Wirklich ruhig ist es bei der Frankfurter Eintracht eigentlich fast nie, wenn es um Transfergerüchte geht. Egal ob auf der Abgangs- oder Zugangsseite – es vergeht kaum eine Woche, in denen nicht über die nächsten Schritte von Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche gesprochen wird.
In der letzten Woche rückte dabei immer wieder Verteidiger Nnamdi Collins in den Blickpunkt. Der deutsche Nationalspieler wurde immer wieder mit einem Abgang in Verbindung gebracht, vor allem Klubs aus England seien heiß auf ihn, hieß es. Gänzlich überraschend kam das nicht. Der 22-Jährige hat ohne Frage ein riesiges Talent und ist vielseitig einsetzbar. Bei der SGE spielte er bereits als Rechtsverteidiger, Innenverteidiger und zeitweise sogar rechter offensiver Mittelfeldspieler. In den letzten beiden Spielen kam nun hinzu, dass er sogar links verteidigte. Seit seinem Wechsel von Borussia Dortmund, wo er hauptsächlich in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam, zur SGE entwickelte er sich immer weiter und fand nach einer kleinen Formdelle in den Monaten nach seinem ersten Länderspieleinsatz im September in den letzten Wochen auch wieder zu seiner Form zurück. Unter Neu-Trainer Albert Riera ist er – auch durch Verletzungen wie die von Rasmus Kristensen oder Arthur Theate – wieder zum Stammspieler aufgestiegen. Collins sagte nach dem 0:0-Unentschieden gegen den FC St. Pauli, dass Riera ihm viel beibringe und er derzeit „aktuell sehr viel unter dem neuen Trainer“ aufsauge und ihm das sehr helfe: „Ich probiere alles umzusetzen, was der Coach mir mitgibt. Ich versuche der Mannschaft zu helfen und ich finde gerade im letzten Spiel hat es gut geklappt, aber auch heute gab es ein paar gute Szenen, auf denen man aufbauen kann.“
Die Folge der zuletzt steigenden Leistungen: Laut Medienberichten soll die halbe Premier League den gebürtigen Düsseldorfer auf dem Zettel haben, die Ablösesumme wurde in den Berichten bereits auf 35 bis 45 Millionen Euro festgelegt. Auch hier äußerte sich Collins selbst zu den Gerüchten und zeigte sich hier entspannt: „Das prallt eigentlich relativ gut alles an mir ab.“ Er lese „zum ersten Mal“ von den Gerüchten und sei daher „zum Teil auch verwundert“, erklärte er. An seiner derzeitigen Situation in Frankfurt habe er nichts auszusetzen: „Ich bin sehr glücklich, hier bei der Eintracht zu sein.“
Im Allgemeinen dürften die Gerüchte auch niemand in Frankfurt ins Schwitzen bringen, denn die SGE hat die Hand über dem jungen Abwehrmann, dessen Vertrag in der Mainmetropole bis zum 30. Juni 2030 läuft. Sollte er sich weiterhin so entwickeln wie er es im Gesamten seit seinem Wechsel zur SGE getan hat, dürfte die Ablöse weiter steigen. Dann gibt es auch ganz sicher mehr Gerüchte – aber das ist in Frankfurt nichts Neues.






15 Kommentare
Vertragslaufzeit ist zu kurz :-) "dessen Vertrag in der Mainmetropole bis zum 30. Juni 2026 läuft". Das sollte bestimmt 2030 heissen.
Ändert aber weniger als nix daran, dass hier spätestens morgen
der nächste Preisschild-Artikel rausgehauen wird.
Zitat adelaar vom 07.03.26, 00.27 Uhr
"Ääh, dann weißt du offenbar nicht, dass die Verantwortlichen sich als ehrenamtliche Freizeitschreiberlinge betrachten. Dafür ist das tagtäglich Gebotene grundsätzlich überaus beachtlich - oder etwa nicht?..."
Das wird dann sicher, ganz "Freizeitschreiberlinge" wieder heimlich, still und leise ohne jeden Hinweis im Artikel abgeändert.
Was genau will das heißen?
Ist es tatsächlich zu komplex, drei aufeinanderfolgende Einträge kognitiv zu verarbeiten?
Oder verstehst Du, adelaar, Deine eigenen Worte nicht?
Der Vertrag läuft bis 2030, die Redaktion sollte das zeitnah korrigieren, passiert halt mal.
Jedoch kein Grund, hier im Forum Sandkastenspiele zu betreiben.
Collins scheint vernünftig zu sein und keine Abwanderungsgedanken zu haben. Er hat zweifellos das Potenzial zu einem überdurchschnittlichen Spieler. Seine Leistungen pendeln jedoch noch zu sehr. Es wird sich zeigen müssen, auf welchem Niveau er konstant wird. Bei einer Ablöse von bis zu ca. 45 Mio ist es eher nicht ausgeschlossen, dass Eintracht ins Überlegen kommt.
Das bedeutet, dass DerScheich eine Privatfede mit der Redaktion führt und keine Gelegenheit auslässt, diese zu kritisieren.
Sag doch einfach ganz klar und direkt, was Du meinst. Dann verstehen es alle (vielleicht).
Ääh ja, ok... Aber was will er von mir?
Ganz einfach, du hast vor ein paar Tagen die Redaktion gegen seine Kritik verteidigt. Das reicht ihm anscheinend um dich zu kritisieren.
Es sprach der Scheich zum Emir: „Erst zahlen wir dann gehen wir“. Da sprach der Emir zu dem Scheich: “ Wir zahlen nicht und gehen gleich“.
Bei der FAZ oder dem Spiegel wären Scheichs Einwürfe vielleicht angebracht hier definitiv nicht und schon garnicht so.
Offensichtlich ist es ein kognitives Problem. Es steht alles da.
Weniger Interpretation, mehr Objektivierung und von sich auf andere zu schließen, sagt vorrangig etwas über Euch aus.
Wenn du solche offensichtlichen, kongnitiven Probleme hast, kannst du dir aber Hilfe suchen. Du musst das nicht alleine durchstehen.
https://tinyurl.com/kognitive-Hilfe
Hi an alle,
vielen Dank für den Hinweis, die Vertragslaufzeit war natürlich falsch.
Viele Grüße
Flo
Ich hab die Redaktionsarbeit als "grundsätzlich beachtlich" bezeichnet, was nicht heißen muss, dass im Speziellen nicht Kritik angebracht wäre.
Das penetrante und auch noch wiederholte Vermelden von "Preisschildern" geht mir schon immer besonders auf den Senkel, weil das für meine Begriffe den Sinn von Eintracht unterminiert: es gibt einem dieses permanente Gefühl eines Provisoriums von Mannschaft.
Und dass sich besonders bei Zahlen mal Fehler in die Beiträge einschleichen, ist wohl nicht der Rede wert. Gleichwohl wäre ein [stenografisch] kurzer Korrekturvermerk für die Übersicht hilfreich. Da teile ich das Anliegen des Users aus der Wüste - die miese Stimmung, die er mit seinen Einlassungen verbreitet, mag er allerdings für sich behalten.
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