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Eintrachts Sportvorstand Markus Krösche will möglichst viele potentielle deutsche Nationalspieler nach Frankfurt holen. Foto: IMAGO / osnapix

Krösches Plan: Eintracht will Sprungbrett für das DFB-Team sein

Die Eintracht hat in der aktuellen Länderspielpause 14 Spieler abgestellt, die für ihre Nationalmannschaften im Einsatz sind. In der Bundesliga haben nur die Kader von Dortmund, dem FC Bayern und der TSG Hoffenheim mehr Nationalspieler. Besonders erfreulich für die Frankfurter: Von den 14 Nationalspielern wurden drei für die deutsche A-Nationalmannschaft von Bundestrainer Jürgen Klopp nominiert. Auch hier stellen nur drei Bundesligisten – der FC Bayern, der VfB Stuttgart und der SC Freiburg – mehr Spieler ab. „Wir wollen zu den Klubs gehören, die nach Bayern München den größten Pool an möglichen Nationalspielern stellen. Bei wie vielen es reicht, hängt immer von unterschiedlichen Faktoren ab. Aber natürlich versuchen wir alles, um mehrere Spieler dabei zu haben“, kommentierte Sportvorstand Markus Krösche bei „Sport Bild“.

Neben den jetzt nominierten Younes Ebnoutalib (23), Jonathan Burkardt (26) und Noah Atubolu (24) könnten in Zukunft Nnamdi Collins (22), Elias Baum (20) und Noel Aseko (20) Chancen auf eine Berufung für die DFB-Elf haben. Klar, ob es am Ende klappt, hängt von den Leistungen im Verein ab, die bei jungen Spielern schwanken können. Zudem wird es darum gehen, verletzungsfrei zu bleiben und so genügend Spielpraxis zu sammeln. Das dürfte zum Beispiel bei Ansgar Knauff eine Rolle spielen, der ebenfalls für Deutschland spielen könnte. Im Kalenderjahr 2026 verpasste der Rechtsaußen verletzungsbedingt acht Pflichtspiele.

Transferstrategie der SGE: „Verstärkt auf junge deutsche Spieler setzen“

Die guten Aussichten mehrerer Akteure auf Einsätze für Deutschlands Top-Auswahl zeigen, dass die Frankfurter Strategie auf dem Transfermarkt aufzugehen scheint. Krösche präzisiert: „Wir haben uns vor ein paar Jahren vorgenommen, verstärkt auf junge deutsche Spieler zu setzen. Mittlerweile können wir aufzeigen, dass der Weg über uns in die Nationalelf gehen kann.“ In der Vergangenheit ebneten die Hessen auch Kapitän Robin Koch, Mario Götze und Nathaniel Brown den Weg (zurück) in die Nationalelf. Dass verstärkt Adlerträger mit dem Bundesadler auflaufen, kann ein Signal für andere Spieler sein, die in Zukunft den Weg an den Main finden.

Mit Baum und Aseko wurden zwei der Kandidaten vorerst nur für die U21 des DFB nominiert, wobei auch das Teil des Plans der SGE ist. „Unsere Absicht ist es, Spieler auszubilden oder zu verpflichten, die zu den Leistungsträgern in der U21 gehören und sich so schnell auch für die A-Nationalmannschaft empfehlen können“, sagte Krösche. Während in den letzten Jahren vor allem Talente aus skandinavischen Ländern und Frankreich den Weg zur Eintracht fanden und sie als Sprungbrett nutzten, liegt der Fokus wieder verstärkt auf dem deutschen Nachwuchs. Weitere Beispiele wären Can Uzun und Ayoube Amaimouni-Echghouyab, die zwar nicht für Deutschland spielen, aber in Deutschland ausgebildet wurden. Dazu passt ebenso, dass man in Frankfurt ohnehin – auch wegen des schwieriger werdenden Transfermarkts – verstärkt auf die eigene Jugend setzen will.

Dass Ebnoutalib am heutigen Donnerstagabend gegen die Niederlande sein Debüt für das Klopp-Team feiern könnte, war nicht unbedingt klar. Der gebürtige Frankfurter hätte ebenso für Marokko auflaufen können. Bei der Entscheidung scheint der Verein eine Rolle gespielt zu haben. „Natürlich versuche ich, Spieler von Deutschland zu überzeugen. Unsere Nationalmannschaft kann perspektivisch immer noch zu den besten drei oder vier Teams der Welt gehören. Die Wahrnehmung eines deutschen Nationalspielers ist immer noch riesig“, teilte Krösche mit. Das Ziel dürfte also klar sein: Die Deutschen sollen am besten schon bei der EM 2028 wieder eine wichtige Rolle spielen, im Idealfall mit einigen Frankfurtern im Kader. Stand jetzt sind die Aussichten aus Eintracht-Sicht gut.

3 Kommentare

Fallback Avatar 1. Eagle-Heart 24. September 26, 15:28 Uhr

Sehr gut. Dann kann Deniz Undav zu uns wechseln. Mit uns schafft der es dann wieder in die Nationalmannschaft 😉

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Fallback Avatar 2. g-block1978 24. September 26, 16:17 Uhr Zitat - Eagle-Heart Sehr gut. Dann kann Deniz Undav zu uns wechseln. Mit uns schafft der es dann wieder in die Nationalmannschaft 😉 Path

🤣 Geiler Vorschlag, versteht hier nur nicht jeder, wie du es meinst 🤣

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Fallback Avatar 3. sgeromeo 24. September 26, 16:27 Uhr

Grundsätzlich ist unser Weg ein guter Weg. Ich denke es gibt im Umkreis von 100-.150 km von Frankfurt genügend junge Talente die man fördern, fordern und damit entwickeln kann, ohne im Ausland zu suchen und auch im weiteren Inland Spieler aus anderen NLZ abzuwerben. Man muss den jungen Menschen zum einen auch mal vertrauen, ihnen auch Rückschläge und Fehler zu gestehen, vor allem aber auch einfach mal sich körperlich entwickeln lassen (ohne den Druck, das sie wenn sie eine bestimmte Körpergröße unterschreiten, aussortiert zu werden.) oder eben das dem Ergebnis am Wochenende weniger Wichtigkeit bemessen. So können mehr Spieler länger von der U9 im Verein bleiben und einfach mehr Zeit bekommen, um sich zu entwickeln.

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