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Laura Freigang erzielte den Ausgleich zum 1:1 für die Eintracht. Foto: IMAGO / Jan Huebner

Im Kampf um Platz 3: Eintracht und Leverkusen teilen die Punkte

Topspiel um den dritten Tabellenplatz stand über dieser Partie: Seit einigen Jahren duellieren sich die Frankfurter Eintracht und Bayer 04 Leverkusen um den dritten Platz in der Frauen-Bundesliga. Bisher setzten sich die Hessinnen immer durch. Auch vor dem aktuellen Spieltag spiegelte die Tabelle diese Situation wider – Frankfurt auf Platz 3, mit einem Punkt weniger Bayer direkt dahinter. Das blieb auch so, denn durch ein 1:1 teilten beide Vereine am siebten Spieltag die Punkte. Insgesamt wurde die Partie dem Status als Topspiel gerecht. Immer wieder ging es hin und her. Beide Teams hatten Chancen und hätten gewinnen können. So ist es am Ende ein gerechtes Remis, wenngleich die SGE einen möglichen Strafstoß nicht zugesprochen bekam.

Vor 1.136 Fans im Ulrich-Haberland-Stadion (Leverkusen) nahm Chefcoach Niko Arnautis im Vergleich zum letzten Pflichtspiel vor der Länderspielpause zwei Änderungen an seiner Startelf vor: Für Marthine Östenstad und Hayley Raso rückten Sara Doorsoun und Dilara Acikgöz rein.

Leverkusen geht nach Frankfurts Fehler kurios in Führung

Die Frankfurterinnen kamen gut in die Partie: Sie pressten hoch, drängten die Bayer-Elf häufig in die eigene Hälfte und spielten nach Ballgewinnen zielstrebig in Richtung gegnerisches Tor. Überraschend und einigermaßen aus dem Nichts gingen die Gastgeberinnen dann aber in Führung (14.). Ein halbhoher Eckstoß von Estrella Merino González auf den kurzen Pfosten rutschte einfach an allen vorbei ins lange Eck. Da sahen Keeperin Lina Altenburg und Nina Lührßen, die den Pfosten bewachen sollte, nicht gut aus. Quasi im Gegenzug dann die erste echte Torchance für die Hessinnen: Lührßen spielte den Ball scharf in den Strafraum, Larissa Mühlhaus schloss mit der Hacke knapp neben das Tor der Werkself ab.

In der Folge beruhigte sich das Spiel unter strömendem Regen etwas. Beide Mannschaften streuten Ungenauigkeiten in ihre Zuspiele, weshalb sich das Spielgeschehen eher in der Mitte des Feldes abspielte. Gefahr strahlten dann als nächstes die Leverkusenerinnen in der 33. Minute aus, als Marlene Müller einen Kopfball nur knapp neben das Tor setzte. Die Eintracht wurde nach der guten Anfangsphase zunehmend fahriger, weshalb es mit der knappen Bayer-Führung in die Pause ging.

Erst strittige Elfmeterentscheidung gegen SGE, dann der Ausgleich

In der 49. Minute starteten die Hessinnen gut rein in den zweiten Abschnitt: Ein langer Ball erreichte Rebecka Blomqvist, die recht unbedrängt auf Leverkusens Torhüterin Rafaela Borggräfe zulief. Ihr Abschluss war allerdings deutlich zu lasch und zentral. Auch im Anschluss machte die SGE weiter Druck. Nach einer Ecke kam Acikgöz in aussichtsreicher Position an den Ball. Bevor sie schießen konnte, ging Maja Sternad ihr allerdings in die Hacken (56.). Ein Pfiff durch Schiedsrichterin Karoline Wacker blieb aus – eine durchaus zweifelhafte Entscheidung.

In der 65. Minute belohnte sich die SGE sehenswert für ihre Bemühungen seit der Halbzeit! Nach einer starken Dreier-Kombination zog Kapitänin Laura Freigang von der Strafraumkante unhaltbar ins lange Eck zum Ausgleich ab. Es ist mittlerweile das fünfte Saisontor für die zuletzt medial im Fokus stehende Freigang. Den ersten Wechsel nahm Arnautis in der 68. Minute vor: Ainhoa Alguacil für Acikgöz. Nach einem Kopfball kam Mühlhaus unglücklich auf und musste danach länger behandelt werden. Für die Stürmerin ging es nicht weiter. Für sie kam Raso in die Partie (74.).

Mitreißende Schlussphase

Nach einer guten Phase der Gastgeberinnen nahm Eintracht-Trainer Arnautis rund zehn Minuten vor dem Ende einen Dreifach-Wechsel vor: Für Freigang, Doorsoun und Blomqvist kamen Danique Tolhoek, Östenstad und Noemi Ivelj auf das Feld. Doch weiter machte Leverkusen Druck auf den Siegtreffer. Nach einer Hereingabe verpasste die eingewechselte Caroline Kehrer vor dem Tor nur knapp (87.). Im Gegenzug hatte Tolhoek eine Gelegenheit, als sie nach einem geblockten Lührßen-Schuss aus der Drehung zum Schuss kam. Doch ihr Abschluss war zu zentral. Jetzt ging es hin und her! Nach einem Eckball kam Leverkusens Valentina Mädl zum Kopfball, Altenburg musste parieren. In der vierminütigen Nachspielzeit erzielte dann Tolhoek den vermeintlichen Siegtreffer, doch sie stand im Abseits. Das Tor zählte nicht. Dadurch blieb es beim Remis.

Durch das leistungsgerechte Unentschieden könnten sich die Wolfsburgerinnen und die Münchnerinnen auf den ersten beiden Plätzen weiter absetzen. Vorerst ist der dritte Platz für die Frankfurterinnen immerhin aber gesichert. Weiter geht’s für sie in einer Woche auswärts in Stuttgart.

3 Kommentare

Fallback Avatar 1. sge66 17. Oktober 26, 17:42 Uhr

Ich weiß nicht der wievielte 11er für uns nicht gepfiffen wurde. Ansonsten kein schlechtes Spiel von uns, wenn dann auch mal die Chancen verwertet würden wäre schön. Blomquist war Bayers beste Verteidigerin.

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Avatar 2. SGE-SCOPE 17. Oktober 26, 19:20 Uhr

Die Chancen waren da. Immerhin nicht verloren. Und ja, von hinten ohne Ball reintreten ist ein Elfer. Das Tor und wie es herausgespielt wurde war sehr stark. Larissa ist nach der Verletzung leider nicht nicht wieder in der Spur, wenn die auch noch trifft haben wir eine starke Offensive.

Gruß SCOPE

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Fallback Avatar 3. PeKa 17. Oktober 26, 21:01 Uhr

Wieso haben die Pillen eigentlich unsere Trikots an?
Das ist Anmassung.

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