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Joti Chatzialexiou ist offenbar der aussichtsreichste Kandidat für den Sportvorstand-Posten bei Eintracht Frankfurt. Foto: Imago / Zink

Spycher wohl raus: Wird Chatzialexiou der neue Eintracht-Sportvorstand?

Die Suche nach einem neuen Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt biegt nach den jüngsten Entwicklungen auf die Zielgerade ein. Erste Hinweise gab der neue Vorstandsvorsitzende und Interims-Sportvorstand Axel Hellmann im Vorfeld des Topspiels bei Borussia Dortmund. Am „Sky“-Mikrofon grenzte der gelernte Jurist den Kandidatenkreis auf drei Personen ein, „mit denen sicherlich in den nächsten Tagen auch seitens des Aufsichtsrates, des Hauptausschusses und des frisch gewählten Präsidenten gesprochen wird.“

Zuletzt fiel in diesem Zusammenhang immer wieder der Name Christoph Spycher. Nach neuesten Informationen von „Sky“ ist der ehemalige SGE-Kapitän jedoch endgültig aus dem Rennen. Demnach verfolgt der aktuelle Sportvorstand der Young Boys Bern andere Pläne. Zuvor war berichtet worden, dass sich Spycher für seine endgültige Entscheidung Zeit nehmen wolle. Der „Blick“ sprach in diesem Zusammenhang von einem „Fifty-Fifty-Entscheid“.

Stattdessen kristallisieren sich laut dem Bezahlsender zwei mögliche Favoriten für den vakanten Posten heraus: Der in Frankfurt geborene Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg und der ehemalige Bundesliga-Profi Marcel Schäfer von RB Leipzig. Mit Chatzialexiou sollen Hellmann und der Aufsichtsrat bereits Gespräche geführt haben. Zu Schäfer soll die Eintracht laut einem Bericht der „Bild“ aber keinen Kontakt aufgenommen haben. Zudem widerspricht das Boulevardblatt der „Sky“-Meldung und berichtet, Schäfer sei kein Kandidat bei den Hessen.

Nürnberg bezieht Stellung

Damit gilt Chatzialexiou als aussichtsreichster Anwärter. Der Deutsch-Grieche war von 2001 bis 2009 als Nachwuchstrainer bei der SGE tätig und arbeitet seit 2024 als Sportvorstand in Nürnberg. Der Zweitligist äußerte sich nun zu den Gerüchten. „Wir sind sehr froh, dass Joti bei uns im Verein ist. Die Zusammenarbeit im Vorstand läuft hervorragend, in der gemeinsamen Zeit hat sich in seinem Bereich beim 1. FC Nürnberg sehr viel in die positive Richtung entwickelt. Dass dadurch andere Vereine auf ihn aufmerksam werden und sich mit ihm beschäftigen, ist eine Wertschätzung seiner Arbeit und bestätigt uns erneut darin, dass wir mit seiner Verpflichtung im Sommer 2024 richtig gelegen haben. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gab es keine Kontaktaufnahme durch Eintracht Frankfurt“, zitierte die „Bild“ den Klub. Für eine Verpflichtung des Wunschkandidaten wäre offenbar eine Ablösesumme fällig. Dem Bericht zufolge steht ein Betrag im unteren einstelligen Millionenbereich im Raum.

Die Eintracht zeigt sich derweil zuversichtlich, zeitnah einen Nachfolger präsentieren zu können, um die Planungen für die kommende Wintertransferperiode voranzutreiben. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass relativ schnell eine Entscheidung über die Besetzung getroffen wird“, erklärte Hellmann vor dem Spiel gegen Dortmund optimistisch. Ob die Wahl tatsächlich auf Joti Chatzialexiou fällt, bleibt abzuwarten.

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7 Kommentare

Fallback Avatar 1. dribbelgnom 28. Oktober 26, 15:03 Uhr

Schäfer .... Es gibt so Namen die will ich in Verbindung mit unserem Club nicht lesen .
Dieser gehört dazu .....

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Ob Stehblock, VIP-Loge, Currywurst oder Handkäs-Häppchen - Hauptsache SGE4EVER.de! Denn der User unterstützt das Onlinemagazin mit einem monatlichen oder jährlichen Betrag und genießt zudem besondere Vorteile: Werbefreiheit, Gewinnspiele etc. 2. Scheppe Kraus 28. Oktober 26, 15:14 Uhr

Chatzi... macht verdammt gude Arbeit beim Club...geborener Frankfurter und Eintrachtler...komm heim Junge!

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Fallback Avatar 3. sge66 28. Oktober 26, 15:44 Uhr

Chatzi fände ich auch gut, nicht nur weil er Frankfurter ist.
Fände auch Bobic gut, hat ja schon mal gut mit Addi funktioniert.

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Fallback Avatar 4. Jay-Jay83 28. Oktober 26, 16:01 Uhr

Für Chatzialexiou sprechen vor allem die Resultate seiner Arbeit in Nürnberg. Wenn der Begriff "Stallgeruch" aufkommt, werde ich schon leicht nervös, weil mich das an diverses Personal auf Schalke oder bei der Hertha erinnert, deren tatsächliche Eignung für bestimmte Posten nicht kritischer hinterfragt wurde, bis es zu spät war.

Fragt mal Schalker Fans wie wichtig denen "Stallgeruch" ist, da bekommt man teils sehr energische Reaktionen.

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Fallback Avatar 5. Costanza 28. Oktober 26, 16:10 Uhr

Chatzialexiou einstellen! Der macht in Nürnberg einen super Job - hätte auch nichts dagegen wenn der Zuma mitbringt 🙂

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Fallback Avatar 6. janzer 28. Oktober 26, 16:21 Uhr

Es würde mich sehr freuen, wenn er kommt. Chatzialexiou war mein Favorit noch knapp vor Spycher.
Spannend wird es sein, zu sehen mit welchem Budget er dann hantieren darf.

Weiß jemand, warum unsere Finanzzahlen noch nicht bei der JHV bekannt gegeben wurden? Insbesondere rückblickend auf den Kaderumbruch im Sommer wäre dies sehr interessant. Letztes Jahr war dies der Fall.

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Avatar 7. vinniejones 28. Oktober 26, 16:32 Uhr

Ich kann Chatzialexiou nicht einschätzen bzw. möchte die aktuelle Situation in der Liga nicht überbewerten. Auch nicht, dass Uzun bzw. Brown aus Nürnberg kamen. Zumal ich meine, dass sie (zumindest) letztes Jahr unten rumgekrebst haben. Andererseits hatten sie die letzten Jahre auch einige Abgänge. Wie eingangs gesagt, schwierig einzuschätzen.

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