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Uwe Bein ist derzeit als Markenbotschafter bei Eintracht Frankfurt tätig. Foto: IMAGO / Kessler-Sportfotografie

SGE-Legende Bein ist sich sicher: „Wir werden Platz sieben schaffen“

182 Einsätze für die Frankfurter Eintracht, 62 für den Hamburger SV: Uwe Bein spielte während seiner Profikarriere für beide Traditionsvereine, die sich am 32. Spieltag der laufenden Bundesliga-Saison gegenüberstehen. Während der HSV noch den eigenen Klassenerhalt sichern möchte, liefert sich die SGE einen Zweikampf mit dem SC Freiburg um die Qualifikation für das europäische Geschäft. Beide Teams werden am Samstagnachmittag also auf Sieg aus sein, um das jeweilige Saisonziel zu erreichen. Deshalb gab Eintracht-Legende Bein im Vorfeld der Partie ein Interview auf der Webseite von Eintracht Frankfurt.

Uwe Bein blickt SGE-Restprogramm positiv entgegen

Ich bin immer positiv gestimmt. Natürlich haben wir Punkte liegengelassen, aber wir haben es immer noch in eigener Hand. Wir werden Platz sieben schaffen, davon bin ich überzeugt“, sagte der 65-Jährige zuversichtlich und erklärte seine Meinung wie folgt: „Der SC Freiburg wird nicht alle Spiele gewinnen, und wir haben gute Möglichkeiten, unsere beiden verbleibenden Partien zu Hause für uns zu entscheiden. Auch gegen den BVB ist etwas möglich. Dazu haben wir das bessere Torverhältnis.“ Nach dem Heimspiel gegen den HSV reist die Eintracht in dieser Saison noch zu Borussia Dortmund und empfängt am letzten Spieltag den VfB Stuttgart.

Auch ihm sei bewusst, dass in dieser Spielzeit nicht alles glattlaufe. Zuletzt ließ die SGE gegen den FC Augsburg (1:1), RB Leipzig (1:3), den 1. FC Köln (2:2) und den 1. FSV Mainz 05 (1:2) Punkte liegen. Gerade während sportlich schwieriger Phasen wolle er die Wichtigkeit der Fans hervorheben: „Die Fans haben das Gespür, dass wir eine etwas schwierige Saison haben und stehen voll hinter der Mannschaft. Die Unterstützung war immer da, auch bei Auswärtsspielen“, sagte der Weltmeister von 1990. Aufgrund der sportlichen Umstände wäre für ihn das Erreichen von Tabellenplatz sieben in diesem Jahr ein Erfolg.

Weltmeister-Lob für Uzun und Doan

Dabei helfen könne in seinen Augen besonders Kreativspieler Can Uzun. Über den türkischen Nationalspieler schwärmte Bein: „Can Uzun ist ein Spieler, der den Unterschied machen kann. Er will den Ball haben, er sucht Abschlüsse, er sucht den freien Mitspieler.“ Für das Remis in Augsburg rückte Uzun zurück in die Frankfurter Startelf. Dabei habe sich der 20-Jährige laut Bein zurück ins Rampenlicht gespielt, auch wenn er defensiv noch Defizite in seinem Spiel aufweise. „Er muss das Gefühl haben, dass die Spieler, die hinter oder neben ihm spielen, auch mal einen Ball zurückholen, den er verliert. Ich habe früher auch mal zehn Bälle im Spiel verloren. Der elfte hat dann das Spiel für uns entschieden“, verglich der gebürtige Hesse Uzun ein Stück weit mit sich selbst. In Augsburg bereitete der Türke den Ausgleichstreffer von Ritsu Doan vor. Auch wenn der Japaner aufgrund einer Gelbsperre gegen Hamburg fehlen wird, könne er in den letzten beiden Spielen noch entscheidend werden, so Bein.

Für den HSV spielte er zwei volle Spielzeiten, ehe er im Sommer 1989 an den Main wechselte. Dass „die Rothosen“ seit dieser Saison wieder in der Bundesliga spielen, freue ihn. Zudem wünsche Bein seinem Ex-Klub durchaus den Klassenerhalt: „Ich habe früher dort gespielt und hatte dort eine sehr schöne Zeit. Natürlich habe ich Jahr für Jahr damit gerechnet und gehofft, dass der HSV aufsteigt, weil er in die Bundesliga gehört. So wie es aussieht, wird er in der Liga bleiben. Die Punkte, die der HSV noch benötigt, wird er holen. Aber nicht am Samstag in Frankfurt.“ Damit es tatsächlich gelingt, die wichtigen drei Punkte im Kampf um Europa einzufahren, müsse sich die Frankfurter Eintracht am Wochenende offensiv verbessern. „Einfach das eine oder andere Tor mehr schießen. Das schaffen wir, die drei Punkte werden in Frankfurt bleiben“, kündigte Bein an. Ein Frankfurter Offensivspektakel am Samstag würde vermutlich genau zur richtigen Zeit kommen, um das Umfeld noch einmal anzupeitschen.

4 Kommentare

Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 1. zeno 29. April 26, 08:27 Uhr

Wäre für mich derzeit eher unter „kleines Wunder“ aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

Freiburg ist Bock stark, obwohl sie jetzt verloren haben, scheibchenweise sie von der Form klar vor uns.

Aber Wunder passieren, Platz 7 wäre schmeichelhaft und versöhnlich nach dieser Seuchen Saison - vergesst nicht die ganzen Verletzungen und Pech

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Der User hat SGE4EVER.de finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 2. Homburg1974 29. April 26, 09:25 Uhr

Uwe Bein, eine DER Top-Legenden aller Zeiten. Tolle Erinnerungen für alle, die damals schon die Spiele der Eintracht gesehen haben.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 3. Fozzi 29. April 26, 09:25 Uhr Zitat - zeno Wäre für mich derzeit eher unter „kleines Wunder“ aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt. Freiburg ist Bock stark, obwohl sie jetzt verloren haben, scheibchenweise sie von der Form klar vor uns. Aber Wunder passieren, Platz 7 wäre schmeichelhaft und versöhnlich nach dieser Seuchen Saison - vergesst nicht die ganzen Verletzungen und Pech Path

Was an Freiburg Bockstark sein soll, weiß ich nicht so genau. Neben sehr guten Spielen haben die zum Teil auch richtig üble Kicks abgeliefert, die sie zum Teil mit viel Glück und gewürge gerade noch so gewonnen haben. Spiele ua gegen Frankfurt, Union, Pauli, Mainz und Heidenheim waren zum Teil spielerisch unterirdisch. Zum Teil waren natürlich auch richtig geile Spiele dabei - der Sieg in Vigo zB war überragend.

Das wir nicht besser sind, ist eher das Problem.

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Fallback Avatar 4. Meintracht 29. April 26, 09:41 Uhr

Wie sollen wir gegen Stuttgart und Dortmund gewinnen, wenn es schon gegen Köln, Augsburg und Mainz nicht gelingt?
Ohne Kampf, Leidenschaft und totalen Einsatz über 90 Minuten wird das niemals klappen. Das kann man eigentlich unseren topverdienenden Kickern bei Einfachbelastung durchaus abverlangen.
Vielleicht sind manche schon gedanklich bei ihren neuen Vereinen.

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