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Der nächste Gegner in der Champions League steht fest: Es ist PSG. Foto: IMAGO / Jan Huebner

Babett Peter über Champions League-Los: „Paris ist schon eine Hausnummer“

Die Eintracht-Frauen haben den ersten Schritt in Richtung Ligaphase der UEFA Women’s Champions League souverän gemeistert. Nach deutlichen Siegen gegen Omonia Nikosia (8:0) und Malmö FF (2:0) steht für die Mannschaft von Niko Arnautis nun die entscheidende dritte Qualifikationsrunde an. Dort wartet mit Paris Saint-Germain ein echter Hochkaräter. Am 26. August steigt das Hinspiel am Brentanobad, ehe am 2. September in Paris die Entscheidung fällt. Im Podcast „Aufstehen mit der Eintracht“ ordnete Sportdirektorin Babett Peter das Los ein und sieht trotz der Favoritenrolle der Französinnen Chancen für die SGE.

Vier mögliche Gegner standen bei der Auslosung zur Auswahl: Chelsea, PSG, Real Madrid und Juventus Turin. Mit Paris Saint-Germain erwischte Frankfurt einen der großen Namen des europäischen Frauenfußballs. Peter blickt dem Duell dennoch mit großer Vorfreude entgegen. „Jedes Los wäre ein Spitzenspiel gewesen“, erklärte die 38-Jährige. Nun sei es eben Paris geworden, weshalb man sich auf „eine tolle Kulisse und ein tolles Spiel“ freuen könne.

PSG mit Veränderungen und Fragezeichen

Dass die Französinnen in der vergangenen Champions-League-Saison nicht ihr gewohntes Niveau erreichten, ist auch Peter nicht entgangen. Zudem sei es auch in der heimischen Liga nicht optimal gelaufen. In der Champions League war für die Pariserinnen bereits nach der Ligaphase Schluss, in der französischen Meisterschaft reichte es hinter Olympique Lyon und dem FC Paris nur zu Rang drei. Für Peter ist PSG trotz dieser Rückschläge allerdings weiterhin eine der Topmannschaften Frankreichs. Der Klub sei „eine sehr gute Adresse“ und investiere bereits seit längerer Zeit in den Frauenfußball. Gleichzeitig nimmt die ehemalige Nationalspielerin zahlreiche Veränderungen innerhalb des Vereins wahr. In den vergangenen Jahren habe Paris mehrere Leistungsträgerinnen verloren und auch im Betreuerstab Veränderungen vorgenommen. Dadurch befinde sich der Gegner ein Stück weit in einer Findungsphase. Genau darin sieht Peter aber eine mögliche Chance für die Eintracht.

Vom Spielstil her seien die Pariserinnen offensiv weiterhin enorm gefährlich. Sie zeichnen sich durch „sehr viel Lauffreude nach vorne“ und eine hohe Geschwindigkeit aus. Darauf müsse sich Frankfurt einstellen und defensiv entsprechend kompakt agieren. Gleichzeitig hält die Fußballmanagerin PSG für „mental angreifbar“.

Leichte Favoritenrolle bei Paris

Einen Favoriten für das Duell auszumachen, fällt Peter dennoch nicht schwer. „Paris ist schon eine Hausnummer“, betonte sie und sieht die Französinnen deshalb leicht in der Favoritenrolle. PSG verfüge über mehr internationale Erfahrung und sei in der Champions League schon länger regelmäßig vertreten. Die Eintracht müsse sich vor dem großen Namen allerdings nicht verstecken. „Es sind zwei Spiele, die muss man erstmal spielen“, stellte Peter klar. Die SGE werde sich intensiv vorbereiten und Paris müsse seinerseits erst einmal zeigen, dass es sich gegen Frankfurt durchsetzen kann. Auch international habe sich die Eintracht in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Die Frankfurterinnen seien mittlerweile für den einen oder anderen europäischen Gegner keine Unbekannten mehr. Man habe sich „erarbeitet, dass wir auf der internationalen Fußballlandschaft auftauchen“. Entsprechend erwartet Peter, dass auch PSG die Adlerträgerinnen keineswegs unterschätzen wird.

Eintracht will Schwung mitnehmen

Mit dem bisherigen Saisonstart ist Peter zufrieden. Das Miniturnier mit den Siegen gegen Nikosia und Malmö habe die Mannschaft „sehr souverän“ absolviert. Nun gelte es, die positive Stimmung und die gezeigten Leistungen in den Ligastart mitzunehmen. In der Frauen-Bundesliga starten die Adlerträgerinnen am 22. August gegen den 1. FC Köln. Erst danach soll der Fokus vollständig auf das Duell mit Paris gehen. Peter sieht die Eintracht auf einem guten Weg, betont aber auch, dass die Mannschaft weiterhin zusammenwächst. „Ich bin zufrieden, da wo wir im Moment sind“, sagte die Sportdirektorin. Nun gehe es darum, einen guten Saisonstart hinzulegen und anschließend herauszufinden, „was gegen Paris möglich ist“. Nach dem souveränen Qualifikationsauftakt wartet damit ein Gegner eines ganz anderen Kalibers und für Peter zugleich ein Duell, das sie „mit voller Vorfreude“ erwartet.

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