Simon Falette will die SGE verlassen.

Falette vor Absprung: Innenverteidiger Simon Falette will die Eintracht im Wintertransferfenster verlassen. Das sagte der 27-Jährige auf einer Pressekonferenz vor dem Länderspiel Guineas gegen Namibia. „Ich habe gezeigt, was ich in der Ligue 1 oder der Bundesliga kann. Es gibt also keinen Grund, warum ich keinen Club finden sollte, der mir vertraut“, wird der Nationalspieler von „foot24.net“ zitiert. Bis dahin wolle er voll für die SGE da sein, so der Linksfuß: „Ich habe immer noch das Ziel zu spielen. Es wird notwendig sein, weiterhin hart zu trainieren.“ Ein Gespräch mit SGE-Coach Adi Hütter habe es bereits gegeben, den Inhalt des Gesprächs wolle er aber nicht verraten. In der aktuellen Saison kam Falette in noch keinem Pflichtspiel für die SGE zum Einsatz, insgesamt kommt der Abwehrmann auf 42 Spiele für die Hessen, in denen er ein Tor selbst erzielte und eines vorbereitete.

Dost gekommen, um zu bleiben: Bas Dost ist gerade einmal wenige Monate in Frankfurt. Doch der Niederländer kann sich schon jetzt vorstellen nach seinem Karriereende in Hessen zu bleiben. „Ja! Warum nicht? Ich habe hier zwar gerade erst angefangen, aber es fühlt sich schon alles sehr gut. an. Wie sich der Verein entwickelt, finde ich sehr positiv“, so der 30-Jährige gegenüber „Bild“. „Aber nach meiner Karriere werde ich eher nichts mehr mit Fußball machen“, so Dost. Mit der SGE hat er noch viel vor. „Ich zwar habe zwar fünf Tore geschossen, aber da geht noch viel mehr“, sagt er selbstkritisch. Früher habe er sich viel mehr Gedanken gemacht und an sich gezweifelt. „Das bringt gar nichts. Ich bin ruhiger geworden.“ Neben Toren überzeugt der Angreifer auch als Motivator und Antreiber. „Wenn man 30 ist, muss man auch etwas weitergeben. Es gefällt mir generell, jungen Leuten zu helfen. Ich finde es immer super, wenn ich mit Spielern spiele, bei denen ich Potenzial sehe. Da sehe ich schon im Training, was jemand erreichen kann. Und dann will ich mithelfen, dass er den nächsten Schritt macht.“

Dreifacher Joveljic: Eintracht-Stürmer Dejan Joveljic hat in der serbischen U21-Nationalmannschaft erneut sein außergewöhnliches Talent aufblitzen lassen. Der 20-Jährige erzielte beim 6:0-Sieg seiner Serben gegen Estland gleich drei Treffer. Und auch Djobril Sow kam für die Schweiz zum Einsatz, wurde in der 84. Minute eingewechselt und half beim 1:0-Sieg gegen Georgien die Führung über die Zeit zu bringen. Frederik Rönnow sah den 6:0-Sieg seiner Dänen dagegen von der Ersatzbank aus.

Mitgliederversammlung Ende Januar: Die ordentliche Mitgliederversammlung der Frankfurter Eintracht wird am 26. Januar 2020 stattfinden. Ab 12 Uhr kommt hier die Eintracht-Familie in der Wolfgang-Steubing-Halle am Riederwald zusammen. Zutritt zur Versammlung haben alle Mitglieder, Stimm- und redeberechtigt ist nur, wer am Tag der Mitgliederversammlung das 18. Lebensjahr vollendet hat, länger als sechs Monate dem Verein angehört, sich nicht im Beitragsrückstand befindet und kein Fördermitglied ist. Der Einlass findet ab 11 Uhr statt.

- Werbung -

17 Kommentare

  1. Falette: Verständlich. Er ist kein Schlechter. Aber bei uns halt eher chancenlos, vor allem nach der Hinti-Verpflichtung.

  2. Manchmal glaube ich, dass wir, wenn wir über Spieler unserer Eintracht sprechen, zu emotional reagieren.
    Ganz rational ist es doch absolut nachvollziehbar, dass Simon sich danach umsieht, wo er maximal spielen kann. Das sollte doch eigentlich jeder Profi tun !
    Ich habe damit überhaupt kein Problem. Viel mehr Probleme habe ich mit Profis, wie Brahne oder Ständer, die so lange wie möglich offensichtlich gut dotierte Verträge aussitzen, nur um sich das Geld zu sichern. Vielleicht übertreibe ich, aber so ist mein Eindruck.
    Ich ziehe meinen Hut vor Simon. Ein toller Mensch !
    Forza SGE !

  3. @dieter du willst es emotionslos sehen? Dann solltest auch beide Seiten genauso handhaben.

    Ob ich jetzt 2 Millionen oder 1 verdiene ist ein Riesen Unterschied- Profis sind genauso wie die meisten: Arbeitnehmer! Ehrlich gesagt: mich würde es auch nicht jucken, wenn ich keine Spiele machen darf, aber 2 Millionen verdiene. Dann soll ich 2.liga spielen und nur noch 1/3 bekommen, aber spielen…?

  4. Echt krass wer so null bei uns spielt, bei Torro wundert es mich sehr, wie weit er weg ist! Leute wie de Guzman, Torro, wären früher das beste bei uns gewesen, jetzt Tribüne, mhh in der Breite müssen wir auf jeden Fall nichts machen, eher in der Spitze! Das wird natürlich schwer, das Niveau von kostic oder hinti zu bekommen!

  5. @king8
    Was ist das denn für eine Einstellung?
    Manchmal ist weniger mehr. Jeder der Profi ist wurde dies, weil er als kleines Kind einen Traum hatte und dazu noch das nötige Talent besitzt. Die Disziplin hast du von zuhause mitbekommen gegeben, oder musst sie begreifen und noch lernen. Aber was genau aus genannten Gründen alle Profis gemeinsam haben, ist der unbedingte Drang spielen zu wollen.
    Vertrag aussitzen ist ein ganz schwacher Charakterzug.
    Dein Kommentar spiegelt gerade absolut unsere Gesellschaft wieder.
    Alle wollen Superstar sein, ohne etwas dafür zu tun. Ein fundiertes ehrliches Handwerk hingegen (und da gehört in gewisser Weise Fussball auch dazu), hat goldenen Boden. Und eine alte Handwerker Weisheit lautet, von nichts kommt nichts.

  6. @3 King
    In diesen Überlegungen stimme ich dir zu.
    Trotzdem , ich spreche nicht über Spieler, über 30 , mit der letzten Chance auf einen großen Verdienst.
    Wenn junge Burschen aber ihre eigene sportliche und damit auch finanzielle Zukunft lieber auf der Tribüne verschenken, dann fehlt mir das Verständnis. Nebenbei sind heute die Konditionen und Möglichkeiten so, dass ich auch bei einem Wechsel zu anderen Vereinen kein Minus machen muss, Ausgleichszahlungen machen es möglich.
    Für mich ist es vor allem eine Frage des sportlichen Ehrgeiz und da fehlt es eben.

  7. Ich versuche, zu versachlichen. Ein guter Defensivspieler, seine Leistung ist von hohem Einsatz geprägt, Daumen hoch. Mängel in der Ballbehandlung und in der Spielgestaltung. Ein Spieler für gewisse Spiele, der uns in diesen so geholfen hat. Seine Wechselabsicht ist absolut nachvollziehbar, alles Gute für ihn.

  8. Man kann den Jungen gut verstehen, er möchte spielen und nicht zuschauen immer wenn er eingesetzt wurde hat er das auch gebracht hauptsächlich in der Euroleague hatte mir immer gefallen, ich wünsche dir viel Glück mein Junge.

  9. Die Laura Wontorra hat sich eben geil versprochen! In der Zusammenfassung der EM Quali Spiele hat sie eben gesagt:
    „In Gruppe H ist alles klar, Weltmeister Frankfurt ist das Maß der Dinge!“
    Jawoll Laura, was magst du trinken?

  10. @5 von nichts kommt nichts? Stendera und Hrgota haben nicht ohne Grund in der ersten Liga gespielt. Aber ein Stendera ist nicht mehr zeitgemäß, der wusste doch sowieso, dass er in der ersten Liga keinen Verein mehr bekommt. Da nimmt er lieber den Vertrag mit – das würde jeder machen, der eine realistische Einschätzung hat.

    @6 dafür gehören auch immer zwei Seiten – der Spieler und der Verein. Worst Case – du unterschreibst einen 4 Jahres Vertrag, bist zwar nicht im Kader, aber kassierst 2 Mio. Jetzt kommt ein Schobbe um die Ecke und sagt hey, ich wechsel jetzt lieber zu H96 und verdiene 600.000 – 3 Monate in H96 und du verletzt dich so schwer, dass du nie wieder so performen kannst – zwar nicht invalide, aber es geht eben nicht mehr so gut. Ciao Geld. Die Jungs haben halt einfach nur 10-15 Jahre – mehr ist da nicht. Die übertalentierten Spieler packen es auch so, aber alles was Durchschnitt ist, muss ans Geld denken.

  11. Ich denke sowohl bei Stendera als auch Brahne haben noch andere Gedanken eine Rolle gespielt.
    Bei Stendera glaube ich, dass er lange geglaubt hat, dass er es bei der Eintracht packen kann. In der Anfangszeit warver ja auch oft ganz nah dran, hat sich aber immer wieder verletzt. Inzwischen haben wir natürlich ein ganz anderes qualitatives Level, aber wer weiß, wo er stehen würde, wenn er verletzungsfrei geblieben wäre.

    Brahne wollte, wenn man den Medienberichten glauben darf, bei Hannover eine Stammplatzgarantie. Egal wie man dazu steht (das will ich an dieser Stelle gar nicht diskutieren) heißt das für mich, dass er auf Geld verzichtet hätte, wenn er dafür gespielt hätte. Aber für weniger Geld woanders am Ende wieder nur auf der Bank zu sitzen, da hatte er keine Lust drauf und scheinbar auch nicht genug Vertrauen in sich selbst.

    Falette wünsche ich alles erdenklich Gute. Hat sich immer korrekt verhalten, nie Stunk gemacht und wenn er mal gebraucht wurde, war er da. Durch die Verpflichtungen von Touré und Hinti gehen seine Einsatzchancen aber gegen Null.

  12. Aber es zeigt sich in solchen Fällen auch eine gewisse Doppelmoral. Spieler die gute Leistungen zeigen und begehrt sind, sollen gefälligst dankbar sein und ihre Verträge erfüllen (oder noch besser verlängern und dann wechseln, damit der Verein eine hohe Ablöse erzielt). Spieler, die schwache Leistungen zeigen, sollen aber zu schlechteren Konditionen in schwächere Ligen gehen und dem Verein nicht auf der Tasche liegen.

  13. @elde: Danke für deine Beiträge. Zu Brane: er wollte in Hannover keine Stammplatzgarantie. Aber es war 1.) nie so konkret zwischen Spieler und Klub, wie es Bild berichtete und 2.) so, dass der Transfer von Wood abschreckende Wirkung hatte. Dass sich Fükkrug Bebou so schwer verletzen und in der Iffensive ein solcher Notstand vorherrschen würde, war nicht abzusehen…Hrgota aber immer wieder als Geldgeier, der nur seinen gut dotierten Vertrag absitzen zu wolle, darzustellen, ist einfach nicht korrekt.

  14. Steht es uns zu Spieler zu kritisieren die „nur“ ihre Verträge erfüllen? Manche sagen despektierlich „aussitzen“. Und daraus deren Charakter in frage zu stellen finde ich grenzwurdig. Wissen wir wie Sie finanziell stehen, wie es in deren Familien aussieht usw?
    Warum sollen Sie auf Geld verzichten was denen zusteht? Ist doch alltäglich in der Wirtschaft. Finde ich unfair die Spieler gegenüber!
    Für ein Verein ist es doch finanziell deutlich verkraftbarer als ein Einzelspieler.
    Bin eher für leben und leben lassen und deren Entscheidungen zu respektieren!

  15. In einem Forum in dem ungeniert über Krankmachen, Saufgelage und verkatert auf die Arbeit, Homeoffice mit Joint statt Büro „geprahlt“ wird, ist das Urteilen über die professionelle Einstellung von Fussballspielern und nach welcher Moral und Ethik sie ihren Job zu erledigen haben: Doppelmoral. Nur mal so zum Nachdenken. 😉

    Gruß SCOPE

  16. @13 elde
    Korrekt!

    Einfach mal 10 Jahre (und länger) zurück denken. Da schlossen wir rel. viele langfristige Verträge mit mittelmäßigen Spielern ab. Es gab viel weniger Zu- und Abgänge je Saison. Das Thema, dass Spieler ihre Verträge ‚absitzen‘ war m.E. viel präsenter.
    Wer hats verändert? Bruno Hübner!
    Plötzlich wurden viele Spieler noch zum Ende einer Transferperiode verliehen oder für wenig Geld verkauft. Auf jeden Fall sparte sich der Verein das Gehalt, schaffte Platz im Kader und ermöglichte damit dem Spieler woanders sein Glück zu finden.
    Auch wenn man sich die letzten Transfers so anschaut wird das bewusst:
    Nicolai Müller? Keine Ablöse kassiert.
    Marc Stendera? Keine Ablöse kassiert.
    Besuschkow, Blum, Ordoñez? Für lau weg.
    Willems? Verliehen und dafür noch ne Mio kassiert.
    Wie wars bei M. Fabián? Ich glaube auch hier wurde der Vertrag einfach aufgelöst.

    Wir sind in dieser Hinsicht, was die Fluktuation der Spieler betrifft, top-professionell geworden.
    Letztes Beispiel Rebic: du willst gehen? Na dann: schaumermal!
    Anstatt den Dicken zu machen: ‚Du hast hier Vertrag und unter dieser Summe gehst du nicht!‘

    Gegenbeispiel, derzeit Augsburg! Sie verlangen so viel für ihre abwanderungswilligen Spieler (Gregoritsch, Max, Hinti) und zwingen sie damit zum bleiben.
    Was das bringt kann man gut an der Tabelle erkennen.

    Aber:
    Wenn ein Spieler hier Vertrag hat und ihm kein Verein und Angebot passt .. und er deshalb lieber bleiben möchte, dann ist das so!
    Die Spieler haben eine Wohnung, u.U. hat die Frau noch nen Job in der Region oder sie fühlen sich einfach wohl in der Stadt und im Verein..und es kommt nix, was wirklich reizt.

    Eintracht hat sich dann schlichtweg verkalkuliert und den Spieler mit einem zu langfristigen Vertrag ausgestattet.
    Dem Spieler dann die Schuld geben zu wollen, dass er nicht wechselt oder den Vertrag doch bitte auflöst, ist: sick!!

    Dann kritisiert doch bitte Hübner, Bobic und co warum sie so einen langfristigen Vertrag gemacht haben!!

    Elde hat diese Doppelmoral schon sehr schön ausgedrückt in @13.
    Sehr guter Kommentar!

Kommentiere den Artikel

- Werbung -