Sind tragende Pfeiler in der Frankfurter Defensive: Kevin Trapp und Martin Hinteregger.

Das Transfer-Fenster ist geschlossen und der Kader von Eintracht Frankfurt für die neue Saison steht. Wieder einmal kam ordentlich Bewegung in die Mannschaft. Elf Neuzugängen stehen zwölf Abgänge gegenüber (A-Jugendliche nicht mit eingerechnet). Durch die Abgänge nahm die SGE etwa 110 Millionen Euro ein und reinvestierte davon ca. 65 Millionen in Neuzugänge, sodass im Endeffekt ein Plus von etwa 40 Millionen Euro zu Buche stehen könnte (Quelle aller Beträge: transfermarkt.de, aber wie viel genau erwirtschaftet wurde, ist nicht bekannt. Diese Zahlen dienen nur als Orientierung).
Denkt man als Eintracht-Fan einmal drei Jahre zurück, als man im Sommer 2016 ein „Taschengeld“ von etwa zwei bis drei Millionen für Neuzugänge zur Verfügung hatte, so kann einem schon etwas schwindelig werden bei den Dimensionen, in denen die Eintracht heute wandelt.

Im ersten Teil der SGE4EVER.de – Transferbilanz und Kaderanalyse nehmen wir die Neuzugänge der Defensive unter die Lupe. Dazu zählen hier sowohl die Torwartposition, als auch die Verteidigung.

Kevin Trapp hütet in den kommenden Jahren das hessische Gehäuse. (Bild: Heiko Rhode)

Torwart:

Nach langen und zähen Verhandlungen mit Paris St. Germain gelang es den Verantwortlichen der Eintracht Kevin Trapp, der in der vergangenen Saison auf Leihbasis für die Hessen den Kasten sauber hielt, fest zu verpflichten. Einen hohen einstelligen Millionenbetrag ließen sie sich seine Dienste kosten. Bei Kevin Trapp wusste man aber auch immer was man bekommt: Deutschlands Nationaltorhüter Nummer drei, der durch starke Leistungen und unbändige Leader-Mentalität sein Team immer wieder zu Höchstleistungen antreiben kann. Die Verpflichtung von Trapp ist als absoluter Top-Transfer einzustufen.

Prognose: Einzig fraglich ist, was mit Frederik Rönnow, Felix Wiedwald und Jan Zimmermann passiert, hinter Kevin Trapp, der die klare Nummer Eins sein wird. Während Zimmermann mit der Rolle als Nummer Drei zufrieden erscheint, haben sowohl Rönnow, als auch Wiedwald beide den Anspruch, zu spielen und bei ihren Vereinen die Nummer Eins zu sein. Bei der Eintracht werden sich die beiden bis frühestens Winter arrangieren müssen, denn es wurden keine Abnehmer gefunden.

 

Abwehr:

In der Defensivreihe schafften es die Verantwortlichen, Martin Hinteregger, der zuvor in einer halbjährigen Leihe vollends überzeugen konnte, fest zu verpflichten. Die Meinungen darüber, was seine Dienste die Hessen kosteten gehen auseinander, manche sprechen von sieben bis acht Millionen Euro, andere von bis zu Dreizehn. Was seine Leistungen betrifft, sind sich die Meinungen aber wieder einig: Hinteregger ist ein echtes Brett in der Frankfurter Defensive. Der Österreicher ist schon jetzt nicht mehr wegzudenken und spielt sich Partie für Partie durch seine beherzten Tacklings mehr in die Herzen der Zuschauer. Ebenfalls ein Transfer der aller obersten Güteklasse.

Erik Durm wird Kostic und da Costa entlasten können in der kommenden Saison.

Ebenfalls zur Eintracht-Defensive stieß Weltmeister Erik Durm. Der 27-Jährige Außenverteidiger kam ablösefrei von Huddersfield und ist wohl vor Allem als dynamischer Ersatzspieler für die gesetzten Außenspieler Filip Kostic und Danny da Costa gedacht. Er zeigte auch schon in seinen bisherigen Einsätzen, dass er durchaus eine Alternative werden könnte. Als Ersatzspieler ist diese Verpflichtung absolut sinnvoll.

Prognose: Mit Hinteregger, David Abraham, dem jungen Evan N’Dicka, sowie Makoto Hasebe und Almamy Toure, Simon Falette und hoffentlich auch bald wieder Marco Russ, ist die Innenverteidigung sehr gut aufgestellt für die Aufgaben der neuen Saison. Zudem haben auch Filip Kostic und Danny da Costa durch Erik Durm, neben Timothy Chandler, einen weiteren Entlastungskandidat für die Außenverteidigungsposition an die Hand bekommen. Die Defensive macht also einen sehr guten Eindruck. Neben der nötigen Qualität verfügen die Hessen dieses Jahr auch über eine bessere Quantität, das bedeutet, dass ein langfristiges Bestehen in allen drei Wettbewerben nicht an Übermüdung mangels möglicher Rotation scheitern sollte.

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32 Kommentare

  1. Ja aber was ist auch in den 3 Jahren der Transfermarkt explodiert .3Millionen das reicht heute mal nicht für Liga 3

  2. Hallo Folke,
    Du hast mit dem wiedergenesenen Timmy Chandler einen weiteren Backup vergessen.

  3. “ Zudem haben auch Filip Kostic und Danny da Costa durch Erik Durm, neben Timothy Chandler, einen weiteren einen Entlastungskandidat für die Außenverteidigungsposition an die Hand bekommen.“

  4. auf hessenschau.de:

    Unter Adi Hütter wurde Eintracht-Linksfuß Filip Kostic zum Linksverteidiger mit Offensiv-Drang. Agierte der Serbe bei seinen vorherigen Stationen in Stuttgart und Hamburg noch als Flügelstürmer, muss der 26-Jährige in Frankfurt deutlich mehr Defensiv-Aufgaben übernehmen. Ein Wechsel mit positiven Folgen. „Das ist das perfekte System für mich“, sagte Kostic nun der Sport Bild. „Ich spiele gerne ganz weit außen, nah an der Linie. Ich brauche den Platz. Und ich kann bei Angriffen selbst entscheiden, ob ich mitgehe oder absichere.“ Der Serbe sieht in seinem Spiel sogar noch Steigerungspotzenzial: „Die letzte Saison war herausragend, und diese Saison möchte ich noch besser sein.“

    Klingt für die Gegner wie eine Drohung 🙂

  5. Hat sich Bobic eigentlich irgendwo schon geäußert zum Ende der Transferzeit? Oder hat er gleich Urlaub eingereicht 🙂

  6. Die Tinte ist trocken. Bobic kann in den verdienten Urlaub fahren. War sicherlich eine stressige Zeit für ihn und Bruno.

    Mit dem 2016 er Budget von 2-3 Mio. hätte es deutlich weniger Stress gegeben. Man hätte lediglich Transfers like Aogo und Stendera getätigt.

    Heute gönnen wir uns eine „Torwartabteilung“ und „Geschenke“ an H96. (Habe nicht die Deals vergessen, bei denen die Fa. Kind uns Prib und Joselu abgeluchst hat, weil Heribert Duck keine Taler hatte.)

    Dass wir vermeintlich 40 Mio. auf der Kante haben, liegt am Verhandlungsgeschick von Bobic. Bei den Einkäufen (bis auf Kohr) die Preise gedrückt. Da kann man bei den Abgängen (außer Jovic/Haller) mal großzügig sein.

    Ich mache mir leicht Sorgen, dass die Neuverpflichteten einen ordentlichen Batzen Gehalt bekommen. Sind wir inzwischen zum Erfolg verdammt?

  7. Wir haben also immer noch rund 40 Millionen übrig! Ich gehe einfach mal davon aus, dass das auch wirklich Geld ist, mit dem wir arbeiten können und da nichts von wegen Steuern abgeht (wer was weiß bitte hier posten!!). Ich hab in nem anderen Thread auch vor allem mal darauf abgezielt, was man damit wohl machen könnte. Weiter gehe ich davon aus, dass (hoffentlich) nur ein kleiner Teil für die Erhöhung des Budgets, also der Gehälter, drauf geht. Denn die Gehälter aus Transfererlösen zu speisen klingt nicht sonderlich nachhaltig. Dafür sind Sponsoren und Partner da, sowie TV-Geld und teilweise Einnahmen aus DFB-Pokal und EL soweit es um Boni geht. Also sagen wir mal die Verantwortlichen schneiden für „anderweitige“ Zwecke noch 10 Millionen aus dem Überschuss raus (die Zahl ist stumpf geraten, aber ich könnte mir sowas vorstellen). Bleiben 30 Millionen!

    Was könnte man mit diesen 30 Millionen noch alles machen!! Was ich vermeiden würde wäre, das Geld für kommenden Sommer auf die hohe Kante zu legen. Durch die Hyperinflation am Transfermarkt verbrennt solches Geld auf einem berühmten Festgeldkonto zu schnell. Besser investieren, und zwar in Spieler oder Infrastruktur. Das Wintertransferfesnter im Januar ist wirtschaftlich schon 2020. Weiß nicht welche steuerlichen Auswirkungen das auch hätte, das Geld nach 2020 mitzunehmen. Aber so können wir direkt schon im Winter aktiv werden. Nochmal einen richtigen Kracher an Land ziehen in der Kategorie 10+ Millionen. Das Schöne ist: Wir können, müssen aber nicht. Und die Position ist auch fast egal. OK, Torwart nicht. Und im Sturm sind wir auch voll. Aber IV (wegen Alter von Hasebe und Abraham), RV/LV weil da meiner Ansicht nach zwar mehr Masse da ist aber noch Luft nach oben, und Mittelfeld weil da auch immer mal etwas mehr Platz ist, da könnte überall noch ein Kracher rein. Bei Verteidigung und Mittelfeld sehe cih außerdem Spieler, die man nicht zerstören würden, sollte man ihnen für die Rückrunde jemanden vor die Nase setzen. Wenn Abraham, Hasebe und Hinti mit noch jemandem rotieren verlieren sie weder Wert noch Lust. N’Dicka ist das anders, der sollte spielen so viel wie es geht. Wie schnell Russ fit wird kann man schlecht sagen. Falette ist sowieso eher Backup und könnte dann ja auch wechseln. Durm, Chandler, Da Costa, das sind alles Leute, die schon gut sind, aber auch nicht komplett Spielbestimmend. Wenn die mal mehr raus rotieren, dann ist ds zwar blöd, aber kein Beinbruch. Kostic muss halt spielen wenn immer es geht. Im Mittelfeld würde ich ja sagen, dass Sow und Kamada möglich viel spielen sollen, wegen Entwicklung und Marktwert. Aber alle anderen? Können auch rotieren oder Backup. Da ist also überall noch Platz, wenn wir ein Schnäppchen finden das passt, und jeweils einfach besser ist als die bisherigen Spieler.

    Klar ist dann auch die Kadergröße ein noch größeres Problem. Und eine TG2 will ich nie. Aber vielleicht sind weitere Ausleihen für die Halbsaison eine Variante. Oder das Trainerteam ist kreativ und arbeitet mit über 30 Spielern. Es können ja dann zwei Gruppen sein, aber dann bitte dynamisch und innerhalb des Trainings oder täglich wechselnd sodass jeder überall mal dabei ist. Und wenn es an spezifische Übungsformen kommt, die nur 11 gegen 11 maximal gehen, dann sind die anderen 10+ Spieler halt da mal nicht jeden Tag dabei sondern machen mit anderen Trainer 5 gg 5 oder sowas. Mensch das muss doch gehen, ohne dass eine feste TG2 aufgemacht wird. Ich bin zwar kein Fußballtrainer, aber man muss auch mal was wagen. Ich hätte da ein gutes Gefühl, wenn man sich gut verzahnt. So kann man auch noch ein paar mehr U19er mal ins Trainer der Profis immer mal wieder rein schnuppern lassen. Das eröffnet ja auch zusätzliche Möglichkeiten.

    Achja, von 30 Millionen ist dann immernoch Geld übrig. Davon dann bitte Geld auf die Seite legen für erstklassige Jugendtrainer, je einer zusätzlich für U19, U17, U15. Und auch die Kadergrößen dort anpassen. Und auch wenn das oft als negativ gesehen wird: Verstärkt diese AKs mit Jugendlichen auch von weiter weg. Ich weiß, ganz heißes Eisen. Aber Scouting in ganz Hessen sollte die Norm werden, und wenn wir bei anderen Bundesligisten fündig werden können, sollten wir da auch nicht zurück schrecken. Die Frage ist, mit was wir die Jungs dann her locken. Und da finde ich, sollte es nicht wie bei anderen Negativbeispielen so laufen, dass wir sie mit Geld zuscheißen oder deren Eltern. Es sollten unsere Werte mit drin stehen, und auch ein Konzept her das eine gute Schulbildung aufzeigt und auch früh mit aufgezeigt wird, welche alternativen Wege es gibt, wenn man mit 20 nicht den Sprung zu den Profis schafft. Da stelle ich mir vor, dass bereits früh angelegt wird, dass man mit Schulen und Berufsschulen kooperiert und die „gescheiterten“ Talente nicht rauswirft, sondern nochmal 3-5 Jahre begleitet. Das kostet jetzt nicht die Welt. Könnte im Rahmen von Stipendien sein, falls sie den Profi-Fußball verlassen oder nicht erreichen. Für sowas könnte ein Fonds mit einer Speisung von jetzt 10 Millionen doch gut sein.

    Ach ich schweife ab, wenn man „mir“ viel Geld „in die Hand gibt“ und mich damit mal etwas denken lässt 😀

  8. Einzige Konstellation, die mich in der Defensive stört ist, dass scheinbar Hinti nur noch links auf seiner Stammposition eingesetzt wird. Zu recht. Das bedeutet aber, dass N’Dicka, der auch nur links spielt, quasi kaum noch Einsatzzeit bekommt. Auf rechts scheint Toure der Backup vom Vadder. Toure finde ich technisch hervorragend und in der Spieleröffnung wirklich spannend, aber vom Abwehrpotential (Spielverständnis, Zweikampfverhalten, Offensivpressing) noch mindestens eine Klasse hinter N’Dicka.

    Außerdem sollte man Kostic nicht zu sehr loben und auch mal ab und zu in der Arsch treten. Klar ist er mMn aktuell der beste oder zu mindest einer der besten Kicker, aber um so besser es bei ihm vorne läuft, um so mehr läßt er auch hinten mal einen Spieler laufen. Das kann uns in einem Spiel auch mal das Genick brechen.

    Aber insgesamt eine gute Defensive mit guten Backups. Durm erscheint mir erfolgversprechend. Bin mal auf 90 Minuten gespannt!

  9. wie Bobic mal richtig erwähnt hat: Die Fallhöhe wird größer. Aber gilt auch für andere….

    #nurdiesge

  10. @7: Ich bin mir sicher das sie auch das Gehaltsgefüge im Auge haben. Es ist vielleicht etwas höher , aber sicher nicht dramatisch. Da haben sie mein Vertrauen.

    @8: Sorry, aber rotierend eine zweite trainingsgruppe ist nicht realistisch. Bei Spiel-oder Trainingsformen zum einspielen müssen die Stammelf und die Bankspieler dabei sein. bin gerade bei transfermarkt.de auf 32 Spieler gekommen, davon 4 Torhüter. Bleiben 28 Feldspieler. Davon unsere 4 Nachwuchsspieler abziehen und du bist bei 24 Spieler . Mit den 4 kann man sicher gezielt in einer Kleingruppe oder im Einzeltraining trainieren, wenn es mal nötig ist . Außerdem werden ja immer wieder mal Spieler zur Belastungssteuerung oder aus Verletzungsgründen aus dem Training genommen. Ich sehe das gar nicht so dramatisch.

    Was das Geld angeht, vergesst die Jugend nicht. Wenn man die Chance hat, kann man da auch investieren. Das zahlt sich aus

  11. Wie kommt ihr auf das Restgeld in Höhe von 40Mio Euro?
    Bobic sagte sinngemäß am Sonntag, dass man länger an Silva dran war, ein Transfer aber finanziell nicht machbar sei.
    Milan ruft ca 30Mio auf für Silva. Das wäre mit dem Restbudget möglich gewesen, wenn sie von ihm zu 100% überzeugt seien.
    Ich vermute es sind weniger als die 40Mio.
    Wer weiß was die „Rückkehrer“ nun verdienen im Vergleich zur vergangenen Saison. Das Gehalt von Adi wurde zumindest nach oben angepasst.
    Wer weiß was von dem Umsatz in den Um-/Weiterbau des Vereins/Stadions fliesst?

  12. Die 40 Mio können stimmen. Das wir dennoch kein 30 Mio für einen Spieler ausgeben wollten, kann einfach kaufmännisches Denken sein. Nur weil das Geld da ist, muss man es ja nicht ausgeben. Den Fehler haben andere vor uns gemacht. Daher für mich nachvollziehbar.

    Die gestiegenen Ausgaben für Gehälter sind die eine Seite, die Mehreinnahmen z.B. aus der EL die andere. Da wurden ( wenn ich es richtig im Kopf habe ) letztes Jahr über 20Mio zusätzlich eingenommen. Wir müssten uns mal den Bericht des Geschäftsjahres ansehen. Aber ich bin mir sicher, sie gehen keine finanziellen Risiken eiin, und müssen das auch nicht ( finde ich besonders beruhigend ).

  13. Ich stelle fest, wir wissen wenig bis nix. Aber ich ahne, dass wir uns diesen Kader auch noch nächste Saison leisten können und wir auch für diese eine Lizenz ohne Auflagen erhalten.

  14. @14: sehe ich genauso 🙂 Und im zweiten Jahr wird Adi ja immer Meister, wobei ich ersatzweise auch mit dem Gewin der EL zufrieden wäre……man muss ja realistisch bleiben

  15. Viel wichtiger als der Abwehrbergleich auf m. Papier ist doch das spielsystem.

    Und da sehe ich uns defensiv anfälliger als letzte Saison. Die innenverteidiger stehen zu breit, und das wird jede Menge Gegentore bringen.
    Mehr ballbesitzfussball heisst halt auch gleichzeitig, größere Anfälligkeit gegenüber dem gegnerischen Umschaltspiel.

    Ich warte daher mal so 10 Spiele ab mit meiner Bewertung der Defensive bzw dem Defemsivverhalten!

  16. @schwarzweiß: 10 Spiele in der Liga, die Qualispiele sind da sicher kein Maßstab ( außer Straßburg). Ich warte auch immer 10 Ligaspiele ab, bis dahin sollten sie eingespielt sein. Inklusive Silva

  17. 10 Ligaspiele sind auch mein Gradmesser. Scheiß Ländespielpause. Morgen kein Europa, am Wochenende keine Liga, voll kacke… Wann ist endlich wieder DFB-Pokal? Die sollen spielen 😀 Sonst dauert das noch mit den 10 Spielen 😀

  18. Zu den 40 Mio.: Zieht mal noch die Beratersummen ab und auch das Leistungszentrum wird voll von uns finanziert (35 Mio. –> https://www.eintracht.de/news/artikel/mittelhessische-genossenschaftsbank-stemmt-35-millionen-euro-projekt-67334/). Dazu soll in den nächsten Jahren 30 Mio. in die Digitalisierung des Waldstadions gesteckt werden (–> https://www.eintracht.de/news/artikel/auf-dem-weg-zum-digitalsten-bundesligisten-68650/ ziemlich weit unten; da gab es auch noch ausführlichere Artikel zu im Zshg. mit dem Stadionausbau). Mit diesen Infos im Hinterkopf schmilzt der große Berg wie Eis in der Sonne…
    Ich finde es aber eher positiv, dass wir in „Steine“ investieren können und trotzdem noch 65 Mio (!) in den Kader investieren können. Also nix zu meckern, aber hofft nicht auf den 20 Mio-Transfer im Winter, der wird – ohne Verkäufe – nicht kommen.

  19. @20: habs vermutet, war mir aber nicht sicher ( hab gelernt dass hier nicht jeder Ironie beherrscht 🙂 )

  20. @20: Ich glaube , wir müssen im Winter eher verkaufen als kaufen. Müller ist zu schade, um bei uns zu versauern.

    Wenn wir aber kaufen müssen, ist das Geld sicher noch da. Hellmann sagte ja , dass wir auch ohne Verkäufe ca. 20 Mio für neue Spieler hätten.

    Ich mache mir wirtschaftlich schon länger keine Sorgen mehr, sie wirtschaften schon gut und vorrausschauend. Sportlch werden wir sehen, wie es sich entwickelt, aber auch da bin ich optimistisch.

  21. Ja klar…wir haben noch so locker vom hocker 40 Mios für Spieler irgendwo rumliegen….abenteuerliche Rechnungen werden hier aufgestellt.

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  22. 22. Reebok: Ich denke nicht, dass diese Projekte nur angestoßen wurden, wenn sie durch ein ca. 40 Mio Plus aus Transfers gemeistert werden könnten. Die Finanzierung dafür steht sicherlich aus anderen Quellen zur Verfügung. Wäre ja auch töricht, Pläne für Leistungszentrum und Digitalisierung mit Transfererlösen zu machen, ohne zu wissen, dass man die Büffel alle verkauft. Denn die Pläne für die aktuell angestoßene Infrastruktur sind ja nicht erst seit 3 Monaten in der Mache. Das stand schon sicher seit einem Jahr oder so fest, als die Gespräche mit der Stadt etc. stattfanden. Was die Beraterkosten angeht stimme ich aber zu, die muss man wohl noch raus rechnen. Und wie gesagt sit mir nicht klar, was da noch wegen Steuern passiert. Wobei man da ja auch Ausgaben gegenrechnet.

  23. @26 rob: Hatte es genauso auch in Interview gelesen oder gehört. Weiß nicht mehr ob von Bobic oder Hellmann. Die ganzen Infrastruktur-Projekte laufen extra.

    Beim Gehalt werden sie nicht übertrieben haben. Das glaube ich nicht. Gehalt wird aber auch die größte Hürde – wohl noch über Jahre sein – um Top-Spieler zu halten oder zu kaufen. Wenn Kostic diese Saison so weitermacht, dann kann er mit mindestens 8 Mio (Luka bekommt 10) oder gar mehr rechnen. Je nach Ort sind das netto dann mind. 4 bis 8 Mio (Monaco), also für uns 8 bis 16 Mio brutto. Selbst wenn bei uns alles perfekt läuft (Champions League-Teilnahme und lange in EL dabei), können wir uns das wohl nicht leisten – vielleicht mal bei einem Spieler. Selbst Leverkusen (und selbst Watzke hat da letztens das so ähnlich für den BVB gesagt) kann nach vielen Jahren CL nicht mit den Gehältern der PL oder Spanien mithalten.

  24. @25. Scheppe Kraus: Naja, so steht’s zumindest im Artikel. Pauschal 10 Mio habe ich in meiner Betrachtung ja schon abgezogen und bin von 30 Mio ausgegangen. Man weiß ja nie, was da an Berater fließt, was da noch in Spielergehälter fließt etc.

  25. @28, rob

    Du sagst es genau richtig: Man weiß nie genau, was alles mit dem Geld passiert. Keiner von uns sitzt im Finanzausschuss. Egal ob Fan, Mitglied oder Sportredakteur. Deswegen habe ich eingangs auch nochmal explizit erwähnt, dass ich für die Zahlen transfermarkt.de als Quelle genommen habe, wenngleich diese Angaben mit Vorsicht zu genießen sind. Dort steht, dass die Eintracht ein Transferplus von etwa 40 Millionen Euro erwirtschaftet hat. Was davon noch da ist, oder wofür das schon reinvestiert worden sein könnte, das kann hier keiner mit Gewissheit sagen, so er denn keinen Maulwurf im Finanzauschuss hat. 😉

  26. Transfermarkt.de weist eine Transferbilanz von 42,3 Mio.€ aus. Das ist ein Bruttowert, zudem sind auch manche Ablösesummen geschätzt. Da sind keine Beteiligungen von den Vorgängervereinen von Jovic (30%?) und Haller (5%?) abgezogen, geschweige denn Steuern oder Nebenkosten enthalten.
    Auf der anderen Seite gab es ja auch Überschüsse aus der letzten Saison.
    Ist also schwierig zu behaupten, wie viel Geld Oliver Frankenbach als liquiden Betrag für neue Spielerinvestitionen ausweisen würde.

    Das wirklich Schlimme ist aber: Eine Woche ohne Eintracht-Pflichtspiel 😉

  27. Als wir ( die SGE ) nur das Taschengeld hatten, schlossen wir unter Thomas Schaaf mit dem 9. Tabellenplatz ab. Der 9. Tabellenplatz mit dem Einsatz eines Taschengeldes entspricht in jedem Fall dem ökonomischen Prinzip viel deutlicher als ein 7. Tabellenplatz mit einem Einsatz von 50 Millionen. Besser lässt sich das verdeutlichen als Die Eisernen gegen die Biene Maja spielten. 2 Millionen gegen 127 Millionen. Auch hier gewann mal wieder der David mit demTaschengeld.

  28. @31. chaiselongue adler: Das ist sind leider krasse Ausrutscher, wenn mal der David gegen den Goliath gewinnt. Das gehört so in die Kategorie „etwa alle 10 Jahre“ und ist nicht nachhaltig. Um im BuLi-Fußball jedes Jahr einstellig platziert zu sein und im Laufe der Saison nie in den Keller zu rutschen, muss leider sehr hoch gewirtschaftet werden, auch wenn der Gewinn auf dem Papier nur marginal aussieht.

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