In den vergangenen Tagen zwitscherte es schon die Spatzen von den Dächern der Frankfurter Skyline, jetzt ist Klarheit da: Adi Hütter wird neuer Cheftrainer von Eintracht Frankfurt! Das bestätigte der Verein am heutigen Sonntag. Hütter erhält in Frankfurt einen Vertrag bis zum 30.06.2029.
Der Österreicher übernimmt die Geschicke, die Albert Riera zuletzt innehatte. Nach einem enttäuschenden Saisonfinale und einem Abschneiden auf dem achten Tabellenplatz soll Hütter die Eintracht jetzt wieder ins europäische Geschäft führen.
Ein alter Bekannter kehrt zurück
Schon von 2018 bis 2021 war Hütter Cheftrainer der Eintracht. Damals ließ er attraktiven Pressingfußball spielen und in seiner Ära wurde die „Büffelherde“, bestehend aus Ante Rebic, Sebastien Haller und Luka Jovic, geprägt. Nicht zufällig, denn offensiver Einsatz und hohe Energieleistungen gehörten zu den wichtigsten Faktoren des Hütter-Fußballs. In insgesamt 141 Spielen an der Seitenlinie für Eintracht Frankfurt holte der Trainer durchschnittlich 1,65 Punkte.
Auch vielen Frankfurtern wird noch die bewegende Reise in der Europa League im Gedächtnis geblieben sein, die 2019 denkbar knapp im Halbfinale gegen den FC Chelsea im Elfmeterschießen endete.
2021 verließ Hütter die SGE in Richtung Borussia Mönchengladbach – ein Abgang der damals durchaus viele negative Wellen schlug.
Erfolgreiche Arbeit bei der AS Monaco
In der Zwischenzeit hatte Hütter bis 2025 die AS Monaco trainiert. Dort war er auch durchaus erfolgreich. Im Schnitt holte Hütter in 93 Spielen 1,77 Punkte. Höhepunkt war sicherlich der Sommer 2023, als Monaco den zweiten Platz in der Ligue 1 holte. Im Oktober 2025 wurde Hütter relativ überraschend entlassen, obwohl das Fürstentum sich zu diesem Zeitpunkt auf Platz 5 stand und „nur“ drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Paris St. Germain hatte. Seitdem war der mittlerweile 56-Jährige vereinslos.
Auch Peintinger kehrt zurück
Teil des neuen Trainerteams werden auch die beiden Co-Trainer Christian Peintinger und Klaus Schmidt sein. Peintinger arbeitete bereits während Hütters erster Amtszeit bei der SGE sowie anschließend in Mönchengladbach und Monaco an dessen Seite. Schmidt stieß später im Fürstentum zum Trainerteam hinzu. Jan Zimmermann bleibt der Eintracht weiterhin als Torwarttrainer erhalten.
Sportvorstand Markus Krösche freut sich sehr über die Vollzugmeldung mit dem neuen Chefcoach: „Adi Hütter steht für mutigen Offensivfußball, Klarheit und Disziplin. Er hat bei seinen Stationen gezeigt, dass er temporeichen Umschaltfußball mit Ballbesitz vereinen kann. Vor allem zuletzt in Monaco, wo er eine der jüngsten Mannschaften der Liga so gezielt entwickelt und gleichzeitig stabilisiert hat, dass sie sich in der Spitzengruppe der Ligue 1 etablieren konnte. Wir sind nach sehr guten Gesprächen überzeugt, dass wir die Eintracht gemeinsam weiterentwickeln können. Zudem ist es ein Vorteil, dass Adi die Strukturen, das Umfeld und Personen im und um den Klub herum kennt und es keiner besonderen Eingewöhnungszeit bedarf. Wir hatten einen sehr vertrauensvollen Austausch, in dem uns Adi neben seiner nachgewiesenen Expertise auch den Eindruck vermittelt hat, mit großer Lust und Leidenschaft mit der Eintracht noch einmal etwas bewegen zu wollen.“
Auch Hütter selbst zeigte sich hocherfreut über sein erneutes Engagement am Mainufer. „Für mich ist es etwas ganz Besonderes und emotional, wieder Trainer der Eintracht zu sein. Die Zeit, die wir gemeinsam in Frankfurt hatten, hat mich geprägt und habe ich nie vergessen. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein. Umso mehr freue ich mich, die Gelegenheit zu haben, diese Aufgabe mit viel Arbeit, Disziplin und einem klaren Fokus angehen zu dürfen. Der Weg des Klubs in den vergangenen Jahren war beachtlich. Wir werden alles daran setzen, dass die Mannschaft in der kommenden Saison die Fans begeistert und wir eine erfolgreiche Saison spielen“, so der Österreicher.






56 Kommentare
Im Kicker steht das "natürlich" auch Hoffenheim an Wimmer dran ist. Aber nichts von Eintracht.
Schön, dass Hütter wieder da ist! Mein Wunschtrainer.
(So gut wie) kein Artikel von Folke "Tipp-Ex" Müller ohne Korrektur, äh...Anpassung, und ohne Hinweis auf diese im Artikel!
"Kann ja mal passieren..." Wie oft ist "mal"?
Wird mein Kommentar wegen Nichtgefallens und vermeintlich fehlender Sachlichkeit wieder gelöscht?
Oh mein Gott. Ich kann verstehen, dass man gegen Hütter nachtritt. Die Zeit wird zeigen, wie es mit ihm funktioniert. Aber gegen die Redakteure? Die schreiben für uns ehrenhalber. Ja, die Aktion letztens mit der Löschung der Beiträge fand ich auch nicht ok, diese Reaktion geht aber noch weniger.
Skhiri, Nkounku, Wahi, ggf. Bahoya weil sich mit ihm ggf. etwas Geld verdienen lässt, Theate bei entsprechendem Angebot…fallen mir da spontan ein.
Am Ende entscheiden das aber ohnehin nicht wir, vielleicht will sich auch der ein oder andere Spieler verändern, der Markt wird früher oder später in Bewegung kommen, vermutlich erst nach der WM…
Ich weiß natürlich das du dich an dem Begriff „ausmisten“ störst, aber zum Glück ist mir das ziemlich egal, es kann durchaus auch mal „passieren“, dass ich den Begriff Spielermaterial verwende, einfach weil ich mich nicht an jedem Begriff künstlich aufrege und diese bewusst missverstehe, interpretiere , obwohl ich weiß wie die Begriffe im jeweiligen Zusammenhang gemeint sind…
Verpiss dich bloß und komm nie wieder. Ich denke durch die mangelnden Kontrollen in der Kurve kriegt man dann halt so vermummte Ost-Nazi-Hool-Krawalltouristen ins Stadion, die gerne und gezielt Eintracht-Fans verletzen. Höchste Zeit da hart durchzugreifen. Das sehe ich auch als Problem bei Vermummten auf Demos, da weißt du ja nie, wer da -scheinbar in deinem Namen- scheiße baut und so die ganze Aktion gezielt diskreditiert.
Denk dran, was Bruno Labbadia mal (ähnlich) gesagt hat:"Das soll man nicht zu sehr hochsterilisieren."
Da will sich nur einer an möglichst vielen Dislikes und empörten Reaktionen aufge**en... ehmm... ergötzen. Mehr nicht. #Troll
Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.