Oliver Glasner freut sich auf den Saisonauftakt gegen die Bayern am kommenden Freitag. (Bild: Frederic Schneider/SGE4EVER.de)

Am Freitag ist es endlich soweit: Die Bundesliga startet in die neue Saison, mit einem Kracher gleich zu Beginn: Der amtierende deutsche Meister, FC Bayern München, gastiert beim amtierenden Europa-League-Sieger, Eintracht Frankfurt. Freitagabend, Flutlicht, live im Free-TV: „Fußballherz, was willst Du mehr!?“, freut sich ein sichtlich gut gelaunter Chef-Trainer bei der Spieltags-Pressekonferenz am Mittwochmittag. Oliver Glasner: „Wir spielen am Freitag gegen den Champions-League-Sieger von vor drei Jahren und am Mittwoch gegen den aktuellen. Ein ganz cooler Auftakt!

Defizite aus dem Magdeburg-Spiel wurden aufgearbeitet

In die Partie geht die SGE mit einer Menge Selbstbewusstsein. Man habe „viele Spieler, die schon sehr früh in guter Form sind“, bilanziert Glasner die Saisonvorbereitung. Auch mit dem ersten Pflichtspiel nach der Sommerpause ist der Coach unter dem Strich zufrieden, die Eintracht gewann 4:0 in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg: „Das Spiel hat gut getan. Wir haben gleich das umgesetzt, was wir auch in den Vorbereitungsspielen gezeigt haben.“ Trotzdem hat Glasner, wie man ihn kennt, noch das eine oder andere Manko ausgemacht: „Wir haben zu viel zugelassen. Es war häufig beim eigenen Ballgewinn, wo wir den Ball zu schnell wieder verloren haben. Wir waren etwas zu schlampig, hatten Ungenauigkeiten. Aber trotzdem waren wir hinter dem Ball nie in Unterzahl. In den Gleichzahl- oder sogar Überzahl-Situationen haben wir uns nicht so verhalten, wie wir das trainieren.“ Den heutigen Vormittag hat das Trainerteam deshalb genutzt, um mit der Mannschaft die Defizite in einer ausführlichen Videositzung aufzuarbeiten. Am Dienstag und heute stand ansonsten für die Adlerträger Regenerationstraining an. Die Zeit bis zum Freitag ist kurz, sodass taktisch wenig Neues einstudiert werden kann. Für morgen ist ein nicht-öffentliches Training geplant.

Jakic und Rode sind Optionen im 3-5-2-System

Für Glasner gegen die Bayern eine ernsthafte Option: Kristijan Jakic. (Bild: Frederic Schneider/SGE4EVER.de)

Glasner erwartet gegen die Bayern eine „richtig knifflige Aufgabe“. Der Rekordmeister spiele sehr variabel in der Offensive und habe eine „super Tiefe in ihrem Spiel“. „Aufgrund dieser gesamten Analyse schauen wir, was am besten passt. Wenn Bayern mit vielen Spielern im Zentrum spielt, ist es vielleicht eine Überlegung, auf ein 3-5-2 zu gehen, um das Zentrum noch mehr zu verdichten.“ Kandidaten dafür sind auf Frankfurter Seite unter anderem Kristijan Jakic („unglaublich laufstark, zweikampfstark“) und Kapitän Sebastian Rode. Glasner über die Option Rode: „Nicht nur wegen seiner Aggressivität, sondern auch wegen seinen fußballerischen Qualitäten. Wie er sich aus dem Gegenpressing befreien kann, oft mit einem Kontakt.

Onguene und Smolcic fehlen

Der Trainer hat die Qual der Wahl, wen er auf das Feld schickt: Abgesehen vom Langzeitverletzten Aurelio Buta, muss der Coach auf nur noch zwei weitere Spieler verzichten. Jerome Onguene fehlt wegen einer Oberschenkelzerrung, wird auch gegen Real Madrid und anschließend gegen Hertha BSC Berlin pausieren müssen. Und Hrvoje Smolcic hat sich nicht nur im kroatischen Pokal, sondern auch in der kroatischen Liga eine Sperre eingebrockt. Der kroatische Verband hat die Gelb-Sperre dem DFB gemeldet, deshalb muss Smolcic am Freitag gegen den FC Bayern erneut auf der Tribüne Platz nehmen. Glasner nimmt es lächelnd mit Humor: „Wir haben ein Raubein verpflichtet.

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5 Kommentare

  1. …. Fußballherz , was willst du mehr ?
    ganz klar , einen Sieg natürlich !
    Super Vorfreude auf Freitag in unserem Waldstadion , mit allem drumherum , vom Container über das Bierchen vor der Wintersporthalle und was sonst so noch fehlt, bis zu den bekannten Gesichtern im Fanblock.
    Forza SGE !

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  2. Hallo SGE-Fans,

    ich möchte endlich im nächsten Monat nach über 16 Jahren (peinlich) mit meinem 7-jährigen Sohn wieder nach Frankfurt reisen und natürlich ein Spiel der Eintracht besuchen.
    Allerdings habe ich ein paar Fragen, da sich sicherlich einiges verändert haben wird, zum Vergleich zu 2006:
    1. Gibt es noch öffentliche Trainings? Falls ja, wo kann man die Termine nachlesen?
    Falls ja, ist es möglich nach der Einheit noch Autogramme zu bekommen, bzw. Fotos mit den Spielern zu schiessen?
    2. Kommt man noch ohne Weiteres auf das Gelände (speziell im Bereich E1)
    3. falls ich Punkt 1 nicht schaffen sollte: Besteht die Möglichkeit nach einem Bundesligaspiel Autogramme bzw. Fotos zu bekommen?

    Vielen Dank!

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  3. In einer Woche und acht Stunden geht die Euphorie durch die Decke, oder eben nicht.

    Bis dahin genieße ich den Status quo (Stand jetzt).

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  4. @2/Lexi:
    Die Trainings werden leider selten öffentlich angekündigt. Explizit steht fest, dass es am morgigen Donnerstag KEIN öffentliches Training gibt. Nächste Woche mit Helsinki und danach Berlin sieht es auch schlecht aus. Übernächste Woche besteht vielleicht eine Chance. Grundsätzlich gibt es durchaus öffentliches Training, z. B. vormittags um elf Uhr. Die Spieler kommen inzwischen mit dem Rad vom ProfiCamp in Richtung Trainingsplatz gefahren. Manche halten vor dem Training an und geben Autogramme; andere Spieler/Betreuer bitten darum, bis nach dem Training zu warten. Ich war in der Saisonvorbereitung bei zwei Trainings, zuletzt vergangene Woche, die jeweils rund 90 Minuten dauerten. Wenn keine Veranstaltungen im Stadion parallel stattfinden, ist es kein Problem, durch die Eingänge zu gelangen; im Besonderen E1 ist eigentlich immer offen, wenn öffentliches Training ist. Gute Richtschnur: Wenn der Fanshop im Waldstadion offen hat, sind auch die Eingänge am Stadion geöffnet. Nach dem BuLi-Spiel sehe ich für Autogramme keine oder nur eine sehr geringe Chance.

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