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Sebastian Rode und Adi Hütter spielten erfolgreich bei der SGE zusammen. Foto: Heiko Rhode

Rode über Hütter: „Eintracht hat einen guten Fang gemacht“

Die Rückkehr von Adi Hütter zu Eintracht Frankfurt, die am gestrigen Sonntagvormittag offiziell wurde, sorgt bei den Fans der Hessen zumeist für Vorfreude – und auch ehemalige Weggefährten des Österreichers zeigen sich begeistert. Einer von ihnen ist Sebastian Rode, der unter Hütter nicht nur eine seiner erfolgreichsten Phasen im Eintracht-Trikot erlebte, sondern später auch zum Kapitän der Hessen aufstieg. Im Gespräch mit der „Bild“ schwärmte der ehemalige Mittelfeldspieler nun von den Qualitäten seines früheren Trainers und erklärte, warum die Eintracht aus seiner Sicht mit der Rückhol-Aktion des Österreichers eine gute Entscheidung getroffen hat.

Für Rode ist die Verbindung zu Hütter bis heute eine besondere. Der ehemalige Nationalspieler kehrte 2019 von Borussia Dortmund zurück nach Frankfurt und traf dort auf einen Trainer, der ihm sofort das Gefühl gab, wichtig zu sein. „Ich habe Adi Hütter extrem viel zu verdanken“, sagt Rode. Gerade in einer Phase, in der er nach seiner Rückkehr wieder Fuß fassen wollte, habe ihm der Österreicher den Rücken gestärkt. „Er war mein Trainer nach meiner Rückkehr zur Eintracht und hat mir sehr viel Vertrauen geschenkt.“ Dieses Vertrauen habe er stets zurückzahlen wollen: „Ich habe immer versucht, ihm das auf dem Platz auch zurückzugeben.“

Besonders beeindruckt zeigte sich Rode von Hütters Fähigkeit, eine Mannschaft emotional zu erreichen. Der frühere Eintracht-Kapitän beschreibt den neuen Coach als einen Trainer, der Spieler mitreißen und begeistern kann. „Adi Hütter ist bei seinen Ansprachen ein unglaublicher Motivator, der die ganze Mannschaft in seinen Bann zieht“, erklärt Rode. Genau diese Stärke könne nach den turbulenten vergangenen Monaten ein wichtiger Faktor für die Eintracht werden. Sein Fazit fällt daher eindeutig aus: „Da hat Eintracht einen guten Fang gemacht.“

Dabei sieht Rode in Hütter keineswegs nur einen Motivator. Gerade in den vergangenen Jahren habe der 56-Jährige bewiesen, dass er auch junge Spieler weiterentwickeln und fördern könne. Mit Blick auf dessen Zeit bei der AS Monaco sagte Rode: „In Monaco hat er jetzt gezeigt, dass er auch richtig gut mit jungen Spielern umgehen kann.“ Eine Eigenschaft, die bei der Eintracht traditionell besonders wichtig ist. Schließlich setzt der Klub seit Jahren erfolgreich auf Talente und deren Entwicklung und will diese Taktik, wie von Sportvorstand Markus Krösche angekündigt, auch in den kommenden Monaten mit dem eigenen Nachwuchs umsetzen. Darüber hinaus hebt Rode eine weitere Qualität hervor, die Hütter aus seiner Sicht auszeichnet. „Was ihn zudem als Trainer ausmacht: Er erkennt sehr schnell Situationen und kann Menschen sehr schnell einschätzen“, erklärt der Ex-Profi. Gerade der Umgang mit unterschiedlichen Charakteren innerhalb einer Mannschaft sei eine große Stärke des Österreichers. In der Kabine herrsche unter Hütter eine klare Linie. „Hütter hat in der Kabine eine absolute Klarheit“, sagte Rode.

Dabei gehe es nicht immer nur um Taktik oder komplexe Spielsysteme. Vielmehr verstehe es Hütter, die Mannschaft auf das Wesentliche zu fokussieren. „Da geht es manchmal gar nicht um das taktische Einmaleins, sondern darum, auf dem Platz einfach Gas zu geben“, erklärte Rode. Gerade im Vergleich zu den vergangenen beiden Trainern sieht der ehemalige Kapitän deshalb einen deutlichen Unterschied. „Nach den letzten beiden Trainern Toppmöller und Riera ist das doch ein größerer Switch.“

Dass sich Rode über die Rückkehr seines ehemaligen Trainers freut, hatte er bereits unmittelbar nach der Bekanntgabe der Verpflichtung öffentlich gemacht. In den sozialen Netzwerken richtete er persönliche Worte an Hütter: „Willkommen zurück bei der Eintracht, Adi.“ Gleichzeitig verband er die Rückkehr mit guten Wünschen für die kommende Spielzeit. „Für die neue Saison wünsche ich dir und dem Team viel Erfolg.“ Dabei wurde deutlich, wie positiv Rode auf die gemeinsame Zeit zurückblickt. „Ich erinnere mich immer gerne an unsere gemeinsame Zeit in Frankfurt zurück“, schrieb der ehemalige Mittelfeldspieler. Entsprechend groß sei die Freude über das Wiedersehen am Main: „Umso mehr freue ich mich, dich wieder bei der Eintracht zu sehen.“ Zum Abschluss gab Rode seinem früheren Trainer noch einen Wunsch mit auf den Weg: „Alles Gute für die kommenden Aufgaben.“

Die Aussagen des ehemaligen Eintracht-Kapitäns zeigen eindrucksvoll, welchen Eindruck Adi Hütter bei vielen seiner früheren Spieler hinterlassen hat. Vertrauen, Klarheit und die Fähigkeit, eine Mannschaft emotional mitzunehmen – genau diese Eigenschaften traut Sebastian Rode dem neuen Frankfurter Trainer zu. Eigenschaften, die der Eintracht in der kommenden Saison helfen sollen, nach einer enttäuschenden Spielzeit wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden.

2 Kommentare

Fallback Avatar 1. deraldesack 01. Juni 26, 12:51 Uhr

Wenn der Seppl das sagt, kanns ja nur gut werden.
Ich freue mich auf die neue Saison.

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Avatar 2. kallmeidrobbe 01. Juni 26, 13:43 Uhr

guter trainer
gute pk
man weiß was man bekommt
bin gespannt

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