Filip Kostic läuft nach seinem Freistoßtor zu Trainer Oliver Glasner. Zwischen Trainer und Mannschaft scheint es immer mehr zu stimmen. (Bild: imago images / Beautiful Sports)

Nach der Länderspielpause ging es für die Eintracht zum SC Freiburg. Nachdem glanzlosen, aber wichtigen Sieg gegen Greuther Fürth, wollten die Hessen im Breisgau unbedingt nachlegen, insbesondere da die Konkurrenz in der unteren Tabellenhälfte zuvor bereits gepunktet hatte. Obwohl Oliver Glasner in den vergangenen vierzehn Tagen auf viele Spieler verzichten musste, da sie mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren, zeigte sich die SGE spielerisch stark verbessert. Am Ende erkämpften die Frankfurter einen 2:0 Auswärtssieg, der ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung war. SGE4EVER.de hat das Spiel wie immer noch einmal analysiert:

Hasebe als Schlüsselspieler

Da Martin Hinteregger kurzfristig geschont werden musste, war Oliver Glasner gezwungen seine Hintermannschaft neu zu formieren. Der Österreicher entschied sich für Makoto Hasebe auf seiner angestammten Libero-Position und an seiner Seite für Evan N´Dicka und Tuta. Diese Entscheidung sollte sich als goldrichtig herausstellen. Hasebe konnte das Spiel in gewohnter Manier von hinten heraus ordnen, antreiben und den Spielaufbau deutlich sicherer gestalten. Im Vergleich zu Hinteregger, der sehr häufig auf lange Bälle zurückgreift, war der Japaner Dreh- und Angelpunkt im Spielaufbau und sorgte dafür, dass die Hessen trotz Freiburger Pressing immer wieder spielerische Lösungen fanden. Dies führte dazu, dass die Eintracht mit deutlich weniger Ballverlusten zu kämpfen hatte und die erste Pressinglinie häufig schnell überspielen konnte. Mit den beiden schnellen Spielern Jesper Lindström und Rafael Borré vorne, konnte man so auch immer wieder Konter ausspielen. Auch wenn gegen Freiburg erneut nicht jeder letzte Pass ankam, war spielerisch eine deutliche Verbesserung zu erkennen. Gerade die Laufstärke von Borré und Lindström, die immer wieder auch defensiv angelaufen sind, tat dem Spiel der SGE auswärts gut. Ohnehin deutete Lindström nicht nur wegen seinem starken Führungstreffer endlich an, weshalb man ihn verpflichtet hat. Mit zunehmender Spielpraxis und etwas mehr Körpergewicht und Muskelmasse wird er das Spiel der Eintracht in den kommenden Jahren noch entscheidend prägen können.

Glasner das Vertrauen zu schenken war richtig

Auch wenn die vergangenen Monate einer Achterbahnfahrt glichen und das Spiel der Adlerträger lange Zeit stagnierte und besorgniserregend wirkte, zeigt sich nun immer deutlicher, dass es richtig war Glasner das Vertrauen weiter zu schenken und nicht in Panik zu verfallen. Die Mannschaft setzt die Anforderungen des Trainers zunehmend besser um und Glasner reagiert sehr häufig auch im Spiel richtig. Als Lindström, der sehr laufintensiv spielte ab der sechzigsten Minute erschöpft war, reagierte der Trainer sofort und brachte frische Kräfte. Das Wechseln ist ohnehin eine der Stärken des neuen Coaches. Glasner reagiert sehr schnell, wechselt oftmals auch früh, wenn es nötig ist und gibt so auch den Einwechselspielern das Gefühl wichtig zu sein. Dass es in der Mannschaft stimmt, hat man erneut am Jubel zum 2:0 von Filip Kostic gesehen. Auch Tutas geballte Fäuste nach seiner Rettungstat sprachen Bände. Die Frankfurter zeigten gegen Freiburg endlich wieder den Kampfgeist und die Leidenschaft, die sie die letzten Jahre ausgezeichnet hatte. Auch wenn spielerisch noch nicht alles gelingt, genau so können die Frankfurter es schaffen sich nach und nach weiterzuentwickeln. Zunächst eben über Kampf, Leidenschaft und die Basics. Laufbereitschaft, Zweikampfhärte und die Bereitschaft für den anderen zu kämpfen.

Selbstbewusstsein durch Siege

Beim Tabellendritten der Liga, der seit neun Heimspielen nicht verloren hat, zu gewinnen, war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Trotz der zum Teil besorgniserregenden Auftritte zu Beginn der Saison hat die Eintracht inzwischen einen Punkt mehr als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison. Nun gilt es weiter darauf aufzubauen und schon im kommenden Spiel in der Europa-League weiter an den Abläufen zu arbeiten. Ein Sieg würde die Tabellenführung in der Gruppe bedeuten und man könnte sich im neuen Modus der Europa-League eine Runde aussparen. Dies würde auch wichtige Zeit ohne Doppelbelastung bedeuten und Zeit, in der Oliver Glasner in Ruhe mit seiner Mannschaft arbeiten kann. Noch wichtiger jedoch wird das Spiel am kommenden Wochenende gegen Union Berlin. Ein Sieg gegen die Köpenicker und die Hessen würden sich auch tabellarisch weiter ins obere Mittelfeld der Liga schieben können. Glasners Reaktion nach dem Spiel, als er auch mahnte nun nicht abzuheben, war das richtige Signal an das Team: Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen und es liegt weiter viel Arbeit vor allen Beteiligten.

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23 Kommentare

  1. Stimme dem oben geschriebenen 100%, allerdings fällt mir auf, dass die Analyse des Spiels dieses Mal sehr knapp ist, und der Rückblick sowie der Ausblick mehr Platz einnehmen.
    Zunächst mal war es eine bockstarke geschlossene Mannschaftsleistung. Sehe ergänzend zu den erwähnten Hasebe und Lindström gestern Trapp und Jakic als jene Symbolfiguren, die am stärksten die gestrige Mentalität symbolisierten und damit dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt haben. Mit dieser Mentalität – hoffe sie bleibt natürlich – kann sebst eine zu kurz kommende spielerische Stabilität wettgemacht werden.

    Forza SGE!

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  2. Ja Laura, ich glaube wir sind alle sehr erleichtert.
    Viele Lichtblicke gerade in der Offensive mit Krieger Jakic als Antreiber. Und ist Lindström die Lösung für rechts? Ich denke OG verlangt viel Dynamik bzw Bewegung und das hat der, und ja er ist auch SEHR schell!
    Das war für mich Glasner Fussball Kapitel 1 !!!

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  3. Ich ziehe nicht gerne einen Spieler raus, aber Lindstrøm macht gerade ein erhebliches Spagat sehr sehr gut.

    Der Junge hat also in der kurzen Zeit mal ein ganzes Kilo SMM zugelegt, so während des Ligabetriebs. Das heisst, der muss täglich Unmengen nährstoffreiche Kalorien für den Überschuss aufnehmen und viel High Intense Training machen. Gleichzeitig aber die Muskulatur schützen, Koordination und Schnellkraft erhalten. Eigentlich schliesst sich das gegenseitig aus. Wahrscheinlich lebt er noch disziplinierter als Hasebe oder Lewandowski. Das ist ihm hoch anzurechnen und an sowas scheitern viele Talente, wenn z.B. der Burger King nach dem Training ruft.

    Wenn er dranbleibt, und einigermassen verletzungsfrei, hat er eine ziemlich aufregende Perspektive.

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  4. Ja, OGs Hauptaufgabe wird jetzt sein, die Mannschaft mit der richtigen Mischung aus nicht abgehobener, breiter Brust, mit voller Konzentration auf Union einzustellen. Kleine Herausforderung – es gibt noch ein Spiel am Donnerstag, bei dem die Mentalität auch stimmen muss. OG du machst es.

    Noch ne kleine Sache, die mir dieses Mal, wie auch in der Vergangenheit, aufgefallen ist.
    Diejenigen, die (auch) in diesem Forum OG, Trapp oder sonst wen in schwierigen Phasen den Rücken stärken, zeigen auch Anerkennung und Lob, wenn es besser läuft oder tolle Leistungen erbracht werden, wohingegen die Kritiker und Mehr-als-die-anderen-Realisten-und-Nicht-Fanbrillenträger in der Regel solche positiven Entwicklungen eher schweigend hinnehmen. Oder müssen noch mindestens 5-10 gute Spiele folgen, bis man ruhigem Gewissens loben kann? Ich freue mich jedenfalls, auch auf die Gefahr hin, dass ich vielleicht schon diese Woche wieder enttäuscht werde.

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  5. Freiburg vs Eintracht Frankfurt 0 zu 2

    Gegen einen Gegner der Welt oben steht und gegen den wir uns traditionell nicht leicht tun, haben wir unser bestes Spiel diese Saison gezeigt und verdient gewonnen.

    Das Spiel war von Sekunde 1 an kurzweilig und es machte Spaß zuzusehen.

    Die ersten zehn Minuten war Freiburg stärker und hatte ein, zwei Halbchancen. Wir standen jedoch bis auf wenige Ausnahmemomente stabil so dass die Freiburger Angriffsbemühungen zunächst ohne größere Wirkung blieben.

    Ab Minute zehn bis fünfzehn kamen wir dann besser ins Spiel und schalteten immer wieder durch unser sehr starkes Zentrum (Jakic, Sow) um und starteten teils gefährliche Konter. Lindström scheiterte zunächst noch freistehend vor Flekken, um beim nächsten Versuch, der etwas glücklich zustande kam, eiskalt abzuschließen. Sehr schön, freue mich für den Jungen!

    Jau, dann der Freistoß von Kostic, zwei zu null und zwar verdient!

    In Halbzeit 2 dann ein etwas anders Bild. Schaade kam für einen Abwehrspieler und die Freiburger legten los wie die Feuerwehr. Pfostenkopfball, Tuta klärt auf der Linie und weitere Chancen. Uns fehlt in den zwanzig Minuten nach der Halbzeit die Entlastung und mit Glück und Können gehen wir unbeschadet aus dieser Phase heraus.
    Den Freiburger geht die Zeit aus und sie werden hektisch und unsauber. So dass wir uns danach dann wieder leichter tun und selber zu Kontersituationen kommen.

    Am Ende gehen wir nicht unverdient als Sieger hervor und das gegen einen hoch gehandelten Gegner. Es ist das erste Spiel in der Liga was wir wirklich mal recht souverän und ohne größere Aussetzer bestritten haben.

    Entscheidend in diesem Spiel war eine starke Defensive bestehend aus

    Tuta (der im Spielverlauf immer stärker wurde)
    Hasebe (der das sehr gut organisiert hat)
    N’Dicka (der für mich neben Jakic bester Spieler war).

    Dazu das Zentrum

    Jakic (starke Partie im Zentrum)
    Sow (viel unterwegs, sehr präsent)

    Und Lindström der agil war, schnell und gefährlich wurde.

    Der Einsatz stimmte wie fast immer, aber vor allem spielerisch war es ein Schritt nach vorne. Spielerisch im Sinne das unser Zentrum schön umschaltete und die Offensivspieler immer wieder gut eingesetzt worden sind. Hierdurch ließen wir den Freiburgern wenig Zeit sich immer wieder neu zu formieren.

    Weiter so SGE

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  6. @4
    Bleiben wir dabei, Wir sind alle Eintracht, jeder kann seine Meinung sagen, egal ob positiv oder Kritisch, ABER immer mit ABSTAND ! Keiner von meinen Optimisten-Freunden und auch keiner der Fans mit Eintracht-Herzversagen sind verpflichtet sich nach Sieg oder Niederlage zu revidieren.
    .
    Analysen sind immer so eine Sache, nach den „Statistiken“ des Spiels haben wir in allen Punkten die schlechteren Werte als Freiburg. Wenn es also nur danach gehen würde, hätten wir das Spiel niemals gewonnen !
    Es muss also noch mehr geben. Nehmen wir nur solche Punkte wie Wachheit, Konzentration, bedingungsloser Einsatz oder tatsächlicher Teamgeist von allen Spielern auf und neben dem Platz. Lasst uns doch lieber 2 Zweikämpfe im Mittelfeld verlieren und dafür (wie in Freiburg) den entscheidenden Ball von der Linie kratzen.
    Tatsächlich war vieles gut, aber noch nicht alles perfekt. Doch was heißt diese Forderung nach demonstrierter Perfektion denn eigentlich ?
    Wird dabei berücksichtigt, dass auch die anderen Mannschaften das gleiche Ziel haben, dass dort auch gute Trainer arbeiten und gute Fußballer auf dem Platz stehen?
    Unter diesen Gesichtspunkten genieße ich die absolut positive Entwicklung seit dem 1 : 1 in der 94 Minute gegen die Dosen. Wir sind auf dem Weg, Perfektion verlange ich nicht, sehr wohl aber ein zielgerichtetes WEITER SO.
    Forza SGE !

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  7. @4
    ich fühle mich angesprochen als „Kritiker und Mehr-als-die-anderen-Realisten-und-Nicht-Fanbrillenträger“ und muss widersprechen. Selbstverständlich spielt Kevin Trapp seit Wochen überragend und hat sich seinen Platz als drittbester deutscher TW nun wieder verdient. Damals war es anders, was auch wichtige Statistiken belegten. „Unkritische Fanbrillenträger“ leugneten diese Tatsache eher und sahen ihn immer stark, wenn er sich nicht gerade einen Mega Bock leistete. Nackte Fakten wurden ignoriert. Es ist ganz einfach: Spieler die schlecht spielen werden schlecht bewertet und Spieler die gut spielen werden gut bewertet. Natürlich kann sich das auch ändern (wenn ein gewisses Potential vorhanden ist und der Spieler schlau genug ist um an seinen Schwächen zu arbeiten). Spieler immer gut zu bewerten ist kein Realismus.

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  8. Gestern wurde im HR3 diskutiert, dass gegen Freiburg wieder mit einer Art Doppelzehn und einem Stürmer gespielt wurde, was ja auch unter Hütter phasenweise sehr gut funktioniert hat. Da Lammers und Ache auf Sicht wohl nicht für die Doppelspitze in Frage kommen und man hofft im Winter einen entsprechenden Stürmer zu bekommen, was ja bekannterweise mehr als schwierig ist, wie wäre es denn mal mit einem „Haudrauf als 10er“. Sicherlich auch nicht einfach zu finden, aber mal jemanden zu haben der öfters aus 20 m abzieht, dabei aber auch öfter mal trifft, würde zudem unseren Stürmer auch füttern können. Wenn der Gegner einen „Gewaltschützen“ fürchtet und sich dazwischen werfen, kann dieser auch mal locker in den 16er ablegen. Nichts gegen unsere aktuellen Jungs, aber einen Dr. Hammer haben wir seit Jahren nicht mehr, außer Kostic sind alle ja eher die Schlenzer und dazu muss man erstmal in Position kommen, sprich ein Dribbling gewinnen im engen Strafraum.

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  9. Danke Dieter.
    Ich habe das ja deswegen nur als kleine Sache am Rande geschrieben. Wenn ich deine, Olgas, FFM71 usw. Beiträge, dann bin ich oft gleicher Meinung, manchmal nicht, der/die Eine zu sachlich, zu emotional, zu analytisch und und und…aber ich spüre immer in eurer Grundhaltung den Bezug, die Liebe und das Wohlwollen zur Eintracht, weswegen Kritik und möglichst neutrale Realität annehmbar und verständlich bin, weil ich davon ausgehe, dass an anderer Stelle wieder Lob, Freude oder andere Aspekte in den Beiträgen folgen werden.
    Was/wen ich meine, sind jene, die in kritischeren Situationen, wenn es offensichtlich ist, dass gerade mehr schief als gerade läuft, hier groß auftrumpfen, ihren Finger in alle offen(sichtlich)en Wunden legen und teilweise triumphal, vernichtende Urteile im und unterhalb des Gürtelbereichs gegenüber unseren Spielern und Staff fällen, aber in Situationen, in denen man mit der Leistung derer, die man zuvor hart kritisiert hat oder denen man gar die berufliche Tauglichkeit abgesprochen hat, eigentlich mal würdigen könnte, nicht tut, das löst in mir Zweifel aus, ob diese Art von „Fan“ wirklich dem Verein (und jeder unserer Spieler ist der Verein) wohlgesonnen ist. Wenn ich solch eine Haltung gegenüber meinem Sohn, der aktiv Fußball spielt oder meinen Freunden, der Familie und Verwandten, denen gegenüber ich wohlgesonnen bin, bei auffälligen Fehlern und Schwächen so eindreschen und bei lobenswerten Verhalten und Entwicklungen, nichts sagen würde – dann gute Nacht.
    Aber wie geschrieben, ich freue mich über die meisten der Beiträge, muss aber manchmal – bei manchen häufig bis fast immer den Kopf schütteln.

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  10. sge2785 – mit deinen Beiträgen bin ich öfters nicht einer Meinung, aber sie regen mich häufig an, die Situation, den angesprochenen Spieler/die Sachlage nochmals anders zu betrachten.
    Bei meinen Freunden und wohlgesonnenen Bekannten, wie gesagt, spreche ich ihre (aus objektiver Realsicht erkennbaren) Schwächen und Unzulänglichkeiten nicht bei jeder Gelegenheit an oder haue noch drauf, wenn sie gerade durch diese Fehler begannen haben. (natürlich bis zu einem gewissen Grat) – ich sehe während des Spiels auch div. Unzulänglichkeiten und Fehlverhalten, rege mich darüber auf, aber nenne das alles nicht bei jeder Gelegenheit nicht beim Wort, vor allem wenn es offensichtlich ist, sehe mich aber deswegen nicht als realitätsfern, weil ich jemanden in Schutz nehme oder versuche dabei noch die positiven Aspekte zu sehen.

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  11. Verstehe. Ich meinte auch nicht explizit dich. Generell tun sich hier einige schwer damit wenn Spieler kritisiert werden. Sicherlich hast Du recht, dass es auch auf der anderen Seite (zu der ich eher tendiere) 1-2 Kandidaten gibt, die immer alles schlecht sehen. Wahrscheinlich waren Deinerseits eher diese Kollegen gemeint.

    Kann wie gesagt nur für mich sprechen: Wenn mich stört, dass ein Ache als frischer Einwechselspieler am Sonntag durch die Gegend jogged und das obwohl seine (überwiegend älteren) Mitspieler sich gerade 80min den A…. aufgerissen haben und es diese drei Punkte so dringend braucht, dann ärgert mich sowas und ich schreibe es. Deshalb wird hier aber niemand beleidigt, darauf achte ich. Ironie ist leider nicht jedermanns Sache.

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  12. Dazu mal ein paar Worte von mir.

    Es macht für mich einen erheblichen Unterschied, einen Spieler als „in einer schwachen Phase“, oder als „nicht bereit“ zu beurteilen, als ihn für „…..untauglich“ zu stempeln.

    Das erste ist Kritik bzw eine Feststellung mit aktuellem Bezug. Das andere ist ein respektloses Urteil , und solche Aussagen lese ich gar nicht gerne.

    Daher achte ich immer stark auf die Formulierung. Trapp war in einer schwachen Phase und Lammers ist nicht bereit. Das sind aber keine Urteile für ewig. Ist mir ganz wichtig

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  13. Grundsätzlich glaube ich, würde ein wenig Ruhe und Vertrauen in so mancher Lebenslage, diue Situation und Gemüter beruhigen. Ich finde die Diskussionen aber in der Regel fair und sachlich. Ist doch schön das Kevin gerade alles hält was auf den Kasten fliegt, es gab aber Zeiten da war es nicht so und dann darf man das auch mal kritisieren.

    Ich denke jeder hier freut sich das es scheinbar aufwärts geht. Siege gegen Antwerpen und die Union und dann ist alles wieder „gut“. Was aber vor 2-3 Wochen noch „schlecht“ war. Mir persönlich geht es oft zu schnell in die eine oder andere Richtung aber es freut mich sehr, das die Eintracht anfängt wieder „Spaß“ zu machen. Fürth war Magerkost, Freiburg ein besseres Frühstück, gegen Antwerpen und Union will ich Grillgerichte sehen. 😉

    Beste Grüße aus dem Norden

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  14. Es ist ja auch nicht so, dass auf einmal alles nun klappt und es nur daran lag, dass die Spieler “ Zeit “ brauchten. Es wurde von OG nahezu der ganze Feldspielerkader ausprobiert und auch mehrere Systeme ausprobiert. Witzigerweise sind wir jetzt eigentlich wieder zurück im erfolgreichen “ Silvasystem“ mit einer Spitze und Doppelzehn. Dazu kommt ja auch, dass einige der oft kritisierten Spieler auch eher jetzt zweite Wahl sind ( z.B. Da Costa und Lammers). Also hinsichtlich der Neuzugänge was z.B. Lindström angeht war man bestimmt auch etwas zu ungeduldig im Umfeld, anderseits standen Spieler wie Borre oder Jakic hier auch nie groß in der Kritik.

    Denke es hat einfach etwas länger gedauert, bis die Mannschaft auch das konkret umsetzen kann was OG ihr vorgibt. Vielleicht gab es von Seiten OG auch etwas zu viel Experimente oder Vorgaben. Ob wir vorne schon viel durchschlagkräftiger geworden sind muss man abwarten, gab jetzt vorne in den letzten Spielen doch auch einiges Spielglück was uns Hold war.

    Soll aber die Leistung von Lindström vorgestern nicht schmälern, der war gut eingebunden da vorne und stand oft auch richtig und war anspielbereit. Das hat er gut gemacht.

    Meiner Meinung nach haben wir durch die knappen Ergebnisse zu unseren Gunsten in Piräus und Fürth auch enorm Selbstvertrauen getankt und jeder Spieler hat gefühlt gegen Freiburg auch noch ne Schippe draufgelegt ( z.B. Jakic und Sow).

    Bin gespannt wie die nächsten Wochen werden, denke da brauchen wir aber vor keiner Mannschaft Angst haben. Wünsche mir trotzdem in der WP noch einen durchsetzungsstarken Mittelstürmer mit Qualität vorne.

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  15. Wenn sich Lindström, Jakic und Borre weiter so entwickeln und am Ende auch Hauge noch eine positive Entwicklung nehmen sollte… das wäre nicht auszudenken. Da müsste man ja auch noch Krösche, der angeblich einen schlechten Job gemacht hat, positiv beurteilen. Puuh, unfassbar.

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  16. Auch dann hätte er eine relativ wichtige Position, nämlich den Sturm, nicht besetzt. Es ist anders: Ein Hauge MUSS einschlagen für das Geld und vor allem vor dem Hintergrund, dass dieses Geld dann im Sturm fehlte. Ist kein Spieler der für 0,5-1mio kam und man mal schauen kann ob es was wird. Hier gibts eine (in Corona Zeiten) sehr hohe Kaufpflicht. Er hat den Kader für drei Wettbewerbe defintiv nicht gut zusammengestellt, auch wenn Glasner langsam aber sicher das Maximum rausholt.

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  17. Und was glaubst du kostet ein Stürmer der zuverlässig für mindestens 10 eher 15 Tore in der BL gut ist? Erstens an Ablösesumme und zweitens an Gehalt.

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  18. Awoniyi hat Union glaube acht mio gekostet. Das Gehalt dürfte sich ebenfalls in Grenzen halten.

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  19. Wir haben mit Haller, Rebic, Jovic und auch Silva in der Vergangenheit auch schon für relativ wenig Geld (im Nachhinein) herausragende Stürmer verpflichtet. Aber mal ganz ehrlich, zu erwarten, dass wir permanent für kleines Geld Top Stürmer verpflichten können ist schon sehr vermessen. Schau dir doch mal die Marktwerte von Stürmern an die regelmäßig 15 Tore pro Saison schießen. Solche Perlen zu finden, die bei irgendeinem Verein dahindümpeln ist auch Glücksache. Es gibt nunmal keine Garantie, dass die gerade bei uns aufblühen.

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  20. Da bin ich bei Dir, knorzkopp, eine Garantie gibt es nicht. Aber möglich ist es halt doch und darin waren wir die letzten Jahre besser als die meisten anderen was der Grund für den Erfolg war.

    VG

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  21. 19. Olga: Mim Awoniyi hat Union ein gutes Auge bewiesen. Trotzdem spielt in dieser Kategorie auch sehr viel Glück mit, das ist von vornherein niemand der viele Tore garantiert und entsprechend ab 20 Mios aufwärts kostet. Mal finden wir ne Perle, mal die anderen. Und net nur bei uns läuft mal ne Verpflichtung schief…es ist zu einfach einen Spieler einer anderen Mannschaft rauszuziehen, bei dem es halt gerade läuft und den als Maßstab zu nehmen. Genauso gut hätte Awoniyi zur Eintracht wechseln können und aus diversen Gründen hier evtl. gar nicht funktioniert. Bei den Mannschaften die net die dicke Kohle haben braucht man bissi Glück und bissi mehr Geduld.

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  22. Hallo Scheppe, nichts für Ungut aber das sehe ich anders.

    Sicher ist auch immer ein Stück Glück dabei aber der Großteil ist in meinen Augen eben doch Können.

    Und die Kunst liegt halt darin diese Spieler Jahr für Jahr zu entdecken (so wie die letzten Jahre).
    Sicher ist es schwer aber eben nicht unmöglich und das macht dann eben richtig gute Arbeit aus.

    Es gibt neben Awonyi auch noch andere Spieler die man nennen könnte. Wir haben uns halt für Hauge, Lindström, Lammers entschieden. Hoffen wir, dass sich das mittelfristig auszahlt.
    VG

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