Dino Toppmöller mit seinem eventuell neuen Co-Trainer Xaver Zembrod (Mitte) und Julian Nagelsmann im Gespräch. (Foto: IMAGO / ULMER Pressebildagentur)

Neuer Co-Trainer für Toppmöller? Die Eintracht hat eine am Ende erfolgreiche, aber über weite Strecken ernüchternde Saison gespielt. Neu-Trainer Dino Toppmöller gab dabei nicht immer eine gute Figur ab, auch wenn es zu einfach wäre, dem 43-Jährigen dafür die Alleinschuld zu geben. Laut Informationen des „hr“ will man bei der Eintracht dem Cheftrainer jetzt einen erfahrenen Co-Trainer zur Seite stellen. Die „Frankfurter Rundschau“ schreibt diesbezüglich, dass dies jemand vom Typ „Armin Reutershahn“ sein solle. Also jemand, der sich mit dem Verein identifiziere und genug Erfahrung habe, dem noch recht neuen Cheftrainer unter die Arme zu greifen. „Fussballnews“ bringt nun Xaver Zembrod ins Spiel, der bei der SGE gehandelt werde. Der 57-Jährige, der aus einer Fußball-Pause kommt, war zuletzt Co-Trainer beim FC Bayern München beschäftigt und arbeitete bereits dort und auch in Leipzig mit Toppmöller zusammen. Beide sollen ein sehr gutes Verhältnis zueinander haben.

Lob für Koch vom Bundestrainer: Mit Robin Koch ist dieses Jahr ein Frankfurter Adler für das Aufgebot vom deutschen Bundestrainer Julian Nagelsmann berufen worden. Die Heim-Europameisterschaft im eigenen Land steht an und auch wenn Koch nur Ergänzungsspieler sein soll, so äußerte sich Nagelsmann jetzt sehr positiv über seinen Schützling: „Er fügt sich sehr gut in die Gruppe ein. Bei der letzten Maßnahme hat er zwar nicht gespielt, aber sich das nicht anmerken lassen. Er tut der Gruppe gut und hat ein echtes Verteidiger-Gen mit einer guten Körperlichkeit“. Starten werde Koch am Montag im Freundschaftsspiel gegen die Ukraine aber nicht. Waldemar Anton, Verteidiger des VfB Stuttgart, habe derzeit die Nase ein Stück weit vorne gegenüber dem Frankfurter.

Götzes Tor zum Weltmeistertitel zu früh? Mario Götze genießt bei deutschen Fußballfans seit seinem Siegtor im WM-Finale 2014 gegen Argentinien absoluten Heldenstatus. Im ARD-Podcast „Wir Weltmeister“ äußerte sich der Frankfurter Mittelfeldstratege jetzt genau über diese Situation: „Es gibt auch Momente, in denen ich denke: Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn das Tor zu einem anderen Zeitpunkt gefallen wäre, als ich älter und erfahrener war. Aber es ist auch interessant zu sehen, wie nah Glück und Unglück in so einer Situation zusammenhängen. Ich hätte auch nicht eingewechselt werden oder Argentinien gewinnen können.“ Auch wenn man seine Technik als Fußballprofi auf Topniveau immer wieder trainiere, so sei sein Tor schon etwas besonderes gewesen, so Götze weiter: Ich habe mit links getroffen, und so viele Tore habe ich mit links nicht erzielt.“ Besonders erinnert sich Götze aber nicht an das Tor, sondern den Schlusspfiff als klar war, dass Deutschland den weltweit größten Fußball-Erfolg feiern konnte.

Vorwürfe gegen Kamada: Daichi Kamada hat nach seinem Wechsel von der Eintracht zu Lazio Rom im vergangenen Sommer eine Saison zum Vergessen hinter sich. In wettbewerbsübergreifenden 38 Spielen erzielte Kamada zwei Tore und zwei Assists. Der Japaner hatte einen Einjahresvertag in der italienischen Hauptstadt unterschrieben. Nun sollen die Gespräche zwischen Kamadas Berater und Lazio krachend gescheitert sein. Lazio-Präsident Claudio Litito wetterte jetzt gegenüber dem „Corriere della Sera“ gegen Kamada: „Ich habe die Schnauze voll von Spielern, die meinen, sie könnten uns erpressen!“ so Litito. „Für Kamada verlangten sie von uns eine einjährige Verlängerung und einen Bonus von 2,5 Millionen Euro bei der Unterzeichnung.“ Das wolle man sich allerdings nicht bieten lassen: „Hier irren sich diejenigen, die meinen, sie könnten uns erpressen. Wir werden alle Spieler, die sich als Söldner entpuppen, wegschicken und bei Null anfangen.“

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44 Kommentare

  1. Ich überlese mal seine drei Zeiten als Co-Trainer unter Korkut… Und freue mich, dass der Verein und Toppmöller jetzt mal fähige Leute als Co-Trainer (zimbo ausgenommen) in Frage kommen.

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  2. Ich hoffe sehr dass es nach der ersten Länderspielpause nicht wieder abwärts geht, etwas ansehnlicherer Fußball wäre zu schön.
    Daichi Kamada wird unter Oliver Glasner in die Erfolgsspur zurück finden, er braucht jemanden der ihm Vertrauen entgegen bringt.

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  3. @3, Hollywood

    Gekennzeichnet ist es als „Saisonabschluss-Pressekonferenz“. Also ich denke es wird wohl eine Resümee sein mit Ausblick auf nächste Saison. Ich denke es gibt keinen Paukenschlag 🙂

    LG

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  4. Ich wollte ihn damals gern noch länger bei uns haben…aber wenn ich ein Resümee ziehe:
    Ablösefrei wechseln..Handgeld fordern…ok normales Business….dann aber nur unter der Bedingung: 1 Jahresvertrag ohne KO…dann Ok geben bzgl Verlängerung…20 Mio KO aber zu hoch…plötzlich doch nur 1 Jahresvertrag und Handgeld von 2.5 auf 5 Mio erhöht…Daichi und Berater scheinen ziemliche A*****ö***r zu sein

    Allein das Fordern von 1 Jahresverträgen

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  5. @Folke Müller
    Ex Adler Xaver Zembrod?
    War er als Spieler oder anderweitig bei der SGE tätig.
    Ich kannte seinen Namen bis jetzt nicht.

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  6. Mhm… dachte ich auch. Also er ist ca. 10 Jahre älter als ich, bewusst spielen sehen habe ich ihn nicht. Ich bin aber auch kein wandelndes Spielerlexikon. Sollte ich ihn als legendären Mittelfeldmotor verdrängt haben?
    Spontan unter Wikipedia findet sich nicht so viel Eintracht-Vergangenheit: https://de.wikipedia.org/wiki/Xaver_Zembrod
    Was heißt denn Ex-Adler?

    Gruß SCOPE

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  7. Hi, also von Ex Adler steht Nix mehr im Artikel, aber vielleicht schon korrigiert worden seid nicht so kleinlich, wissen doch alles was gemeint ist…

    Ist angepasst worden – Jawohl! Die Kritik war aber gern gesehen und vollkommen gerechtfertigt! Alles in Ordnung 🙂 LG, Folke Müller

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  8. @6. fela7200, @7 SGE-SCOPE

    Ich hab da etwas vertauscht. Aber das stimmt nicht. Habe den Fehler sofort angepasst. Danke für den Hinweis!

    @8 drobbe
    Du hast Recht, da kam mein Fehler her. Ich habe das jetzt angepasst!

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  9. Neuer Co-Trainer schön und gut, aber danach gibt es hoffentlich News zum Standard-Trainer

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  10. Seit Lazios öffentlichem Theater bei Kostic, das einzig und allein deren eigener Dummheit geschuldet war, braucht man auf öffentliche Aussagen von Lazio in meinen Augen herzlich wenig zu geben.

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  11. Ein neuer, erfahrener Co-Trainer für einen unerfahrenen Cheftrainer… Das klingt wie: Eine bewährte Krücke für einen nicht heilenden Beinbruch. Und ist gleichzeitig eine Bankrotterklärung für Krösche, der an DT festhält – aber jetzt schon einsieht, dass das eine schwere Nummer mit ihm wird. Also wird ein Notpflaster schnell besorgt… Das ist alles so peinlich!

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  12. @ 5 italo- Hesse
    Karma ist ne Bitch!!
    Er und/oder sein Berater hat sich übel verzockt!! Hätte er mal in Dortmund unterschrieben und ihnen nicht abgesagt weil man vll dachte noch mehr abzukassieren.

    Laut FR lag ihm ein 5 Jahresvertrag vor mit einem Salär von 5,5 – 6 Mil im Jahr. Dazu ein Handgeld von 10 – 12 Mil. !!

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  13. @almei
    In England bekommt er aber seine 5 Mio…auf Handgeld wird er auch da nicht verzichtet haben….bin jedenfalls froh, dass solche Abzocker nicht mehr bei uns sind

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  14. @ Italo + almei, ich war damals auch nicht amused wie er sich vom Hof gemacht hat (auch wenn vertraglich alles korrekt war).

    Bis dahin trug ich das Vorurteil in mir, dass es den Japanern ganz besonders um Begriffe wie Ehre (Kotau & Gedöns) geht. Habe offenbar früher zuviel Shogun geguckt …

    Ist halt auch nur ein Söldner. Wir kennen es aus der Antike, dass sich die Römer schon früher der Dienste von Söldnern bedienten. 🙂

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  15. Kommentar von der Redaktion unkenntlich gemacht. Wir haben nicht die Kommentare im letzten Artikel gesperrt, damit das hier von vorne losgeht.

    Für die Beleidigung, die hier stand sprechen wir dir hiermit eine Verwarnung aus. Bitte bleibt respektvoll.

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  16. @grossadler:
    „Das klingt wie: Eine bewährte Krücke für einen nicht heilenden Beinbruch. “

    Oder auch: eine bewährte Schiene, damit der Bruch endlich verheilt.
    Ein neuer Co-Trainer ist mit Sicherheit kein Allheilmittel, aber er kann wichtige neue Impulse geben, ein zweites Augenpaare sein, dem Dinge auffallen, die einem Trainer, der zu verkopft ist nicht auffallen, eine Vermittlerroller zwischen Mannschaft und Trainer einnehmen (seit Hübner weg ist, fehlt jmd. der die Rolle mit Leben füllt, Hardung fehlt hier in meinen Augen der Draht zu den Spielern).

    Ich bin mir aber sicher ist, dass keiner davon ausgeht, dass das die zentrale Stellschraube ist, an der gedreht wird. Krösche wird sicher eine Liste haben, auch denen zwei, drei Positionen stehen, auf denen wir uns in der Spitze mit bestimmten Spielertypen verbessern wollen.
    Und Toppmöller muss sich selbst eingestanden haben, was er falsch gemacht hat und daraus die richtigen Schlüsse ziehen.

    Ich gehe vorerst davon aus, dass dies in der Aufbereitung passiert ist.
    Klar ist aber auch, dass jetzt die Schonzeit für Toppmöller vorbei ist. Er muss jetzt liefern. Und Krösche, der an ihm festhält, muss ihm jetzt einen Kader zusammenstellen, mit dem er das kann. Scheitert Toppmöller ist das ein Scheitern von Krösche, der entschieden hat, an ihm festzuhalten.

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  17. @15
    Ja leider hat sich das gezocke doch noch ausgezahlt. Es hatte mich schon gewundert warum er bei Lazio nur ein 1 Jahresvertrag unterschrieben hatte. Aber jetzt weiß man wieso.
    Nach Dortmund mit 5 Jahresvertrag und Handgeld wäre völlig normal gewesen.

    Jetzt hat sich herausgestellt das er ein Mbappe 0,2 ist.

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  18. Die Manager und das Sc…. Geld rücken leider immer mehr in den Fokus und der Fussball verliert dementsprechend…

    Eine Entwicklung, die mir nicht gefällt und ich bescheiden finde…, Besserung ist leider kaum in Sicht 🙁

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  19. Die Nummer, dass man es jetzt auf den Co Trainer schiebt, hätte man mal besser gelassen.
    Da bleibt doch eher ein Chefchen Trainer zurück, der es von alleine nicht packt, aber (warum?) unbedingt gehalten werden soll.

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  20. @16
    Vorurteil ist das falsche Wort. Es gehört halt seit hunderten Jahren zu ihrer Kultur. Ehre , Stolz und sein Gesicht wahren ist ihnen extrem wichtig.
    Ich hätte mir auch gewünscht das N’dicka und Kamada es gemacht hätten wie Führich, Millot und ich glaube Stach. Vorzeitig Vertrag um 2 Jahre verlängert und jetzt stehen Ausstiegsklauseln darin. War mit Sicherheit eine Win/ Win für beide Seiten.

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  21. @ 18 eldelabeha
    Wiedermal ein guter Kommentar von dir.
    Wobei man einen Vermittler zwischen Trainer und Mannschaft ja eigentlich nicht benötigt , nachdem was man so liest. Das Verhältnis soll ja Top sein.
    Jim panse drückt es zwar etwas drastisch aus , aber ich bin auch skeptisch.
    Man ist mit DT Arbeit soweit zufrieden und macht mit ihm weiter, aber irgendwie ist man doch nicht zufrieden und stellt ihm mindestens einen erfahrenen Co Trainer zur Seite.
    Dieser soll ihm dann auf die Finger schauen und ihn „beraten“ bei der Aufstellung z.B ?
    DT = auf der 6 Skhiri / Götze , Co T = nein Skhiri Larsson ?
    Das wird spannend und für mich ist da jetzt schon ein gewisses “ geschmäckle“ dabei .

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  22. @Redaktion
    Die Aussage ich (über 40 Jahre SGEler und auf dieser Seite ewig unterwegs) würde mich nicht zur Eintracht bekennen, hier weder Gesicht* oder die schwarz-weiße Flagge zeigen, ist eine haltlose Unterstellung. Auf die habe ich mit einer rüden (sorry dafür), dem Niveau der aus der Luft gegriffenen Lüge aber durchaus angemessenen Wortwahl reagiert. Die „Politik“ aus dem vorhergehenden Thread hatte damit nichts zu tun, es ging ausschließlich um einen verächtlich machenden Angriff (wir bewegen uns schließlich in Fankreisen) auf meine Person.

    Dort hat Folke Müller übrigens den ihm zustehenden Respekt eingefordert, weil sein Name falsch geschrieben wurde. Ich erwarte keinen Respekt, von Seiten der Redaktion aber, dass ich vor Diffamierungen/Beleidigungen geschützt werde, gerade wenn Ross und Reiter benannt wurden. Stattdessen wird mir gegenüber der zweitgrößte Knüppel ausgepackt.

    *was immer der ebenso anonyme sgeubin darunter verstehen mag.

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  23. Vielleicht der erfahrene Co-Trainer, falls es doch schief geht und man jemand braucht der übernehmen kann?

    Alles in allem nicht so prickelnd irgendwie.
    Nun gut, wir können nur zusehen.

    Und Kamada sollte sich mal ne dicke Scheibe von seinem Landsmann Hasebe abschneiden.

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  24. 13, bin weitgehend bei Dir. Ein schlechter Herzchirurg wird auch keine besseren Operationsergebnisse abliefern, weil man ihm eine zusätzliche erfahrene OP-Schwester zur Seite stellt.

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  25. Da der Herr Zembrod am besten gleich mitgekommen wäre aber eine Auszeit brauchte, spricht ja sicher nichts dagegen ihn jetzt zu verpflichten. Zumal er ja wohl gut mit Toppmöller kann. Alternativ könnte auch der Herr rechts in blauer Jacke als Co kommen, der hat ja nebenbei noch Zeit 🙂
    @wutzespeck, den ich hier ausdrücklich mal in Schutz nehmen möchte, liess dir nochmal den Post von sgeubin durch, eigentlich bin ich mir fast sicher, dass der garnicht dich meinte. Im inhaltlichen Kontext spricht da nichts dafür. Verbale Entgleisungen sollten eh grundsätzlich unterbleiben.

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  26. Doch, doch, er meinte mich.

    „In diesem Sinne Danke an Folke, der sich im Gegensatz z.B. zu @43 wahrlich zur Eintracht bekennt und hier Gesicht und die schwarz-weiße Flagge zeigt!“
    @43 war ein Beitrag von mir. Aber danke für die moralische Unterstützung und vielleicht hat sich sgeubin tatsächlich nur bei der Nummer vertan.

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  27. Daichi Kamada wird für immer mit dem EL Sieg in Verbindung bleiben. Er hat in der Spielzeit unfassbar wichtige Scorer Punkte erzielt, welche maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatten.

    Jedoch ist er leider dem Geld völlig verfallen und wurde zum beliebten Berater Spielball. Das Geschäft ist einfach nur noch widerlich und zeigt dass es toxisch für den Fußball ist. Laut Sport 1 Recherche haben die Berater 2023 Honorare von über 814 Mio. € abkassiert!! Das ist wenig verwunderlich wenn Spieler darauf anspringen, schließlich werden auch horrende Unterschriftprämien ausgezahlt, sobald ein Spieler ein neues Papier kennzeichnet. Und der 1 Jahresvertrag zeigt deutlich, das genau das der Plan war. Dem Berater sei dank!

    Ich hoffe der Irrsinn nimmt irgendwann ein glückliches Ende dem Fußball zuliebe.

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  28. @Meintracht:
    Super Beispiel! Ein Herzchirurg, der eigentlich gut ist, aber oft den Überblick verliert, wird durchaus bessere Ergebnisse liefern, wenn ihn eine erfahrene OP-Schwester auf Details hinweist.

    @almei:
    Danke für das Lob. Ich bin auch skeptisch, das habe ich ja schon mehrfach gesagt.
    Jetzt ist es aber nun mal so, dass entschieden wurde, mit Toppmöller weiterzumachen.
    Ihm einen erfahrenen CO-Trainer zur Seite zu stellen, wird sicherlich eher positive als negative Auswirkungen haben.
    Ob das reicht, wird sich zeigen.
    Und natürlich ist man mit Toppmöller nicht komplett zufrieden. Sonst hätte man ja gar nicht die Saisonaufbereitung abwarten müssen, um zu entscheiden, ob man mit ihm weitermacht.
    Aber man traut ihm offensichtlich zu, mithilfe einiger Anpassungen, wie ein paar neuen Spielern und eben einem erfahrenem CO-Trainer, es besser zu machen.

    Wir können uns ewig damit aufhalten, die Fehler der letzten Saison zu kritisieren und uns darüber aufregen, dass man mit Toppmöller weitermacht. Auch wenn keiner von uns weiß, welche Trainer überhaupt zur Verfügung standen. Wenn ich mir so anschaue, wer gerade bei anderen Klubs als Trainer vorgestellt wird, erblasse ich nicht gerade vor Neid 😉

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  29. @30
    Sorry, aber diese Geschichte, dass Millionen-Spieler Opfer von Beratern sind, halte ich doch für einigermaßen lächerlich. Die Spieler sind keine 16-19 mehr und haben 5-10 Jahre Profierfahrung. Jeder ist seines Glückes Schmied und wenn solche Spieler dem Berater sagen, dass sie gerne in einem Familiären Umfeld spielen wollen und Geld nicht so wichtig ist, dann machen die das auch. Und wenn nicht, dann sucht man halt einen Berater, der das macht.
    Kostic war damals scheinbar wirklich Opfer eines Mißverständnisses (eMail-Adresse), aber ansonsten wissen die Jungs doch genau, was die da tun. Da kann mir keiner erzählen, dass die Verantwortung da bei Beratern oder dem Umfeld ist (Spieler unter 22 nehm ich Mal aus).

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  30. Diese Forderung nach einem erfahrenen Co-Trainer geistertw hier aber schon mehrfach durchs Forum und ist keine Spontanidee von Krösche. Jetzt ist so jemand (gewünscht war ein Typ Gerland) gefunden und es ist auch nicht recht.

    Gruß SCOPE

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  31. bzgl Co Trainer
    dass DT einen erfahrenen CO braucht, weil er „überfordert“ ist, kommt ja bislang nur aus den Medien…das untergräbt seine Kompetenz total…so lange sich die Eintracht dazu nicht äußert, holt man in meinen Augen einfach jemanden, der Plan und Ahnung hat…egal wie alt oder erfahren…jeder Trainer freut sich über Personal mit Expertise; aber kein Trainer wird sagen: ja ich bin noch unerfahren, ich brauche Hilfe……entweder glaubt man an seine Fähigkeiten oder nicht

    Sollte es aber wirklich so sein, dann hinterfrage ich die Kompetenz von mehreren Personen

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  32. @Fozzi

    Nun ist es aber meistens der Fall, das den Beratern nicht das Wohl der Spieler, sondern die Honorare, welche dank der Spieler auf deren Konten fliessen, das entscheidene ist. Ich habe mich vor geraumer Zeit für das Thema interessiert und unter anderem mich über Football Leaks da reingelesen. Hier sind Taktiken der Berater am Werk beschrieben, welche des gleichen suchen. Meistens ist das Schema das gleiche: Junge, talentierte Spieler werden mit Präsenten überhäuft, oder mit Privatjetflügen auf Promi-Partys samt besten Hotels gelockt, um den Berateragenturen beizutreten. Danach werden den Jungs Karrierepläne aufgezeigt, welche in erster Linie finanziellen Profit für beide Seiten einbringt. Da wird natürlich die jugendliche Naivität gnadenlos ausgenutzt. Das Ergebnis ist, das die Spieler alle zwei Jahre wechseln wollen, sofern sie nicht bei Real oder Bayern spielen, wo das meiste Geld fließt. Natürlich gibt es auch Beispiele, in dem gestandene Spieler über ihr Schicksal selbst bestimmen, aber hier spricht mal eher von den Spielern, welche bereits bei den Bigplayern der Branche unter vertrag stehen und sie Finanziell kaum aufstocken können. Oder wie erklärst du dir das Phänomen, dass in der 90ern die Vertragstreue der Spieler deutlich länger war als es heute ist?

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  33. @scope – man kann es niemanden Recht machen.

    Ich warte so oder so ab, wie der Kader zur Vorbereitung und nach der ersten Transferperiode aussieht, um am Ende meine Erwartungen daran zu knüpfen.
    Wohlwissend das ich hoffe, das wir am Ende wieder Platz 6-8 erreichen. Da wäre für mich komplett in Ordnung.

    Es sind viele Faktoren die eine Saison beeinflussen. Insofern hoffe ich, das die Faktoren positiv sind und wir weiterkommen. So entscheidend sehe ich den Cheftrainer nicht. Das ist immer Teamarbeit, der Chef entscheidet nur als letztes und hat den Hut auf. Die Arbeit machen überwiegend der Stab.

    Ich bin da entspannt, weil ich nur Zuschauer bin. Mein Leben hängt da nicht mal Ansatzweise davon ab.

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  34. @35
    Wie gesagt, ich rede ja expliziet nicht über junge naive Spieler.
    Bezüglich der Vertragstreue vor 35 Jahren würde ich Mal die Behautung aufstellen, dass es sich hier eher um ein Gesamtgesellschaftliches Phänomen handelt. Früher sind die Leute 40 Jahre zu Lufthansa und Benz gegangen, weil der Papa da schon war. Heute wird generell mehr gewechselt und die globale Welt ist kleiner und disbezüglich transparenter geworden (Jobbörsen usw.). Ich halte das nicht für ein typisches Fußballproblem. Auch bei Dorfvereinen und im Beruf wird mehr gewechselt, finde ich.

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  35. Mit Eintracht-Erfahrung war vermutlich Reutershahn gemeint, der hier 5 Jahre Co-Trainer war. Zembrod hat ein ähnliches Profil.

    Einen zusätzlichen oder neuen Co-Trainer würde ich nicht als Demontage von Toppmöller sehen. Xaver Zembrod wollten sie schon von Bayern mitnehmen zur Eintracht, der wollte aber ein Jahr eine Auszeit nehmen.

    Allerdings war ich von den Co-Trainern schon von Anfang an nicht überzeugt und an denen könnte es eine Demontage sein. Stefan Buck macht irgendwie den Eindruck, als ob er null Ehrgeiz hätte, Erwin Bradasch hat dagegen gleich so gewirkt, als halte er sich für was ganz tolles.

    Wenn man die wenigsten Chancen erspielt hat, ist das ja ein Armutszeugnis für den Offensivtrainer, ob er und Dino sich gut kennen, hilft da gar nichts, wir wollen den besten Co-Trainer und nicht den best buddy. Bei CS Grevenbacher in Luxemburg hat Bradasch als Cheftrainer im Schnitt 1,1 Punkte geholt, das ist nun wirklich nichts, worauf man stolz sein könnte. Die Chancenverwertung war bei der Eintracht ganz ordentlich, immerhin sind ja trotz allem noch ein paar Tore entstanden, ein Offensivtrainer muss sich aber an der Menge der erspielten Chancen messen lassen.

    Die Defensive war zumeist recht stabil, aber da Buck scheinbar auch für die Standards zuständig sein soll, fragt man sich halt echt, was die eigentlich trainieren, die Eintracht ist ja nicht nur bei Offensivstandards sehr schwach.
    Insbesondere, als ich gehört habe, dass den Spielern gar nicht bewusst war, dass sie über 250 Spiele keine Ecke verwandelt hatten, war ich echt schockiert. Was soll denn der Scheiß? Vorher dachte ich, die sind verkrampft, weil ihnen das bewusst ist, dabei war wohl das Gegenteil der Fall, sie waren wohl einfach nicht fokussiert genug und sind das zu lasch angegangen. Einzig die Elfmeter waren ein Lichtblick, da alle 4-5 verwandelt wurden.

    Vielleicht wollten sie die Spieler schützen, damit sie nicht zusätzlich nervös werden, aber wieso kann man die denn nicht im Gegenteil mal bei der Ehre packen?!? Da bin ich echt fast vom Glauben abgefallen. Ich bin mir absolut sicher, dass man diese irre Negativserie viel schneller hätte beenden können, wenn man den Leuten mal vorgerechnet hätte, Jungs, ihr seid von der Standardverwertung mit Abstand auf dem letzten Platz, jedes andere Team macht mindestens ein Viertel, ein Drittel oder gar die Hälfte der Tore durch Standards, ihr seit jetzt seit 50/100/200 Ecken ohne Torerfolg, schaut euch mal an, wo ihr stehen würdet, wenn ihr wie andere Teams auch die Standards verwandeln würdet!

    Zudem ist das ja eine unglaublich wichtige Statistik, die man aus taktischen Gründen gar nicht verschweigen darf, denn natürlich wissen das die anderen Mannschaften und werden immer versuchen, die Eintracht Spieler zur Ecke zu stören, weil man da eine fast 99,9% Sicherheit hat, dass nichts bei rum kommt. Wenn man nicht alles tut, um so eine eindeutige Schwäche zu überwinden, ist man also mega-berechenbar.

    Wenn man bedenkt, dass alle anderen Teams ca 1/3 der Tore durch Standards erzielt haben, sieht man zwar, dass die Eintracht aus dem Spiel heraus gar nicht so schlecht war, wie es von vielen wahrgenommen wurde, aber das ist natürlich ein schwacher Trost, wenn man sieht, was mit einer guten Standardverwertung bei so vielen knappen Spielen noch drin gewesen wäre.

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  36. Meine Rede. Schaut euch mal die Vereine an, bei denen unsere Co-Trainer gespielt und gecoacht haben…

    Bradasch:
    1999–2002
    KFC Uerdingen 05
    77 (8)
    2002–2003
    FC Augsburg
    24 (1)
    2003–2005
    SV Erzhausen
    39 (11)
    2005–2006
    Wormatia Worms
    17 (2)
    2006–2007
    FC Alsbach
    2007–2010
    Eintracht Trier
    41 (5)
    2010–2011
    Eintracht Trier II
    36 (13)
    2012–2014
    SV Mehring
    27 (2)
    Stationen als Trainer
    Jahre
    Station
    2013
    SV Mehring (Co-Trainer)
    2014–2015
    SG Niederkail
    2016–2019
    F91 Düdelingen (Co-Trainer)
    2019
    Royal Excelsior Virton (Co-Trainer)
    2021–2023
    CS Grevenmacher
    2023–
    Eintracht Frankfurt (Co-Trainer)

    Stefan Buck
    1999–2000
    FV Saulgau
    2000–2004
    SC Pfullendorf
    93 (5)
    2004–2005
    FC Bayern München Amateure
    32 (3)
    2005–2007
    SpVgg Unterhaching
    54 (11)
    2007–2009
    Karlsruher SC II
    4 (0)
    2007–2009
    Karlsruher SC
    20 (2)
    2009–2010
    FC Augsburg
    24 (1)
    2010–2012
    TSV 1860 München
    53 (3)
    2012–2015
    FC Bayern München II
    79 (2)
    Stationen als Trainer
    Jahre
    Station
    2015
    FC Bayern München U15 (Co-Trainer)
    2016–2017
    FC Bayern München U16 (Co-Trainer)
    2017
    FC Bayern München U16 (Interimstrainer)
    2017–2019
    FC Bayern München U16 (Co-Trainer)
    2019–2023
    FC Bayern München U19 (Co-Trainer)
    2023–
    Eintracht Frankfurt (Co-Trainer)

    Und das ist gar kein „in den Schmutz ziehen“, aber nach den spielerischen Leistungen ist es ja offensichtlich, dass wir hier nicht gerade die ikonischsten Fixsterne am Firmament als Co-Trainer auf der Bank haben.

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  37. @ Fozzi

    Jetzt bin ich schon eher bei dir 🙂
    Ich denke auch, das in der Berufswelt ab bestimmten Positionen sogar das Jobsharing gewünscht ist, um stets neue Impulse zu setzten anstatt das bisherige zu verwalten. Sehe ich auch bei uns im Konzern.

    Jedoch habe ich einen kleinen Widerspruch bezüglich der Fußballer. Ich bin schon der Meinung, als früher noch ausschließlich die Eltern oder die Ehegatten als Berater fungierten, es noch mehr um den Standort oder den Verein des Herzens ging. Sie waren auch weniger in der Lage solche Verträge auszuhandeln. Heute werden Karrierepläne erstellt, welche aufzeigen, wann und wie oft der berühmte nächste Schritt folgen soll. Und natürlich so schnell wie es geht, schließlich ist der letzte Vertrag oft zu Beginn der 30er Fußballerjahre möglich, somit es „nur“ zehn Jahre sind, in denen es sich mit Fußballern Geld machen lässt. Ich empfehle wirklich mal Football Leaks zu lesen. Wirklich Irre, wie aus dem Fußball ein gigantisches Milliardengeschäft wurde. Und die Berater sind ein ganz großer Teil des Geschäfts.

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  38. Ich habe es bis heute nicht verstanden. Der Berater unterstützt den Spieler. Dann soll er ihn auch bezahlen. Es ist ein Irrsinn, dass die BL-Vereine jährlich ein dreistelligen Millionenbetrag für Berater bezahlen.

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  39. Zumal man teilweise Spiele mit 10 Ecken hatte.
    Wenn davon nur 1-2 verwertet worden wären,
    hätte man die Unentschiedenspiele in Siege gedreht. Ich glaube aber auch, dass viele Teams uns Ecken bewusst geschenkt haben, weil es der sicherste Weg war, keinTor zu fangen.

    Gruß SCOPE

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  40. @38
    „ein Offensivtrainer muss sich aber an der Menge der erspielten Chancen messen lassen.“

    Mal abgesehen davon, dass sich das Trainerteam UND die Spieler daran messen lassen müssen, ist das mMn genau der Punkt. Wir hatten trotz „fehlendem“ Stürmer kein Stürmerproblem, sondern ein Spielaufbauproblem. Viel zu wenig gute Bälle an und in den Strafraum. Da braucht es DRINGEND eine Verbesserung. Je nachdem welcher Quelle man glaubt waren wir in dieser Statistik irgendwo zwischen Letzter und Drittletzter. Das geht so nicht!

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  41. @40
    Widerspricht sich ja auch nicht gänzlich. Einerseits ist das Wechseln auch bei Hobbykeglern normaler geworden, andererseits ist Fußball ein Millardengeschäft, bei dem viele was verdienen wollen/können. Da kommen sicherlich einige Effekte zusammen und es gibt nicht nur den einen Grund.

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