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Beim Auswärtsspiel in Mainz (1:2) kehrte Can Uzun (rechts) nach seiner Verletzungspause zurück. Foto: IMAGO / Jan Huebner

Uzun über SGE-Trainer Riera: „Sein Spielstil passt gut zu mir“

Während der Niederlage (1:2) beim 1. FSV Mainz 05 durfte Can Uzun seine Bundesliga-Rückkehr feiern. Zuvor fiel der 20-Jährige seit Ende Januar aufgrund einer Oberschenkelverletzung aus. „Es hat sich schön angefühlt. Ich war einfach sehr froh darüber, endlich wieder auf dem Platz zu stehen. Ich habe richtig Bock, Fußball zu spielen und der Mannschaft zu helfen. Für mich persönlich war es ein ordentlicher Start, als Team geht es natürlich besser. Mit dem Ergebnis waren wir natürlich unzufrieden, aber wir wissen, was wir im nächsten Spiel besser machen müssen“, sagte Uzun im Interview auf der Webseite von Eintracht Frankfurt.

Mit Verzögerung zum SGE-Schlüsselspieler

In der laufenden Spielzeit traf Uzun wettbewerbsübergreifend bereits achtmal, zudem legte er fünf weitere Tore auf: Dem Offensivspiel der Frankfurter Eintracht fehlte der gebürtige Regensburger während seiner Abwesenheit demnach sehr. Für Uzun ist es die zweite Saison bei den Hessen, in dieser reifte er zum Schlüsselspieler. „Es ist ja normal, dass es nach einem Wechsel etwas Zeit braucht, zu 100 Prozent anzukommen“, gestand er mit Blick auf seine erste Saison in Frankfurt ein. Schon jetzt steigerte er seinen offensiven Output im Vergleich zur Vorsaison: Insgesamt kam Uzun in der Saison 2024/25 auf acht Torbeteiligungen.

Für den Kreativspieler ist auch klar, dass sich die Mannschaft in den kommenden Wochen insgesamt wieder durchschlagskräftiger zeigen wird. Derzeit fehle lediglich das eigene Selbstverständnis, das gelte es zurückzuerobern. „Wenn nun alle zurückkommen, werden wir wieder zeigen, welche Qualitäten wir in der Offensive haben“, sagte Uzun zuversichtlich. Aufgrund seiner kürzlichen Verletzung verpasste er die ersten Trainingseinheiten unter Neu-Trainer Albert Riera. Zwischen den beiden soll es aber stetig positiven Kontakt gegeben haben. Auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Frankfurter Cheftrainer freue sich Uzun: „Ich habe große Lust darauf, unter ihm zu spielen. Er ist Spanier, sein Spielstil passt gut zu mir.

Uzun träumt von WM-Teilnahme

Um noch einmal vollen Fokus auf die letzten sieben Spieltage dieser Saison zu setzen, helfe ihm die derzeitige Länderspielpause. Jetzt fühle er sich bereit für die kommenden Aufgaben. Normalerweise ist Uzun zwar Teil der türkischen Nationalmannschaft, diesmal reiste er aber nicht mit. Am Dienstagabend spielt die Türkische Fußballnationalmannschaft gegen den Kosovo, dann geht es um den Einzug in die WM-Gruppenphase. Uzun plane, seinem Nationalteam vor dem Fernseher die Daumen zu drücken. Sollte der Türkei die Qualifikation gelingen, dürfte ein fitter Uzun vermutlich wieder nominiert werden. Für den noch jungen Spieler würde damit ein Wunsch in Erfüllung gehen: „Ich habe in dieser Saison zum ersten Mal in der Champions League gespielt und habe dort getroffen, nun könnte sich der Traum von einer WM-Teilnahme erfüllen – das ist schon geil.

Doch zuvor wolle er sich auf den Vereinsfußball konzentrieren. Mit Eintracht Frankfurt habe er nämlich ebenfalls klare Ziele. Dafür müsste die Mannschaft zunächst erst einmal den 1. FC Köln am kommenden Sonntagnachmittag schlagen. „Ich erwarte ein geiles Spiel vor unseren Fans. Ich freue mich sehr darauf, endlich wieder zu Hause im Deutsche Bank Park zu spielen“, sagte Uzun und ergänzte mit Blick auf das Restprogramm: „Wir müssen auf uns schauen, unsere Hausaufgaben machen und so viele Punkte wie möglich holen – dann sehen wir, wo wir am Ende der Saison stehen werden.“ Für die SGE sei der europäische Wettbewerb in der Spielzeit 2026/27 somit noch nicht abgeschrieben. Um mindestens den siebten Tabellenplatz der Bundesliga zu halten, wäre aber ein kurzfristiges Ziel durchaus wichtig, das weiß auch Uzun: Und zwar drei Punkte vor heimischer Kulisse gegen Köln.

9 Kommentare

Avatar 1. uwebindewald 30. März 26, 15:38 Uhr

Welcher Spielstil ?
Ballrumgeschiebe ^^ ?

habt alle einen schönen Nachmittag,

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Fallback Avatar 2. einesgehtnochrein 30. März 26, 15:48 Uhr

Irgendwie stimmen mich diese „Interviews“ traurig. Er hätte vermutlich auch sagen können „ich möchte in den verbleibenden 7 Spielen für die Eintracht….oder ich habe „große Lust unter dem neuen Trainer noch ein paar Spiele zu bestreiten“.
Ich halte ihn auch für einen der wenigen Schlüsselspieler. Ich befürchte aber auch, dass wir Namen wie Brown, Uzun und mit Abstrichen Kalimuendo und Bahayo nächste Saison vergeblich auf dem Spielbogen suchen werden.

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Fallback Avatar 3. mainesge 30. März 26, 17:09 Uhr Zitat - einesgehtnochrein Irgendwie stimmen mich diese „Interviews“ traurig. Er hätte vermutlich auch sagen können „ich möchte in den verbleibenden 7 Spielen für die Eintracht….oder ich habe „große Lust unter dem neuen Trainer noch ein paar Spiele zu bestreiten“. Ich halte ihn auch für einen der wenigen Schlüsselspieler. Ich befürchte aber auch, dass wir Namen wie Brown, Uzun und mit Abstrichen Kalimuendo und Bahayo nächste Saison vergeblich auf dem Spielbogen suchen werden. Path

Ich weiss nicht so richtig. Die Mannschaft hat wenig Spass gemacht, vom neuen Trainer weiss ich noch nicht was ich abschließend halten soll (hab aber kein gutes Gefühl). Es kann also einiges besser gemacht werden nächste Saison. Grundsätzlich hoff ich auf Spieler die Grass fressen und gewinnen wollen und spannende Talente die wir weiter entwickeln. Vielleicht besser wenn wir keine „super mega jahrhundert Talente“ haben, die gleich wieder weg sind. Lieber ein paar „Knauffs“ die man stetig weiterentwickelt und die ein paar Jahre bleiben. Dann machts bald wieder mehr Spass.

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Fallback Avatar 4. einesgehtnochrein 30. März 26, 19:25 Uhr

Ich kann deine Auffassung verstehen. Auch ich hätte gerne Spieler, die sich den A.. aufreißen. Aber letztendlich ist Fußball ein Ergebnissport. Die Eintracht hatte in der Vergangenheit immer Spieler, die deutlich aus der Mannschaft herausragten. Man denke nur an unseren Fußballgott oder Gekas, Rebic, Jovic, Kostic, Haller, RKM, Rode, Marmoush, Ekitike, Caio (war ein Witz). Ich denke, ohne solche Kaliber kommen wir auch mit einer engagierten und geschlossenen Mannschaftsleistung nicht in die Nähe der Europa League. Can Uzun ist meines Erachtens ein Spieler, der uns weiterbringen könnte. Er hat die Qualität in der Offensive, von der Albert Riera sprach. Gleichzeitig schafft er durch seine Gefährlichkeit Räume für Mitspieler. Ich habe die große Hoffnung, dass unser Offensivspiel bei den kommenden Spielen durch ihn endlich besser wird.

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Fallback Avatar 5. pit3157 30. März 26, 19:36 Uhr

schlechter kann es auch nicht mehr werden
habe jetzt noch keine großen sachen unter dem neuen trainer gesehen
abwehr besser??? oder einfach mehr glück gehabt ,weiß es wirklich nicht bin
da sehr bescheiden geworden
hoffe aber es gibt bald wiedermal paar tore vorne egal von wem
nur die SGE

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 6. Fozzi 30. März 26, 21:07 Uhr

Uzun fehlt sooooo sehr. Riera macht das Spiel breit, in der Mitte ist viel Platz und aktuell haben wir keinen, der dort was mit dem Platz und Ball anfangen kann.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 7. Boris 31. März 26, 10:23 Uhr Zitat - pit3157 schlechter kann es auch nicht mehr werden habe jetzt noch keine großen sachen unter dem neuen trainer gesehen abwehr besser??? oder einfach mehr glück gehabt ,weiß es wirklich nicht bin da sehr bescheiden geworden hoffe aber es gibt bald wiedermal paar tore vorne egal von wem nur die SGE Path

Es ist völlig offensichtlich, dass das nicht nur Glück war. Unter Riera haben sie bereits so oft zu Null gespielt, wie unter Toppmöller die gesamte restliche Saison, das spricht schon eine deutliche Sprache, das kann kein Zufall sein. Die Torausbeute war ja schon vorher sehr ordentlich, nur gab es eben zu viele Gegentore und das galt es als Erstes zu beheben. Auch die beiden Niederlagen waren ja nicht 4:0, sondern man hat selbst Tore erzielt und es war nur ein Tor Unterschied. Die Weltuntergangsstimmung, die manche deswegen verbreitet haben, ist also absolut unangemessen. Tatsächlich waren beide Niederlagen unglücklich, wären sie beim entscheidenden Tor am Mann gewesen, dann wären das zwei Unentschieden geworden. Mehr gibt die Mannschaft im derzeitigen Zustand einfach nicht her, man kann ja nicht erwarten, dass die vom einen Tag auf den anderen keine Tore mehr kassieren und gleichzeitig 5 Buden machen.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 8. Boris 31. März 26, 16:49 Uhr Zitat - uwebindewald Welcher Spielstil ? Ballrumgeschiebe ^^ ? habt alle einen schönen Nachmittag, Path

Dieses abfällige Tonfall ist echt unnötig wie ein Kropf. Wenn du nichts beizutragen hast, kannst du's doch einfach lassen. Glaubst du vielleicht, du hast mehr Sachverstand als ein Profifußballer Uzun oder Trainer? Nur weil man etwas immer wieder behauptet, wird es dadurch nicht richtiger. Bei Toppmöller war und bei Riera ist der Spielstil klar erkennbar.

Unter Toppmöller basierte der Spielstil hauptsächlich darauf, den Gegner rauszulocken, damit der nicht den Strafraum zumauert. Dafür waren 6 oder 7 der eigenen Leute fast immer in der eigenen Hälfte, 5 Verteidiger und 2 DM dazu, um möglichst wenig Chancen zuzulassen, obwohl man den Gegner in die eigene Hälfte lockt. Kombinationen nach vorne sind wegen der Überzahl des Gegners in seiner Hälfte selten, fast alle Tore kommen so nur durch schnelle Stürmer per Konter zustande. Das ist so gewollt und direkte Folge der taktischen Ausrichtung. Deswegen gab es unter Toppmöller viele Kontertore, indem man den Gegner raus lockt, gegen große Lücken auf, daher war die Chancenverwertung erstaunlich gut, wenn man es denn mal vors Tor geschafft hat. Das war also keineswegs nur dem Genie einzelner Spieler zu verdanken.

Zumeist wird dieser Spielstil von den schwächeren Teams der Liga genutzt, um die "Großen" zu ärgern, es gibt aber immer wieder Trainer und Clubs, die mit so einer Taktik sehr weit kommen. "Rehakles" hat so die EM mit Griechenland geholt, Valencia hat früher immer so gespielt, als sie noch erfolgreicher waren(u.a. CL-Finale gegen Bayern), Mourinho lässt seine Teams oft so spielen, vor allem in den KO-Spielen. Mailand hat so mal die Meisterschaft geholt mit schier unglaublichen nur 38(!!) selbst erzielten Toren, sie haben also im Schnitt ca 1 Tor pro Spiel geschossen. Da war aber die Abwehr besser, versteht sich, sie haben ca. 18 Tore kassiert, wenn ich mich recht entsinne. Simeone lässt größtenteils defensiv seit Jahren sehr erfolgreich spielen und kann so immer nal wieder Real und Barca ärgern, manche spielstarke Spieler wie Joao Felix zerbrechen daran aber regelrecht, habe ich den Eindruck. Dem ewigen Trainertalent Nagelsmann wäre es dagegen vielleicht zu raten, nach der Gruppenphase auf derart "langweiligen", aber 100fach erfolgreich praktizierten Zerstörerfußball umzustellen, denn den Titel in egal welchem Turnier machen nicht generell die Favoriten unter sich aus, sondern fast immer diejenigen, die am wenigsten Gegentore kassieren. Daher rechne ich Deutschland beim der WM kaum Chancen auf den Titel aus.

Riera dagegen lässt durchaus mutiger spielen, was man schon daran sieht, dass zumindest immer 5 eigene Spieler in der Offensive sind. Durch die Viererkette ist es den Außen auch leichter, sich in die Offensive mit Flanken oder Positionswechseln einzubringen. Wenn sich dann noch ein eigener Defensivspieler in den Angriff einschaltet, hat man oft Überzahl, sie müssen nur noch schneller passen, dann wird das schon.
Riera will Tore eher dadurch verhindern, dass man dem Gegner gar nicht erst den Ball gibt, was ich für durchaus sehr effizient halte. Also auch, wenn der eigene Angriff nicht zum Torerfolg führt, hatte der Gegner in diesen 2-5 Minuten zumindest nicht selbst die Chance, sich warmzuschießen. Das war oft das Problem bei Toppmöller, wenn man sich nur in der Defensive kaputt rennt, kommt man selbst kaum dazu, das Kombinieren zum Tor unter echten Wettkampfbefingungen zu üben, der Gegner dagegen schießt einmal links vorbei, einmal rechts, einmal auf den Torwart und irgendwann zappelt der Ball halt im Netz. Jetzt wurden die Spieler unter Toppmöller jahrelang darauf abgerichtet, hintenrum zu spielen, so schnell geht das nicht weg. Irgendwann wird das aber ein Automatismus, wie Guardiola sagt "geht the ball, keep the ball, pass the ball", irgendwann kommen sie da hin.
Mir persönlich gefällt der offensive, ballbesitzorientierte Ansatz viel besser, die Spieler sollen Spaß haben auf dem Platz, Mut wird zumeist belohnt. Wenn man wie Christoph Daum extrem offensiv spielt, dann macht man eben irgendwann fast jedes Spiel 4 Buden, nur in den Entscheidungsspielen darf man eben nicht zu sehr Halodri nach vorne spielen, sondern muss die richtige Balance finden.

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Fallback Avatar 9. knorzkopp 31. März 26, 19:45 Uhr

@4 wegen Gekas sind wir abgestiegen, wenn Amanantidis sich nicht verletzt hätte wäre das nicht passiert.
@8 die spielweise unter Riera ist offensiver als unter Toppmöller? Wir haben vielleicht mehr Ballbesitz, das heisst aber nicht, dass wir offensiver spielen, im Gegenteil. Umsonst haben wir nicht unter Riera weniger Gegentore kassiert und weniger Tore geschossen! Und Toppmöller gingen verletzungsbedingt auch noch die Stürmer aus, während zuletzt Riera auf einen gesunden Burckhardt, einen eingespielten Kalumuenda und Jupp zurück greiffen konnte. Davon abgesehen, dass wir unter Riesa ausser dem FCB gegen keine Mannschaft gespielt habe die in der Tabelle vor uns sind....

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