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Hayley Raso sorgte gegen Eindhoven bereits in der zweiten Minute für die Führung. Foto: IMAGO / HMB-Media

Raso nach Europa-Cup-Erfolg der Eintracht: „Der Sieg gibt uns viel Selbstvertrauen“

Die Basis ist gelegt: Mit einem 2:0-Auswärtssieg gegen die PSV Eindhoven haben die Frauen von Eintracht Frankfurt gute Karten für das Rückspiel im Achtelfinale des Europa Cups. Dank der frühen Treffer von Hayley Raso (2.) und Laura Freigang (13.) verschafften sich die Hessinnen eine gute Ausgangslage. Trainer Niko Arnautis zeigten sich entsprechend zufrieden, sah aber auch Möglichkeiten für einen noch höheren Sieg. Die Stimmen zum Erfolg in Eindhoven:

Raso freut sich über frühen Treffer

Besser hätte der Abend für Hayley Raso kaum beginnen können. Bereits in der zweiten Minute brachte die Australierin die Eintracht in Führung und legte damit den Grundstein für den Auswärtssieg. „Ich bin froh, dass ich dem Team auf diese Weise helfen konnte“, erklärte die Angreiferin. Die frühe Führung sei für den weiteren Spielverlauf sehr wichtig gewesen. Zugleich hob Raso hervor, dass die Frankfurterinnen durch ihr Pressing Räume gefunden hätten. Entscheidend sei gewesen, im richtigen Moment Druck auszuüben. Trotz des Erfolgs warnte die 32-Jährige vor dem Rückspiel: Eindhoven sei eine Mannschaft, die schwer zu bespielen sei. Das Ergebnis gebe dem Team jedoch genug Selbstvertrauen für die kommenden Wochen.

Altenburg warnt vor gefährlichem Ergebnis

Auch Torhüterin Lina Altenburg zog ein positives Fazit. Die Frankfurterinnen seien gut in die Partie gestartet und hätten sich die frühe Führung vorgenommen. Entsprechend zufrieden sei das Team mit dem Beginn gewesen. Gleichzeitig verwies die 21-Jährige auf weitere Chancen in der zweiten Halbzeit, die ungenutzt blieben und mit Blick auf das Rückspiel durchaus wichtig hätten werden können. Trotz des Zwei-Tore-Vorsprungs wollte Altenburg noch keinen Haken hinter das Weiterkommen setzen. „2:0 ist ein echt sehr gefährliches Ergebnis, weil es schnell kippen kann“, betonte die Torhüterin. Bis zum Wiedersehen mit Eindhoven stehe für die Hessinnen ohnehin noch einiges auf dem Programm. Deshalb gelte es, sich zunächst auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren und im Rückspiel mit derselben Einstellung aufzutreten.

Arnautis sieht hochverdienten Sieg

Trainer Niko Arnautis war mit dem Auftritt seiner Mannschaft ebenfalls zufrieden. „Zunächst einmal sind wir glücklich über das 2:0. Es war ein hochverdienter Sieg“, ordnete er die Partie ein. Besonders die Anfangsphase habe ihm gefallen: Die Eintracht sei von Beginn an präsent gewesen und habe mit zwei gelungenen Angriffen früh für klare Verhältnisse gesorgt. Im Anschluss hätte sein Team die Chancen jedoch konsequenter nutzen können. „Ein, zwei Tore hätten es auf jeden Fall mehr sein können“, stellte der 46-Jährige klar.

Die ersten zwanzig Minuten bezeichnete der Trainer als möglicherweise effizienteste Phase der bisherigen Saison. Zugleich hob er die defensive Stabilität hervor. Eindhoven sei eine gute Mannschaft, die ihre spielerischen Qualitäten entfalten könne, wenn man sie gewähren lasse. Umso mehr freue ihn, dass die Eintracht über die gesamte Spielzeit wenig zugelassen und erneut ohne Gegentor geblieben sei. Das 2:0 sei ein guter erster Schritt, für das Rückspiel müsse die Mannschaft aber weiter konzentriert bleiben.

Erst Nürnberg und dann Wolfsburg

Bis zum Rückspiel warten auf die Frankfurterinnen zunächst weitere anspruchsvolle Aufgaben. Am Sonntag steht das DFB-Pokalspiel beim 1. FC Nürnberg an, anschließend folgt am 6. November die Bundesliga-Partie gegen den VfL Wolfsburg. Gerade Nürnberg sei laut Arnautis nach dem jüngsten 2:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen nicht zu unterschätzen. Die Mannschaft verfüge über schnelle Offensivspielerinnen und suche häufig den Weg in die Tiefe.

Entsprechend gelte es, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Mit einem Sieg im Rücken lasse es sich zwar angenehmer zur nächsten Aufgabe reisen, dennoch müsse die Eintracht von Beginn an bereit sein. Erst danach richtet sich der Blick wieder auf Eindhoven, mit dem Ziel, die gute Ausgangslage im Rückspiel zu nutzen und in die nächste Runde einzuziehen.

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