Die Mannschaft konnte sich nach dem hart erkämpften Sieg über Hannover 96 von ihren Fans feiern lassen.

Nach einer hart umkämpften Partie und einem knappen 1:0 Sieg über Hannover 96 warten die Beteiligten, allen voran Premieren-Torschütze Danny da Costa, überglücklich über die drei Punkte. Das Tor des Tages erzielte eben jener nach einer Standardsituation von Comebacker Jonathan de Guzman, die es eigentlich so nicht hätte geben dürfen. Mit 42 Punkten bleibt die Eintracht auch nach dem 25. Spieltag in den Top Vier der Bundesliga. Wir haben für euch die Stimmen zum Spiel zusammengefasst.

Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt): „Wir haben vor dem Spiel schon erwartet, dass es ein enges Spiel wird. Ein Abnutzungskampf gegen eine Mannschaft, die gut spielt und gegen die es unangenehm ist zu spielen. Es waren viel Kampf, viele Unterbrechungen dabei. Die erste Halbzeit war auf Augenhöhe, da haben wir Gott sei Dank den Standard reingemacht. Das sind so Spiele, da machst du den rein. Der Jonny hat die Bälle richtig gut reingepfeffert. In der zweiten Halbzeit müssen wir das 2:0 viel schneller machen und das Ding zumachen. Tschauner hat heute ein sensationelles Spiel gemacht. Für de Guzman war es schwer, er hat seine Position und die Sicherheit gesucht. Die Standars waren aber richtig gut. Er hat Qualität und Ruhe am Ball. Auch Gelson hat es ordentlich gemacht, ganz wichtige Bälle abgelaufen. Wir sind froh, dass wir mit drei Punkten durch sind. Heute haben wir uns auch zum Schluss reingehauen. Die Hannoveraner haben uns alles abverlangt. Wir sind happy. Das tut uns gut, wenn man auf die Tabelle schaut. Jetzt fahren wir nach Dortmund und schauen, dass wir da was mitnehmen können.

zur vermeintlichen Elfmeterszene: „Wir sind alle froh, dass es den Videobeweis gibt. Das war eine Wahnsinns-Schwalbe. Kein Vorwurf an den Schiedsrichter. Aus dem ersten Instinkt heraus, sagst du Elfmeter. In der Zeitlupe war es aber klar zu sehen.“

Timothy Chandler: „Auch so ein dreckiger Sieg ist sehr wichtig. Man hat gesehen, dass unsere Mannschaft sich reigeworfen hat, gekämpft hat, jeder für jeden. Das war wichtig heute. Das waren wichtige drei Punkte. Hannover hat sehr viel gestanden, die Räume zugemacht. Das war sehr schwierig. Durch die Standards sind wir durchgekommen und haben ein Supertor gemacht. Das war ein super Kopfball. Es freut mich für Danny.“

Jonathan de Guzman: „Ich bin glücklich nach so einer langen Zeit zurück zu sein. Und über die drei Punkte. Ich war ein wenig überrascht, dass ich gespielt habe. Es war kein einfaches Spiel über 90 Minuten, aber wir haben die drei Punkte zu Hause behalten. Die erste Halbzeit war nicht nur für mich, sondern das gesamte Team schwierig. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel besser kontrolliert und mehr Chancen kreirt. Wir hätten das Spiel früher entscheiden müssen, sind aber froh, dass wir die weiße Weste bewahrt haben, speziell für den Keeper und die Fans. Standards sind meine Spezialität und der Trainer gibt mir da das Vertrauen. Ich bin natürlich froh, dass Danny den Ball reingeköpft hat. Die Verantwortlichen haben nach meiner Verletzung einen guten Job gemacht. Ich habe den Tag herbeigesehnt und entsprechend besonders ist der Tag heute für mich. Ich hoffe, wir können die heutige Leistung im nächsten Spiel bestätigen.“

Danny da Costa: „Als der Ball über die Linie ging, war das erstmal Glück pur. Eigentlich wollte ich mich erst bei Jonny bedanken, wusste aber nicht wohin mit mir. Ich bin da noch nicht so erfahren drin. Dass wir das Spiel dadurch noch gewonnen haben, ist umso schöner. Von Freunden und Familie wurde ich immer aufgezogen, dass ich Chancen eher kläglich vergebe. Der Treffer war kein Zufall. Wir trainieren Standards und die Abläufe. Das ist ein schöner Lohn für die Arbeit Tag für Tag. Es war klar, dass wir letzte Woche ein Scheißspiel gemacht haben. Wir wurden vom Trainer darauf getrimmt, dass wir erstmal wieder zurück den Basics müssen. Kämpfen, laufen und uns in jeden Zweikampf reinhängen. Das haben wir heute über 90 Minuten getan. Es war wichtig, eine Reaktion zu zeigen. Wir hatten Riesengelegenheiten, das 2:0 nachzulegen, wo der Torwart richtig gut hält. Trotzdem war es wichtig, dass wir hinten die Null gehalten haben. Das haben wir uns vorgenommen und das reicht heute mal. Das Jonny reinkommt und spielt, als wäre er nie weg gewesen, zeigt, dass wir eine hohe Qualität im Kader haben. Jeder kann einspringen, wenn er gebraucht wird.

zur Elfmeterszene: „Ich war da relativ ruhig, weil ich wusste, dass es einen Videoassistenten gibt und ich ihn nicht berührt habe. Er fällt schon, bevor er in meine Nähe kommt. Da war ich dankbar, dass wir den Assistenten haben.“

Gelson Fernandes: „Es war kein einfaches Spiel für uns. Wir hätten das zweite Tor machen müssen, um mehr Platz zu haben. Die Hannoveraner standen sehr tief und wir hatten einige Probleme im Spielaufbau. Das war nicht einfach mit einem komplett neuen Mittelfeld. Das war fast Mann gegen Mann über den kompletten Platz. Der Sieg ist gut für die Mannschaft. Wir haben noch neun Spiele. Da müssen wir alles geben, um etwas zu erreichen. Die drei Punkte waren wichtig nach dem Spiel in Stuttgart.

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): „In der ersten Halbzeit war es schwer für uns, durchzukommen. Hannover hat sehr gut verteidigt. Dass wir das Tor erzielen, war glücklich. Es war nämlich keine Ecke. Wenn man dreimal alleine vom Tor ist, muss man den Ball in der zweiten Halbzeit aber auch einmal über die Linie bekommen. Es war kein ansehnliches Spiel. Aber das ist mir egal. Heute zählt einzig und allein der Erfolg.“

André Breitenreiter (Trainer Hannover 96): „Für mich war es das erwartete intensive Spiel, was von vielen Fouls begleitet wurde. In der ersten Halbzeit gab es so gut wie keine Torchancen, bis auf die unberechtigte Ecke in der 39. Minute und das daraus resultierende Tor. Wir hatten nicht den Mut, hinter die Linie zu dribbeln. Auf Grundlage der Chancen der Eintracht, geht der Sieg für die Frankfurter in Ordnung. Wir hatten aber auch noch zwei 100-prozentige Chancen, mit denen man sich belohnen kann. Wir müssen jetzt den Kopf weiter hochhalten und gut analysieren.“

 

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8 Kommentare

  1. Spiel war diesmal nicht so prickelnd. Viel ‚Gemurckse‘ von beiden Mannschaften. Wir haben aber verdient gewonnen.

  2. Schiri Fritz und sein Gespann waren gerade in der 1. Halbzeit extrem schwach. Da werden Sachen gepfiffen die selbst beim Basketball durch gehen. Kein Wunder das dann überall Hektik entsteht. Gottlob gibt es in den wichtigen Szenen den Video Beweis. Beim Eckball zum Tor hatten wir natürlich Glück das der Assistent ein weiteres Mal ziemlich daneben lag.

  3. Dieser Pfeifenmann gehört aus dem Verkehr gezogen.Wie blind muss man sein für so eine Megaschwalbe Elfer zugeben? Es kotzt einen an !!!

  4. Also „dreckig“ würde ich den Sieg nicht bezeichnen, denn Chancen zum 2:0 waren genug da und Hanoi hatte hingegen fast keine.

  5. Aber schon witzig wie „cool“ Danny und der Rest geblieben ist nach der Schwalbe… der Videobeweis hat sich in den Köpfen gesetzt und erfüllt seinen Zweck immer besser finde ich. Früher wären wir mit 11 Mann auf den Schiri „gesprungen“ und heute kriegt die „Schwalbe“ nach kurzer Videobetrachtung anschließend Gelb 😉
    Ansonsten haben wir es unnötig spannend gemacht und eine sehr starke Defensivarbeit abgeliefert.
    Ich bin für das Dortmund-Spiel positiv gestimmt, da die immer für ein Gegentreffer gut sind aktuell.

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