War Transfervermittler auf Las Palmas: Kevin-Prince Boateng.

Boateng als Transfervermittler? Laut einem Bericht der spanischen Zeitung „Marca“ war Kevin-Prince Boateng Vermittler für weitere Spieler, die nun bei seinem Ex-Klub UD Las Palmas spielen. Bei diesen zwei Akteuren handele es sich um Loic Remy und Alberto Aquilani. „Sein Einfluss war riesig. Er sagte mir, ich solle nicht zweimal nachdenken. Er hat mir von der Insel erzählt und wie die Menschen hier leben. Ich hätte auch woanders unterschreiben können, habe mich aber dank Boateng für Las Palmas entschieden“, so der vom FC Chelsea gekommene Franzose Remy. Ähnlich äußerte sich Aquilani: „Ich bin ihm sehr dankbar. Seine Ratschläge waren der Schlüssel, dass ich hier bin.“ Boateng machte vor seinem Wechsel zur SGE keinen Hehl daraus, dass er die Zeit beim spanischen Erstligisten sehr genossen hatte.

Rebic glaubt nicht an die Nationalmannschaft und erklärt seine Rückennummer: Eintracht-Neuzugang Ante Rebic hat gestern erklärt, dass er nicht von einer erneuten Nominierung für die kroatische Nationalmannschaft ausgeht:  „Ich hab in der kroatischen Auswahl gespielt, als Niko Trainer war. Der neue Trainer hat mich bisher nicht kontaktiert und ich glaube auch nicht, dass das passiert, auch wenn ich mich sehr freuen würde.“ Er gab an, dass er der kraotischen Auswahl natürlich trotzdem viel Erfolg wünsche. Des Weiteren erklärte er, warum er die Nummer vier gewählt habe: „Eigentlich wollte ich die Nummer 12, aber die sei für die Fans. Dann hatte ich die 4, die 16 und die 36 zur Auswahl. Die 16 und die 36 hat mir nicht gefallen, und die 4 trägt auch mein Freund Ivan Perisic, daher habe ich mich für die entschieden.“

Regäsel wieder verletzt? Eintracht-Rechtsverteidiger Yanni Regäsel bleibt vom Pech verfolgt. Der ehemalige Berliner, der eigentlich den Verein wechseln sollte, da er bei Trainer Niko Kovac keine Chance mehr habe, hat nach Kicker-Informationen einen Hexenschuss erlitten und muss erst einmal mit dem Training pausieren. Auch Danny Blum scheint noch immer Probleme zu haben. Der Flügelstürmer laboriert noch immer an den Nachwehen einer Mandel-Operation und trainierte die letzten Tage nur individuell.

RB-Verantwortlicher zur SGE: Das „Team hinter dem Team“ bei der Eintracht wächst weiterhin. Wie die Hessen am heutigen Donnerstag mitteilten,  ist Thomas Westphal seit dieser Woche neuer Verantwortlicher der Abteilung „Spielbetrieb und Teammanagement“. Westphal soll Lizenzspielleiter Rainer Falkenhein unterstützen und „Hand in Hand mit“ ihm arbeiten, wie Sportvorstand Fredi Bobic in der „Bild“ bekannt gab. Westphal, der vorher für Leipzig und den Hamburger SV arbeitete, soll für Entlastungen sorgen und auch Christoph Preuß unterstützen. „Wir wollen intern etwas umstrukturieren“, so Bobic.

Trapp verfolgt die SGE: Ex-Adler Kevin Trapp hat in einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ erklärt, dass er die Eintracht noch immer verfolgt. „Ich habe mir die beiden ersten Saisonspiele im Fernsehen angeschaut. Sie hätte beide eigentlich gewinnen müssen. Stattdessen haben die Jungs nur einen Punkt auf dem Konto“, so der heutige Keeper vom Paris St. Germain. Trotz der aktuell eher geringen Punkteausbeute glaubt der Nationaltorhüter, dass die Hessen eine große Zukunft vor sich haben könnten: „Aber ich bin ganz sicher: In dem Verein steckt unheimlich viel Potenzial, da ist noch sehr viel möglich.“ Ein großes Lob hat der 27-Jährige für Marco Russ, mit dem er noch immer gut befreundet ist, übrig: „Marco ist unfassbar. Man hatte nie das Gefühl, dass er krank ist. Wir haben deshalb auch gar nicht so viel darüber geredet, sondern sind ganz normal miteinander umgegangen. Das war das Beste so. Und dann hat es kein Jahr gedauert, ehe er wieder auf dem Platz stand. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Da kriege ich jetzt noch Gänsehaut.“ Für seine persönliche Zukunft hat sich der ehemalige Lauterer vorgenommen, den Stammplatz im Pariser Tor, den aktuell Alphonse Areola inne hat, wieder zurückzugewinnen. „Zu Beginn der vergangenen Saison war es ganz ähnlich. Ich bin überzeugt, dass es wieder so laufen wird wie in der letzten Spielzeit und ich mich durchsetzen werde. Denn ich weiß, dass ich die Qualität habe. Und ich lasse mich ganz bestimmt nicht hängen, sondern werde umso härter arbeiten“, so Trapp.

Hellmann über deutsch-chinesische Fußballakademie: Eintracht-Vorstand Axel Hellmann hat sich in einem Doppel-Interview gemeinsam mit Dreieich-Boss Hans Nolte über die Pläne einer deutsch-chinesischen Fußballakademie geäußert. „Unser Ansatz, eine deutsch-chinesische Fußballakademie zu errichten, in der das ganze Jahr jede Woche etwa 150 Kinder und Jugendliche, Schüler und Studenten, Trainer und Schiedsrichter im Fußball ausgebildet werden, aber auch etwas über die deutsche Sprache und Kultur lernen, ist ein einmaliger Ansatz in der Bundesliga, den kein anderer Club verfolgt“, wird Hellmann auf der Homepage von Hessen Dreieich zitiert. „Die Idee einen Bildungs- und Sportcampus in Dreieich zu schaffen, der zu einem viel beachteten Leuchtturmprojekt werden wird und weitere Partner und Unternehmen nach Dreieich ziehen wird, hat für mich regionalen Vorzeigecharakter.“ Mehreren Gruppen von jeweils etwa 30 fußballbegeisterten, jungen Chinesen sollen im Rahmen von Gast-Aufenthalten die Region mit Fußballtraining und einem Besichtigungsprogramm kennenzulernen, so DBSM-Initiator Hans Nolte: „Neben dem Besuch des Flughafens oder einer Schifffahrt auf dem Main schließt das selbstverständlich auch das Fußball-Erlebnis in der Commerzbank-Arena ein.“ 

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11 Kommentare

  1. ‚„Eigentlich wollte ich die Nummer 12, aber die sei für die Fans.‘
    Krass, das war mir bisher nie bewusst. Dachte immer, das wäre die Standardnummer für den zweiten Keeper…das war es am End wohl doch nur in meinen alten BL-Manager-Zeiten.
    Aber jo, das macht schon Sinn. Find ich persönlich ne coole Sache, das die 12 nicht vergeben wird. Wahrscheinlich gibts da auch andere Meinungen.
    Ich schäm mich jedenfalls mal vorsichtshalber, weil ichs nicht wusste..

    Wie auch immer..ich hab mal recherchiert und alle aktuellen 1. Bundesligaclubs durchgecheckt.
    Genau 1 (!) Verein hat die Nummer 12 derzeit als Rückennummer vergeben.
    Und dieser Verein vergibt sie fast ‚traditionell‘ (bis 94/95 hab ichs gecheckt).
    Nur in den Saisons 10/11 bis 14/15 wurde die Nummer dort nicht vergeben.
    Man kann abschließend sagen: mit durchaus mäßigem Erfolg. Daher versuchen sie es wohl in den letzten beiden Saisons auf die altbewährte Weise 😀

    Wer errät es auf die Schnelle, ohne sich viel Mühe zu machen oder weiß es gar? 😉

    P.S. Gibt außer Ruhm nix zu gewinnen

  2. Weiß nicht wer die 12 in der BuLi vergibt, aber meines Wissens gibt Eintracht Braunschweig dem Torhüter immer die Nummer 12, weil sie die 1 den Fans widmen.

  3. Oops, das galt wohl nur in der Vergangenheit. Petkovic bekam vor ein paar Jahren dann wohl doch die 1.

  4. Asche auf mein Haupt, dass wusste ich bisher auch noch nicht.
    Ich schätze mal Wolfsburg.

  5. Markus Husterer war übrigens der letzte Eintracht-Spieler, der die Nummer 12 getragen hat. Bis zur Saison 2005/2006.

  6. Ist Fabian eigentlich noch in Mexiko? Wünsche ihm und den seinen, allen Mexikaner und Bewohnern der Region alles Gute und viel Glück, damit die Natur-Katatrophen nicht so viel Schaden anrichten, wie zu befürchten ist.

  7. @6 Korrekt 🙂 Schon irgendwie passend zum HSV, wa?
    @7 Danke für die Info

  8. Gefühlt wurde Blum an Ostern an den Mandeln operiert. Ich übertreibe da mal ganz bewusst. Er trainiert individuell. Sorry, bei welchem Feldscher war der in Behandlung???

  9. Eine Tonsillektomie, also Mandelentfernung, ist eine Routine-OP.
    Das Problem ergibt sich bei diesem Eingriff immer erst im VERLAUF, denn die alles überragende Furcht ist die, der Nachblutung.
    3 Wochen, bei normalem Heilungsverlauf, darf der Patient keinerlei sportl. Betätigungen ausführen. Dann darf er sich sukzessive wieder seinem Leistungsniveau annähern. Damals, kurt nach der OP, hatte ich bereits gesagt, dass ich mit ca. 6 Wochen Ausfallszeit rechne, eher er wieder eine Alternative sein kann. Wenn dem nicht so ist, dann liegt es nur am Leistungsstand des Spielers und hat mit dem Operateur nichts zu tun.

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