Sebastian Rode arbeitet an seinem Comeback. (Foto: imago/Revierfoto)

Es ist das große Ziel von Sebastian Rode (33). Das Comeback vor dem Rücktritt im Sommer. 49 Tage vor dem letzten Bundesliga-Spiel in dieser Saison gegen RB Leipzig steigt die Hoffnung, dass der Frankfurter Kapitän noch einmal auf dem Rasen des Deutsche Bank Parks angreift in dieser Saison. Rode hatte sich wegen anhaltenden Knie-Problemen einer Arthroskopie im Februar unterzogen. Nun arbeitet er in der Reha an seinem Comeback, schuftet täglich für seine Rückkehr. Und es sieht gut aus…

Eintracht-Sportdirektor optimistisch bei Rode-Rückkehr

Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung macht Mut, dass es mit Rodes Comeback klappt. „Sebastian Rode wird sein Abschiedsspiel in dieser Saison schaffen„, ist er am Sky-Mikrofon in der Halbzeitpause der Partie der SGE gegen Union (0:0) überzeugt. „Ich habe erst heute mit ihm gesprochen. Er ist sehr spritzig, top motiviert. Es sieht sehr gut aus. Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass das klappt.“

Rode war beim Aus in der Conference League gegen Royale Union Saint-Gilloise (1:2) am 22. Februar zum letzten Mal eingewechselt worden. Nach Abpfiff lief der Mittelfeldmotor mit Tränen in den Augen vor die Nordwestkurve. Schon da schien der Südhesse zu wissen, dass eine erneute längere Auszeit droht. Doch der 33-Jährige ist ein Kämpfer. Und nun scheint er auch den letzten großen Kampf als aktiver Spieler zu gewinnen.

Sebastian Rode als Kämpfer bekannt

Unvergessen sein Einsatz im Europa-League-Finale der Frankfurter Eintracht in Sevilla, als er mit blutender Kopfwunde gegen Glasgow Rangers ab der 4. Minute bis zur Verlängerung auf die Zähne biss und mit Kopfverband durchhielt. Die Belohnung: der größte Titel mit dem Verein, bei dem er zur Legende wurde. Schon mit Borussia Dortmund und Bayer München war der in Seeheim-Jugenheim geborene Mittelfeldmann Meister und Pokalsieger geworden.

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2 Kommentare

  1. Seppl ich wünsche dir das es mit dem Abschiedsspiel hinhaut. Du hast es 100% verdient, bist Adler durch und durch. Werde dich und dein Kämpferherz auf dem Platz vermissen.
    Unvergessen mit welcher Platzwunde du einfach abgeliefert hast… Respekt… um nur ein Spiel von vielen zu nennen…
    Nur die SGE

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  2. Wisst ihr noch als Alex Meier nach seiner langen Verletzung wieder im Aufgebot war, sich das ganze Stadion erhob, als er zum Warmmachen geschickt wurde und während der ganzen Zeit „Fußballgott“ gesungen wurde, bis er unter tosendem Applaus eingewechselt wurde? Dass er dann auch noch gegen den HSV traf, war das i-Tüpfelchen.
    Nach den ganzen einschläfernden Auftritten wird dann wohl das letzte Spiel von Seppl Rode unser emotionales Highlight im Spiel gegen Leipzig. Ich freue mich drauf.

    Gruß SCOPE

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