Fredi Bobic (li.) mit Aufsichtsratchef Wolfgang Steubing (Mitte) und Axel Hellmann. (Bild: imago/Hartenfelser).

Es sind aufregende Tage bei der Frankfurter Eintracht. In denen reihenweise Verträge verlängert werden. Am meisten freute die Fans wohl die Nachricht, dass Ante Rebic bei der SGE bleibt und seinen Kontrakt bis 2022 verlängert hat. Neben Sportdirektor Hübner, der bist mindestens 2021 ein Adler bleibt, konnte die Eintracht auch die beiden Vorstände Fredi Bobic und Axel Hellmann langfristig an sich binden. Und zwar für Fußball-Verhältnisser sehr langfristig – bis Juni 2023. „Der Aufsichtsrat wollte damit ein klares Signal setzen, dass wir langfristig denken. Dafür ist personelle Kontinuität äußerst wichtig und notwendig. Eintracht Frankfurt arbeitet an bedeuteten Wachstumstehmen, die auf einen langen Zeithorizont ausgelegt sind“, erklärte Wolfgang Steubing, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, diese Entscheidung. In den nächsten fünf Jahren habe der gesamte Vorstand der SGE „ganz dicke Bretter“ zu bohren.

Eine Herausforderung, die sich Bobic und Hellmann gern stellen. „Diese fünf Jahre geben uns Planungssicherheit“, weiß Hellmann. Für beide Vorstandsmitglieder habe es lukrative Angebote von anderen Klubs zu geben. Für Bobic sogar aus dem Ausland. Aber der 46-Jährige nannte gute Gründe, die dafür sprachen, der Eintracht die Treue zu halten. „Das Entscheidende für mich ist, dass mir die Arbeit Spaß macht. Ich kann hier arbeiten, wie ich möchte. Die Arbeit hier bei der Eintracht ist einzigartig. Ich konnte mir hier ein Team aufbauen und das möchte ich nicht alleine lasen. Ich spüre zudem den Rückhalt und das Vertrauen von meinen Vorstandskollegen und dE-Mail Aufsichtsrat. Das ist viel mehr wert als ein paar Euro mehr auf dem Konto“, machte Bobic der Eintracht eine richtige Liebeserklärung.

Auch Hellmann bekannte sich klar zur Eintracht: „Für mich gibt es nichts Reizvolleres als Eintracht Frankfurt. Weder er noch Bobic sehen ein Ende des Weges bei der SGE: „Wir können hier noch viel erreichen“, waren sie sich einig.

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3 Kommentare

  1. Und auch wenn im Fußball immer viel Gerede ist, diesmal glaube ich Bobic! Liest sich authentisch und gerade heraus.

  2. Ein Job, der Spaß macht und das Umfeld stimmt, ist für manchen wichtiger als nur mehr Geld (so geht es mir auch).

    Aber Fußball ist ein sehr schnelllebiges Geschäft und wir werden sehen, ob der Erfolg bleibt.

  3. @1
    Bobic weiß auch, wie es ist, wenn man nicht frei arbeiten kann, ständig (unerfüllbare) Vorgaben bekommt und nachher der Depp ist, der den Kopf hinhalten muss, wie in seiner Zeit bei Stuttgart.

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