Hier hätte eigentlich Kelvin-Prince stehen sollen.

Boateng verrät Namen-Fehler: Kevin-Prince Boateng hätte eigentlich Kelvin-Prince Boateng heißen sollen. Dies verriet der Mittelfeldspieler der SGE in einem Interview mit „HitRadio FFH“. „Das war ein Fehler bei der Geburtsurkunde – das weiß noch gar keiner. Ich sollte eigentlich Kelvin heißen. Das wäre natürlich ein Top-Name gewesen. Da hätte ich gar kein Fußball spielen müssen, da ist der Name schon Star-mäßig“, scherzte der Ghanaer. Jedoch sei im Krankenhaus ein Fehler unterlaufen, der anschließend nicht mehr korrigiert werden konnte: „Somit hieß ich Kevin und dann ist das so geblieben. Meine Mama wurde direkt nach der Geburt operiert und konnte nicht mehr dazwischen gehen. Ich hab‘ ihr das Becken gebrochen, als ich rausgekommen bin. Ich wollte unbedingt raus!“ Außerdem probierte der 30-Jährige das hessische Nationalgetränk Apfelwein und zeigte sich angetan: „Kann man trinken. Ich hätte es schlimmer erwartet, weil ein paar Leute gesagt haben, dass es gar nicht so schmeckt.“

Blum will sich zeigen: Eintracht-Flügelspieler Danny Blum möchte sich trotz seines aktuellen Status als Ergänzungsspieler weiterhin im Training zeigen und sich nicht hängen lassen: „So ist der Fußball. Ich muss mich weiter empfehlen und zeigen, dass ich bereit bin, wenn es drauf ankommt.“ Er betonte, dass er dafür auch Extraschichten einlege, um noch fitter zu werden. „Ich muss mehr arbeiten als andere und habe Tag für Tag zweimal trainiert“, so der Ex-Nürnberger. Blum hatte nach einer Mandel-OP, einer hartnäckigen Angina und Wadenproblemen große Teile der Vorbereitung verpasst und kam in der aktuellen Saison bisher erst zweimal zum Einsatz. Trotzdem bleibt er kämpferisch: „Ich werde nicht aufgeben, ich gebe nie auf!“

Nikolov geht nach Los Angeles: Eintracht-Legende Oka Nikolov bleibt nach seinem Abgang von Philadelphia Union der nordamerikanischen Major League Soccer treu. Der 43-Jährige wird ab sofort Assistenztrainer bei Los Angeles Galaxy. „Nach zwei sehr schönen und lehrreichen Jahren bei Philadelphia Union ist dieser Schritt wichtig, um mich selbst weiterzuentwickeln und meine Trainerkarriere voranzutreiben“, schrieb der ehemalige Keeper auf seiner Facebook-Seite. In Los Angeles trifft Nikolov auf Jermaine Jones, einen alten Bekannten aus Frankfurter Zeiten.

Rebic motiviert: Eintracht-Flügelspieler Ante Rebic trifft heute Abend mit der kroatischen Nationalmannschaft in den WM-Playoffs auf die von Ex-SGE-Trainer Michael Skibbe trainierten Griechen. Hierbei hofft der 24-Jährige in der kroa­ti­schen Sport­zei­tung „Sports­ke Jut­arn­ji“, dass er zum ersten Mal seit 2015 für die Nationalelf auflaufen darf: „Der Trainer kennt meine Qua­li­tä­ten. Ich bin be­reit zu hel­fen und mei­nen Teil dazu bei­zu­tra­gen, dass wir diese wich­ti­ge Auf­ga­be er­fül­len. Ich hoffe, dass es pas­sie­ren wird, denn ich fühle mich zur Zeit wirk­lich sehr gut!“ Dies liege auch an der Eintracht, bei der er gereift und aktuell sehr glücklich sei. Allerdings schließt er einen Abgang zu einem größeren Verein nicht aus: „Ein­tracht ist ein tol­ler Ver­ein, ich ge­nie­ße meine Zeit da. Aber ich sehe mich in Zu­kunft auch de­fi­ni­tiv in einem noch grö­ße­ren Ver­ein spie­len.“ Der Trainer des Gegners, Michael Skibbe, sieht die Rollen für die Playoffs in der „Bild“ klar verteilt: „Kroatien ist unglaublich erfahren durch Stars wie Modric, Rakitic oder Mandzukic und klarer Favorit.“

Berthold glaubt an keine hohen Transfererlöse: Ex-Eintracht-Spieler Thomas Berthold hat in seiner „Bild“-Kolumne geschrieben, dass er nicht glaubt, dass es der SGE in absehbarer Zeit gelingen wird, Spieler für 30-35 Millionen zu verkaufen. Diese Summe hatte Finanzvorstand Oliver Frankenbach in einem Interview vor einiger Zeit genannt. „Im Be­reich von 30 Mil­lio­nen oder mehr ist bei Ein­tracht kei­ner. Doch so um die zehn, 15 Mil­lio­nen, das halte ich für rea­lis­ti­sche Sum­men. Zu die­sem Preis kannst du die Spie­ler auch gut in Deutsch­land un­ter­brin­gen“, so Berthold. Der Weltmeister von 1990 nannte Sebastien Haller, Ante Rebic, Marius Wolf und Mijat Gacinovic als die Spieler, denen er zutraut, für die oben genannten zehn, fünfzehn Millionen verkauft zu werden. Außerdem lobt er die Last-Minute-Qualitäten der Hessen, warnte aber vor zu viel Euphorie: „Doch statt der 18 könn­ten lo­cker sechs Punk­te we­ni­ger auf der Ha­ben­sei­te sein, wenn dir die drei Last-Mi­nu­te-Sie­ge nicht ge­lin­gen. Da sieht man wie­der, wie eng das in der Liga alles zu­sam­men liegt.“

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8 Kommentare

  1. Mal wieder der Berthold. Sollte wirklich mal die Klappe halten, dieses Bashing ist zuweilen unerträglich.

  2. Wenn ich in irgendeiner Überschrift schon Berthold sehe lese ich den Artikel schon gar nicht mehr . Der muss echt total frustriert sein oder hat ganz schlimme Minderwertigkeitskomplexe. Ich hab nur Mitleid für den Kasper übrig!

  3. Insgesamt haben bislang noch nicht so viele BL-Vereine Spieler für 30-35 Mio Euro verkaufen können. Von der Seite her halte ich die Aussage/Ansprüche von Frankenbach auch für überzogen und die 10-15 Mio Euro die Berthold in den Raum geworfen hat für realistischer. Allerdings würde ich Haller oberhalb dessen ansiedeln, natürlich mit der Einschränkung, dass er sich so positiv weiter entwickelt. Ob dann 30-35 Mio Euro oder „nur“ 20-25 Mio Euro erzielt werden können sei Mal dahin gestellt.

  4. Berthold kann halt nur Krawall. Meistens trifft ja genau das Gegenteil von dem ein, was er so von sich gibt, also können wir uns auf viele, viele Millionen freuen. 🙂

  5. Ante ist in der 76 Minute eingewechselt worden 🙂
    Oka Nikolov SCHALALALALA
    Berthold ist so unnötig wie ein A…loch am Ellenbogen

  6. Oh Berthold….ja es hätten weniger Punkte sein können wenn die Spiele künftig nur noch 80Min. gehen – tun sie aber nicht. Wir waren in den letzten Jahren nicht verwöhnt mit Last-Minute Treffern für uns. Vielleicht ist es aber auch eine ganz besondere Qualität, wenn man auch ab der 80Min. noch hoch konzentriert ist und genügend Kraft und Ausdauer hat um die gegnerischen Verteidiger auszuspielen. Vielleich liegt es auch daran, dass wir inzwischen deutlich an Qualität in der Breite des Kaders dazugewonnen haben und eine Auswechslung nicht nur Spielpraxis für einen minderwertigen Spieler bedeutet, sondern man nochmals richtig neue Impulse setzen kann. Das war bei den Top-Clubs halt schon immer so und sicher auch ein Grund für deren Erfolg.

  7. … das Thema Berthold, wenn er nur auf der Eintracht rumhacken kann, mit oder ohne Argumente, völlig egal. Klar kann es passieren, dass wir keinen für einen grösseren Wert verkaufen, aber dazu gibt es absolut keinen Verdacht. Die Preise der Spieler steigen im Moment ins Unermessliche. Mit ManU gibt es einen potentiellen Interessenten für Gacinovic, der allerdings bei uns noch mindestens bis 2021 Vertrag ohne Ausstiegsklausel hat. Wenn ihn jetzt Mourinho unbedingt will, und die Verantwortlichen sagen 20 Mio ist schon der höhere Betrag erreicht (auch wenn wir davon nur die hälfte sehen). Auch in Haller sehe ich eine Menge Potential. Von seinen Stats ist er mittlerweile sogar tatsächlich besser als Lewandowski in seiner ersten Buli-Saison. Und was für Preise für Top-Stürmer bezahlt werden, dass weis man ja…

  8. Manche gehen gern ins Kabarett und gucken sich Hallervorden an – wir haben eben unseren Klassenclown Thomas… Ich muss zugeben, er hat einigen Unterhaltungswert!

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