Alex Meier ist sich sicher, dass er noch gut in Form ist.

Es sind mittlerweile einige Tage vergangen, seit die Eintracht am vergangenen Montagabend bekanntgab, dass der Vertrag von Kapitän Alex Meier nicht verlängert wird. Am Tag darauf hatte sich der Frankfurter Fußballgott dann tief enttäuscht über die Entscheidung der Verantwortlichen gezeigt.

Nun, einige Tage später äußerte sich der 35-Jährige gegenüber dem „hr-Sport“ erneut und betonte, dass die erste Enttäuschung mittlerweile einigermaßen verflogen sei: „Es ist mittlerweile ganz in Ordnung nach dieser traurigen Nachricht. Ich bin dabei, wieder nach vorne zu blicken.“

Geholfen hätten ihm auch die vielen Fans, die ihn weiterhin unterstützten und die warmen Worte seiner Familie, Freunde und von vielen Experten: „Das hat gut getan.“ Ein besonderer Trostspender für Meier war Eintracht-Legende Charly Körbel, mit dem er gesprochen habe: „Er hat mit mir gesprochen. Es war der Einzige, der sich richtig reinversetzen konnte, weil er auch lange hier gespielt hat“, so der Rechtsfuß. Trotzdem werde es ein ungewohntes Gefühl sein, wenn er die Vorbereitung auf die kommende Saison nicht in Frankfurt, sondern eben bei einem anderen Verein antreten werde.

Dass er seine aktive Karriere noch nicht beenden und weiterhin Fußball spielen wird, ist für den Frankfurter „Fußballgott“ weiterhin klar. Hier äußerte er auch leise Kritik an den vielen Experten, die sagten, dass er nicht mehr fit und nach den vielen Verletzungen nicht mehr konkurrenzfähig sei. „Ich bin gesund und habe ja gesehen, dass ich im Training mithalten kann. Für meinen Geschmack wird zu viel über Sprinten und Laufen geredet, heutzutage nur noch auf Daten geschaut.“ Das beste Beispiel sei das Spiel gegen den Hamburger SV gewesen, bei dem Meier nur vier Minuten nach seiner Einwechslung technisch stark zum 3:0-Endstand getroffen habe: „Auch wenn ich nur vier Minuten gespielt habe, war das gar nicht so schlecht. Ich weiß, dass ich körperlich gut dabei bin.“

Nicht nur vor seiner Einwechslung gegen den späteren Absteiger, wo sich das gesamte Waldstadion aus den Sitzen erhoben hat und den 35-Jährigen feierte, sondern auch auf der Feier nach dem DFB-Pokalsieg auf dem Römer hat man gesehen, wie besonders die Beziehung zwischen Meier und den Fans der SGE ist. „Die Menschen haben mich so genommen, wie ich bin. Ehrlich, kein Spinner, ein normaler Junge, der gerne Fußball spielt“, beschreibt Meier sein Verhältnis zu den Eintracht-Fans: „Die Menschen haben gemerkt, dass ich in den 14 Jahren alles gegeben habe.“ Dass ihn die Anhänger auf dem Rönmer lautstark feierten, sei ihm fast unangenehm gewesen: „Weil ich mit dem Sieg fast gar nix zu tun hatte.“

Meier besitzt einen Anschlussvertrag nach der aktiven Karriere bei der Eintracht. Ob dann als Jugendtrainer oder Repräsentant ist noch nicht ganz klar – im Gegensatz zu einem anderen Fakt: „Ich komme irgendwann wieder zurück.“

 

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53 Kommentare

  1. niveaulos Bobic ,Hübner und hat Fischer keine Wasserstandsmeldung abzugeben.
    Vor 5 Wochen gross die Fresse aufgerissen über den FCB.
    und nun Bobic ???? Wo war das Problem. Wir werden einen Backup noch gebrauchen können.
    Hrgota ein Flop Haller hat zwar Tore gemacht aber der Ball ist nicht sein Freund. Wenn einer die 9 millionen bezahlt soll man Haller verkaufen.
    Glaube schon das Meier einen angemessenen Vertrag unterschrieben hätte.
    Mal sehen wer im Winter wegwill wenn wir untendrin stehen und EUROPA längst ausgeträümt ist.
    Werden sie dann Pizarro holen??
    Was willste mit solchen wie Wolf die nach ein paar Monaten wieder weg wollen.
    Ist doch ne Vorlage für die Bayern sich LUSTISCH zu machen über unsere Entscheider.
    Können nicht mal einem Spieler aus der 2 Mannschaft von H96 einen für die SGE guten Vertrag abhandeln. Von den 4 Millionen Rückkaufgebühr von Real für Mascarell ganz zu schweigen.Die hätten auch 15 bezahlt aus der Portokasse wenn sie ihn wollten.

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