Hängende Köpfe nach der 0:1-Niederlage gegen Straßburg. (Foto: Imago images/Jan Huebner)

Nach sechs Pflichtspielsiegen in Folge stand in Straßburg mit dem Europa-League-Playoff-Hinspiel das wohl wichtigste Spiel der noch jungen Saison an. Probleme, die sich bereits in den bisherigen Spielen andeuteten, fanden in der ersten Halbzeit ihren Höhepunkt und so musste die Eintracht sich am Ende mit 0:1 geschlagen geben. Eine für das Rückspiel brandgefährliche Ausgangssituation, deren Entstehen nun innerhalb kürzester Zeit aufgearbeitet werden muss, um den Traum vom Einzug in die Gruppenphase noch erreichen zu können. SGE4EVER.de hat das Spiel wie immer noch einmal für euch analysiert:

Die Hoffenheim-Taktik sollte nicht funktionieren
Die SGE war bereits im Vorfeld der Partie gewarnt und wusste genau, dass sie in Straßburg ein heißer Tanz erwarten würde. Eine Kulisse, die einem Hexenkessel glich und eine top motivierte Straßburger Mannschaft, die von Beginn an zeigte, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen will. Trotz aller Vorbereitungen auf genau dieses Szenario wirkten die Hessen von der ersten Spielminute an beeindruckt, überrascht und hilflos. Adi Hütter entschied sich überraschenderweise für die gleiche taktische Grundausrichtung, die noch am Sonntag gegen spielstarke Hoffenheimer zum Erfolg führte. Erneut bot er Ante Rebic als einzige Spitze auf und ließ Daichi Kamada und Mijat Gacinovic hinter ihm wirbeln. Eine Taktik, die gerade dann, wenn es gegen spielstarke Mannschaften geht, die gerne das Spiel an sich reißen und viel Ballbesitz haben, bisher gut funktioniert hat. Die Grundidee dahinter ist nämlich klar: Den Gegner früh mit drei Spielern unter Druck setzen und idealerweise in Umschaltmomente kommen, um dann die Geschwindigkeit auszunutzen und mit kurzem Weg zum Torabschluss zu kommen. In der Praxis sollte diese Ausrichtung gegen die clever spielenden Franzosen allerdings überhaupt nicht aufgehen.

Der eigenen Stärken beraubt
Straßburg begann völlig überraschend mit einer Art Dreiersturm und presste die Dreierkette der Hessen früh, sodass man plötzlich im Spielaufbau Drei gegen Drei spielte. Hütter reagierte sofort darauf und beorderte abwechselnd Gelson Fernandes und Lucas Torro für den Spielaufbau zurück neben Makoto Hasebe und schickte die beiden Innenverteidiger Martin Hinteregger und David Abraham gleichzeitig weit nach außen, um so den Dreiersturm der Franzosen auseinanderzuziehen und das Spiel im Aufbau in einer neuen Überzahlsituation lösen zu können. Diese Maßnahme war aufgrund der geschickten Spielweise von Straßburg unausweichlich, hatte jedoch gleichzeitig Konsequenzen auf die Gesamtstatik des eigenen Spiels und war zudem unglaublich riskant. Ein falscher Pass in der letzten Reihe und einer der gegnerischen Stürmer wäre nahezu allein auf Kevin Trapp zugelaufen. Die noch schlimmere Konsequenz dieser neuen Aufbauformation war, dass man sich zwangsläufig seiner eigenen Stärken berauben musste. Nachdem man mit Sebastien Haller den absoluten Zielspieler in der Offensive verloren hat, war das bisher effektivste Mittel für offensive Gefahr, die individuelle Klasse auf den Außenbahnen. Insbesondere Filip Kostic konnte mit seinen Sololäufen bisher Spiele entscheiden und für Torgefahr sorgen. Nun aber mussten sich sowohl Kostic, als auch Danny da Costa aufgrund der weit rausgerückten Innenverteidiger deutlich weiter vorne positionieren und waren kaum anspielbar. Straßburg hat die große Bedeutung der Außen für das Spiel der Hessen gut erkannt und die Außen zudem extrem gut zugestellt. Beide Außenspieler brauchen den Ball in einen Tempolauf und es wurde sichtbar, dass das statische Spiel ihnen nicht liegt. Weder Kostic, der es aber unermüdlich versuchte, noch da Costa konnten nach der Ballannahme mit dem Rücken zum Tor ein Mittel finden, sich in Richtung Strafraum durchzusetzen. Als dann auch noch Ante Rebic vermehrt auf die Außen auswich, wurde es ohnehin viel zu eng und es war kein Abnehmer mehr im Strafraum, sodass mögliche Flanken ins Leere liefen.

Das Mittelfeld findet keine Offensivlösungen
Die Eintracht verfolgte in der bisherigen Transferperiode den Plan, die Tore der beiden Abgänge über mehr Flexibilität und Torgefahr aus dem Mittelfeld zu kompensieren. Dieser Plan ist bisher nur selten aufgegangen. Sowohl Torro, als auch Fernandes waren mit dem Spielaufbau überfordert und warteten immer wieder auf den nachrückenden Hasebe, der dann verzweifelt versuchte, den Aufbau an sich zu reißen, aber dies auch nur mit begrenztem Erfolg. Einzig Kamada versuchte immer wieder durch schnelles Dribbling Löcher zu reißen, scheiterte dann aber am letzten Gegenspieler oder fand keinen Abnehmer im neu gewonnenen Raum. Wenn die Außenbahn zugestellt ist, müsste man aber genau so für Offensivgefahr sorgen. Einzelaktionen, die Platz schaffen oder aber schnelles Passspiel durch die Mitte. In der Mitte ist die Passquote allerdings in den letzten Spielen katastrophal. Die Bälle kommen zu ungenau und durch statisches Spiel erlangt man so gut wie keinen Raumgewinn. Genau an diesem Problem muss Hütter ansetzen und schnellstmöglich Lösungen finden, um tiefstehende und gut organisierte Gegner zu überraschen. Aktuell reicht es dem Gegner die Außenbahnen dicht zu machen und auf Fehlpässe in der Mitte zu warten, um dann im schnellen Umschaltspiel zu gefährlichen Situationen zu kommen. Hier wäre vermutlich die Ausrichtung mit zwei Spitzen zielführender und die große Hoffnung liegt auch auf der Genesung von Djibril Sow, der dann das Vakuum im Mittelfeld mit kreativen Ideen füllen soll. Für eine Ausrichtung mit mehr als einer Spitze fehlt den Frankfurtern aber aktuell schlichtweg noch das Potential, um in drei Wettbewerben zu bestehen. Dejan Joveljic war gegen Straßburg nicht im Kader und braucht zudem noch Zeit. So hat man letztlich auch nur Ante Rebic, der kein echter Mittelstürmer ist und Goncalo Pacienca. Zu wenig für das kräftezerrende Spiel der SGE. Auch in dieser Causa spielen die Hessen letztlich mit dem Feuer. Auch wenn Bas Dost eigentlich schon längst hätte da sein sollen und man nun unverschuldet warten muss, stellt sich die Frage, ob man die Abgänge von Haller und Jovic nicht schon früher hätte kompensieren müssen. Es war schließlich immer die Rede von dem berühmten Plan B, der für jeden möglichen Abgang in der Schublade liegt.

Es brodelt im Team?
Auch in der vergangenen Saison lief mit den beiden Star-Stürmern bei weitem nicht jedes Spiel optimal und auch da gelang es den Gegner bereits, ein optimales taktisches Mittel gegen die etablierte Spielweise zu finden – allerdings gab es einen großen Unterschied zu der gestrigen Partie. Die SGE hatte immer ihren Mannschaftsgeist, ihre Leidenschaft und ihren Einsatz über alle Grenzen hinaus entgegenzusetzen. Spielerische Schwächen konnten so oftmals als eingeschworene Einheit kaschiert werden. Im Kollektiv kam man so trotzdem zum Erfolg. Und genau hier liegt die wohl größte und zugleich traurigste Erkenntnis des gestrigen Abends. In der ersten Halbzeit war nicht jeder bereit alles zu investieren und sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Insbesondere Rebic ließ sich zu deutlich anmerken, dass er auf die Position als alleiniger Mittelstürmer so gar keine Lust hat und deshalb auch nicht nach hinten arbeiten möchte. Hütter griff konsequent durch und wechselte zur Halbzeit gleich zweimal und brachte mit Sebastian Rode für Gacinovic und Pacienca für Rebic frische Kräfte, jedoch wurde in den Interviews nach dem Spiel deutlich, dass es in der Mannschaft rumort. Kevin Trapp ließ sich genauso wie Hütter selbst, von dem man so etwas gar nicht kennt, zu ungewohnt deutlichen Aussagen hinreißen, die insbesondere gegen Rebic zielten. Die Einheit, die man die letzte Saison bildete, an guten wie auch schlechten Tagen, scheint im Moment nicht vollends zu bestehen und hier muss man nun noch dringender ansetzen, als an den spielerischen Problemen. Nur als Team wird man dieses Ergebnis im Rückspiel noch korrigieren können.

Zweite Halbzeit als Mutmacher
Die zweite Halbzeit hat aber schlussendlich Mut gemacht. Straßburg konnte das hohe Tempo des ersten Durchgangs nicht bis zum Schluss gehen und mit Rode und seinem Kämpferherz auf dem Platz, schien gleich ein Ruck durch das Team zu gehen. Der Gegner stand nun sehr tief und kämpfte mit der Erschöpfung. Mit etwas Glück hätte man den Ausgleich in dieser Phase noch machen können, aber es sollte an diesem Abend einfach nicht sein. Nun gilt es in der kommenden Woche gleich die Einstellung der zweiten Halbzeit an den Tag zu legen und auch taktisch die richtigen Lösungen zu finden. Zudem muss interne Aufbauarbeit geleistet werden und eine schnelle Entscheidung bezüglich Rebic her. Die Zeit für die Findung eines möglichen Nachfolgers wird nämlich ebenfalls immer kürzer und während man die anderen beiden Abgänge bisher noch nicht kompensiert hat, kann man kaum die nächste zu schließende Lücke gebrauchen.

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24 Kommentare

  1. Ich gehe davon aus, dass das Thema Rebic und verhalten bereits länger brodelt. Jetzt scheint das Fass übergelaufen

  2. Zum Titel:“Spiel mit dem Feuer“

    Unabhängig von der desolaten 1. Halbzeit, dem Endergebnis und den internen Quärelen,
    fand leider auch eine „3. Halbzeit“ in großem Umfang statt und es wurde im Stadion mit Bengalos gezündelt.
    Über beide Vorgänge existieren Videos, die die UEFA sicherlich auch kennt.
    Im Bezug auf unsere Bewährungsstrafe, dürften sich vor allem die Vorgänge im Stadion negativ auswirken.
    Schade für diejenigen, die sich bereits auf einen möglichen Einzug in die Gruppenphase und die damit verbundenen interessanten Auswärtsfahrten im rein sportlichen Sinne freuen.
    Da könnte es Einschnitte geben.

  3. Straßburger und Karlsruher sollten nächsten donnerstag lieber einen großen Bogen um ffm machen, sonst geht das wohl nicht gut für die aus.

    Zu rebic: er hat Vertrag und diesen zu erfüllen. Wer möchte einen Spieler mit der Einstellung verpflichten? Anbieten wird er sich so kaum. Ich hoffe das ist der einzige Brennpunkt der schnellst möglich aus der Mannschaft entfernt werden muss, sonst wird das keine gute Saison.

  4. Sorry, aber wenn ich solche Vollidioten wie die im Video sehe, dann hab ich dafür 0,0 Verständnis! Das hat mit Fan nichts aber auch gar nichts zu tun!

    Wenn wir wegen den Bengalos im Stadion mit einem Geisterspiel zuhause oder Verbot Auswärts bestraft werden, dann Danke für nichts ihr Kleingeistigen!
    War ja auch wieder viel zu lange ruhig oder ?
    Die fügen dem Verein Schaden zu der nicht unerheblich ist!

  5. Man hat zwei Dinge gesehen:

    1. Wenn einer beim Pressing nicht mitmacht, funktioniert das überhaupt nicht mehr. Gestern war das Rebic. In der 1. HZ sind die Franzosen völlig ohne Probleme im Spielaufbau gewesen, weil sie praktisch keinen sinnvollen Druck bekommen haben.

    2. Die Grundausrichtung war verkehrt. Das muss sich auch der Trainer ankreiden lassen. Die Taktikänderung hat dazu geführt, dass unser Aufbauspiel permanent über Hinteregger und Abraham gelaufen ist. Kostic und DaCosta waren praktisch ganz aus dem Spiel (sehr schön analysiert oben). Und die beiden (also Hinti und DA) haben da vorsichtig gesagt nicht gerade ihre Stärken. Letzte Saison hatten wir da immer einen Plan B für diese Situationen – Ball lang Richtung Haller oder Jovic. Da hat meist so gut geklappt, dass es öfters sogar Plan A war. Aber so wie es jetzt ist, ist unsere Offensive viel zu leicht lahmzulegen.
    Man muss natürlich auch sagen, dass die Strasbourger sehr defensiv gespielt haben, die Außen der 5er-Kette waren sehr dosiert in ihren Vorstößen. Aber andererseits werden das in dieser Saison einige Mannschaften gegen uns genau so versuchen. Da sollten schnellstens Lösungen her.

    Zuletzt noch was Positives: Kamada hat mir wieder sehr gut gefallen, meiner Meinung nach bester Frankfurter. Das Tor hätte er natürlich machen müssen, aber was er nach vorne gemacht hat, hatte meist Hand und Fuß. Da könnte der Kollege mit der Nummer 11 vielleicht mal genau hinschauen…

  6. Zitat:
    „Wenn die Außenbahn zugestellt ist, müsste man aber genau so für Offensivgefahr sorgen. Einzelaktionen, die Platz schaffen oder aber schnelles Passspiel durch die Mitte. In der Mitte ist die Passquote allerdings in den letzten Spielen katastrophal. Die Bälle kommen zu ungenau und durch statisches Spiel erlangt man so gut wie keinen Raumgewinn.“

    Das ist es. Schnelles Passspiel durch die Mitte… und dann Gelson und Gaci. Super Humor. Das ist wie, wenn ein Handballer zum Torwandschiessen antritt.

  7. Perfekte Analyse, Respekt!
    Es wird sehr viel auf Sow ankommen, dazu muss Rode am besten irgendwie alle Spiele machen. Hoffe dass insbesondere Kohr dann mit zunehmender Sicherheit auch noch wertvoller wird.
    Ansonsten bleibt es dabei: Sind die Außen dicht, sind wir im Arsch. Was wir da für ein Glück mit Kamada haben, das muss man sich mal vor Augen halten. Ohne ihn wären wir komplett unfähig.

  8. Die harten Kommentare (vor allem unter dem vorigen Artikel), die Hasebe auf Kreilsiga-Niveau sehen, Adi in Frage stellen und insgesamt die Transferperiode als gescheitert sehen, kann ich gar nicht nachvollziehen.
    Wir haben ein Spiel aus 7 nicht gewonnen. Wenn wir mit der Bilanz weitermachen sind wir Meister, selbst wenn es alle 5 Spiele keine Siege gibt. Mir ist klar, dass die Gegner nicht immer oberstes Regal waren, aber gerade wenn Du gegen Tallinn oder Vaduz vergeigst, bist Du der Depp – also schon Druck da. Genauso war das gegen Mannheim kein Selbstläufer.
    Straßburg hat das in der ersten Hälfte richtig gut gemacht und dennoch keine zwingende Torchance gehabt (wie im ganzen Spiel mehr oder weniger). Das Spiel hätte locker 2:0, 2:1 oder 3:1 für uns ausgehen können – dann wäre nicht annäherend so negativ geschrieben worden.
    Wie man den Transfersommer als vermasselt ansehen kann, kapiere ich nicht: nur weil wir Rode, Trapp und Hinti kannten und sie nicht aus dem Hut gezaubert wurden, schmälert das die Leistung von Bobic nicht, alle drei für überschaubare Beträge und lange Verträge fest zu uns zu holen. Da sind Durm, Kohr und Joveljic nicht mal erwähnt oder das auch Spieler, die gutes Gehalt beziehen noch an den Mann gebracht werden müssen. Das ist eine Herkules-Aufgabe, den Markt im Blick zu haben, Käufe und Verkäufe, die über Wochen gehen zu verhandeln und dann noch das Team-Gefüge bei Laune zu halten und die Fans. Den Job können nicht viele!
    Abgesehen davon kommt ein Bas Dost, der Frankfurt bis letztes Jahr höchsten von der A3 kannte. Und es wird bestimmt nicht der letzte Zugang sein.
    Was ich gestern nicht gut fand – aber nur weil es nicht geklappt hat – war das Hochstehen von Hinti und Abraham. Ich vermute sie sollten steile Bälle in die leeren Räume ganz vorne spielen. Das hat ja auch geklappt, nur das Ante das oft nicht antizipiert hat. Ein zweiter Stürmer hätte da eher im Weg gestanden/die Räume eng gemacht.
    Ante’s Körperhaltung finde ich auch kein Indiz für seine Leistung. Er ist halt emotionaler als andere. Reißt die Hände hoch, wenn Luka nur den Ball im 16er bekommt und winkt ab, wenn mal eine Aktion nicht klappt. Stört mich null, weil es keinen Schluss zulässt, ob er im selben Spiel nicht noch 3 Buden macht. Was mir aber nicht gefällt ist, dass der Trainer ihn öffentlich als einen Spieler rausgreift und kritisiert, sogar Ultimatum stellt. Entweder ist er intern so ein Unruheherd oder er soll zum Gehen gebracht werden (weil 20 Mio auf dem Konto den Entscheidern mehr wert sind als ein Rebic auf dem Platz). Ich hoffe nicht, dass wir so mit unseren Spielern umgehen. Das Theater sollte sich bald erledigen, damit Fokus auf dem Platz liegt. Dieses lange Transferfenster ist Mist.
    Ich bleibe optimistisch, da wir bisher nichts verloren haben (und es geht aktuell nur ums Weiterkommen; das „Wie“ ist vollkommen egal) und noch mindestens eine Verstärkung kommt und das Team zusammenwachsen kann.

  9. @9: Bei Antes Körpersprache hast du recht. Viele lesen da immer etwas raus, was sich dann später als falsch herausstellt. Wir konnten schon oft genug´diesen Wechsel von „lustlos “ zu Angriffsmodus innerhalb von Sekunden sehen.

  10. Hi Zusammen, ich habe eine kurze Frage. Wahrscheinlich wurde sie auch schon mal gestellt und auch beantwortet. Allerdings habe ich nicht alle Kommentare gelesen 🙂

    Sollte ein Stürmer in den nächsten Tagen kommen. Dürfte dieser dann im Rückspiel ran? Ich habe sowohl „ja“ also auch „nein“ gelesen. Bei Trapp war es doch letzte Woche auch so oder?

  11. 11. Sasch: Für das Rückspiel gegen Straßburg wäre ein neuer Stürmer nicht spielberechtigt, die Meldefrist dafür ist bis Mittwoch, 21.08. gewesen.

  12. Kommt ein neuer Stürmer? Wer? 🙂

    Nächste Frage: Hätten wir nach einem hochverdienten 1 : 1 oder 2 : 2 eigentlich auch alles so infrage gestellt? – Ich glaube eher nicht.

  13. Ich dachte es dürfen noch zwei nachgemeldet werden bis 24 Stunden vorher!?

    Zu dem Video etc.
    So schlimm war es gestern nicht, es gab ein kurzes Geplänkel, dann ist die Polizei sehr schnell dazwischen. Das es überhaupt geknallt hat lag vor allem daran, dass ein Haufen Karlsruher da waren.War selbst vor Ort. Auch hielt sich das mit den Bengalos in Grenzen. Also bitte nicht schlimmer machen als es war.
    Überhaupt war die Polizei sehr entspannt, alles was man im Vorfeld gelesen hatte mit ultra strengen Kontrollen etc. hab ich so nicht erlebt.

  14. 14. euroadler: Nee, leider net…Dost könnte nun frühestens in der Gruppenphase eingesetzt werden.

  15. Die Bayern? Gegen Quetschemombach oder was? Die TV-Veranstalter sind einfach genial.

  16. @17

    Joh, a Wahnsinn. Da lohnen sich meine Decoder mal wieder richtig 🙂

    Ansonsten: erstes Spiel in der Saison 19/20 verloren. Und das eher unglücklich (Tor des Gegners, Kamadas Fahrkarte, Kamadas geklauter Elfer). Ich muss lachen, wenn ich mir jetzt wieder den 1000. Niedergang des Frankfurter Fußballs durchlesen muss.
    Einzig: Mit Ante muss man sprechen. Hier scheint hinter den Kulissen seit geraumer Zeit was zu gären, sonst hätte Adi nie und nimmer so eine Pressekonferenz gegeben. Gestern war in HZ 1 komplette Frankfurter Götterdämmerung. Passiert.

  17. Es ist doch nicht alles schlecht:

    “ Die NADA stellt klar, dass die mediale Berichterstattung, die suggerierte, die NADA habe Eintracht Frankfurt oder den Spieler Martin Hinteregger in den Verdacht des Dopings oder Medikamentenmissbrauchs gebracht, unzutreffend ist. Die NADA und ihre handelnden Personen haben solche Äußerungen nicht in einen konkreten Zusammenhang mit der Eintracht Frankfurt und/oder dem Spieler Martin Hinteregger gestellt.“

    Update, 23.08.2019, 13:00 Uhr: Wie die NADA mitteilt, gab es im „Fall Hinteregger“ keinen Verstoß gegen die die geltenden Bestimmungen.

  18. OffTopic:

    Weiß jemand, warum es bei uns eine so elendig lange Transferphase gibt?
    Die Vernunft sagt einem doch eigentlich, dass zum ersten Spieltag ein Kader stehen sollte.

  19. @laura Krüger
    Sehr starke Analyse des gestrigen Spiels. Viel kann man nicht mehr hinzufügen.

    Gestern fand ich Hasebe, Gacinovic und Da Costa extrem schlecht. Auch Abraham hat mir gar nicht gut gefallen. Auch fand ich nicht, das Rebic so desaströs gespielt hat, wie viele hier das sagen. Rebic hat bis auf Kostic seine Partner im Sturm verloren. Kamada und Gaci können keine einfachen Bälle in die Spitze spielen. Da kann man im Sturm schon verzweifeln. Ein Bas Dost wird uns nicht retten, weil er ein Boxspieler ist und so einer hätte gestern nicht einen Ball zum Verwerten bekommen. Wir haben diesmal sehr wenig Torchancen gehabt, weil einfach zuwenig Bälle in den 16er kamen und das ist unser eigentliches Problem. Kamada und Gaci sind zu schwach und kreativlos für die Bundesliga, wenn es gegen die Großen geht. Das Mittelfeld ist nicht so stark wie viele es gerne sehen wollen.

  20. Denke es ist ein Mix aus verschiedenen Sachen. Nach dem Abgang von Haller und Jovic liegt das Augenmerk noch mehr auf Rebic. Teilweise ist es aber auch richtig, dass er ab und einen lustlosen Eindruck macht und manchmal verlorenen Bällen auch nicht mehr richtig hintergeht. Dazu kommt noch ,dass Paciencia und Joveljic ( noch) keine Goalgetter sind und man auf Rebic verstärkt setzt. Dazu kommt aus dem Mittelfeld zu wenig. Es fehlt der Gestalter. Da hat sich nicht viel gebessert.
    Leider hat mich sich transfertechnisch dann auch etwas verzockt, sollte man wirklich am Donnerstag Ausscheiden. Der neue Stürmer kam dann zu spät. Bin davon ausgegangen man könnte ihn jetzt noch nachmelden, da dies nicht der Fall ist, hätte er eigentlich bis gestern da sein müssen.

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