David Abraham spielte in der bisherigen Saison noch eine wichige Rolle bei der Eintracht. (Foto: Rhode)

Die Gerüchte um den Wechselwunsch von Eintracht-Abwehrchef David Abraham zurück in seine Heimat werden immer konkreter. Beim aufnehmenden Verein soll es sich um seinen Ex-Club Atlético Independiente handeln, für den der Argentinier nach dem Sprung in den Profi-Kader zwischen 2004 und 2007 ingesamt 69 Parien in der ersten Liga bestritt.

Verhandlungen bereits begonnen

Wie die argentinische Sportzeitung „Olé“ berichtet, sei man bei Independiente intensiv auf der Suche nach Verstärkung in der Defensive für die kommende Saison und habe sich hier neben anderen Kandidaten David Abraham ins Auge gefasst. „Wir haben bereits mit den Verhandlungen begonnen„, so Sportsekretär Jorge Damiani. Ex-Profi und Mitarbeiter beim argentinischen Club bestätigte zudem Abrahams Wechselwunsch. „Abraham möchte zu Independiente zurückkehren. Ich habe mit ihm gesprochen und er hat es mir gesagt. Ich weiß, dass er mit Leuten aus dem Klub spricht, also müssen sie sich im Verein sicher darüber im Klaren sein.

Aus diesem Grund sei die Eintracht in Person von Fredi Bobic auch trotz Abrahams Vertrag bis 2021 bereit Gespräche zu führen und zu verhandeln. Wie die „Bild“ bereits im März berichtete, stehe sogar ein ablösefreier Transfer im Raum, um dem Kapitän den Wunsch näher bei seiner Familie zu sein, ermöglichen zu können. Abraham kickt bereits seit 2015 für die Eintracht. In 155 Spielen gelangen ihm drei Tore und sieben Vorlagen.

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12 Kommentare

  1. Falls das stimmt ( ich glaube sowas nur, wenn es offiziell von der SGE kommt): Vollkommen okay. Abraham hat sich das verdient. Da können wir zeigen, dass wir ein Tradionsverein sind, dem die richtigen Werte wichtig sind. Und für die kommerziellen Freunde hier: Sein Marktwert ist in einem Bereich, in dem wir das verkraften können.

    Bin dann mal gespannt, wie die Abwehr danach aussieht.

  2. Grundsätzlich ist gegen einen Verkauf um so einen verdienten Spieler ja nichts einzuwenden. Aber wieso ein „ablösefreier Transfer“? Abraham selbst hat ja auch noch einen gewissen Marktwert (laut transfermarkt aktuell 1,5 Mio) und sein Vertrag läuft noch bis 2021.

    Der Wunsch des Spielers ist ja schön und gut, aber ein bisschen darf man auch noch wirtschaftlich denken.

  3. Marktwert ist in diesem Fall doch echt egal. Vor allem weil die Marktwerte ja zurzeit nichtmal aussagekräftig sind… Und dann noch oben drauf, dass er er sich verdient hat. Und nochmal oben drauf, dass auch ohne Coronakrise sein Marktwert praktisch nicht existent ist. Der Wert, den er auf dem Feld hat ist im Größenordnungen höher, aber dann zieht wieder das Argument, dass er es sich ja wirklich auch verdient hat. Also Daumen hoch von meiner Seite.

  4. Eben. Verdienste wie sich David sie erworben hat, zählen mehr als eine Million mehr. Alle beschweren sich immer über die Kommerzialisierung. Daran sollten wir in diesen Momenten denken

  5. Ich gönne ihm das und finde es auch völlig OK das Bobic und die Verantwortlichen ihm da entgegenkommen. Das einzige was mir dazu dann allerdings am Ende des Tages auf,- bzw. einfällt ist, das uns ein weiterer Spieler mit Speed verläßt. Viele von der Sorte haben wir ohnehin nicht. Da muß in einer, wie auch immer sich gestaltenden, Transferphase dringend nachgelegt werden.

  6. Das meinte ich mit “ Bin dann mal gespannt, wie die Abwehr danach aussieht.“ Ndicka wieder in die IV und für links einen holen ist da eine Option. Es bleibt spannend. Immer vorrausgesetzt, dass sich die Meldung bewahrheitet

  7. @4: Würdest Du privat auch so Dein Geld verschenken? Die Argentinier haben sicher Geld für eine Ablöse, sonst könnten sie sein Gehalt auch nicht bezahlen.
    Hab das nicht genau verfolgt, aber war es nicht so?: Bei Boateng haben wir auch solche Geschenke gemacht und dann war er schwupps in Spanien.

  8. Bei Boateng war es wohl schon ausgehandelt, als er kam. Soweit ich weiß auch ablösefrei.

    Bei Abraham habe gesagt, was ich denke. Du darfst da gerne anderer Meinung sein.

  9. @7. Meintracht: Ich bin zwar nicht direkt angesprochen, aber: Im kleineren Stil ja und immer wieder. Und mir wird genauso geschenkt. Das nennt man Freundschaft. Auch Firmen sind oft kulant zu Kunden, Arbeitgeber gegenüber ihren Arbeitnehmern ebenfalls. Also ja! Klar gibt es auch Ärsche, aber das sind dann halt Ärasche. Sei wie die Eintracht, sei kein Arsch.

  10. @9: Der argentienische Verein wäre hier aber kein Kunde sondern einfach nur jemand wie bei Ebay Kleinanzeigen, der den Spieler zur kostenlosen Abholung mitnehmen möchte. Man hat Null Beziehung zu diesem Verein, er nimmt uns damit auch kein Gehalt ab, wenn wir ihn noch kommende Saison noch ab und an hätten spielen lassen…

  11. @10. MotorcityAdler: Es geht hier aber um Abraham und keinen Artikel auf eBay. Wir prangern so oft an, dass wir dem Kommerz so weit wie möglich die Stirn bieten möchten und bezeichnen uns als Traditionsverein. Wir prangern auch an, dass Berater und Vereine wie Menschenhänlder auftreten. Hier ist die Chance, mal ohne großes Risiko zu zeigen, dass wir wer sind.

    @11. Dr. Hammer: Danke 😉

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