das also eher ein starker Kader und genau die gleichen Spieler haben uns am Anfang der Saison noch begeistert. Dann kam die Verletzung von Uzun und Burkhardt und dann hat Toppmöller II irgendwie der Mut verlassen. Dennoch sind die Spieler selbstverständlich allesamt Erstliga-tauglich, das steht doch gar nicht zur Diskussion.

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