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Sportlich wird Noel Futkeu in Frankfurt wohl keine Rolle spielen. Trotzdem könnte er im Sommer ein Thema werden. Foto: IMAGO / Fotostand

SGE kompakt: Möglicher Geldregen durch Rückholaktion?

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Transfer-Schachzug um Futkeu? Dass die Frankfurter Eintracht im Sommer ein Transferplus erwirtschaften muss, ist kein Geheimnis. Zudem will man, nach Möglichkeit, wohl auch Stürmer Arnaud Kalimuendo halten. Wie der belgische Transferexperte Sacha Tavolieri auf seinem „X“-Account berichtet, soll der RSC Anderlecht großes Interesse an einer Verpflichtung von Zweitliga Stürmer Noel Futkeu haben. Tavolieri gilt gerade im belgischen Raum als zuverlässige Transferquelle. Futkeu steht bei der SpVgg Greuther Fürth unter Vertrag. Was das mit Eintracht Frankfurt zu tun hat? Die Hessen, die den Spieler im Sommer 2024 für 250.000 Euro an Fürth transferierten, besitzen eine Rückkaufoption für den Spieler in Höhe von geschätzten 1,3 Millionen Euro. Der Marktwert des mittlerweile 23-Jährigen wird mittlerweile laut „transfermarkt.de“ auf 5 Millionen Euro taxiert. Damit ist er einer der wertvollsten Profis in Liga 2. Gut möglich also, dass Frankfurt von der Rückkaufoption Gebrauch machen könnte, um den Spieler mit Gewinn weiterzuverkaufen. Dass Futkeu das Eintracht-Trikot noch einmal überstreifen wird, ist derweil sehr unwahrscheinlich.

Santos Comeback-Plan: Hinter Kaua Santos liegt kein einfaches Jahr. Vor fast auf den Tag genau einem Jahr riss sich der Brasilianer gegen die Tottenham Hotspurs das Kreuzband. Nach seinem hart erarbeiteten Comeback folgte schon nach wenigen Spielen die Degradierung auf die Ersatzbank. Und gerade als man den Eindruck hatte, dass der Torhüter langsam in den Flow zurück fand, verletzte er sich am Innenband, was das Saisonaus besiegelte. Mittlerweile scheint Santos aber auf dem Weg der Besserung zu sein. Der 23-Jährige steht schon wieder auf dem Platz und absolviert erste Übungen mit Torwart-Trainer Jan Zimmermann. Die „Bild“ berichtet jetzt, dass sein lädiertes Knie nicht mehr schmerzt und er jetzt langsam ans Mannschaftstraining herangeführt werden soll. Demnach sei es das Ziel, dass Santos in Top-Verfassung in die kommende Vorbereitung starten kann. Intern ist man bei der Eintracht nach wie vor vom Potenzial des 1,96-Meter großen Torwart überzeugt. Für die neue Spielzeit ist er wieder als Nummer eins eingeplant. Große Sorgen um eine erhöhte Verletzungsanfälligkeit von Santos macht man sich offenbar keine. Beide Verletzungen passierten nach einem Zusammenprall. Körperliche Ungleichgewichte, die Verletzungen wahrscheinlicher machen, sollen demnach nicht entdeckt worden sein.

Gefährliches Kollektiv: Die Frankfurter Eintracht besticht in dieser Saison durch ein torgefährliches Kollektiv. Wie der „Kicker“ berichtet, war Oscar Hojlund am vergangenen Samstag beim 2:1 gegen den VfL Wolfsburg der 18. Torschütze der SGE in dieser Saison. Das ist ligaweit ein Spitzenwert, gemeinsam mit dem FC Bayern München und der TSG 1899 Hoffenheim liegen die Frankfurter hier an der Spitze. Sollte es in dieser Saison noch einen weiteren SGE-Torschützen geben, der zuvor noch nicht getroffen hat, würde die SGE einen Vereinsrekord aufstellen. Ebenfalls 18 verschiedene Torschützen gab es nur in der vergangenen Spielzeit.

Wichtiges Bayern-Tor: Am Mittwochabend sicherte sich der FC Bayern München mit einem spektakulären 4:3-Erfolg gegen Real Madrid den Einzug ins Halbfinale der Champions League. Von diesem Ergebnis profitiert auch die Frankfurter Eintracht. Insbesondere durch das für das Weiterkommen eigentlich unwichtige 4:3 von Michael Olise kann die SGE weiterhin auf die Europa League hoffen. Der Sieg wirkt sich positiv auf den UEFA-Koeffizienten Deutschlands aus, der maßgeblich bestimmt, wie viele Startplätze den nationalen Teams in europäischen Wettbewerben zur Verfügung stehen. Ein Unentschieden hätte hingegen Spanien zusätzliche Punkte eingebracht – doch Olises Tor verhinderte genau das, obwohl Bayerns Weiterkommen bereits feststand. Während England sich bereits einen zusätzlichen Platz in der Champions League für die kommende Saison gesichert hat, liefern sich Deutschland und Spanien weiterhin ein Rennen um Rang zwei in der Wertung. Sollte Deutschland hier die Oberhand behalten, könnte sogar der siebte Tabellenplatz für die Qualifikation zur Europa League ausreichen. Besonders interessant: Das Finale dieses Wettbewerbs wird im nächsten Jahr im Frankfurter Waldstadion ausgetragen.

Torloses Testspiel für SGE-Frauen: Im Frauenfußball findet derzeit eine Länderspielpause statt. Deshalb trainieren die Frauen von Eintracht Frankfurt momentan in einer kleineren Gruppe. Dennoch wollte Cheftrainer Niko Arnautis an der Spielfitness arbeiten: Hierfür empfingen die Adlerträgerinnen den 1. FSV Mainz 05 zum Testspiel am Mittwochabend. Das Duell gegen den Zweitligisten endete torlos. In den zweimal 30 Minuten trat ein gemischtes Team aus Profis und U20-Spielerinnen an. Aus dem Profikader spielten Sara Doorsoun, Nina Lührßen, Pia Wolter und Ainhoa Alguacil auf dem Feld sowie Ylvi Eisenbeiß im Tor. „Wir wollten das Spiel nutzen, um den Spielerinnen der ersten Mannschaft einen gewissen Rhythmus zu geben und unter Wettkampfbedingungen zu arbeiten“, sagte Arnautis nach dem Spiel und ergänzte: „Natürlich hatten die Spielerinnen aus der U20 in diesem Rahmen dann die Möglichkeit, sich zu zeigen. Das Ergebnis ist in diesem Fall zweitrangig.“ Am 21. April erwartet Eintracht Frankfurt die Nationalspielerinnen wieder im Verein.

Ein Kommentar

Fallback Avatar 1. Willi 16. April 26, 22:08 Uhr

Bei Matanovic gibt es keine Rückkaufoption, oder?

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