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Foto: IMAGO / Eibner

Spieler der Saison: Ex-Adlerträger Stendera endlich schmerzfrei!

Er war ein Hoffnungsträger in einer tristen Zeit rund um Eintracht Frankfurt: Marc Stendera galt als eines der größten Talente im deutschen Fußball. Dass in seinen sieben Jahren bei der SGE allerdings nur 89 Pflichtspiele (5 Tore, 9 Assists) zustande kamen lag an dem großen Thema rund um den jungen Spieler: Verletzungen, Verletzungen, Verletzungen. Immer wieder fiel Stendera verletzungsbedingt aus. Zwei Kreuzbandrisse und etliche andere Blessuren bremsten die Entwicklung des offensiven Mittelfeldspielers immer wieder aus. Am Ende kostete es ihn wohl die große Karriere, die viele ihm prophezeit hatten.

Vorbei ist seine Zeit als Fußballer allerdings noch nicht. Mittlerweile kickt Stendera beim SKN St. Pölten in der zweiten Liga Österreichs. Denkbar knapp verpasste der mittlerweile 30-Jährige den Aufstieg in die erste Liga. Nur einen Punkt trennte St. Pölten am Ende von Aufsteiger Austria Lustenau. „Schade, weil nur der Meister aufsteigt. Wir waren knapp dran, hatten aber einige unnötige Punktverluste“, ist von Stendera im Klubmagazin der Frankfurter Eintracht zu lesen. Dass es am Ende so knapp war, lag auch an den guten Leistungen des Ex-Adlers: „Ich konnte ein paar Scorerpunkte machen, hatte viel Spaß und konnte den Jungs hier wie in den Jahren zuvor auch etwas mitgeben.“ In der Tat eine sehr gute Saison des Mittelfeldmanns. In 29 Spielen traf er gleich 10 Mal und legte weitere fünf Treffer für Kollegen auf. Insgesamt kann sich seine Vita bei St. Pölten sehen lassen. In mittlerweile 87 Partien traf er 14 Mal (22 Assists). Stendera, der seit 2023 seine Fußballschuhe für seinen Klub schnürt, ist mittlerweile nicht nur Leistungsträger, sondern auch Führungsspieler.

„Seit zwei Jahren Schmerzfrei“

Das ist auch über die Grenzen der kleinen Stadt St. Pölten hinaus bekannt. Eine unabhängige Jury aus Managern, Präsidenten und Trainern der zweiten Liga Österreichs hat ihn jetzt zum Spieler der Saison 2025/2026 gewählt. „Eine schöne Auszeichnung für mich. Ich hatte vor drei Jahren etwas Neues gesucht und war offen für das Ausland, weil bei den Leuten in Deutschland das Bild vom oft verletzten Marc Stendera im Kopf war. Das konnte ich nun widerlegen, seit zwei Jahren bin ich schmerzfrei. Irgendwann musste der liebe Gott mal auf meiner Seite sein.“

3 Kommentare

Fallback Avatar 1. knorzkopp 20. Juni 26, 09:14 Uhr

Alles Gute wünsche ich ihm. Schade, dass die vielen Verletzungen ihn immer wieder zurück geworfen haben. Er hätte eine Legende bei uns werden können.

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Fallback Avatar 2. jason 20. Juni 26, 10:14 Uhr

Schade, dass es bei Stender d. Ä. Nicht so geklappt wie erhofft. Aber umso schöner, dass er jetzt schmerzfrei ist und Fussball spielen kann.

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Fallback Avatar 3. 10er 20. Juni 26, 10:47 Uhr

Er wäre in ein, zwei Jahren ein perfekter Führungsspieler für unsere zweite Mannschaft...

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