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Laura Freigang ist trotz der Niederlage mit dem Auftritt ihres Teams zufrieden. Foto: Imago / STEINSIEK.CH

Kapitänin Freigang ist trotz Pleite „stolz auf die Leistung“

Nach der verpassten Champions-League-Qualifikation ist es für die Frauen von Eintracht Frankfurt der nächste bittere Rückschlag. Im Topspiel gegen Spitzenreiter Bayern München musste die Mannschaft von Cheftrainer Niko Arnautis die erste Bundesliga-Niederlage der neuen Saison hinnehmen. Mit 1:0 setzte sich die Serienmeister aus München knapp durch.

„Auch wenn wir nicht viel Ballbesitz hatten, haben wir es eigentlich gegen den Ball sehr, sehr gut gemacht“, stellte Laura Freigang bei EintrachtTV fest. Ausgerechnet in einer Situation, in der die SGE nicht richtig aufgepasst hatte, bestrafte Bayerns Topscorerin Klara Bühl die Heimmannschaft. „Wir haben Bayern nicht zu so vielen Chancen kommen lassen. Es ist extrem bitter, nach einer eigenen Ecke einen Gegentreffer zu bekommen“, haderte die Kapitänin.

Dabei hatte sich das Führungstor der Münchnerinnen nicht angedeutet. Vielmehr war die SGE die Mannschaft, die in der Anfangsphase den Ton angegeben hatte. „Wir haben die Chancen, die wir vorne hatten, und die Kontersituationen nicht klar genug ausgespielt“, monierte die Angreiferin die fehlende Effizienz. „Wenn du vor dem Tor nicht zielstrebig genug bist, ist es schwierig, gegen Bayern München zu gewinnen. Ein Tor musst du auf jeden Fall machen, sonst wird es schwierig.“ Es sei bitter, dass „wir nach so einem guten Kampf nicht mal einen Punkt mitnehmen“. Für 28-Jährige überwiegt unter dem Strich aber das Positive: „Trotzdem bin ich stolz auf die Leistung.“

„Danke an alle, die da waren“

Der Frauenfußball befindet sich weiter auf dem aufsteigenden Ast. Das Stadion am Brentanobad war mit 5.750 Zuschauern ausverkauft. „Die Atmosphäre war besonders. Das hat man schon beim Aufwärmen gemerkt. Man kommt heraus und es war schon voller als bei dem einen oder anderen Spiel. Diese Spiele zuhause gegen Bayern sind einfach cool“, freute sich Freigang. „Danke an alle, die da waren. Ich hoffe, wir konnten ihnen trotzdem ein spannendes Spiel bieten. Es hat mich gefreut, das miterleben zu dürfen.“

Nun stehen die Länderspiele auf der Agenda. Für die SGE war es die perfekte Gelegenheit, mit einem Dreier und einem guten Gefühl in die Pause zu gehen. „Es ist schade, mit einer Niederlage aus der guten Serie herauszugehen. Wir haben in den letzten Wochen gute Arbeit geleistet“, bedauerte Freigang, die nun erst einmal mit der deutschen Nationalmannschaft unterwegs sein wird. Am 9. Oktober testet das DFB-Team gegen Australien, vier Tage später geht es gegen Japan. „Es wird bestimmt gut, coole Spiele. Heidelberg ist auch nicht so weit. Ich freue mich darauf. Mal gucken.“

Ilestedt hadert: „Heute war mehr möglich“

Auch Amanda Ilestedt sah trotz der Niederlage einen guten Auftritt ihrer Mannschaft. „Bayern hat nicht so viele Chancen gekriegt. Wir standen eigentlich ganz gut. Natürlich ist es ärgerlich, nach einer eigenen Ecke einen Gegentreffer zu kassieren. Sonst haben wir es ganz gut gemacht.“ Bayern sei eine gute Mannschaft, die auf allen Positionen über Weltklasse-Spielerinnen verfüge. Die Eintracht sei dennoch ebenbürtig gewesen. „Wir haben alles gegeben. Darauf können wir stolz sein. Dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass heute mehr möglich war“, ärgerte sich die Innenverteidigerin. Gleichzeitig möchte Ilestedt das Positive aus dem Spiel ziehen: „Wir haben alles gegeben, bis zum Schluss gekämpft. Leider hat es nicht für einen Punkt gereicht, aber trotzdem können wir unsere Leistung mitnehmen. Wir müssen einfach weitermachen.“

 

 

Ein Kommentar

Fallback Avatar 1. dieter 04. Oktober 26, 16:41 Uhr

Es war ein gutes Spiel unsere Mädels, besser als vieles vorher.
Aber eigentlich haben wir nur mit 10 gespielt, denn Blomquist war für mich ein Totalausfall, beste Situationen mit sinnfreien Abspiele zunichte gemacht.
Aber wie gesagt , insgesamt eine Leistungssteigerung

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