FCI-Mittelfeldtalent Max Christiansen im Zweikampf mit Yanni Regäsel in vergangenen Saison.
FCI-Mittelfeldtalent Max Christiansen im Zweikampf mit Yanni Regäsel in vergangenen Saison.

Eintracht blitzte im Winter beim FCI ab: Wie der „kicker“ berichtet, hat die SGE sich im Winter um Max Christiansen bemüht. Der Junioren-Nationalspieler, der im vergangenen Sommer auch bei den Olympischen Spielen in Rio im Kader der deutschen Nationalmannschaft stand, ist im defensiven Mittelfeld zu Hause. Da Christiansen durch die Nominierung für Rio die gesamte Sommervorbereitung verpasst hatte, kam er bislang beim FC Ingolstadt 04 in der Bundesliga bisher nur 180 Minuten zum Einsatz und spielte zudem auch in der Regionalliga-Mannschaft des FCI. In Ingolstadt glauben die Verantwortlichen allerdings weiterhin an sein Talent und ließen ihn daher im Winter nicht nach Frankfurt ziehen.

Abraham zurück im Mannschaftstraining: Der Abwehrchef der SGE, der in den letzten Tagen wegen Oberschenkelproblemen nur individuell trainieren konnte, ist heute ins Mannschaftstraining der Hessen zurückgekehrt. Inwiefern es schon für einen Einsatz im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04 reichen könnte, ist aktuell noch unklar.

Fjörtoft auf Platz 27: Jan-Aage Fjörtofts legendäres Tor im Abstiegskampf 1999 hat es im Ranking der fünfzig schönsten Tore der Ligageschichte der „Bild“ auf den 27. Platz geschafft. Der Norweger hatte im letzten Saisonspiel der Saison 1998/1999 das 5:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern in der vorletzten Spielminute mit einem spektakulären Übersteiger erzielt. Das Tor war nicht nur schön anzusehen, sondern rettete die Eintracht dank des besseren Torverhältnisses auch auf den 15. Platz und damit den Klassenerhalt. Der 1. FC Nürnberg hingegen stieg durch den Frankfurter Sieg mit vier Toren Differenz in die zweite Bundesliga ab.

Zuschauerzuspruch steigt: Nachdem der Zuschauerzuspruch zu Beginn der Saison noch verhalten war, strömen wieder mehr Fans zu den Heimspielen der Eintracht ins Frankfurter Waldstadion. Dies bestätigte Vorstandsmitglied Axel Hellmann der „Frankfurter Neue Presse“: „Inzwischen haben wir wieder einen eindeutigen Aufwärtstrend.“ Der 45-Jährige geht davon aus, dass die eher spärlich besetzen Reihen zu Beginn der Saison auch mit der schwachen letzten Spielzeit zu tun hatten. Die starken Leistungen und der Traum vom Europapokal lassen die Fans nun wieder vermehrt in den Frankfurter Stadtwald kommen. Für viele Spiele der aktuellen Saison gibt es nur noch wenige Tickets. Für das letzte Saisonspiel gegen die Mannschaft aus Leipzig gibt es schon keine Eintrittskarten mehr.

Walpurgis von Eintracht angetan: Maik Walpurgis, Trainer des kommenden Gegners FC Ingolstadt, ist von der Spielweise der SGE mehr als angetan: „Ich finde die Spielweise von Frankfurt sehr gut, weil sie sehr wenige Chancen zulassen und zugleich offensiv nicht zuletzt über ihre variablen Standards immer gefährlich sind.“ An eine Vorentscheidung im Abstiegskampf glaubt der 43-jährige am kommenden Wochenende im Gespräch mit dem „Donaukurier“ dennoch nicht: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Entscheidung im Abstiegskampf erst am 34. Spieltag fällt.“ Im Spiel gegen die Eintracht sei vor allem die „mentale Verfassung“ seiner Mannschaft von besonderer Bedeutung. In der aktuellen Situation sei es wichtig, dass man „cool“ und „positiv“ bleibt, wie Walpurgis im Rahmen der heutigen Pressekonferenz hervorhob.

Bein rechnet mit Heimsieg: Laut Eintracht-Legende Uwe Bein solle man die Niederlage in Leverkusen „ganz locker abhaken“ und entsprechend tippt der ehemalige Mittelfeldspieler bei „EintrachtTV“ auf einen Heimsieg der Eintracht: „Ich lag beim letzten Heimspiel mit 2:0 hundertprozentig richtig, deshalb tippe ich wieder ein 2:0 für uns!“ Dem Gegner zollt der 56-jährige Bein trotzdem Tribut: „Was aus so einem kleinen Verein, den es noch nicht so lange gibt, geworden ist, muss man sagen: Hut ab!“ Der laut Bein unangenehme Gegner spiele sehr kompakt und habe auch eine reele Chance die Klasse zu halten, auch wenn die Mission Klassenerhalt für die Schanzer erst nach dem Auswärtsspiel in Frankfurt beginnen soll.

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7 Kommentare

  1. Vielleicht hat nicht jeder immer die nötige Zeit oder vielleicht auch nicht das nötige Geld um (!)immer(!) ins Stadion zu gehen.
    Vielleicht wohnen manche auch dementsprechend weit weg von Frankfurt, dass der Kraftakt einfach hierfür zu hoch wäre.
    Diese Gründe verstehe ich sehr gut warum man nur ab und an ins Waldstadion kommen kann.
    Was ich aber gar nicht verstehe und verabscheue, sind die sogenannten Event – und Erfolgsfans, die nur dann hinter ihrem Busch hergekrochen kommen und scharenweise ins Waldstadion rennen wollen, weil es gerade mal gut läuft bei der SGE.
    Ich gehe mit Dauerkarte seit etwas mehr als 20 Jahren regelmäßig ins Stadion und würde dies auch tuen, wenn wir 3. Liga spielen würden. Es gibt nun mal gute und auch schlechte Zeiten. ForzaSGE

  2. Ich wohne auch weit weit weg, bin aber zum Heimspiel gegen Augsburg dabei!

    Ich glaube, die Rückrunde wird um einiges zäher. Die Verletzungen mehren sich (z. Bsp. Fabian), die Rekonvaleszenten brauchen länger als gedacht und auf längere Sicht wird uns ein Routinier wie Huszti fehlen. Keine Ahnung ob es evtl. noch für einen Europapokalplatz reichen wird, aber wir werden wahrscheinlich insgesamt weniger Punkte machen als in der Hinrunde.

    Das Spiel gegen Ingoldstadt wird sehr, sehr schwer. Vor allem wenn die Mannschaft nicht die nötige Bissigkeit an den Tag legt. Aber im Gegensatz zum letzten Jahr können wir dieses Jahr sowohl spielerisch, läuferisch als auch kämpferisch dagegenhalten.

  3. Ist ja vor allem eine Kostenfrage. So ein Stadiontag kostet ja, je nach Karte und Verzehr, Mal ohne weiteres 50 oder mehr Euro. Das geht eben auch nicht alle zwei Wochen bei jedermann…

  4. Ich würde gerne öfters zu Heimspielen gehen, nur ist das wie auch hier schon erwähnt
    Zeit und Kostenintensiv.
    Mal eben 3 Stunden (ohne Stau) hin und wieder zurück plus Karte usw. da kommt
    schon ein nettes Sümmchen zusammen.
    Freitagsabendsspiele sind z.b. Arbeitstechnisch gar nicht möglich, genauso englische Woche.
    Auswärtsspiele im Ruhrpott werden alle immer versucht!

  5. @ 1:

    Ich denke, wir können uns in Frankfurt nicht beschweren. Stadion ist doch immer gut ausgelastet. Und die Flachköppe, die immer nur gegen die Bayern ins Stadion wollen, sind doch eh alle verkappte Bayernfans. Selbst in den VIP Bereichen haben wir hier doch Leute, die zu jedem Spiel da sind in rauhen Mengen. Also jeder wie er kann und in ein paar Stunden ist es endlich wieder soweit.

  6. Ich würde noch mal das Kontingent von Dauerkarten erhöhen – auf 30.000 (meiner Meinung sind wir gerade bei 27.500?)

  7. Also dann müssen wir Ingolstadt in die zweite Liga ballern und holen uns dann den Christiansen. Hab den so gar nicht auf dem Schirm und war über seine Olympia Nominierung überrascht. Aber junge, deutsche Spieler – immer gerne. Auch wenn es mich wundert, dass er es gerade selbst bei Ingolstadt nicht packt. Und natürlich können wir auch nicht nur mit jungen Spielern in eine neue Saison gehen aber auf der 6 haben wir definitiv noch Bedarf und anstelle von Medo kann man ihn schon holen – das mach er sicher besser.

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