Luca Waldschmidt und Sonny Kittel wurden am Riederwald ausgebildet.

Marco Russ, Timothy Chandler, Sahverdi Cetin, Marc Stendera, Jan Zimmermann, Leon Bätge, Noel Knothe, Deji Beyreuther, Aymen Barkok, Nelson Mandela Mbouhom und Renat Dadashov: Bei der Eintracht stehen aktuell elf Spieler im Kader, die mindestens eine Saison in der Jugend der SGE spielten. Vor allem seit Niko Kovac und später Fredi Bobic das Zepter bei den Frankfurtern übernommen haben, schaffen es immer mehr Spieler vom Riederwald, wo die Jugend der Eintracht beheimatet ist, zu den Profis ans und ins Waldstadion. Dadurch verstummte in den letzten Jahren auch die Kritik, der sich die Verantwortlichen der SGE früher oft ausgesetzt sahen: Nicht genug aus den Talenten zu machen, deren Potenzial nicht richtig zu erkennen und Spieler zu früh abzugeben. Aber: Ist das wirklich so? Wie sähe eine Elf der Spieler, die bei der Eintracht ausgebildet wurden und jetzt nicht mehr in Frankfurt spielen, aus? SGE4EVER.de hat eine solche Mannschaft zusammengestellt und stellt die Spieler mal etwas genauer vor. 

Marvin Schwäbe: Den Anfang macht Marvin Schwäbe, der heute das Tor der SG Dynamo Dresden hütet. Bis zum Sommer 2013 stand er bei der U17, U19 und der zweiten Mannschaft der Eintracht insgesamt 54 Mal zwischen den Pfosten. Anschließend ging es über die TSG 1899 Hoffenheim und den VfL Osnabrück nach Dresden, wo er in dieser Saison Stammkeeper ist und schon 14 Mal das Tor der Ostdeutschen hütete und dabei dreimal ohne Gegentreffer blieb.

Gian-Luca Itter: Beim Bundesliga-Debüt gleich mal Arjen Robben kalt gestellt – das kann der gebürtige Gießener Gian-Luca Itter durchaus von sich behaupten. Der 19-Jährige spielt aktuell beim VfL Wolfsburg und durfte Ende September überraschend gegen die Bayern ran – im ersten Spiel unter Martin Schmidt überzeugte Itter beim Überraschungs-Unentschieden (2:2). Seitdem ist noch ein Einsatz hinzugekommen. Dann bremste Itter eine Verletzung aus. In der B-Jugend zog es den Außenverteidiger von den Adlern nach Wolfsburg. Der U19-Nationalspieler gilt als Riesentalent, 2016 wurde er mit der DFB-Fritz-Walter-Medaille in Gold als bester Nachwuchsspieler in der Kategorie U17 ausgezeichnet. Und auch sein Zwillingsbruder Davide steht schon in den Startlöchern, auch er ist auf den Außen zu Hause und kickt in der U19 der Wölfe.

Marc-Oliver Kempf räumt als Adler Sidney Sam ab.

Marc-Oliver Kempf: Sechs Spiele machte Marc-Oliver Kempf in den Bundesliga-Spielzeiten 2012/13 und 2013/14 für die Eintracht. Immer wieder betonten die Verantwortlichen, welch großes Potenzial im heute 22 Jahre alten Innenverteidiger schlummern würde. Trotzdem ließen die Frankfurter ihn im Sommer 2014 nach Freiburg ziehen. Hier entwickelte er sich zu einem guten Verteidiger, der bereits 63 Mal für die Breisgauer auf dem Platz stand, so auch zu Beginn der aktuellen Saison beim 0:0 gegen die SGE. Nach dem zweiten Spieltag kam dann aber wieder das große Problem des Marc-Oliver Kempf zum Vorschein: Die Verletzungsanfälligkeit. Alleine fünf längere Pausen musste der Abwehrmann in seinen bisher 3 Jahren beim SC aufgrund von Problemen einlegen.

Szabolcs Huszti zählte bei Niko Kovac in der Vorrunde zu den unumstrittenen Stammspielern.
Niklas Süle im Trikot der TSG Hoffenheim gegen die Eintracht (hier: Szabolcs Huszti)

Niklas Süle: Seit der vergangenen Winterpause ist Niklas Süle Teil des Kaders vom deutschen Meister FC Bayern München. Dort misst er sich mit den Weltstars Jerome Boateng, Javi Martinez und Mats Hummels um einen Platz in der Innenverteidigung des Rekordmeisters. Und das mit Erfolg: 13 Spiele und ein Tor stehen in der aktuellen Spielzeit schon auf der Habenseite des 1,95-Hünen, darunter auch drei Einsätze in der Champions League. Was viele nicht wissen: Der Nationalspieler war drei Jahre in der Jugend der Eintracht aktiv, von 2006 bis 2009. Anschließend ging es über Darmstadt 98 zur TSG Hoffenheim, wo er sich zu einem Nationalspieler und einem der größten Innenverteidiger-Talente Deutschlands entwickelte.

Jan Kirchhoff: Als Jan Kirchhoff im Sommer 2013 vom FSV Mainz 05 zum FC Bayern München wechselte, schien alles geebnet für eine tolle Karriere des Defensivmannes. Bei den Mainzern war er Shootingstar, Stammspieler, Leistungsträger und überzeugte mit tollen Spielen. Zuvor spielte er zwei Jahre im Nachwuchs der SGE. Seit seinem Wechsel zum Rekordmeister kam die Karriere des heute 27-Jährigen aber gehörig aus dem Tritt. Immer öfter fand er sich auf der Tribüne oder der Ersatzbank der Münchener wieder und konnte kaum Spielminuten sammeln. Die logische Konsequenz war ein Leihgeschäft, es ging zum FC Schalke 04. Aber auch bei den Königsblauen konnte Kirchhoff nicht überzeugen. Also ging es im Januar 2016 nach England zum FC Southhampton, wo der defensive Mittelfeldspieler in eineinhalb Jahren aber auch nur 26 Mal zum Einsatz kam. Seit der Sommerpause ist er vereinslos. Bei seinem Potenzial, das er vor allem in Mainzer Zeit zeigte, sollte dies aber kein andauernder Zustand sein.

Sonny Kittel trug 54 Mal das Trikot für die Eintracht-Profis.

Sony Kittel: Der gebürtige Gießener ist aktuell in der Form seines Lebens. Schon zum Ende der vergangenen Saison hat der ehemalige Junioren-Nationalspieler beim Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Der mittlerweile 24-Jährige galt als eine der größten Nachwuchshoffnungen der SGE, bekam im Jahr 2011 beispielsweise die Fritz-Walter-Medaille in Silber. Unter Trainer Alexander Schur führte Kittel die Eintracht B-Junioren 2009/10 zur deutschen Meisterschaft. Doch immer wieder warfen das Talent schwere Knie-Verletzungen zurück. So blieb ihm der ganz große Durchbruch bei den Adlern (leider) verwehrt. Auch sein Abschied war mit einigen negativen Tönen verbunden. Er beschwerte sich damals beispielsweise darüber, dass er über die Medien erfahren habe, dass sein Vertrag nicht verlängert werde. Doch beim Zweitligist Ingolstadt zeigt Kittel endlich, warum sie ihn am Riederwald einst als großes Versprechen sahen: Gute Standards, spektakuläre Dribblings und nun auch eine große Treffsicherheit – er erzielte in dieser Saison in 14 Spielen bereits sieben Tore.

Luca Waldschmidt erzielte bisher ein Bundesligator.

Luca Waldschmidt: Wie Sonny Kittel zog es auch den 21-jährigen Luca Waldschmidt im Sommer 2016 in die Ferne. Der gebürtige Siegener ging für 1,3 Millionen Euro zum HSV und erreichte in seiner ersten Saison dort Helden-Status. Sein Siegtreffer am letzten Spieltag gegen Wolfsburg rettete den HSV einmal mehr vor dem Abstieg. Wie schnelllebig das Fußball-Geschäft ist, musste der 21-Jährige in dieser Saison erfahren. Nach einer Verletzung in der Vorbereitung ist der Offensivgeist momentan außen vor und musste zuletzt in der zweiten Mannschaft der Hamburger ran. Bis zu seinem Wechsel zu den Norddeutschen wurde Waldschmidt in Frankfurt ausgebildet und stand auch einige Male in der Bundesliga für die SGE auf dem Platz. Zu einem Treffer hat es in Frankfurt aber noch nicht gereicht.

Emre Can: Heute zieht er im Mittelfeld des von Jürgen Klopp trainierten FC Liverpool die Fäden, ist Nationalspieler und hat einen Marktwert von 22 Millionen Euro. Bis 2009 war er in der Jugend der Eintracht aktiv: Die Rede ist von Emre Can. Der heute 23-Jährige ist gebürtiger Frankfurter und lernte hier das Fußballspielen, bevor es im zarten Alter von 15 Jahren nach München an die Säbener Straße ging. Nach einem Jahr bei Bayer Leverkusen zog es Can dann nach England. Im körperbetonten, englischen Spiel scheint sich der 1,84 Meter große Mittelfeldspieler wohl zu fühlen: In dieser Saison stand er schon 15 Mal für die Liverpooler auf dem Platz, erzielte drei Tore und legte drei weitere auf. Besonderes Aufsehen bekam er für ein Traumtor per Fallrückzieher gegen den FC Watford im Mai diesen Jahres. Sébastien Haller lässt grüßen…

Marko Marin: Der FC Chelsea, Borussia Mönchengladbach, der FC Sevilla und der AC Florenz: Die Klubs bei denen Marko Marin gespielt hat, lesen sich wie das „Who is Who“ des europäischen Vereinsfußballs. Was dabei aber oft vergessen wird: Die Karriere des heute 28-Jährigen begann bei der Frankfurter Eintracht. Bis zur U17 spielte das einstige Megatalent bei der Eintracht, anschließend zog es ihn nach Mönchengladbach, von dort zum damaligen Topklub Werder Bremen, wo er einer der besten Spieler der Bundesliga im offensiven Mittelfeld wurde. Bei der anschließenden Station FC Chelsea schien einiges eine Nummer zu groß zu sein. Anschließen ließ Marin den Wandervogel in sich heraus und spielte unter anderem im Italien, Spanien, Belgien. Heute steht er in Griechenland bei Olympiakus Piräus unter Vertrag, wo er unter anderem in der Champions League zum Einsatz kommt.

Nicolai Müller (re.) im Zweikampf mit Ex-Adler Celozzi.

Nicolai Müller: In dieser Saison war Nicolai Müller vor allem durch seinen Kreuzbandriss, den er sich beim Torjubel gleich am ersten Spieltag zuzog, in den aller Munde. Normalerweise aber durch die Tore und Vorlagen, die er für den Bundesliga-Dino Hamburger SV erzielt. Geboren wurde der 30-Jährige in Lohr am Main – 1998 kam er als Elfjähriger zur Eintracht und lernte in Frankfurt das Fußballspielen. Fünf Jahre kickte der Flügelflitzer in Frankfurt, anschließend ging es zu Greuther Fürth und über die Stationen Sandhausen und Mainz 05 zum Hamburger SV. Hier wurde er am 1. Juni 2015 zum Helden, als er im Relegationsspiel in Karlsruhe das entscheidende 1:2 schoss, durch das die Hamburger in der Bundesliga blieben.

Cenk Tosun mit Eintracht-Präsident Peter Fischer.

Cenk Tosun: In der Winterpause der Saison 2010/2011 ließ die Eintracht Cenk Tosun in die Türkei zu Gatsiantepspor ziehen – ein Fehler, wie sich später herausstellte. Denn der in Wetzlar geborene Türke schlug in der Türkei voll ein, erzielte in 18 Spielen zwölf Tore und wurde im November des gleichen Jahres sogar türkischer U23-Nationalspieler. Auch in der Folgezeit ging es für den Mittelstürmer stetig bergauf, seit 2014 ist er beim türkischen Topklub Besiktas aktiv und erzielt auch hier Tore  am Fließband: In dieser Saison sind es schon wieder zehn Stück in 15 Spielen. Auch in der türkischen Nationalmannschaft kam er insgesamt schon 24 Mal zum Einsatz und trifft (natürlich) auch hier: Acht Tore und eine Vorlage sind auf seiner Habenseite.

- Werbung -

13 Kommentare

  1. Kempf und Kittel sind Spieler, die ich sehr gerne demnächst wieder bei EF sehen würde.
    Und abgesehen davon, ob die nicht längst bereits von größeren Clubs umworben sind, wäre sehr fraglich, ob die beiden überhaupt noch gesteigertes Interesse an der Eintracht hätten.

  2. Weg ist weg. Ich freue mich für jeden Ex-Adler, der Erfolg hat. Das spricht zumindest für die Jugendarbeit.
    Wenn jemand weg will oder soll, dann hat es wahrscheinlich nicht gepasst.
    Dass sich die Eintracht anstrengt, die Youngsters auch in die Profimannschaft zu bringen und ihnen Chancen zu eröffnen, ist für mich ohne Zweifel gegeben.

  3. Cenk Tosun hätte niemals diesen Weg bei uns eingeschlagen. In der Partyliga Türkei kann man irre Dribblings, Fallrückzieher und sonstiges bieten. In der Knochenliga hier wird man schnell auf den Boden der Tatsachen gebracht und man kommt nur mit Disziplin, Einsatz, Defensivarbeit, Taktik zum Ziel. Diesen Spielern hinterher zu trauern macht keinen Sinn, eher freue ich mich für sie (siehe @2).

  4. Bei den Itter Zwillingen nervt es schon ein bisschen, weil man den Wechsel so schwer nachvollziehen kann…

  5. @3
    Da bin ich anderer Meinung. Gerade Cenk Tosun, aus all der oben genannten Riege, hätte ich in Ffm gehalten. Und ob er er hier diese Entwicklung NICHT genommen hätte, ist reine Spekulation. Der Junge hatte nicht die geringste Chance bekommen, was zu zeigen. Großer Fehler!

  6. „Und wieder grüßt….. ! “
    Ist doch toll, dass auch aus Eintracht – Talenten etwas geworden ist, egal wie und wo.
    Die gleiche Statistik und Aufzählung kannst du getrost bei jedem Club machen und in jedem Club gibt es Fans , die der Vereinsführung noch heute Vorwürfe machen , warum man DEN nicht gehalten hat und JENEN nicht selbst erkannt hat. Für mich ist da alles im grünen Bereich , denn niemand von uns weiß genau , ob die Kariere bei uns ebenso gelaufen wäre. Deshalb nur Stolz auf die Arbeit unseres NLZ und allen Spielern weiterhin alles Gute.
    Wichtig ist , dass mit FB jetzt jemand vornan steht, der ganz bewusst und viel mehr als früher den Nachwuchs im Blick hat. Erste Erfolge sind zu sehen , doch wie im ganzen Club heißt es : Schritt für Schritt und wir sind erst am Anfang des Weges. Weiter so und
    Forza SGE !

  7. Kempf wird nach der Saison ablösefrei wechseln. Sollte die SGE definitiv versuchen (wäre eine super Sache). Ich denke bei einem größeren Club als es die SGE ist, wird er keine Chance haben (er muss spielen).

  8. Kempf ist zu Verletzungsanfällig und hat bestimmt „attraktivere“ Angebote als die SGE!
    Man sollte sowieso keinem nachtrauern… es gehören immer mind 2 für eine Trennung 😉
    Kittel zB ist gut genug für 2.BL aber mehr auch nicht , mMN

  9. auch Kittel hätte unter Kovac wieder seine Chance bekommen, wenn er geduldiger gewesen wäre und an seinen Defiziten gearbeitet hätte. Ein guter Kicker ist Sonny allemal und kann schon sein, dass Vereine wie Gladbach Leverkusen oder auch Wolfsburg (wenn auch nur wegen der Kohle) an Kempf dran sind. Definitiv müssen wir uns nach einem Spieler umschauen, der Hasebe ersetzen kann, denn so richtig kann man auf Makoto nicht mehr setzen (gleicher Fall wie unser Fußballgott, für den wir den Last Minute Gott gekauft haben) und auch Abe wird nicht jünger, wobei dieser bestimmt noch 2-3 Jahre auf hohe Niveau verteidigen kann. Kempf hat in seinem jungen Alter die absolute Ruhe am Ball und ein gutes Auge und könnte Hasebe klasse ersetzen. Aber unser Vorstand und unsere sportliche Leitung macht das schon, wann hat man schon so sehr auf unsere Führung bauen können wie aktuell, irgendwie eine klasse Symbiose das Trainerteam, Bobic und Hübner und auch Hellmann und Frankenbach scheinen einen breiten Horizont zu haben. Auf jeden Fall geht was bei unserer Eintracht!

  10. @9
    sehe ich ganz genauso.
    Es geht mächtig aufwärts bei der SGE, in nahezu allen Bereichen.
    Ich gewinne immer mehr Vertrauen in diese Arbeit der o.a. Führungsriege.
    Weiter so ….

  11. @9 Viel geduldiger als Sonny war, kann ein Mensch kaum sein: jedenfalls mit einer solchen Verletzungskarriere. Die Trennung im Sommer 2016 war konsequent und richtig – und zwar ungeachtet seiner (angeblichen) Motzerei, die meines Wissens letztlich gar nicht entscheidend war.
    @8 Trotzdem bringt er er alles mit, was man für erstklassigen Fussball braucht – dagegen vielleicht tatsächlich nicht die edelsten Tugenden für eine Relegation, bei der er zu seiner großen Enttäuschung dann nicht mehr zum Einsatz kam. Unter normalen bis günstigen Entwicklungsumständen würde SK heute längst irgendwo CL spielen und gehörte vermutlich in den Kreis der ggw. WM-Kader-Kandidaten

    Ob MOK überdurchschnittlich verletzungsanfällig ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Sehr wohl dagegen seine Qualitäten als Fussballer, die mich eher an Vallejo oder Hummels erinnern – wobei Letztere ebenfalls öfter mal verletzungsbedingt ausfallen: No body is perfect.
    Eins steht jedenfalls fest, falls es den beiden Ex-Adlern physisch und mental gelingt, ihre Leistung demnächst einmal konstant abzurufen, wird EF definitiv nicht die erste Adresse für den nächsten Schritt in deren Laufbahn sein.

  12. das tosun abgegeben wurde hatte mich damals übelst aufgeregt aber zu dieser zeit wurden viele personalfehler bei der eintracht gemacht.
    bei uns herschte leider kein gutes auge und auch kein gutes händchen was die jugend angeht.
    dauend wurden ex spieler zu trainern gemacht die keienrlei erfahrung im jugendbereich und im umgang mit jungen spielern hatten und das fachliche lies auch schwer zu wünschen übrig.
    kein wunder also wenn man aus der jugend nur selten was für die erste entwickelt oder schlimmer das die spieler wieder abhauen weil sie merken hier werden sie nicht so gut wie möglich gefördert.

  13. Ein Süle würde mir bei uns auch ganz gut gefallen. Ansonsten ist im Nachhinein ein Emre Can natürlich schade. Kempf hab ich jetzt nicht ständig verfolgt aber er hat einen Kicker Notenschnitt von 4. Ich glaube nicht, dass er sich gegen Zambrano, Abraham oder jetzt auch Falette zwingend durchgesetzt hätte. Kittel hat seine Chancen bekommen. Der Junge hat mir zwar immer gefallen aber er ist ähnlich wie Waldschmidt ein 2. Liga Kicker. Beim Rest ist der Schaden auch schnell geschätzt. Natürlich haben die sich ordentlich entwickelt aber das war nicht zwingend abzusehen und man hat ja nicht alle vom Hof gejagt, weil wir sie für zu schlecht gehalten haben – es gab damals schon Vereine, die ein deutlich attraktiveres Gesamtpaket schnüren konnten und mehr bezahlt haben. Das wird uns und 16 anderen Bundesligisten auch in Zukunft immer so gehen. Daher bin ich froh, dass wir inzwischen ein gutes Händchen für Talente haben und es gelingt, diese zu entwickeln.

Kommentiere den Artikel

- Werbung -