Ioannis Amanatidis strahlte zu seinen besten Zeiten das aus, was der Eintracht heute fehlt: Torgefahr.

Ioannis Amanatidis war einer der Protagonisten des bisher letzten Frankfurter DFB-Pokalfinals im April 2006 – oder besser gesagt eine der tragischen Figuren. In der Schlussphase der umkämpften Partie gegen den FC Bayern scheiterte der Grieche mit der besten Frankfurter Chance im Spiel an einem überragenden Reflex von Oliver Kahn. Die SGE verpasste den Ausgleich und verlor mit 0:1. Elf Jahre später haben es die Hessen wieder nach Berlin geschafft, doch die jüngsten Auftritte in der Liga stimmen alles andere als zuversichtlich. Am Montagabend im „hr-heimspiel!“ zeigte sich Amanatidis vor allem von der mangelhaften Einstellung im Wolfsburgspiel enttäuscht.

„Nach dem ersten Gegentor kam kein Aufbäumen. Das war ein schwaches Gesicht. Sie haben sich hängen lassen“, bemängelt der ehemalige Torjäger, der selbst stets für totale Hingabe auf dem Platz stand. Insgesamt passe die schwache Vorstellung gegen den VfL aber in die schlechte Rückrunde der Eintracht. „Man hat in der Meisterschaft die Chance vertan, sich für Europa zu qualifizieren“, so der Grieche. Der Hauptunterschied zur Konkurrenz: „Köln und Freiburg hatten Kontinuität über die ganze Saison.“ Die Eintracht hingegen überzeugte lediglich in der Vorrunde. Auch weil damals die Defensive noch als Prunkstück herausragte. „Sie waren schwer zu bezwingen, weil sie kaum Gegentore bekommen haben. Das war das Erfolgsgeheimnis“, analysiert der Grieche, der sich in den kommenden Jahren als Trainer etablieren möchte.

Für seinen Ex-Verein sieht Amanatidis das Pokalendspiel nicht nur als letzte Chance, doch noch in den Europapokal einzuziehen, sondern ganz und gar als letzte Möglichkeit, die Saison zu retten. Dass die Favoritenrolle dabei bei den formstarken Dortmundern liegt, verstehe sich von selbst. Dennoch sei in diesem einen Spiel vieles möglich. „Die Psychologie ist ganz wichtig“, so Amanatidis, „sie müssen innerlich stark sein und alles in diese 90 Minuten reinsetzen.“ Der Mannschaft von 2006 sei das gelungen, wenngleich es nicht zum ganz großen Wurf gereicht hat. „Damals haben wir ordentlich gespielt und hatten die Chance, das Ding zu gewinnen“, erinnert sich der ehemalige Angreifer.

Diese Chance werde in knapp drei Wochen auch die Mannschaft von Niko Kovac bekommen. Das Erfolgsrezept dafür, so Amanatidis, werde die mannschaftliche Kompaktheit sein. Und etwas, für das die Eintracht im Jahr 2017 überhaupt nicht steht: Effektivität im Abschluss. „Die Eintracht wird Chancen bekommen, muss sie aber knallhart nutzen“, fordert Amanatidis, der selbst am besten weiß, wovon er spricht. Wäre da bloß nicht dieser Oliver Kahn gewesen.

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30 Kommentare

  1. Für das Pokalfinale sehe ich eine ganz große Gefahr, insbesondere nach den ganzen Interviews zum Thema. Das es spieler geben wird, die es zu „Ihrem“ Endspiel machen wollen, um zum Helden zu werden. Sie werden überziehen und den besser postierten Spieler nicht sehen. Diese Gefahr sehe ich insbesondere bei Fabian, Rebic und Hrogota falls dieser überhaupt spielt.

  2. Eigentlich „nervt“ mich das Thema Pokalfinale zum jetzigen Zeitpunkt total. Vor allem nach dem Wolfsburgspiel.
    Bitte erst mal Leistung gegen Mainz zeigen und keine Kommentare (der aktiven Spieler) mehr zum Pokalfinale.
    Ama kann aber gerne was dazu sagen. Er war ein Guter. Vielleicht sollten wir ihn noch mal in den Sturm stellen 😉

  3. Ama war und ist ein guter Typ. Und einer der besten Sturmspitzen, die wir in den letzten 10-15 Jahren hatten.
    Die Art und Weise seines Abganges war für mich eine enttäuschende Angelegenheit. Nicht von seiner Seite. Die Eintrachtführung, und vor allem Herri, den ich sehr schätze, haben sich in dieser Angelegenheit nicht mit Ruhm bekleckert. Der „Capitano“ ging still, leise und ein wenig demontiert von Bord. War nicht gut.

    Bezüglich Finale: Die beiden Meisterschaftsspiele werden jeweils nur noch kurz vor Anpfiff zum Thema. Das ist so. Man wird eine Spannung nicht mehr in die Köpfe der Spieler einprügeln können, dafür war der Systemabsturz in der RR einfach zu gewaltig. Wir können froh sein, wenn wir nicht mit zwei derben Niederlagen als Schlachtvieh nach Berlin müssen. Und Amanatidis hat absolut recht: Nur noch in Berlin kannst du diese RR retten…

  4. wenn wir es hin bekommen, ein Pokalfinale zu spielen wie gegen die großen Mannschaften in der Hinrunde (Bayern, Dortmund, Leverkusen, Schalke, Hoffenheim, Hertha) dann werden wir eine gute Chance haben. Wir können ja mal in China anfragen, ob Sie uns für ein Spiel Huszti ausleihen. Denke wenn er kurz seinen Kontostand außer Acht lässt, wird es Ihn doch etwas Fuchsen nicht mehr bei der SGE zu spielen und wir hätten Ihn sehr gut gebrauchen können. Huszti Verkauf (dieses schlechte Signal) ist für mich der Hauptgrund für diese Rückrunde ! Unsere Verantwortlichen haben es mit diesem Transfer voll verkackt (meine Meinung)

  5. In der FR-Online steht zum Thema Planungen für die neue Saison folgendes:

    Aber: Selbst wenn die Hessen auf Platz 13 in der TV-Tabelle zurückfallen würden, so „können wir unsere Planungen für 2017/2018“ durch den Einzug ins Finale „einhalten“, sagte Frankenbach der FR.

    Von wann sind diese Planungen? Vom letzten Sommer? Das wäre fatal, wenn man nach der Relegation meint, im TV-Ranking Plätze gut zu machen. Oder sind diese Planungen von diesem Winter? Auch hier wäre es Selbstüberschätzung und vor allem der Fehler mit Geld zu planen, was man nicht hat. Ich hatte zumindest bisher die Hoffnung, auch wenn man nur 15er in Tabelle wird, mehr als die 2,5 Mio vom letzten Sommer zur Verfügung, z. B. so um die 6 Mio. zu haben + ich betone + den Lottogewinn durch die Pokalrunde. Jetzt wird es wohl bei den 5 bis 6 Mio. bleiben wovon für einen Stürmer der keine Tore schießt und außer Kampf nicht wirklich viel zu bieten hat schon 3 Mio. hingelegt weerden sollen. Naja, es bleibt eh dabei, hoffen so wenig mit dem Abstieg wie möglich zu tun zu haben, ein paar geile Spiele dabei zu haben und im Pokal wieder soweit wie möglich zu kommen, mehr ist in der heutigen Kommerz-Fußball-Welt nicht mehr drin. Als Fußball-Fan bin ich manchmal sehr froh „die Gnade der frühe Geburt“ zu haben, und noch die einigermaßen faire Zeit der Bundesliga mitbekommen zu haben. Warum sollte man sich heute als Kind/Jugendlicher eigentlich die Eintracht (gilt für andere Traditionsvereine natürlich auch) noch aussuchen, wenn man nicht gerade aus Frankfurt und Umgebung kommt? Man weiß, man spielt innerhalb von10 Jahren öfters 2. Liga als Euro-Leage, da geht man doch lieber zu einem Geld-Verein.

  6. @Grantler, dannn ist doch alles in Ordnung, wenn sich die Kids aus F und Umgebung aus Tradition für die Eintracht begeistern können, dann stimmt die „Tradition“ 🙂

    Wenn wir so superdupermega stromlinienförmig arrogant erfolgreich wären, dass Kids aus z.B. Schleswig-Holstein oder MeckPom beginnen sich für die Eintracht begeistern, dann enden wir womöglich so wie der FC Bayern … reich, erfolgreich, seelenlos und auf Dauer bei jedem gegnerischen Anhänger automatisch unbeliebt. Und wir würden alle unsere sogenannten „Fans“ sofort verlieren, wenn wir dann doch mal straucheln.

    Es ist gut so wie es ist. Wie Ali Neander von den Rodgau Monotones schon sagte: „… bei Hessen gibt’s kein stumpfes Mia san mia, wir sind jeden Tag anders…“.

    Erbarme, die Hesse komme! 🙂

  7. Ach wäre ich froh, wenn wir noch so einen wie Amanatidis in unseren Reihen hätten.
    Der wußte wo das Tor steht. Für mich neben Yeboah einer der wichtigen und guten Stürmer seit den 90er.

  8. @Adlerherb: Der Huszti-Verkauf wird ja immer mal wieder hervorgeholt. Spielen können hätte er wohl erst ab dem Hamburg-Spiel. Gegen den HSV, Gladbach, Köln, Bremen hat Frankfurt aber ordentlich gespielt und hätte mehr Punkte holen müssen. Huszti ist ja nicht unbedingt Mittelstürmer, auch wenn er zwei wichtige Tore gemacht hat. Generell wird mir seine Leistung zu sehr romantisiert, er war jetzt auch nicht herausragend stark.
    Dazu kommt natürlich die Frage, ob er nicht komplett bocklos gewesen wäre, wenn Frankfurt ihm diese Chance verweigert hätte.
    Dann sprichst du von einem „Signal“ und meinst, denke ich mal, dass die Verantwortlichen damit zum Ausdruck brachten, dass der Klassenerhalt reicht und man nicht unbedingt nach Europa muss. Auch hier bin ich mir nicht sicher, ob junge Spieler wie Gacinovic, Mascarell, Rebic, Vallejo oder erfahrenere wie Ozipka, Fabian wirklich weniger Lust haben, in Europa mitzumischen, nur weil man einen 34-Jährigen abgibt.
    Das kommt mir einfach alles übertrieben vor. Köln hat Modeste aus diesen Gründen nicht nach China verkauft, aber der Vergleich dieser Spieler hinkt doch stark.

  9. @9
    das Problem am Huzsti Verkauf war die viel zu günstige Ablöse, wie schon bei Aigner. Dass man auf eine Hohe Ablöse verzichtet, nur weil der Spieler den Wunsch hat zu gehen, gibt es nur bei uns. Man hätte eine Ablöse verlangen sollen, die es uns ermöglicht hätte einen gestandenen Ersatz für ihn zu verpflichten. Ein Max Besuschkow ist das bei allem Talent nicht.

  10. @2 Markus76
    Stimmt, viele denken nur noch ans Finale. Wenn wir uns nicht in den Spielen gegen Mainz und Leipzig mit guten Leistungen das erforderliche Selbstvertrauen holen und gestärkt ins Endspiel gehen können, könnte es eine klare Angelegenheit für den BVB werden. Wenn diese unterirdische Serie nicht vorher beendet wird, warum sollte dies dann ausgerechnet gegen eine Mannschaft mit internationaler Klasse, wie Dortmund sein.
    Wenn ich daran denke, wie schnell und mit wenigen Zügen Dortmund in die Spitze kommt…
    Kovac wird sich hoffentlich was einfallen lassen, natürlich haben wir die Hoffnung auf eine Überraschung.

  11. „in Dortmund gibt es seit 2 Wochen ein Finalmaulkorb. Bei uns natürlich nicht.“
    In Dortmund gibt es 2 Wochen vor dem Finale einen veritablen Grabenkampf zwischen Führung und Trainer. Bei uns natürlich nicht 😉

  12. @ 7. POT
    Naja, ich bin als Rheinländer ohne Bezug zu Frankfurt oder Hessen Eintracht-Fan geworden, weil ich den technische Fußball dem damaligen Konterfußball von MG trotz deren Riesenerfolge vorgezogen habe. Ruhrpott-Mannschaften oder FC gingen irgendwie gar nicht, und Bayern sowieso nicht. Mit der Eintracht war man oft im UEFA-Cup dabei, holte Pokalsiege und damals, trotz mancher finanziellen Fiasken, war die Schere zwischen Bayern und den restlichen Etablierten nur einen Hauch geöffnet. Man hatte einen internationalen Ruf und Fans auf der ganzen Welt. Ich denke so etwas passiert heute nicht mehr, das ein Kid einen völlig anderen verein wählt und dran bleibt, es sei denn man lebt halt in der Stadt oder bekommt es vererbt.

  13. OK, Grantler. So gesehen hast du natürlich recht. Das passiert selten :-).
    Gut, dass es bei Dir geschehen ist!

  14. @13 ja den gibt es da schon länger. Außerdem gibt es dort auch seit Jahren Championsleague, hohe Transfererlöse, gutes Scouting, die größten Talente Europas und ab und zu einen Meistertitel. Bei uns natürlich nicht ;). Übrigens waren die auch mal pleite und haben das nicht über Jahre als Ausrede für Misserfolg genutzt. Sie haben stattdessen erfolgreich gearbeitet. Wir natürlich nicht ;). Wir sind abgestiegen.

  15. Zu @7 Pot

    Stimmt vollkommen. Unsere SGE hat was, dass nicht ‚reich, erfolgreich und seelenlos‘ ist. Das ist mir viel wichtiger.
    An diese Pokalfinal-Teilnahme (noch besser -Sieg) werde ich mich erinnern, an die TV-Einnahmen Platzierung nicht mehr. (Obwohl ich weiß, wie wichtig die sind.)

  16. Grantler du hast natürlich auch recht. Freue mich dass du oder auch Pasha aus der Ferne mit unserer SGE mitfiebern und -leiden.

  17. @17
    Ja, die haben Erfolg, Titel und Kohle, aber wir haben die geilste Fangemeinde Deutschlands. Wir haben den geilsten Verein. Wahrscheinlich genau aus den Gründen, die uns hier tagtäglich zur Weißglut bringen. Diva ist Diva, das hat sie im Blut. Schaut man sich die Eintracht der Siebziger, Achtziger oder Neunziger an, dann stellt man als herausragende Gemeinsamkeit und stetes verbindendes Element einfach fest, dass der Wahnsinn – in beide Richtungen – bei uns zuhause ist. Und darauf stehen eben nur ganz besondere Menschen… eben die geilste Anhängerschaft der Welt 😉

  18. @ Dinho
    man hat mit Huszti einen Stammspieler abgegeben und hat nicht ansatzweiße für Ersatz gesorgt. Delaney ist für 2 Mil. zu Bremen. Wo wäre der wohl hin wenn die SGE als 3. der Bundesliga im ein Angebot gemacht hätte. Dafür hat man Spieler gekauft, die bei zweitligisten nicht einmal auf der Bank gesessen sind. Gleichzeitig hat man die Offensive geschwächt, indem man Gacinovic ins DM einbauen musste, der auch auf dieser Pos. Huszti nie ersetzen konnte.
    Anstatt die Mannschaft zu stärken (Delaney für 2 Mil., Burgstaller für 1,5 Mil.) und der Mannschaft das Zeichen zu geben: Jetzt erst recht wir wollen nach Europa oder sogar in die CL hat man die Mannschaft geschwächt. Man hätte für wenig Geld, das Team weiter verstärken können hat aber das Gegenteil gemacht. Ich bleibe dabei, unsere Führung hat es in der Winterpause verkackt und jetzt sehen wir das Ergebnis, das es in der Rückrunde verletzte geben würde, war bei unserer Spielweiße abzusehen ! Da beißt die Maus keinen Faden ab, die SGE hat es verkackt !

  19. Ob Delaney oder Burgstaller bei uns eingeschlagen hätten bezweifle ich. Das Team ist entscheidend und nicht die Einzelpersonen. Und auch mit Huszti haben wir schon wenig Tore geschossen, da wir kein Offensiv-Konzept verfolgen, dass auf einen Goalgetter ausgerichtet ist.

  20. da könnt ich aber drauf Gift fessen, dass Burgstaller bei den gleichen Spielen wie Hrgota und Wolf mehr Tore gemacht hätte ! Und ein Delaney wäre mit Sicherheit auch erfolgreicher gewesen als Besuschkow ! Aber nun gut, das ist auch etwas jammern auf hohem Neveau und im nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer ;-), immerhin haben wir sicher die Klasse gehalten und sind im Pokal Finale. Eins ist aber sicher, so wie in der Rückrunde kann es in der neuen Saison nicht weiter gehen dann steigen wir nämlich ab ! Ich prophezeie, dass es nächste Saison eine der schwierigsten Saison wenn nicht die schwierigste Saison aller zeiten gibt zumindest für alle Mannschaften die um den Klassenerhalt spielen ! Und aus der Erfahrung heraus, haben Mannschaften, die am Ende der vor Saison Probleme hatten, auch wieder Probleme (Wolfsburg, Hamburg, usw.)

  21. @20 und man stelle sich erst vor was diese Anhängerschaft erleben dürfte, wenn die Verantwortlichen genauso gut arbeiten würden wie beispielsweise die Dortmunder …wenn Reisen wie nach Porto oder Bordeaux zum Alltag gehören würden…

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  22. Delaney oder Burgstaller:
    Wissen wir ob wir es versucht haben Sie zu bekommen?
    Wissen wir ob Sie zu uns wollten?
    Namen gibt es viele, aber ich denke wir sollten soweit Verständnis haben des es sich um Menschen und nicht um Tiere handelt. Auch spielen wir keine FifA auf der Konsole. Im Reallife kann man halt keine Spieler einfach per Mausklick kaufen…
    Ihr glaubt doch nicht wirklich das ein Huszti oder Aigner morgens aufwacht und sagt „Ach heute gehe ich mal woanders hin“ Und dann bei Nico und Bruno steht und sagt: „Leute ich will mal weg“ und Bruno und Nico sagen „Ok“…Da wird wohl einiges mehr im Hintergrund laufen…

  23. für Delaney und Burgstaller kann man auch beliebig viele andere Spieler einsetzen. Ich gehe davon aus, dass man einfach glaubte (im Verein) es geht einfach so weiter wie in der Hinrunde und man wird Huszti intern ersetzen können und hat auch nicht daran gedacht, dass zusätzlich 1-3 Stammspieler ausfallen können. Bremen ist nach der Hinrunde ganz schön tief in der Tabelle gestanden, einzig die Nähe zu Dänemark hätte für sie gesprochen, Burgstaller hatte nicht wirklich die Chance auf einen Stammplatz, erst nach seinem Wechsel hat sich der komplette Schalke Sturm verletzt und wie gesagt, ich will damit einfach nur sagen (schreiben), dass man für richtigen Ersatz hätte sorgen sollen man hat anstatt auf Qualität auf Quantität gesetzt. Dass sich ein Hasebe und Fußballgott in diesem alter verletzen können ist sehr wahrscheinlich und Huszti, Hasebe und Meier kann man mit diesem Kader nicht ersetzen. Fabian ist auch Wochenlang ausgefallen.

  24. @Adlerherb: Bin mir nicht sicher, wie ernst du das meinst, aber ein Spieler wechselt doch nicht zur Winterpause eher nach Frankfurt, nur weil die gerade auf Platz 3 stehen. Solche Wechsel sind längere Prozesse, bei denen die Spieler und deren Berater viele Dinge abwägen. Davon abgesehen scheint Frankfurt auch schlicht nicht das Geld gehabt zu haben, mal eben 3,5 Millionen im Winter auszugeben. Wie viel man für Huszti bekommen hat, wissen wir nicht, aber natürlich gibt es für einen verletzten 34-Jährigen mit einem halben Jahr Vertrag so gut wie keine Ablöse. Meine genannten Argumente bleiben trotzdem, Huszti wurde gut ersetzt, die defensive Stabilität hatte Frankfurt durchaus in den meisten Spielen noch, im Vergleich zur Hinrunde schmerzten vor allem die Ausfälle von Vallejo und Hasebe.
    Aber klar: Hätte man in der Winterpause für kleines Geld Top-Spieler geholt mit denen man in die CL eingezogen wäre, das wäre besser gewesen.

  25. keine Ahnung was Du meinst mit Huszti wurde gut ersetzt, das sehe ich eben anders. Man hat dafür einen Flügelspieler bzw. offensiven Mittelfeldspieler geopfert und in auf der 6 eingebaut Gacinovic konnte nie richtig Huszti ersetzen, bei dieser Meinung bleibe ich. Und ob Frabkfurt nicht das Geld gehabt hätte, weiß ich nicht: Kann mich erinnern, dass Hübner oder Bobic vor ein paar Wochen in einem Interview sagten, dass die SGE an einem großen Transfer dran gewesen sind. Ob das eine Leihe gewesen wäre oder man Geld ausgegeben hätte, kann ich nicht sagen. Die SGE hat sich dann gegen einen großen Transfer in der Winterpause entschieden. Du und andere hier könnt damit gut leben, ich muss damit leben. Jetzt ist es eben so.

  26. der Absturz in der Rückrunde hat auch mit Qualität innerhalb des Kaders zu tun, das hat man bei vielen Spielen immer wieder gesehen (gerade wenn Stammspieler ausgefallen sind). In der Breite ist der Kader eben zu schwach. Für mehr Qualität gerade nach dem Huszti Abgang, hätte man in der Hinterpause sorgen können. Das ein 33 jähriger Hasebe oder ein 34 jähriger Fußballgott ausfallen kann, damit muss man rechnen. Wenn man dann nur noch Sefe und Hrgota als Mittelstürmer hat, dann hat man eben gelitten. Oder die komplette Rückrunde mit Gacinovic auf der 6 Flickschusterei betreibt. Wenn zb. ein Stürmer immer wieder den Ball neben anstatt in das Tor schießt, dann kann man nicht immer nur sagen wir haben gut gespielt und Pech gehabt (oder der Spieler hat eben Pech), da fehlt es dann eben auch an Qualität, was bei den schwierigen Transferverhältnissen vor dieser Saison unterm Strich auch kein Wunder ist. Wir können über die tolle Hinrunde sehr froh sein, sonst würden wir kommende Saison wohl eher in der zweiten Liga spielen oder müssten wieder Relegation spielen. Die SGE muss ganz klar zur kommenden Saison den Kader verstärken und das nicht nur durch Leihen oder ablösefreie Spieler aus der ersten und zweiten Liga 😉

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