Goncalo Paciencia will Teil der Frankfurter Büffelherde werden.

Paciencias Bewerbung als Büffel: Eintracht-Angreifer Goncalo Paciencia hätte nichts dagegen, wenn er auch ein Teil der Frankfurter Büffelherde wäre. Das sagte der Portugiese der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“: „Ich habe auch etwas von einem Büffel. Man könnte auch von einer vierköpfigen Büffelherde sprechen. Wenn ich ein Büffel sein soll, bin ich ein weiterer Büffel.“ Der Stürmer kam vor der Saison zur SGE, verletzte sich aber schwer und konnte bisher nur die erste Runde des DFB-Pokals bestreiten, wo er bei der 1:2-Niederlage beim SSV Ulm den Anschlusstreffer erzielen konnte.

Eintracht im Handball-Fieber: Vor dem Handball-WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Norwegen am Freitagabend hat Eintracht-Keeper Kevin Trapp in einer Video-Botschaft der deutschen Mannschaft viel Glück gewünscht: „Wir alle von Eintracht Frankfurt drücken euch die Daumen, dass ihr das Ticket für das Finale löst. Wenn ihr weiter so spielt, zweifelt keiner daran.“ Besonders Handball-Kapitän Uwe Gensheimer, der wie Trapp zuvor bei Paris St. Germain spielt, grüßte der Eintracht-Torwart: „Dir drücke ich persönlich ganz fest die Daumen. Ich würde mich freuen, wenn du mit deinem Team das Finale spielen dürftest.“

SGE-Chaoten vor Gericht: Nach den schlimmen Krawallen während und nach eines Testspiels der Frankfurter Eintracht gegen Leeds United im Juli 2015 stehen ab heute zwei Anhänger der SGE vor Gericht. Laut einem Bericht der „Bild“ müssen sich der 25- und der 30-Jährige wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Sie sollen im Juli 2015 im Anschluss an das Freundschaftsspiel im österreichischen Eugendorf zwei englische Fans, die den Rasen gestürmt hatten, attackiert haben. Insgesamt waren damals 21 Frankfurter festgenommen worden, nachdem sie sich eine heftige Schlägerei mit Leeds-Fans geliefert haben. Die Eintracht zahlte eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro.

Hütter lobt Bremens Offensive: Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen lautet das Topspiel des 19. Spieltages am Samstagabend. Und Frankfurts Trainer Adi Hütter zeigte im Vorfeld Respekt vor den Werderanern: „Sie haben auch eine sehr variable, versierte Offensive mit Spielern, die jeder Zeit in der Lage sind Tore zu machen.“ Dabei lege man nicht nur den Fokus auf den zuletzt gut aufgelegten Max Kruse. „Ich habe mir nicht nur um ihn Gedanken macht. Sie haben gute Spieler in der Offensive und mit Sahin und Klaasen zwei technisch versierte Spieler, die einen Pass spielen können und auch torgefährlich sind.“ Man müsse beim schweren Auswärtsspiel im Norden auf alles vorbereitet sein.

„Absoluter Führungsspieler“ Hasebe: Letzte Woche ist Frankfurts Libero Makoto Hasebe 35 Jahre „alt“ geworden. Während andere in diesem Alter bereits über eine Karriereende nachdenken, spielt der Japaner die womöglich beste Saison seines Lebens. Für Eintracht-Coach Adi Hütter ist der Defensivmann unverzichtbar: „Er ist ein absoluter Führungsspieler, der seit Monaten in toller Verfassung ist.“ Er sei zwar von Natur aus eine eher ruhige Persönlichkeit, strahle aber dennoch viel aus. „Er ist ein Klassespieler, der unserem Spiel was den Spielaufbau, das taktische Vorhaben betrifft, sehr wichtig ist.“ Neben dem Platz sei er ein absoluter „Vollprofi“. Sonst könne er in diesem Alter nicht solch hervorragende Leistungen zeigen.

N’Dicka wird mit BVB-Mann verglichen: Youngster Evan N’Dicka wird von seinen Mitspielern nur noch „Zagadou“ gerufen. Das hat er jetzt in einem „Bild“-Interview verraten. Hintergrund ist seine angebliche Ähnlichkeit zu BVB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou. „Wir haben zusammen ein Spiel von Dortmund angeschaut und Marco Russ sagte, ich würde ihm ähneln. Auch vom Spielstil“, so N’Dicka. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe er sich inzwischen an den neuen Rufnamen gewöhnt. „Ich höre fast gar nicht mehr auf Evan, nur noch auf ‚Zagadou‘.“

Schaaf lobt SGE: Für Thomas Schaaf sind die Duelle Werder gegen Eintracht etwas besonderes. Schließlich trainierte er neben Bremen auch die Eintracht. Doch die Sympathien sind klar verteilt: „Ich hoffe, das Bremen gewinnt.“ Schaaf glaubt, Bremen könnte zum Strauchler für die Adler werden. „Werder ist selbstbewusst und auf die Anforderungen eingestellt“, so Schaaf.Zugleich lobte der 57-Jährige die Eintracht. „Es ist Jahr für Jahr überragend, was die Eintracht realisiert. Hohes Tempo, viel Aktivität, das macht Spaß„, sagte er dem hr-sport. „Ich traue Frankfurt die internationalen Plätzen zu“, so der technische Direktor bei Werder.

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2 Kommentare

  1. Wenn man Pacienca lässt, wird er liefern.
    Davon bin ich überzeugt.
    Er ist quasi wie ein Neuzugang im Sturm und von daher schwerer berechenbar als die Akteure des magischen Dreiecks.
    Einen portugiesischen „Büffel“ in unseren Reihen zu wissen, ist ein großes Plus und wer weiss, vielleicht sprechen wir bald vom „magischen Viereck“. 🙂

  2. Mit Spitznamen ist es wie mit Tattoos: Sie können noch so wahllos und dämlich sein – man wird sie nicht mehr los.

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