Eintracht Frankfurt verstärkt den Kader der Frauenmannschaft mit Sofie Lundgaard. Die 24-jährige Dänin wechselt vom FC Liverpool an den Main und unterschreibt bei den Adlerträgerinnen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Im Mittelfeld soll die flexibel einsetzbare Nationalspielerin künftig für zusätzliche Optionen sorgen. Bei der Eintracht wird sie künftig mit der Rückennummer sechs auflaufen.
Eintracht holt Lundgaard aus Liverpool
Lundgaard wurde bereits in jungen Jahren als großes Talent in ihrer Heimat gehandelt. Mit gerade einmal 16 Jahren feierte sie ihr Profidebüt bei Aalborg BK, ehe sie zu Fortuna Hjorring wechselte. Dort entwickelte sich die Mittelfeldspielerin zu einer festen Größe und gewann unter anderem die dänische Meisterschaft sowie den Pokal. Insgesamt absolvierte sie 100 Pflichtspiele für Fortuna Hjorring und sammelte dabei 13 Tore und vier Vorlagen.
Im Januar 2023 folgte schließlich der Schritt ins Ausland. Lundgaard wechselte zum FC Liverpool und verbrachte dort die vergangenen dreieinhalb Jahre. Für die Reds kam sie insgesamt 42-mal zum Einsatz, 29 ihrer Partien absolvierte sie in der englischen Women’s Super League. Aufgrund von zwei Kreuzbandverletzungen musste die Dänin allerdings immer wieder längere Zwangspausen verkraften.
Frankfurt hatte Lundgaard schon länger im Blick
Für Lundgaard ist der Wechsel nach Frankfurt nicht der erste Kontakt mit der Eintracht. Bereits im Sommer 2022 traf sie mit Fortuna Hjorring in der Qualifikation zur Champions League auf die Adlerträgerinnen. Vier Jahre später kommt es nun zum Wiedersehen, diesmal allerdings auf derselben Seite.
Sportdirektorin Babett Peter verriet auf „eintracht.de“, dass die Eintracht Lundgaards Entwicklung schon seit längerer Zeit verfolgt. Nun habe sich der passende Zeitpunkt ergeben, um die Zusammenarbeit zu realisieren.
„Sofie ist im Mittelfeld flexibel einsetzbar, kann sowohl den defensiven Part auf der Sechs spielen, aber auch etwas offensiver auf der Acht“, erklärte Peter. Dadurch gebe die 24-Jährige dem Trainerteam zusätzliche Möglichkeiten im Kadermanagement. Gleichzeitig hebt die Sportdirektorin Lundgaards defensive Stabilität und ihre Qualitäten im Spiel nach vorne hervor.
Lundgaard will nach Verletzungspech neu durchstarten
Auch für die Spielerin selbst ist der Wechsel ein wichtiger Schritt. Nach den schwierigen vergangenen Jahren mit den beiden Kreuzbandverletzungen möchte Lundgaard in Frankfurt wieder dauerhaft auf dem Platz stehen und ihre Entwicklung fortsetzen.
„Frankfurt ist ein unfassbar aufregender Klub mit großen Ambitionen. Das passt sehr gut zu mir und meinen Zielen“, sagte die Dänin nach ihrer Unterschrift. Auch die große skandinavische Fraktion im Frankfurter Kader sieht sie als Vorteil für ihre Eingewöhnung.
Lundgaard beschreibt sich selbst als sehr lauf- und zweikampfstarke Spielerin, die gerne den Ball am Fuß hat, dabei aber ihre Defensivaufgaben nicht aus den Augen verliert. Nach den Verletzungsrückschlägen fühle sie sich inzwischen wieder sehr gut und sei bereit, „100 Prozent zu geben“.






2 Kommentare
Na dann ein herzliches willkommen Sofie.
Mhm... endlich ein Ersatz für Senß? Liest sich sehr gut, wenn sie verletztungsfrei bleibt, wird sie vermutlich viel eingesetzt.
Gruß SCOPE
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