Adi Hütter (Foto: imago/Nordphoto).

Nur wenige Tage nach dem sensationellen 5:1 Sieg gegen die Bayern liegt die Konzentration bereits schon wieder auf dem nächsten, nicht minder wichtigem Spiel. Am Donnerstag den 7. November tritt die Eintracht im vierten Spiel der Europa League Gruppenphase in Lüttich an, wo sie womöglich bereits den Einzug in die Gruppenphase feiern können. Wie Trainer Adi Hütter bei der obligatorischen Pressekonferenz zu verstehen gab, wird die SGE zwar ohne Fans aber mit umso mehr Motivation anreisen.

Keine Gedanken mehr beim Bayern Spiel

Auch wenn der Heimspieg gegen Bayern München am vergangenen Wochenende vermutlich ein Spiel für die Geschichtsbücher bleiben wird, verschwenden Trainer und Mannschaft keine Gedanken mehr daran. Das Spiel morgen habe ohnehin „relativ wenig mit dem morgigen Spiel zu run„, so Hütter. Gelson Fernandes schlägt in eine ähnliche Kerbe wie sein Trainer und erinnert daran, dass es letztlich „nur ein Spiel war, morgen ist das nächste„. Auch wenn es für die ganze Mannschaft ein schöner Tag war, sei dieser nun in der Vergangenheit.

„Absolutes Schlüsselspiel“

Tatsächlich gilt es die volle Konzentration auf Lüttich zu setzen, da ein Sieg bereits der Schlüssel zur K.O-Phase wäre, eine Niederlage jedoch nochmal richtig Spannung reinbringen würde – ein „absolutes Schlüsselspiel“. „Es hat schon ein wenig den Geschmack eines K.O-Duells. Wir haben das Hinspiel gewonnen, doch wenn wir 0:1 verlieren sind wir wieder in der schlechteren Position. Bei einem Unentschieden oder einem Sieg wäre es sicherlich ein großer Schritt in Richtung K.O-Phase.“ Einfach werde es für die SGE allerdings keinesfalls. Denn in Lüttich treffe man auf eine „sehr beeindruckend heimstarke Mannschaft, ein tolles Stadion und coole Fans.“ Um dort bestehen zu können wird die Eintracht ihre Auswärtsschwäche in den Griff bekommen müssen. Laut Hütter gäbe es für diese Schwäche nicht den einen Grund, den man einfach abstellen könne. Der Schlüssel zu Erfolg sei einfach das Auftreten der Mannschaft und der „bisher ein Stück weit fehlende Glaube an sich selbst, auch auswärts gegen starke Gegner gewinnen zu können.

Hütter ist sich sicher, dass Lüttich ganz anders auftreten werde, als in Frankfurt, da für sie ein Sieg quasi schon Pflicht ist. Er ist sich jedoch auch sicher, dass die SGE mit einer stabilen Defensive dagegenhalten werde und auch selbst durch mutiges Angriffsspiel zu Chancen kommen wird. „Wir werden versuchen zu Punkten.

 

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5 Kommentare

  1. Natürlich ist es ein gänzlich anderes Spiel. Doch wer einen mutmasslichen Championsleaque-Halbfinalist mit 5:1 aus dem Stadion fegt, der sollte schon mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in Lüttich auftreten – auch ohne Fanunterstützung. …. (nur mit Reinhold) 🙂

    Tip: wir machen das klar ….. 2:1 für uns (unser Standard-Ergebnis dieses Jahr) 🙂

  2. Happy Reinhold !
    Du bist morgen das Rückgrat der Eintracht und unser aller Hoffnung was die Fan-Aktivitäten abgeht.
    Zu Adi, seiner Arbeit und zu den Spielern habe ich so wie so Vertrauen , Arsenal hat uns die Vorlage gegeben , Veredeln das ist die Aufgabe, nicht mehr aber auch nicht weniger. Die Heimbilanz von Standard ist beeindruckend, Angst müssen wir deshalb aber nicht haben.
    auf Jetzt, Eintracht , Vorwärts nach Europa
    Forza SGE !

  3. @Whiteeagle:

    Und davor hatten wir gegen einen Zweitligisten in der zweiten Halbzeit nicht eine Torchance. Jedes Spiel ist anders und irgendwie gefällt mir die Stimmung nicht.

    Man hat das Gefühl, dass sowieso jeder mit einem Weiterkommen von uns rechnet, aber selbst mit einem Unentschieden, bin ich noch nicht beruhigt. Arsenal kann auch noch gegen Lüttich verlieren (gegen Guimares nur unentschieden) und wir gegen Guimares verlieren (unentschieden gegen Arsenal).

    Letzte Saison konnte wir nur gewinnen, weil am Anfang die wenigsten mit einem Weiterkommen gerechnet haben und dann haben wir Europa im Sturm genommen. Diese Jahr sind die Vorzeichen andere. Daher müssen morgen alle von Anfang an Vollgas geben und bis über die Schmerzgrenze gehen. Mit voller Kapelle!

  4. @3
    also mir gefällt die Stimmung sehr gut 🙂 – ohne dabei blauäugig zu sein.
    denn …, Elde, …. da schon was dran, was Du sagst. Natürlich kann alles schief laufen. Ist mir schon klar.

    Doch genauso gut kann es auch für uns gut laufen. Wir haben es selbst in der Hand (äh im Fuß). Warum sollten wir nicht den Schwung und die gewonnene Selbstsicherheit mit nach Lüttich nehmen? Und ja, genau … von Anfang an Vollgas geben.

    Reinhold wird das Schiff schon schaukeln …. Reinhold, gib alles….. feuer an, wie 5.000 Mann.
    Adlergruß nach Belgien

  5. Ja, es kann alles kacke laufen. Dann haben wir es aber auch echt net verdient… Es kann aber auch super laufen, und wenn sogar die anderen für uns spielen können wir auch Gruppenerster werden! Selbst wenn die Wahrheit in der Mitte liegt, was sie meistens tut, dann kommen wir weiter. Ich glaube dran!

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