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Younes Ebnoutalib stand den Pressevertretern erstmals als DFB-Spieler Rede und Antwort. Foto: IMAGO / Beautiful Sports

SGE kompakt: Ebnoutalib mit Tränen nach Klopp-Anruf

Ebnoutalib vor möglichem DFB-Debüt: „Wenn Kloppo dich anruft, muss man hingehen“: Für Younes Ebnoutalib könnten die kommenden Tage den nächsten Höhepunkt seiner rasanten Entwicklung bereithalten. Der Angreifer von Eintracht Frankfurt steht erstmals im Kader der deutschen A-Nationalmannschaft und könnte bereits am Donnerstagabend in Amsterdam gegen die Niederlande sein DFB-Debüt feiern. Bundestrainer Jürgen Klopp nominierte den 23-Jährigen für den ersten Block der Nations-League-Spiele. Neben Kai Havertz ist Ebnoutalib dabei der einzige nominelle Angreifer im Aufgebot. Klopp hatte bei seiner Nominierung unter anderem Ebnoutalibs „Schlauheit“ im Spiel an der letzten Linie sowie seine Bereitschaft, alles zu investieren, hervorgehoben. Bei seiner ersten Presserunde im DFB-Quartier in Herzogenaurach sprach der Frankfurter auch über seine Entscheidung für Deutschland. Ebnoutalib wäre ebenfalls für Marokko spielberechtigt gewesen und hatte Gespräche mit dem dortigen Nationaltrainer Mohamed Ouahbi geführt. Letztlich spielte aber auch Klopp eine entscheidende Rolle: „Wenn Kloppo dich anruft, muss man hingehen“, erklärte Ebnoutalib in der Presserunde beim „hr“. Mit einer Berufung habe er offenbar selbst nicht gerechnet. Als der Anruf des Bundestrainers kam, verbrachte der Frankfurter seinen trainingsfreien Tag auf dem Sportplatz. Als Klopps Nummer auf seinem Handy erschien, vermutete er zunächst keinen besonderen Anlass: „Ich habe mir gar nichts dabei gedacht. Ich dachte, vielleicht will er nur fragen, wie es mir geht.“ Doch Klopp hatte andere Neuigkeiten für ihn. Der Bundestrainer teilte ihm mit, dass er zum Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft gehören wird. Ein Moment, der den Stürmer emotional werden ließ: „Nach dem Telefonat kamen mir erstmal die Tränen.“ Dabei habe er vor allem an seinen außergewöhnlichen Karriereweg denken müssen. „Ich habe darüber nachgedacht, wo ich noch vor ein paar Jahren war und dass es krass ist, dass sich die ganze harte Arbeit gelohnt hat.“ Der Eintracht-Stürmer bezeichnete den Bundestrainer als einen der besten Trainer der Welt und sprach von einem „sehr, sehr krassen“ und schönen Gefühl. Seine Verbindung zu Marokko bleibe dennoch bestehen. Nach vier Toren in den ersten vier Bundesligaspielen könnte Ebnoutalib seine starke Entwicklung nun auch mit seinem ersten Einsatz für Deutschland krönen.

Koch fehlt krank, DFB-Duo noch im Eintracht-Training: Adi Hütter muss zum Start in die Trainingswoche mit einer deutlich verkleinerten Gruppe arbeiten. Neben den bereits zu ihren Nationalmannschaften abgereisten Adlerträgern fehlte am Dienstag auch Kapitän Robin Koch. Der Innenverteidiger konnte laut „hr“ krankheitsbedingt nicht an der Einheit teilnehmen. Zwei deutsche Nationalspieler stehen Hütter dagegen vorerst noch zur Verfügung. Jonathan Burkardt und Noah Atubolu trainieren weiterhin im Stadtwald, da beide erst zum zweiten DFB-Kader gehören. Während Younes Ebnoutalib und die weiteren Nationalspieler bereits unterwegs sind, stoßen Burkardt und Atubolu entsprechend später zum Team von Bundestrainer Jürgen Klopp. Bis einschließlich Freitag wird bei der Eintracht weiter trainiert. Anschließend dürfen auch die in Frankfurt verbliebenen Spieler etwas durchschnaufen: Hütter gewährt seiner Mannschaft über das Wochenende hinweg vier freie Tage.

Passmaschine Skhiri: Ex-Adler mit bester Quote der Bundesliga: Ellyes Skhiri hat nach seiner Rückkehr zum 1. FC Köln offenbar nichts von seiner Passsicherheit verloren. Der ehemalige Mittelfeldspieler führt nach vier Spieltagen sogar eine Statistik der Bundesliga an: Laut den offiziellen Daten der Deutschen Fußball Liga auf „bundesliga.de“ bringt Skhiri aktuell 97,5 Prozent seiner Pässe aus dem Spiel heraus erfolgreich zum Mitspieler. Damit besitzt der 31-Jährige die beste Passquote der gesamten Liga. Auf den Plätzen dahinter folgen Augsburgs Chrislain Matsima mit 95,32 Prozent und Bremens Marco Friedl mit 95,25 Prozent. Skhiri kommt in dieser Saison bislang auf vier Bundesliga-Einsätze für die Kölner und steuerte dabei bereits zwei Torvorlagen bei gegen Bremenund gegen Hamburg. Erst im Sommer hatte der tunesische Nationalspieler die Eintracht nach drei Jahren verlassen und war zu seinem ehemaligen Verein zurückgekehrt. In Köln scheint der Ex-Adler nun schnell wieder zu alter Stärke gefunden zu haben. Zumindest in Sachen Passgenauigkeit macht ihm derzeit kein anderer Bundesligaspieler etwas vor.

Neues Europatrikot für die Eintracht-Frauen: Die Frauen von Eintracht Frankfurt bekommen für ihre internationale Reise ein eigenes Trikot. Gemeinsam mit dem Ausrüster Adidas hat die SGE ein spezielles Europatrikot für die Saison 2026/27 präsentiert. Zum Einsatz kommen soll das Jersey im UEFA Women’s Europa Cup, in dem die Adlerträgerinnen in dieser Saison international vertreten sind. Das Trikot ist überwiegend schwarz gehalten und wird von einem dynamischen grauen Muster durchzogen, das die internationalen Reisen und den gemeinsamen Weg der Mannschaft symbolisieren soll. Adidas-Logo und Indeed-Schriftzug setzen sich in Weiß vom dunklen Untergrund ab. Über dem Eintracht-Wappen befinden sich zudem zwei goldene Sterne. Komplettiert wird das Outfit durch schwarze Hosen und Stutzen. Das neue Europatrikot ist für 100 Euro erhältlich an den üblichen Verkaufsstellen.

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Ein Kommentar

Fallback Avatar 1. colonia_sge 22. September 26, 18:59 Uhr

Younes Ebnoutalib! Love this guy!!

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