Philipp Reschke muss derzeit viel telefonieren. (Foto: imago/Jan Huebner)

Eine Woche nach den Vorkommnissen rund um das Champions-League-Spiel in Marseille läuft bei Eintracht Frankfurt die Aufarbeitung. Zugleich bleibt die Frage der Konsequenzen. Philipp Reschke, im Eintracht-Vorstand für das Thema Fans zuständig, stand am Montagabend im hr Heimspiel! Rede und Antwort. „Ich habe noch nie eine solche feindselige Atmosphäre wie in der Stadt und im speziellen im Stadion erlebt“, schildert er seine persönlichen Eindrücke aus Marseille, die wohl alle Eintracht-Fans teilen dürften. Eine Delegation habe vorher die Stadt besucht, unzählige Telefonkonferenzen mit Polizei und unter den Vereinen habe es gegeben. „Wir wussten, was uns erwartet. Aber es ist noch mal etwas anderes, es am eigenen Leib zu erleben“, so Reschke. Die Aggression sei deutlich von Seiten der OM-Anhänger ausgegangen, aber bei einigen wenigen in der Eintracht-Kurve dankbar angenommen worden. „Sie waren Teil der Eskalation„, sagt Reschke und stellt klar: „Das ist nicht das erste Mal.“

Eintracht will weiter dialogbereit bleiben

Dennoch, der 49-Jährige baut weiter auf Gespräche mit den Fangruppierungen. Man versuche weiter im Dialog, „diese Leute zu überzeugen, dass es bestimmte Grenzen gibt“ und die Überschreitung neben strafrechtlichen Konsequenzen auch Folgen für den Verein, und alle Fans von Eintracht Frankfurt habe. Reschke beobachtet generell eine große Dialogbereitschaft. „Der Dialog ist alternativlos und geht immer weiter, wird auch nicht abgebrochen deswegen.“ Letztlich gehe es darum, den Verein und die große Mehrheit der Fans „vor bestimmten Personen zu schützen.“ Dabei gehe es darum, die Maßnahmen mit den Gruppierungen zu besprechen und auch gegenüber ihnen zu verteidigen. Man sei über Jahre gut gefahren, in einer nicht einfachen, heterogenen Fanszene auf Dialog zu setzen. Zugleich gibt Reschke zu: „Ich bestätige, dass es einen Trend gibt, mit dem wir aus Corona rausgekommen sind, dass die Grenzen zur Schwelle der Gewalt und dem, was noch akzeptabel ist, verschwimmen lässt. Darum müssen wir uns kümmern.“ Einzig und allein mit Sicherheitsvorkehrungen, davon ist Reschke überzeugt, gelinge es nicht, Pyro und Gewalt aus dem Stadion herauszuhalten. „Du musst auch Überzeugungsarbeit leisten. Ein Verein hat am Ende die Verantwortung gegenüber den Jungen und Alten, dass sie diese an der Basis leistet.“

Das sagt die Fanabteilung

Auch die Fanabteilung der SGE meldete sich am Montag in einem Statement. Darin werden die französischen Sicherheitsbehörden scharf kritisiert. „Es entsteht das Bild, dass die französischen Ordnungskräfte mit Eifer dazu bereit sind, Gästefans zu schikanieren. Jene Ordnungskräfte jedoch kuschen, wenn es um das Verhindern schwerer Straftaten geht„, heißt es. Weiter schreibt die Fanabteilung: „Die Gleichgültigkeit der Ordnungskräfte, des Heimvereins und des Schiedsrichtergespanns war und ist verstörend. Was dort offenbar achselzuckend als Normalität hingenommen wird, ist gemeingefährlich und ein mahnendes Beispiel, welches Maß an Verrohung möglich ist und in unserer Fankultur verhindert werden muss.“ Doch auch mit den eigenen Reihen wird kritisch ins Gericht gegangen. „So extrem die Ausnahmesituation auch ist, im Gästeblock den stetigen Angriffen ausgeliefert zu sein, mitzubekommen, wie jemand von uns potenziell lebensgefährlich verletzt wurde: Es einfach „mit gleicher Münze“ heimzuzahlen darf nicht unsere Antwort sein! Die Spirale sinnloser Gewalt darf nicht weitergedreht werden„, so die Fanabteilung. Mit Blick auf das Video, dass zwei Anhänger beim Hitlergruß zeigt, heißt es: „Ein Video, auf dem eindeutig Hitlergrüße zu sehen sind, trifft uns ins Mark. Wer zu Eintracht Frankfurt gehören will, muss Nazismus und dessen Symboliken verachten. Dieser Vorfall muss und wird Konsequenzen haben, deren Umfang sich richtigerweise erst nach umfassender Untersuchung und persönlichen Gesprächen ergibt.“

Urteil frühestens Ende der Woche

Bleibt die Frage nach den Folgen für die weiteren Champions League Duelle der Eintracht. Hier ist auch Vorstandsmitglied Reschke gespannt. Er sagt: „Die Uefa hat eine gewisse Rechtssprechungstradition, dass sie Auswärtsereignisse mit Auswärtssanktionen belegt und Heimspielsanktionen, die sich auf Heimspiele beziehen. Daran ist sie nicht gebunden, es gibt kein Reglement, dass sie dazu zwingen würde. Es kann auch eine Kombination aus beiden Seiten sein.“ Die Eintracht werde bis Dienstagabend ihre Stellungnahme abgeben und erwarte bis Ende der Woche oder Anfang nächster Woche ein Urteil der Uefa.

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38 Kommentare

  1. Schwieriges Thema für mich als jemand, der verhältnismäßig selten im Stadion ist. Einmal stand ich im Gästeblock beim SC. Mein Sicherheitsgefühl war weniger gut als mich mein Schwager als Teenager mal mit zum OFC genommen hat…

    Ne, im Ernst, ich bin gespannt auf andere Eindrücke und Meinungen.
    Mitbekommen habe ich ja, dass es extrem feindseelig war in Marseille. Mir stoßen zwei Sachen sauer auf: die Menge Pyro, die im Eintrachtblock war, kann ja nicht spontan hingekommen sein, wie bei Counter Strike am Boden rumliegen. Also war was geplant, also wussten davon genug. Das immer nur als einzelne Reaktionen abzutun, finde ich etwas zu leicht.
    Die Provokationen vor dem Spiel sind auch unnötig.
    Die andere Sache: mir geht nicht in den Kopf, dass solche Menge Pyro ins Stadion kommt. Gäste“Fans“ vielleicht, wenn sie irgendjemand beim Personal kennen. Bei den Gästefans?! Es ist doch problemlos machbar, alle sauber zu filzen beim Einlass. Ja, kostet Zeit und Geld. Ja und? Geisterspiele und Strafen kosten kein Geld?
    Verstehe ich nicht, ehrlich.

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  2. Keiner hat Pyro mitgenommen für den Fall, dass man reagieren möchte. Ich denke, es ist wirklich wichtig sich nicht für dumm verkaufen zu lassen. Auch die Idioten der Eintracht hätten Menschen schwer verletzten können.

    Der einzige Unterschied ist, dass man in Frankreich schon seltsam abgestumpft scheint. Nach der Partie in den Medien dort zu lesen, es wäre noch glimpflich abgelaufen, zeigt umso mehr, dass man dieses Verhalten niemals akzeptieren, noch verharmlosen sollte.

    Da Marseille auch Wiederholungstäter ist, würde ich mir wünschen, dass sie vom Wettbewerb ausgeschlossen werden. Für die Eintracht halte ich zumindest ein Verbot von auswärts-fans für logisch – wenn nicht sogar noch Geisterspiele zuhause.

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  3. Zitat: Man versuche weiter im Dialog, „diese Leute zu überzeugen, dass es bestimmte Grenzen gibt“

    – Das hat ja bisher auch so gut funktioniert:(

    Als jemand, der als spät-Jugendlicher vor 20+ Jahren selbst ein paar mal Rauchbomben etc in den G-Block schmuggelte kann ich sagen – entweder wird man selbst schlauer/reifer, oder nicht.

    Da hilft kein Dialog, viele sind einfach Dumm im Kopf, so wie ich es damals war.
    Da hilft nur Härte zeigen, sonst endet es wie in Marseille

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  4. Im Dialog bleiben, Gespräche führen – super Sache, aber das wird mir eindeutig zu oft die letzten Tage betont. Ohne Konsequenzen für die Täter und Gruppierungen wird es immer weiter gehen und extremer werden. Was gibt es bei dem Typ mit dem Hitlergruß anzuhören seit einer Woche? Und wenn ich an das erste Spiel in der Bundesliga denke, fehlt mir auch eine klare öffentliche sichtbare Linie! Diese Leute werden seither jedes Spiel auch noch in der Kurve gefeiert… Ehre der Gruppe Stadionverbot…

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  5. Diejenigen, die die Gruppe Stadionverbot ehrt, sollte unter dem Motto „alle oder keiner“ dem Stadion auch fern bleiben. Wäre ein erster Schritt. Dialog ist wichtig und auch gut aber die Eintracht muss jetzt hier intern Grenzen aufzeigen und Regeln festlegen, die unumstößlich auch gelten. Weiter so kann es hier nicht geben.

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  6. Das ist kein EINTRACHT FRANKFURT Problem.. das ist ein gesellschaftliches Problem.. immer mehr unzufrieden Menschen in unzufriedenstellenden aktuellen Zeiten…

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  7. @6
    Das ist absolut ein Eintracht Frankfurt Problem. Die Krawalle finden nämlich in unserem Stadion und Umfeld statt.
    Andere Vereine zumindest in Deutschland haben deutlich weniger Probleme als wir.
    Phillipp Reschke kam sympathisch rüber gestern im HR, hat aber letztendlich nichts Neues oder Konkretes mitgeteilt. Da hatte ich höhere Erwartungen gehabt.

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  8. @7
    Ne meiner Meinung nach kein spezifisches Frankfurtproblem. Gibt viele Vereine mit einer “ härteren Fanszene“ bei denen es öfters Probleme gibt, z.B. Köln, Union, Rostock, Dresden, Magdeburg, 1860 etc. – etwas darunter aber auch selbst Dortmund und Bayern.
    Bei der Strafentabelle (im Internet frei zugänglich) sind wir noch nicht mal in der Spitzengruppe.
    Meiner Meinung nach hat der französische Fussball ein richtiges Gewaltproblem. Wenn die Jungs dann auf deutsche Mannschaften treffen bleiben dann halt auch nicht alle leider friedlich wie halt bei uns oder in Nizza.
    Würde gegen Union oder Dortmund wohl nicht viel anders sein.
    Davor gab es viele Spiele mit keinen großen Vorfälle auswärts, meiner Meinung nach liegt das eindeutig auch am Gegner.
    Einer hat doch so schön geschrieben,dass man auch nicht immer erwarten kann, dass alle dann unbegrenzt auch noch die andere Backe hinhalten. Für mich lag es eindeutig an der Kombination Marseille – Frankfurt was von unserer Seite passiert ist.

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  9. Das mit dem „im Dialog bleiben “ hat bisher wunderbar geklappt, hey, Böllerwerfer sind Kriminelle und müssen auch so behandelt werden.

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  10. Bin da auch @8.
    Wir sollten nicht die Augen vor unseren eigenen Problemen schließen, aber auch nicht, typisch „deutsch“, nur uns kritisieren. Marseille ist ein Auffangbecken für Probleme. Ein Abbild der schlechten Integrationspolitik, die Frankreich in den letzten Jahren um die Ohren geflogen ist (das ist ein Fakt). Ein Familienurlaub mit Frau und Kind ist dort auch ohne die Eintracht (!) äußerst unangenehm (eigene Erfahrung). Wenn man sich die Videos bei YouTube anschaut, kann man die Raketen aus dem EIntrachtblock an einer Hand abzählen, während aus dem Marseilleblock im 5-Minutentakt was reingeflogen ist (die Polizei und die Ordner haben rein gar nichts dagegen unternommen). Genauso hätte es in meinen Augen Schwerverletzte, vielleicht sogar Tote gegeben, wäre eine Gruppe von Eintrachtfans in einen Hinterhalt gekommen. Der Sachschaden an Autos und Verluste durch Raub und Diebstahl wird in den Medien ja gar nicht thematisiert. Marseille war der Auslöser und die Hauptursache für eine solche Eskalation.

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  11. @10
    Bin ich absolut bei dir. Da gab es Leute bei denen im Marseilleblock die sind extra nach Abpfiff noch geblieben um uns weiter mit dem Lasserpointer zu blenden . Teilweise waren das Kinder die den Marsch von uns attackiert haben oder am Ende Steine auf die Busse geschmissen haben. Oder laufen mit dem Schwert vorm Eintracht-Hotel rum. Jeder zweite in der Stadt hat uns gefühlt den Finger gezeigt. Dieser ( grundlose) Hass auf uns fande ich schon krass. Wenn man dagegen mal die Rangersfans erlebt hat ,wo die ganze Familie im Trikot über Timbuktu nach Sevilla fliegt und ihre Mannschaft und den Gegner feiert ist das ein absolut krasser Unterschied.

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  12. @7—) Ich sehe das wie Nummer 6. es ist nicht nur ein Eintracht Problem. Ganz sicher auch eins der Eintracht, aber was #6 meint ist sicher, dass es eben bei fast jedem Team in Liga 1-3 gibt. Magdeburg, Köln, Dresden, Mannheim usw. Überall gibt es dies minderBrainer. Überall. Europaweit sind unsere minderBrainer da ja noch harmlos. Geht man z.b auf den Balkan kommt noch der Nationalstolz oben drauf, die sind noch krasser, es wird nur wenig bis nichts darüber berichtet. Also selbstverständlich ein alle angehendes und fast alle betreffendes Problem der Gesellschaft. Nicht das Problem eines Vereins. Egal wessen. Aber das können weder wir hier im Forum lösen noch die vereinsbosse noch die unfähige Politik. Es ist nicht wegdiskutierbar in stuhlkreisen oder was auch immer. Das wird es immer geben.

    Kommen wir nun zu den Strafen, die die Greise der UEFA nun aussprechen werden/können. Unabhängig davon dass hier kriminelle korrupte Personen andere Kriminelle be- und verurteilen, aber auch das steht ja wieder auf einem anderen Blatt. Jeder weiß es, alle nehmen es hin….

    Die beiden oder der eine mit hitler Gruß. Hier ganz klar einer Person zuzuordnen. Hier einen Verein zu strafen ist absurd. Was soll der Verein tun gegen das Handheben eines einzelnen Individuums? Das ist für niemanden zu verhindern. Hier gehört einzig und allein die betreffende Person gestraft. Es kann nicht sein, dass dafür ein Verein zur Rechenschaft herangezogen wird. Ich nehme mal an dass er nicht im Auftrag des Vereins oder der Eintracht Gemeinde handelte. Also kann das nur auf diese Person geurteilt werden. Anders sähe es aus wenn der vermummte schwarze Block das zu einem gröberen Teil getan hätte. Aber eine einzelne Person, nicht vermummt, klar erkennbar und zuzuordnen. Verfahren trennen und diese Person ein Strafmaß zuführen.

    Raketen hin und her: hier muss klar die Eintracht gestraft werden. Das ist nicht einzelnen Personen zuzuschreiben. Das kam aus mehren Ecken aus einer Gruppe, aus dem Block heraus.
    Verteidigung hin und her alles Quatsch. Das sind unsere Probleme die man nicht in den Griff bekommt. Stellt euch mal an den Eingang am gleisdreieck und beobachtet den einmarsch der heiligen Ultras über die Drehkreuz. Dort stellen die sich nicht an und lassen sich durchsuchen wie der Opa mit Hut und seinem Enkel. Da wird das Tor geöffnet und die marschieren rein. Und wenn es denen zu lange dauert dann werden die drehkreuze einfach überklettert. Fertig. Das ist die Realität. Das will nur keiner sagen und keiner zugeben, denn man muss Opa und Enkel ja abtasten. Ganz wichtig. Und bei den Frauen wird ganz wichtig in die Handtaschen geschaut. Oh. Ein böses deo oder Parfüm… weil die noch woanders hingehen… die werden dann fast als kriminell behandelt und müssen Dinge abgeben… und Nebenan marschieren die Ultras einfach durch. Im Stadion dann: wer zündelt, wer schießt Raketen in Familien Blöcke? Wer stürmt den Platz, klaut wie im Zeltlager Banner und wer befreit in Guerilla Aktion diese Straftäter? Na??? Überlegt mal…. Wenn man überlegt, dann kommt man schnell auf die Antwort…. Und nun mach mal den Stuhlkreis mit diesen Typen…

    Banner wie Ehre der Gruppe stadionverbpt gehren verboten. Was ist denn ehrenhaft daran Raketen in Familienglückes zu schießen? Und die dürfen dann noch gehuldigt werden? Sorry, geht nicht in meinen Kopf.

    Es muss etwas geschehen. Etwas einschneidendes. Aber nicht gegen den gemeinen Eintracht Fan der seit 30 Jahren zu seiner Eintracht geht. Den nun auswärts auszuschließen ist doch falsch. Es muss gegen diese Gruppe der minderBrainer gehen. Der Straftöter. Die gehören bekämpft. Nicht der Vater der mit seinem Sohn nach London fahren will um dort die Eintracht zu schauen… warum wird der gestraft? Erklärt mir. Warum?

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  13. Natürlich gibt es das Problem auch in anderen Stadien. Und natürlich zieht sich das durch die ganze Gesellschaft. Aber als allererstes müssen wir unseren eigenen Laden in den Griff bekommen.

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  14. @9
    Es geht meiner Meinung darum, dass man mit denen, mit denen man noch in einen Dialog treten kann, dazu bringt, auf die, die für die Eintrachtführung nicht mehr erreichbar sind, einen gewissen Einfluss zu nehmen. Wenn es bei den Ultras einen Konsenz gäbe, dass es einer wie auch immer gearteten Kurskorrektur kommt, wäre es selbstverständlich so, dass das auch eine gewisse Auswirkung auf die Volldeppen hat. Mir geht es in keiner Weise darum, den Ultras per se eine Schuld in die Schuhe zu schieben, aber natürlich hat man Einfluss! Bin Mal gespannt, ob da was passiert (gerne leise und im Hintergrund!!).

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  15. Leute abtasten ohne in die Schuhe zu schauen (was zB in Frankfurt rein baulich ein Horror wäre) ist eine hochgradig sinnlose Alibiveranstaltung. Das war in Marseille tatsächlich besser gemacht, dafür wurde aber offenbar überhaupt nicht mit weiblichen Zuschauern im Auswärtsblock gerechnet. Frauen sind komplett ohne Kontrolle reingelaufen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das den entsprechenden Leuten vorab bekannt war.

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  16. Mir hat mal ein „ULTRA“ vor ein paar Jahren erzählt wie einfach es ist, Böller und Raketen + Pyro ins Stadion zu kriegen. Das gesamte Catering, Getränke, Foodtrucks usw. fahren meistens schon einen Tag vorher rein. Einem der Jungs (oder Mädels) ’nen Zwanziger in die Hand gedrückt und schon ist der Mist im Stadion. Die Übergabe ist dann Formsache. ich verstehe immer nicht diese Diskussion wie gut und umfangreich das Abtasten beim Einlass ist.

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  17. Wenn es so einfach ist was ins Stadion zu bekommen, dann gibt es offenbar doch keine ausreichenden Kontrollen.
    Das ist Privatgelände und kann man auch mindestens weiter erschweren.

    Mal ein Auszug von Verurteilungen aufgrund Böller, Rauchtöpfen, Feuerwerk, Bengalos:
    • (versuchte) gefährliche Körperverletzung
    • Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion
    • Verstoß gegen das Versammlungsgesetz und gemeinschaftlicher Sachbeschädigung
    • gemeinschaftlicher Giftbeibringung in Tateinheit mit einem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz
    Das sind nur die, welche ich nach 2min Recherche gefunden habe. Die Strafen gingen von 3-6 Monaten Bewährung bis 5 Jahre Gefängnis.
    Es ist einfach nicht zu rechtfertigen. Auch nicht, wenn man angestachelt wird – sorry, das ist eine dämliche Ausrede.
    Wenn man auf farbenfrohes Abfackeln steht, könnte man sich ja auch kalte Pyro in Skandinavien besorgen und damit sich zumindest in einem moralisch etwas vertretbareren Rahmen bewegen – auch wenn es verboten bleibt.

    Aber was soll die Diskussion? Der Eindruck verfestigt sich, dass hier gezielt Grenzen überschritten werden um sich in einem Spiel zu feiern (damit meine ich nicht das Fußballspiel). Reden bringt nichts mehr. Voller Einsatz bei Kontrollen und Einzeltäter gnadenlos zur Rechenschaft ziehen (gerichtlich, vereinsmäßig und finanziell). Ich möchte mal sehen, wie viel noch passiert, wenn innerhalb einer Saison mehrere gefunden, medienwirksam verurteilt und denen die Kosten aufgebrummt werden. Kostet, ja, aber leere Ränge und Randalemeister kosten auch langfristig Sponsoren und das tut sicher mehr weh als ein paar Individuen zu verlieren, denen es nur nebensächlich um Fußball geht.

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  18. Wurde das Pyro evtl. vom Gastverein gestellt?

    Im ernst – wie Vorschreiber bereits schrieb; es kann doch nicht so schwer sein am Einlass zum Gästblock die Kontollen so gründlich (analog Flughafen) zu machen, dass der Dreck nicht reinkommt!

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  19. Es war schon vor Marseille lange nach zwölf, wir spielten/spielen unter Bewährung. Alles bestens bekannt, auch die kommenden Sanktionen bei Verstößen. Die Chaoten, Gewalttäter werden über die Vernunft nicht erreichbar sein. Warum sollte dies eigentlich gerade jetzt noch der Fall sein,
    es ist schon viel zu viel passiert.
    Ich bezweifele auch, dass die Ultras eine Lösung für diese Schandtaten haben könnten, es sind extrem gewaltbereite Hools unter dem Deckmantel der Ultras.
    Es wird nur mit hohem finanziellen und personellen Einsatz möglich sein, diese
    Personen zu identifizieren, festzunehmen, vor den Kadi zu bringen und auf Dauer aus den Stadien zu verbannen.
    Es ist CL, wir spielen zu Hause, haben unsere Kartem und dürfen nicht ins Stadion, ein Albtraum.

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  20. Habe mir einige Videos zu dem umständen des Spiels angesehen, und die Provokationen waren schon enorm,seitens des OL Anhangs. Da wurden reichlich Hitlergrüße von den Franzosen gezeigt, Kiddys, Erwachsene Frauen wie Männer, pure Aggression, einfach widerlich! Kontrollen und sonstiges nicht wirklich vorhanden. Offensichtlich Standard dort.
    Ob und wie viel Fackeln effektiv aus dem Gästeblock gestartet wurden kann och nicht beurteilen,gefühlt wurden diese zurückgeworfen. Um zu den beiden Anhängern unseres Vereins zu kommen….. nur eine These… kann es sein das die den Gruß als Provokation erwidert haben. Das kann ich mir gut vorstellen, schließlich haben wir im Verein und Mannschaft auch sehr internationale Besetzung ich habe nicht den Eindruck das wir von Nazis durchsetzt sind. Fakt ist natürlich das entsprechende Ausfälle dumm sind und nicht von großer Intelligenz zeugen. Den Schaden der unser Verein davon trägt ist nicht bezifferbar. Aber Geschichte und Gegenwart wird immer wieder missbraucht werden in Wort, Bild und Schrift…. leider

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  21. Peter Fischer sagte in Helsinki, dass er die Chaoten bei der nächsten Verfehlung rausschmeisst. Ich nehme ihn beim Wort!

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  22. Solange auch bei uns Idioten ins Stadion können, die nach einer halben Stunde noch nicht wissen, wer von beiden Mannschaften die Eintracht ist, braucht man nicht auf Dialog zu setzen. Mir vor Jahren in Freiburg passiert und zwar im Sitzplatzbereich für die Auswärtsanhänger. Freiburg spielte in rot, die Eintracht schießt ein Tor, ich jubele und die Hirntoten treten mir in den Rücken und beschimpfen mich als Freiburger Fan. Zum thema Zivilcourage kann ich nur sagen, wer bei der Polizei hilfe sucht bzw. die Gestalten anzeigen will, hat keine Chance. Man fühlt sich nicht zuständig. Als ich mich dann auf die Treppe gesetzt habe, wurde ich fast abgeführt, da dies ja ein Notweg ist.

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  23. @21
    Recht hast du, da bin ich ganz deiner Meinung. Herr Präsident Fischer, unbestritten ein Mann großer Worte.
    Er wird seine Ankündigung jedoch nicht einhalten können, diese Chaoten sind verbal, mit guten Worten und sachlichen Argumenten, nicht mehr erreichbar.
    Denen sind die Eintracht, Spiel und Ergebnis, Fans und Zuschauer absolut gleichgültig, die haben mit Fussball nichts am Hut. Sie nutzen die große Aufmerksamkeit, die der Fussball erzeugt, als Bühne für ihre narzisstische Selbstbefriedigung.
    Zudem soll Fischer intern nicht mehr so unumstritten sein, und auch darüber hinaus. U.a. lässt natürlich auch eine lange Amtszeit ihre Spuren, in welcher Fischer immerhin die Mitgliederzahl der Eintracht auf über 100 000 gesteigert hat, chapeau.

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  24. Gestern saß bei „Fussball 2000“ ein netter Gast, der konnte zu den Spielern und zum Sportlichen der Eintracht wenig sagen, da er sich dort nicht so gut auskenne. Er sagte, so weit ich mich recht erinnern kann, dass er eigentlich kein Fußball-Fan, sondern ein Fan der „Eintracht Fan-Szene“ ist.

    Ich will dem netten Mann ja auch gar nichts unterstellen oder ihn kritisieren. Es zeigt mir aber einfach auf, dass es in einem Stadion auch Leute gibt, für die das sportliche Geschehen auf dem Platz zweitrangig ist.

    Somit gibt es bestimmt auch Leute im Stadion, denen Geldstrafen für den Verein, Zuschauer- oder Wettbewerbsausschlüsse völlig gleichgültig sind. Von daher hilft meiner Meinung nach nur die Feststellung und persönliche individulle Bestrafungen einzelner Täter in form von finanziellen Regressforderungen/Kostenbeteiligungen und persönlichen Stadionverboten sowie bei Straftaten die Verfolgung durch die Staatsanwaltschaft.

    P.S. Solange Eintracht Frankfurt ein Banner mit den Worten „Ruhm und Ehre der Gruppe Stadionverbot“ 90 Minuten hängen lässt, braucht man sich über „Ausfälle“ der Selbstdarsteller nicht zu wundern.

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  25. Wenn man vereinsseits diese Beratungsresistenten nicht erfolgreich erreicht, muss man auf deren direktes Umfeld einwirken. Ich will nicht von Selbstreinigung reden. Jeder echte Fan sollte/muss sich aber von denen erkennbar und konsequent distanzieren bis hin dazu, notfalls als Zeuge oder gar als Ankläger zu fungieren.
    Ich kann nur hoffen, dass der Dialog mit allen weitergeht und besonders, dass er weiter führt.
    Wir sind Eintracht – und leben diese auch. Das sollte doch für alle gelten, die in unseren Fanbereichen sind.

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  26. Interessante Diskussion hier, nicht vergiftet und mit vielen interessanten Ansätzen.

    Ich habe auch noch ein paar Anmerkungen:

    Thema Hitlergrüße, super bescheuert und da muss einfach jetzt was passieren. Alleine, dass das von der Uefa separat aufgeführt wird. Glaube zwar nicht, dass die beiden Herrschaften rechts sind aber irgendwo muss die Eintracht Mal Stärke zeigen. Entzug der DK und Stadionverbot für ein paar Jahre. Danach können diese Personen wieder rein, wenn sie glaubhaft belegen können, dass sie nicht rechts sind.

    Thema Stadionkontrollen. Wer Sicherheit im Stadion will, muss deutlich mehr Zeit und Geld in die Hand nehmen. Das Beispiel mit dem Caterer ist eines von vielen. Die Ultras haben bspw. Zugang zu mehreren Räumlichkeiten im Stadion und bauen mit 100 Leuten im Vorfeld auf. Das Gelände ist riesig und die Ordner sind teilweise der deutschen Sprache nicht mächtig und bekommen wenig Geld. Es kommt immer wieder vor, dass komplette Rucksäcke oder Taschen bei mir gar nicht kontrolliert werden. Umgekehrt macht dann mein Fahrradlicht Probleme. Die einzig heftige Kontrolle war mal in Darmstadt bei einem Amateur-Spiel der Eintracht, die Kontrollen wurden von der Polizei durchgeführt in einem Zelt und waren richtig unangenehm, so wie sie einen angepackt haben. Trotzdem hat hinterher der ganze Block gebrannt. Man wird es also durch Kontrollen nie verhindert können.

    Ich selbst war nicht in MAR und bin im Nachhinein auch froh darüber. Ich kenne aber Leute die da waren. Einer beschreibt es als sein bestes Auswärtsspiel und dass alles nicht so schlimm war, wie es in den Medien dargestellt wird. Auch ist man froh über die Ultras, da sie wohl Schlimmeres verhindert haben und einige haben sich auch die Mühe gemacht und die OL Foren durchstöbert. Dort hat man wohl auch riesen Respekt, dass Frankfurt diesen Beschuss und die Attacken so weggesteckt und erwidert hat und noch supportet hat. Von OL kam ja kein Support mehr.

    Das soll das überhaupt nicht kleinreden oder relativieren, es zeigt nur, dass viele andere das ganze komplett anders erlebt haben. Wet bspw den Kanal gruppaOF (Hooligan und Ultra Kanal) abonniert, hat sicher die OL videos bei deren Spiel gegen PAOK gesehen. Identisch zu unserem Auftritt, permanent Beschuss in den Gästeblock usw.

    Heißt für mich: die wissen genau, wer da kommt und wie sehr sie aufdrehen müssen. Das ist leider unser Los als Eintracht Frankfurt. Unsere Szene gilt als DIE Szene in D und jeder will es uns beweisen. Bin mir sicher, dass Freiburg und Augsburg zb. nicht sowas in OL hätten Erleben müssen und dass diese beiden Vereine auch nicht selbst so agiert hätten.

    In Piräus zb hat man gut gesehen, was es bedeutet, wenn die Ultras NICHT im Gästeblock sind. Kein Blocksturm, kein Pyro und kein großes Interesse der Heimszene am Gästeblock.

    Es ist einfach riesen Pech, dass uns Marseille zugelost wurde aber viele andere Mannschaften wären ähnlich problematisch (Ajax Feyernoord Basel Rapid Brügge, Zagreb, Belgrad und und und)

    Da wir von einer Bewährung und Ermahnung zur nächsten gestolpert sind, muss jetzt was passieren. Wer jetzt noch Pyro zündet gewchweige denn Pyro auf andere Menschen (!) Schießt, hat die Eintracht nie geliebt. Finde, die Mannschaft sollte dann jedes Mal nicht zu den Fans gehen nach dem Spiel und die Schiris sollten bei Pyro in die Menge das Spiel zumindest unterbrechen. Es muss einfach mehr gesellschaftlicher Druck aufgebaut werden. In OL wurden die Raketen ja größtenteils bejubelt, weil man froh war, dass sich irgendjemand wehrt. Verständlich. Aber in Zukunft haben wir hoffentlich mehr normale Gegner und da muss Pyro deutlich mehr von der Kurve abgestraft werden.

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  27. Richtig. In Rom und va in Mailand gab es für wesentlich weniger Pyro-die-die-Hand-verläßt Sprechchöre a la „ihr wollt Eintracht Frankfurt sein“, incl meiner Stimme. In Marseille nichts davon, die Maßstäbe waren einfach durch die Ausnahmesituation verschoben. Ich will das nicht verteidigen, es ist offensichtlich objektiv falsch mit dem Zeug rumzuschmeißen, aber es war so. Gefeiert hab ichs jetzt nicht gerade, aber es hat die Situation leichter ertragbar gemacht.

    Zumal wir auch nicht von überallher aus der Virage Nord beschossen worden sind. Es gibt dort mehrere Gruppierungen und der Beschuss kam von mehr als einer aber nicht von allen. Es gab ja sogar handgreifliche Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen OM-Gruppen. Das Risiko von Frankfurter Geschossen getroffen zu werden hatten aber alle – und das kommende Geisterspiel sowieso.

    Noch eins zu Hitlergrüßen von Marseiller Seite. Habe ich nicht persönlich gesehen, kann man aber auch nicht mit den beiden EF-Spacken gleichsetzen weil die Aussage eine diametral andere ist. Als Franzose deutschen Gästefans den Hitlergruß zu zeigen, will „ihr seid doch alles Nazis“ sagen. Andersrum ist die Aussage „ja bin ich, tu was dagegen“ (ob sie tatsächlich welche sind, ist dafür wurscht.) Na ja, gibt n Einzelposten im Strafmaß, den die Eintracht vielleicht auf zivilem Wege von den beiden zurückholen kann.

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  28. Es besteht die Gefahr, dass man in Frankfurt keine CL Spiele mehr sehen kann…theoretisch sogar für die nächsten 20 Jahre…gehören nicht unbedingt zu den jährlichen Anwärtern auf einen CL Platz

    Wenn nun diese Idioten Geisterspiele auslösen, erwarte ich eine 0 Toleranz Antwort von Seiten der Eintracht und den großen Gruppierungen der Szene..ich schiebe das nicht den Ultras zu aber ich bin mir sicher, dass sie nicht unwissend waren

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  29. Ich erwarte von der Eintracht durchaus eine haertere Gangart gegen identifizierte Taeter. Pyrogeschosse auf Menschenmassen und Hitlergruesse gehen auf keinen Fall. Mit Sicherheit hat die Atmosphaere, das Verhalten der Heimfans und die Passivitaet der Polizei die Situation verschaerft, aber so kann man nicht antworten.

    Es ist auch nicht ein Einzelfall. Wir sind ja auch nicht ohne Grund auf Bewaehrung und in dieser Saison gab es ja schon zwei (!) taetliche Angriffe auf Helfer im Stadion wegen Fahnenklau und was weiss ich nicht noch. Diese Verhaltensweisen sind ganz klar ueber der roten Linie und koennen vom Verein so nicht mehr hingenommen werden.

    Der Dialog mit den Fans bzw. Ultras ist richtig und sollte unter allen Umstaenden aufrechterhalten werden. Aber Fehlverhalten einzelner Fans oder Gruppen muss unbedingt mit klaren und auch harten Sanktionen seitens des Vereins bestraft werden. Dem Verein scheint hier die Situation aus den Haenden zu gleiten. Eine Selbstreinigung waere wuenschenstwert, aber einen gewissen harten Kern wirst du nicht (mehr) erreichen.

    Die Glasgow Rangers Fans sind da schon ein sehr gutes Beispiel, wie starker Support ohne Gewalt geht. Da kann man sich ein Beispiel nehmen.

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  30. @@@@@@@16. muc_adler
    20.09.2022 – 10:15 Uhr

    für das Gelände brauchst du keinen anderen. Das Gelände Waldstadion ist die Woche geöffnet Dazu hat es ja etliches an Wald und Sträuchern. Wenn du den Waldweg am Bahngleis in der Woche gehst kannst du was über den Zaun werfen da du oder ein anderer dann drinnen versteckt. Von da aus bist du ja schon auf Stadion Gebiet und da ja keine Kontrolle an den bekannten Blöcken erfolgt ist das ganze Eintracht Vorstand Gejammere zum Kotzen.
    2 oder 3mal habe ich es bisher erlebt das an den Wegstücken im Stadion alle 20 Meter Polizei stand ,das keiner in die Büsche konnte.
    Da aber auch die Auswärtigen immer wieder einschmuggeln, entweder durch Kumpanen im Vorfeld wie beschrieben oder unser Service an den Eingängen ist sowas von Grottenfahrlässig Schlecht. Such es dir aus.
    PS:::Aber meine Frau musste damals ihr kleines Parfümfläschen abgeben .
    Zu Olym Restmüllhalte Marseille wie Basti RED es nannte. Ja das ist ein ganz besonderer Fall .War früher öfters notgedrungen dort. Dort scheinen die Assi´s wirklich in der ganzen Stadt in der Überzahl. Und Tag für Tag.
    Aber nutzt alles nix. Erstmal den eigenen Stall ausmisten!!!!! Geredet wurde genug Herr Fischer und Consorten .

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  31. @24
    P.S. Solange Eintracht Frankfurt ein Banner mit den Worten „Ruhm und Ehre der Gruppe Stadionverbot“ 90 Minuten hängen lässt, braucht man sich über „Ausfälle“ der Selbstdarsteller nicht zu wundern.
    => so sieht es aus, das ist Versagen vom Verein

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  32. Warum prangert eigentlich keiner OM an? Wie kann es sein das der Block ( Nordafrika ) unmittelbar in der Nähe vom Gästeblock ist ? Die Zustände sind doch dort bekannt aus Spielen gegen Paok und Feyenoord.Warum haben diese Leute nicht Stadion oder noch besser Stadtverbot ? Wenn dem so gewesen wäre würde es keine Diskussion über Marseille geben.Die Gewalt ist eindeutig von Nordafrika ausgegangen.

    Gerade in Frankreich sieht man besonders das die Weltpolitik
    komplett versagt hat in Sachen Flüchtlinge und Zuwanderer.

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  33. Diese Pyro- und Böllerdeppen kannst Du mit negativen Folgen für die Eintracht nicht schocken.
    Ein Spiel ohne das ganze Zeug ist für die einfach nicht mehr vorstellbar.
    Den Kick, den der normale Fan hat, wenn die SGE z.B. ein Tor schießt, bekommt der einfach nicht, da muss etwas Anderes her.
    Das sind Junkies.

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  34. @32
    Du hast vollkommen Recht. Marseille bekommt diese (grosse) Szene schon lange nicht mehr in den Griff, deshalb werden diese kriminellen Geschnisse runtergespielt. Absolut idiotisch, diese
    unmittelbar nebeneinander positionierten Fan-Blöcke. Das wäre doch wohl die allererste und mögliche Massnahme, hier umzuververlegen.
    Auch aus dem Block der OM-Chaoten soll diese Arm/Handbewegung gezeigt worden sein, widerlich, einfach widerlich und abscheulich, Pfui Teufel. Was haben diese Idioten im Hirn!
    Trotzdem, für das Verhalten der Chaoten aus unserem Block gibt es keine Rechtfertigung. Eine Schande jedoch auch das Agieren der “ Ordnungs“ Kräfte
    vor Ort. Marseille müsste von der UEFA
    aus dem laufenden Wettbewerb ausgeschlossen und für die nächste Saison für CL/EL im Falle einer Qualifikation nicht zugelassen werden.
    Damit wäre auch der Stadt Marseille selbst sehr geholfen.
    Die Strafe für Eintracht betreffend, Zuschauerausschluss Auswärtsspiel.
    Auf keinen Fall dürfen die anständigen, echten Fans sanktioniert werden durch einen Ausschluss im Waldstadion.

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  35. @32
    Bevor ich mich über dreckige Fussböden von anderen beschwere, kehr ich lieber vor der eigenen Tür…“unsere Leute“ werden die Pyro und Aggression nicht plötzlich ausm Arsch gezaubert haben nur weil sie provoziert wurden

    Mir ist es egal was mit Marseille im Fussball
    passiert…mich interessiert unsere Lage

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  36. @24:

    Hab ich auch gesehen und war echt schockiert. Der redet stolz davon, dass er die Namen der Spieler der Eintracht nicht kennt.

    Wenn solche Leute ins Stadion gehen, dann braucht man sich nicht zu wundern. Denen geht’s nicht um den Sport, sondern einzig um pöbeln und saufen.

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  37. Ich frage mich, was das für Bagaluten und geistige Voll-Invaliden sind, die bei Beiträgen, wo es um die Ehrenrettung der SGE und gegen Sanktionen geht, einen Daumen runter vergeben !?!

    Euch Minderbemittelten sage ich: Gründet einen Fight Club oder trefft Euch zum ungehemmten Konsum alkoholischer Getränke auf irgendeiner Wiese. Aber hört endlich auf, die Stadien in der unsere SGE um Punkte kämpft für Eure sinnlose Scheisse zu missbrauchen.

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  38. Es wurde ja an sich schon alles mehrfach gesagt, aber in der Hoffnung dass ich damit die Stimme der Gleichgesinnten verstärke:

    – es geht um Wiederholungstäter
    – es geht um Körperverletzung
    – die Täter sind identifizierbar
    – es geht um klar benannte Überschreitung vonbroten Linien, die der Verein im Dialog zusammen mit der Kurve gesetzt hat

    Da darf der Dialog nicht im gleichen Stiefel weiter gehen wie die letzten Jahre. Auf keinen Fall darf der Dialog stoppen, aber die Eintracht muss das jetzt mal zur Chefsache machen und Peter Fischer ist da gefordert. Das geht so nicht weiter, egal ob Marseille mehr Dreck am Stecken hat. Interessiert mich nicht, vor der eigenen Haustüre muss auch gekehrt werden.

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