David Abraham möchte noch lange im Trikot der SGE jubeln.

Abraham bekennt sich zur SGE: Eintracht-Abwehrchef David Abraham hat in einem Gespräch mit dem „hr-sport“ betont, wie wohl er sich bei der Eintracht und in Frankfurt fühlt. Er sagte unter anderem, dass er sich einen weiteren Vertrag in der Mainstadt vorstellen könne: „Ich bin hier sehr glücklich. Ich kann mir auch gut vorstellen länger zu bleiben, aber es liegt nicht in meinen Händen. Da muss die Eintracht mitreden.“ Auch seine Familie sei sehr glücklich in Frankfurt und habe schnell Anschluss gefunden: „Es war auch sehr leicht, in Frankfurt Freunde zu finden“, so Abraham, der noch einmal betonte, dass er „so lang wie es geht, bei der Eintracht bleiben“ möchte. Abraham kam im Sommer 2015 von der TSG 1899 Hoffenheim zur SGE und entwickelte sich seitdem zum absoluten Leistungsträger. Der Argentinier betonte in der „Bild“ außerdem, dass er eine schwierige Saison erwartet, mit den bisher erreichten zehn Punkten aber zufrieden ist: „Mit zehn Punkten liegen wir ganz gut im Plan. Eine Zielsetzung bis zum Winter gibt es nicht. Möglich ist alles. Aber in diesem Jahr sind 29 Punkte viel schwieriger, wegen der Ausgeglichenheit in der Liga.“ Trotz der bisher eher schwachen Leistungen stehen die Fans wie eine Wand hinter dem Team. Dies freue ihn besonders: „Unsere Anhänger unterstützen uns wirklich gut. Dass wir nicht alle Leute glücklich machen können, ist auch klar – das schafft nicht mal Barcelona. Das einzige worum wir bitten, ist etwas Geduld. Das Stuttgart-Spiel war für mich ein Spiegelbild: Du hängst ein bisschen durch. Aber das Publikum treibt dich an, nicht aufzugeben. Und plötzlich geht was.“

Eintracht mit Testspiel-Sieg: Die SGE hat ihr Testspiel in Fulda gegen den TSV Lehnerz vor 4.000 Zuschauern mit 3:0 gewonnen. Dabei tat sich der Bundesligist gegen den Hessenligisten vor allem in der ersten Halbzeit schwer. Zwar hatten die Profis der SGE, bei denen Danny Blum sein Comeback feierte, mehr Ballbesitz und auch die klareren Chance, ließen aber auch dem Fünftligisten immer wieder zu viel Platz und ermöglichten Ersatzkeeper Jan Zimmerman, der für Lukas Hradecky im Tor stand, so immer wieder sich auszuzeichnen. Nach der Pause wechselte Trainer Niko Kovac immer wieder durch und konnte sich in der 66. Minute über das 1:0 freuen. Neuzugang Daichi Kamada schoss nach Vorlage von Max Besuschkow zur Führung ein. Dieser Treffer schien ein wahrer Brustlöser für die Eintracht-Jungs zu sein und vor allem der eingewechselte Sebastien Haller bewies nun, dass er sich in absoluter Topform befindet. Erst netzte der Franzose auf Vorlage von Besuschkow mit einer Kopie seines Traumtores gegen den VfB Stuttgart ein, anschließend legte er Branimir Hrgota das 3:0 auf, was gleichzeitig auch der Endstand einer kurzweiligen Partie in Fulda war.

Halbe Million für Wolf? Laut einem Bericht der „Bild“ kann die Eintracht Flügelspieler Marius Wolf nach der Saison für rund 500.000 Euro fest verpflichten. Der Außenbahnspieler kam Anfang des Jahres zur SGE, am Ende der vergangenen Saison liehen die Hessen ihn erneut von Hannover 96, wo er eigentlich noch unter Vertrag steht, aus. In Niedersachsen hatte der 22-Jährige keine Rolle mehr gespielt. Hannover Manager Horst Heldt wollte Wolf laut des Berichts wieder nach Hannover lotsen, was ihm aber nicht gelang. Er bestätigte die Klausel: „Frank­furt hat eine Kauf­op­ti­ons-Mög­lich­keit ver­bun­den mit einem Datum.“

Keine Änderung im DFB-Pokal: Der Modus im DFB-Pokal wird (vorerst) nicht geändert. Dies beschloss der Deutsche Fußball Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga auf einer Tagung in Frankfurt. Damit ist es Amateurklubs weiterhin gegönnt, auf das große Los eines Profi-Vereins zu hoffen. Die Funktionäre riefen auch einen „Aktionsplan Amateurfußball“ ins Leben. Damit reagierte man auf die zunehmende Kritik, dass sich die Basis des Fußballs immer weiter vom hoch bezahlten Bundesliga-Fußball entferne. DFB-Präsident Reinhard Grindel begründete diese Entscheidung: „Der DFB-Pokal bezieht seinen Reiz aus den Begegnungen „Klein gegen Groß“. Dabei bleibt es. Jeder Pokalteilnehmer kann weiter seinen Traum von einem Los gegen Bayern München oder Borussia Dortmund träumen.“

Hannover-Stürmer fällt wohl aus: Hannover 96 muss in der Partie gegen die Eintracht wohl auf Stürmer Jonathan auskommen. Der Brasilianer kämpft derzeit mit mehreren Beschwerden, unter anderem Migränenafällen und Oberschenkelproblemen. Trainer Andre Breitenreiter zeigte sich in der „Bild“ wenig optimistisch: „Er hat individuell trainiert, macht Fortschritte. Aber im MRT war im Oberschenkel noch etwas zu sehen. Wir werden die Belastung nach und nach steigern.“ Eigentlich hatten die Niedersachsen gehofft, dass der Angreifer am Montag wieder ins Training einsteigen kann. Das wird aber wohl mehr als eng.

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11 Kommentare

  1. Also zum Testspiel Freunde.

    Man hat der Mannschaft angesehen, dass sie den Gegner in der ersten Halbzeit nicht ganz für voll genommen hat. Außerdem wollte sich auch niemand verletzen, so mein Gefühl.

    Lehnerz hat sehr defensiv gestanden die erste Hälfte. So, dass es sehr schwer war durch zu kommen. Lehnerz hat dann natürlich auf Konter gelauert und den einen oder anderen auch nicht schlecht ausgespielt. Zimmermann müsste nen starken Schuss an den Pfosten lenken.

    Im Gegenzug gab es für die Eintracht eher Halbchancen, ein zwei Schüsse von Blum, die aber weit drüber gingen. Trotzdem der ein oder andere gute Pass in die Tiefe, allerdings wurde öfter versucht, den Ball rein zu kombinieren, als einfach Mal abzuziehen. Dazwischen immer wieder leichte Fehlpässe. Erste Hälfte war also gar nichts. Falette noch mit einer frühen Notbremse, zum Glück ohne Karte, war wohl dem Testspiel geschuldet. Sonst ein zwei Patzer bei schweren Bällen.

    Zweite hat Lehnerz mehr und mehr zugelassen so dass Kamada einen Pass von der Grundlinie Richtung Elfmeterpunkt halb hoch mit der Innenseite eingesetzt hat.

    Haller, Boateng und Chandler kamen ins Spiel. Russ hatte bis dahin eine bärenstarke Partie abgeliefert.

    Dann kam ein Lupfer von der Grundlinie in die Mitte und Haller nimmt das Ding mit einem so heftigen Fallrückzieher, der hat das Tor in der Liga nochmal über trumpft. Vllt macht er sie jetzt nur noch so, wäre mir Recht.

    Das dritte Tor, wie beschrieben ein schöner halbhoher Pass durch die Verteidigung und Hrgota netzt ein.

    Da wars nochmal sehenswert.

    Insgesamt wars ein schöner Sieg. Nicht überragend aber schöne Tore, gegen einen defensiven Gegner.

    Grüße

  2. @Aquila:
    Danke für die lesenswerte Kurzberichterstattung.
    Wohnst Du zufällig dort in der Nähe oder bist Du extra hingefahren?
    Gude und ForzaSGE

  3. Morsche @Aquila.
    Dann Grüße an den EFC Inferno Fulda vom EFC Die Finsterlinge aus Bembeltown.

  4. Bin gespannt ob Wolf sich so steigert und weiterentwickelt wird, dass er uns in Zukunft auf der Aussenbahn helfen kann. 500T€ klingen erstmal nicht viel in heutiger Zeit

  5. @3

    Vielen Dank für das tolle kurze Video. Klasse Tor. Vielleicht ist bei Haller jetzt der Knoten geplatzt. Jetzt wird er gefeiert, wegen seinen Toren, aber wehe er hätte gegen Stuttgart nicht getroffen, dann wäre er für viele wieder ein Fehleinkauf gewesen. Schade das manche nur weiss oder schwarz sehen. Es gibt ja auch noch grau.

  6. Danke für das Video. Kurios: erst will bei Haller kein Ball hinter die Linie, jetzt schießt er gleich 2x hintereinander ein Tor des Monats. Aller guten Dinge sind drei, dann warten wir mal auf Hannover.

  7. Gerne Leute, die Presse schreibt beim Tor von einer Kopie, allerdings war sein Schussbein so hoch in der Luft, das sah mehr nach Fallrückzieher aus. 🙂

    @ G-Block, Inferno hatte gestern das Banner auch aufgehängt.

    Bei Eintracht.tv gibt’s jetzt auch ein Highlight Video. Leider recht kurz geschnitten.

  8. Ja das mit dem schwarz weiß Denken ist so eine Sache.
    Da leiten uns die Emotionen manchmal dazu.Das ist auch sehr Deutsch,aber mein Gott,es macht die Gespräche bzw Kommentare etwas hitziger.
    Zeigt auch wie sehr wir als Fans mitleiden.
    Bin sehr gute Dinge gegen H96,da haben wir bis zum Okt 14 2007 selten gewonnen.
    Noch ein Rekord vorbei.

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