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Die SGE rund um Ansgar Knauff verspielte einen sicher geglaubten Sieg. Foto: IMAGO / Jan Huebner

Zwischen Aufbruch und Rückfall – das 2:2 gegen Köln in der Analyse

Eintracht Frankfurt hat beim 2:2 gegen den 1. FC Köln erneut gezeigt, wie nah Fortschritt und Rückfall aktuell beieinanderliegen. Über weite Strecken präsentierte sich die Mannschaft von Albert Riera offensiv verbessert, variabel und mutiger als zuletzt. Sie schoss einen eigentlich sicher anmutenden 2:0-Vorsprung heraus – nur um in der Schlussphase wieder in alte Muster zu verfallen und einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand zu geben.

Riera stellte seine Mannschaft nominell in einer Dreierkette auf: Arthur Theate, Robin Koch und Aurèle Amenda bildeten die letzte Linie. Auf den Schienen agierten Nathaniel Brown und Ritsu Doan, während im Zentrum Oscar Højlund und Hugo Larsson die Balance halten sollten. Offensiv setzte Riera auf Jonathan Burkardt im Zentrum, flankiert von Ansgar Knauff und Arnaud Kalimuendo.
Im Ballbesitz schoben Brown und Doan regelmäßig ins Zentrum, wodurch sich eine Art fluides System ergab – irgendwo zwischen Dreierkette, Überladungen im Mittelfeld und breiten Flügelangriffen. Man kann es „geordnetes Chaos“ nennen – und lange Zeit funktionierte es. Auffällig war vor allem, wie gezielt Frankfurt die rechte Kölner Abwehrseite attackierte. Kalimuendo agierte bewusst von links, Knauff spiegelte die Bewegungen auf der anderen Seite. Immer wieder kam die SGE über die Außen in gefährliche Zonen, während Amenda aktiv in den Spielaufbau eingebunden wurde und sogar als Zielspieler für lange Bälle fungierte. Das Entscheidende im Vergleich zu den letzten Wochen: Die Eintracht hatte Ideen. Und sie setzte sie auch um.

Mehr Gefahr – aber noch ohne letzte Konsequenz

In der ersten Halbzeit fehlte dennoch der letzte Punch. Frankfurt kam zwar immer wieder in gute Zonen rund um den Strafraum, doch entweder fehlte der letzte Pass oder die Abschlüsse waren nicht präzise genug. Auffällig: Distanzschüsse wurden nahezu komplett vermieden, obwohl sich dafür mehrfach Räume boten. Gleichzeitig offenbarte die offensive Ausrichtung auch ihre Schattenseiten. Die SGE lud Köln immer wieder zu Kontern ein und hatte große Probleme im Umschaltverhalten. Häufig sah sich die Defensive mehreren schnell vorgetragenen Angriffen gegenüber. Dass es zur Pause 0:0 stand, lag auch daran, dass Köln diese Situationen nicht sauber ausspielte und SGE-Keeper Michael Zetterer gut hielt.

Die beste Phase – und der verdiente Lohn

Nach dem Seitenwechsel wurde die Eintracht deutlich zielstrebiger. Das Passspiel war direkter, die Bewegungen klarer, die Angriffe geradliniger. Das 1:0 entstand aus einer starken Einzelaktion des kurz vorher eingewechselten Farès Chaïbi, der sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und präzise auf Burkardt flankte. Der Stürmer musste nur noch einschieben. Eine Szene, die Chaibis Qualität im letzten Drittel unterstreicht – trotz seiner immer wiederkehrenden Fehler im Spielaufbau ist er einer der wenigen, die konstant Torgefahr ausstrahlen. Auch das 2:0 war ein Ausdruck dieser verbesserten Offensivstruktur: Burkardt setzte sich stark durch, seine Hereingabe wurde von Ayoube Amaimouni-Echghouyab festgemacht und auf Kalimuendo abgelegt, der stark und mit ordentlich Wucht vollendete. In dieser Phase machte Frankfurt genau das richtig, was zuvor gefehlt hatte: Mit Tempo, vielen Spielern und klaren Bewegungen in den Strafraum gehen. Die Kölner Defensive wurde erstmals wirklich auseinandergezogen und sah sich einem Druck ausgesetzt.

Der Einbruch – und alte Probleme

Doch dann kippte das Spiel – und das auf eine Art, die man in dieser Saison schon zu oft gesehen hat. Die Gegentore zum 2:1 und 2:2 fielen nach Ballverlusten im Mittelfeld und waren erschreckend einfach. Es schien, als ob ein einzelner Rückschlag wie das erste Gegentor die gesamte Mannschaft in eine Art Schockzustand und in Panik versetzte. Köln bekam zu viel Raum, zu viel Zeit, zu wenig Gegenwehr. Die Eintracht verlor den Zugriff, gewann keine zweiten Bälle mehr und wirkte plötzlich wieder unsicher. Besonders auffällig: Mit den Einwechslungen von Mario Götze und Ellyes Skhiri sollte eigentlich Ruhe ins Spiel kommen – doch genau das Gegenteil trat ein. Beide waren an den Ballverlusten vor den Gegentoren beteiligt. Die Mannschaft fiel erneut in alte Muster zurück: Planlose lange Bälle, fehlende Struktur, keine Ruhe im Spielaufbau. Dass ein einzelner Gegentreffer eine solche Unsicherheit auslöst, bleibt eines der größten Probleme dieser Saison.

Fazit

Dieses 2:2 fühlt sich aus Frankfurter Sicht wie eine Niederlage an. Die Eintracht zeigte über weite Strecken ihr bislang bestes Offensivspiel unter Riera, war variabel, mutig und gefährlich. Doch erneut fehlte die Stabilität, um ein Spiel souverän zu Ende zu bringen. Der Fortschritt ist sichtbar – aber er ist fragil. Und genau das ist aktuell das größte Problem dieser Mannschaft.

17 Kommentare

Fallback Avatar 1. g-block1978 06. April 26, 16:27 Uhr

Hakt die Saison ab, eins werden wir sicher nicht, absteigen !
Wenn ich mir das Restprogramm so ansehe und mir dann die Sprüche von Riera so anhöre, passt einiges nicht zusammen und ob wir jetzt am Loosercup teilnehmen oder nicht, ist auch egal. Es werden einige Spieler gehen, da sollte genug Geld hängen bleiben.
Eine Woche Urlaub den Spielern geben und dann sagen es wurde 7 Monate zuvor alles versaut, das ist für mich Arbeitsverweigerung. Der hat die Saison auch schon abgehakt und im Sommer dürfen wir uns darauf einstellen, das Spieler kommen werden, die seinen Wünschen entsprechen.
Derzeit habe ich kein gutes Gefühl wie es mit diesem Trainer weitergeht und wenn er fliegen sollte, dann darf sich der neue Trainer mit "seinen" Heilsbringern abgeben.
Verstehe nicht, warum Krösche bei dem Urlaub zugestimmt hat, hat der die Saison auch schon abgehakt ?

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Fallback Avatar 2. JannisGE 06. April 26, 16:43 Uhr

Hallo zusammen. Ich bin auch frustriert. Zu jedem Spieltag motiviere ich mich aufs Neue und spüre trotz großer, innerlicher Gegenwehr dann doch Vorfreude und Aufregung. Umso größer ist dann natürlich wieder die Enttäuschung über das Spiel. Aber vielleicht soll diese Saison einfach nicht unsere sein und hätte man mich vor ein paar Jahren gefragt, dann hätte ich die letzte Saison mit diesem tollen dritten Platz gegen eine schlechtere Spielzeit eingetauscht.

Zu gestern: Ich habe deutliche Verbesserungen gesehen; auf Kosten der defensiven Stabilität. Das ist die Kunst: Balance zwischen Defensive und Offensive. Ich bin weiterhin der Meinung, dass Riera das kann und wir das auch wieder sehen werden, über 90 Minuten! Gleichzeitig muss man auch eingestehen, dass Köln ein gutes Spiel gemacht hat.
Gestern hat unser viel kritisierter Trainer mit den Einwechslungen von Chaibi und Jupp eigentlich den Sieg eingewechselt, Goldhändchen bewiesen. Beim 1:2 sind es dann wieder individuelle Fehler (Götze UND der komische Pass davor) sowie auch einfach nur Pech.
Nach dem 1:0 und 2:0 hat man mal wieder richtig Energie im Stadion gespürt, weil 1. Tore gefallen sind und 2. man eigentlich ein gutes Spiel gemacht hat. Mit dem medizinischen Notfall war die Energie dann spätestens und selbstverständlich auch wieder komplett raus.

Ich verstehe, warum Riera kritisch (gut + schlecht) gesehen wird. Ich würde es aber arg bedenklich finden, ihm nicht eine Vorbereitung + eine Saisonhälfte Zeit zu geben.

Schönen Feiertag

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Fallback Avatar 3. rider66 06. April 26, 16:49 Uhr

Hab so eine Art bei einem Trainer wirklich in 50 Jahren noch nicht gesehen. Üblich ist doch, dass man das Vergangene lobt und vor allen Dingen respektiert, darauf aufbauen und verbessern möchte. Das Gegenteil ist der Fall und ich glaube, wir sind einem Selbstdarsteller auf den Leim gegangen. Der 8-tägige Urlaub mit eigenem Seniorenkick war ein Tritt in die Cochones der Führungskräfte. Unabhängig vom Spiel gestern, werfe ich dem Trainer vereinsschädigendes Verhalten vor, was auch in der Außendarstellung für Sponsoren etc. sehr unvorteilhaft ist und ich halte ihn auch für beratungsresistent. Denke dies konnte man bisher noch keinem Trainer in den vergangenen Jahren unterstellen. Gestern hat er es sich neben Götze auch mit Koch versch.ssen.

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Fallback Avatar 4. Adlermacht 06. April 26, 16:55 Uhr

Mit wem sollte er denn großartig was trainieren? Da waren doch einige unterwegs.

Uns ja es ist die letzten 7 Monat unfassbar viel versaut worden. Er hätte es vielleicht direkt so sagen sollen. Man erinnere sich an seine ultra diplomatische Aussage zum fitnesszustand der Mannschaft ganz am Anfang.... der Karren hat extrem im Dreck gesessen. Jetzt denkt euxh bitte mal gegen Union und Köln einen Sieg und wir wären hier voller Adrenalin. Leider hat er das Glück nicht, was Dino so lange hatte, was ihm immer wieder ne Fristverlängerung gebracht hat

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Fallback Avatar 5. Adlermacht 06. April 26, 17:00 Uhr Zitat - rider66 Hab so eine Art bei einem Trainer wirklich in 50 Jahren noch nicht gesehen. Üblich ist doch, dass man das Vergangene lobt und vor allen Dingen respektiert, darauf aufbauen und verbessern möchte. Das Gegenteil ist der Fall und ich glaube, wir sind einem Selbstdarsteller auf den Leim gegangen. Der 8-tägige Urlaub mit eigenem Seniorenkick war ein Tritt in die Cochones der Führungskräfte. Unabhängig vom Spiel gestern, werfe ich dem Trainer vereinsschädigendes Verhalten vor, was auch in der Außendarstellung für Sponsoren etc. sehr unvorteilhaft ist und ich halte ihn auch für beratungsresistent. Denke dies konnte man bisher noch keinem Trainer in den vergangenen Jahren unterstellen. Gestern hat er es sich neben Götze auch mit Koch versch.ssen. Path

Man,man,man, das muss man erstmal so ersinnen. Hast du mal geschaut, wie viele Tag man vo dem Urlaub mit einer annähernden Startelf hätte trainieren können?

Was sollte man denn an dem Zustand der Mannsxhsft loben sollen? Er hat sixh noch erstaunlich zurück gehalten. Vielleicht hätte man mal Tacheles reden müssen, dass der physische und taktische stand der Mannschaft eigentlich eine komplette Vorbereitung bräuchte...

Ob Riera der richtige ist, kann man gar nicht seriös bewerten zu diesem Zeitpunkt.

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Fallback Avatar 6. rider66 06. April 26, 17:02 Uhr Zitat - Adlermacht Mit wem sollte er denn großartig was trainieren? Da waren doch einige unterwegs. Uns ja es ist die letzten 7 Monat unfassbar viel versaut worden. Er hätte es vielleicht direkt so sagen sollen. Man erinnere sich an seine ultra diplomatische Aussage zum fitnesszustand der Mannschaft ganz am Anfang.... der Karren hat extrem im Dreck gesessen. Jetzt denkt euxh bitte mal gegen Union und Köln einen Sieg und wir wären hier voller Adrenalin. Leider hat er das Glück nicht, was Dino so lange hatte, was ihm immer wieder ne Fristverlängerung gebracht hat Path

Ja, es waren „einige“ unterwegs….nicht alle.
Aber er ist komplett neu hier und macht erstmal Urlaub. Gäbe es da nicht auch noch andere Alternativen? Nachwuchsspieler , Mitarbeiter kennenlernen , Austausch mit der sportlichen Leitung? Gegner studieren!
Egal, ich finde es das völlig falsche Signal zur aktuellen Situation.

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Ein neuer Trainer wird geholt um neuen Schwung in die Mannschaft zu bringen und die Spieler auf den richtigen Weg zu bringen. Wenn er das ohne Doppelbelastung, mit kaum Verletzten nicht gebacken bekommt und sich jetzt darauf bezogen wird, dass die Mannschaft durch die letzten 7 Monaten so verunsichert sei, dann ist das einfach die völlig falsche Einstellung und Herangehensweisen. Er wurde geholt um genau den Hebel umzulegen! Wenn er das nicht schafft, dann war es ein teures Missverständnis und Krösche muss handeln!

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Avatar 8. 1899international 06. April 26, 17:18 Uhr

Guter und sachlicher Bericht. Zwei Sachen dazu. Der Begriff "geordnetes Chaos"
erinnert doch sehr an die Berichterstattung von Mark Weidenfeller vom HR und daher wahrscheinlich auch in Anführungszeichen gesetzt. Falls das stimmt, dann wäre allerdings ein Verweis auf die Quelle noch angebracht.

"Sie schoss einen eigentlich sicher anmutenden 2:0-Vorsprung heraus – nur um in der Schlussphase wieder in alte Muster zu verfallen und einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand zu geben."

Weder sicher anmutend noch sicher geglaubt. Das passt überhaupt nicht zum Spielverlauf.

Erstens weiß ich gar nicht, wieviele Sekunden wir Zeit hatten, uns über das 2:0 zu freuen (auch wenn diese Freude wirklich unerwartet echt war und an bessere Zeiten erinnert hat). Es war jedenfalls leider nur sehr kurz, eine Zuversicht konnte sich Dank des schnellen Anschlusstores nicht lange breit machen. Ich glaub, die Angst auf den Rängen war genauso flott da, wie die spürbare Angst auf dem Spielfeld.

Zweitens hatten die Kölner nicht nur danach sondern auch davor immer wieder Chancen, so dass von "sicher" zu keinem Zeitpunkt die Rede sein konnte.

Meiner Meinung nach hatte das 2:0 auf unsere Leute den Effekt, dass wir unsicher wurden und die Kölner wurden im gleichen Augenblick angestachelt.
Und genau das muss sich ändern.

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Avatar 9. la bestia blanca 06. April 26, 17:19 Uhr Zitat - Block42 Ein neuer Trainer wird geholt um neuen Schwung in die Mannschaft zu bringen und die Spieler auf den richtigen Weg zu bringen. Wenn er das ohne Doppelbelastung, mit kaum Verletzten nicht gebacken bekommt und sich jetzt darauf bezogen wird, dass die Mannschaft durch die letzten 7 Monaten so verunsichert sei, dann ist das einfach die völlig falsche Einstellung und Herangehensweisen. Er wurde geholt um genau den Hebel umzulegen! Wenn er das nicht schafft, dann war es ein teures Missverständnis und Krösche muss handeln! Path

100%ige Zustimmung!

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Avatar 10. freund50 06. April 26, 17:34 Uhr Zitat - Adlermacht Mit wem sollte er denn großartig was trainieren? Da waren doch einige unterwegs. Uns ja es ist die letzten 7 Monat unfassbar viel versaut worden. Er hätte es vielleicht direkt so sagen sollen. Man erinnere sich an seine ultra diplomatische Aussage zum fitnesszustand der Mannschaft ganz am Anfang.... der Karren hat extrem im Dreck gesessen. Jetzt denkt euxh bitte mal gegen Union und Köln einen Sieg und wir wären hier voller Adrenalin. Leider hat er das Glück nicht, was Dino so lange hatte, was ihm immer wieder ne Fristverlängerung gebracht hat Path

Mal ein Fakt zwischendurch.
Kein anderer Bundesligist hatte sich eine solche Pause gegönnt.
Tatsächlich sind viele Spieler unterwegs, allerdings genau wie bei anderen Vereinen auch und diese haben nicht mal 8 !!! Tage Pause während der entscheiden Phase einer Saison eingelegt.
Selbst wenn die top Spieler nicht da sind könnte er ja die anderen besser machen! Das behauptet er ja von sich!
Für mich persönlich ist er durch, bei Interviews und Pressekonferenzen frage ich mich mittlerweile ist das Ernst oder Satire
Wenn es mit ihm funktioniert prima, denn genau das wünsche ich mir für die Eintracht und für mich als Fan.
Allerdings glaube ich nicht daran, genauso wenig, wie an die Spieler die für ihn von irgendwelchen Balkonen springen

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Fallback Avatar 11. Costanza 06. April 26, 17:35 Uhr

Riera verprellt erst Götze, jetzt Uzun und sortiert Baum aus obwohl(!) er keine Erfolge erzielt. Damit ist er aus meiner Sicht schon auf dem besten Weg die Mannschaft zu verlieren und sich gleichzeitig Gegner im Management zu schaffen. Ich denke dieses Missverständnis sollte asap beendet werden

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Fallback Avatar 12. sge2785 06. April 26, 17:35 Uhr

Der Trainer ist nicht in der Lage, sich nach außen ordentlich und professionell zu präsentieren. Er lernt nicht, dass weniger mehr ist. Er redet und redet und redet. Gut und wichtig, dass die Kurve ihn gestern samt Megafon beschimpft hat: „Babbeln bringt keine Punkte“. Jede weitere Minute mit Riera ist vereinsschädigend, auch, weil Sommertransfers wegen ihm und aufgrund unklarer Verhältnisse in der sportlichen Führung nicht kommen werden.

Der Typ ist der ungeeignetste Trainer, den wir eventuell jemals an der Linie hatten. Die Definition eines Schwätzers.

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Fallback Avatar 13. Weltenlenker 06. April 26, 17:38 Uhr Zitat - rider66 Hab so eine Art bei einem Trainer wirklich in 50 Jahren noch nicht gesehen. Üblich ist doch, dass man das Vergangene lobt und vor allen Dingen respektiert, darauf aufbauen und verbessern möchte. Das Gegenteil ist der Fall und ich glaube, wir sind einem Selbstdarsteller auf den Leim gegangen. Der 8-tägige Urlaub mit eigenem Seniorenkick war ein Tritt in die Cochones der Führungskräfte. Unabhängig vom Spiel gestern, werfe ich dem Trainer vereinsschädigendes Verhalten vor, was auch in der Außendarstellung für Sponsoren etc. sehr unvorteilhaft ist und ich halte ihn auch für beratungsresistent. Denke dies konnte man bisher noch keinem Trainer in den vergangenen Jahren unterstellen. Gestern hat er es sich neben Götze auch mit Koch versch.ssen. Path

Endlich jemand der es besser formuliert als ich, und hoffentlich mehr als ich erreicht mit meinem verbrannten Namen. Danke Rider 66. Nur noch eines, außer als Spieler, hat Riera nichts erreicht. Er hält sich für Pep, nur weil er mit ihm befreundet ist. Pep hat wenigstens was erreicht mit seiner unsympathischen Art. Und nochmal, als Freund von ballbesitz Fußball habe ich ihm mit offenen Armen empfangen, da ich ihn nicht kannte. Ich schreibe nicht die Zeitungen ab, aber wenn ich die lese, werde ich bestätigt. Der Mann ist bestenfalls wirr.

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Der User hat SGE4EVER.de finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 14. Homburg1974 06. April 26, 17:38 Uhr

11. April 2026 Wolfsburg - SGE 3:0

Die zu erwartenden Worte von Riera in der Pressekonferenz nach dem Spiel: "Wir waren zu langsam aber ich weiß genau, was wir für Fehler gemacht haben. Die kann ich ganz einfach abstellen."

So langsam sollte man ihm wirklich mal helfen, die richtigen Worte nach einer Blamage zu finden. Die Pressevertreter müssen sich irgendwie veralbert vorkommen.
Die Fans fühlen sich ohnehin schon perspektivlos.

Ein großes Lob an Ayoube Amaimouni-Echghouyab, der als einziger gerannt ist und den vollen Willen gezeigt hat, den Sieg noch zu wollen. Als Einziger !!!

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Avatar 15. freund50 06. April 26, 17:40 Uhr

Mal ein Fakt zwischendurch.
Kein anderer Bundesligist hatte sich eine solche Pause gegönnt.
Tatsächlich sind viele Spieler unterwegs, allerdings genau wie bei anderen Vereinen auch und diese haben nicht mal 8 !!! Tage Pause während der entscheiden Phase einer Saison eingelegt.
Selbst wenn die top Spieler nicht da sind könnte er ja die anderen besser machen!( Das kann er ja wie er immer wieder sagt)
Für mich persönlich ist er durch, bei Interviews und Pressekonferenzen frage ich mich mittlerweile ist das Ernst oder Satire
Wenn es mit ihm funktioniert prima, denn genau das wünsche ich mir für die Eintracht und für mich als Fan.
Allerdings glaube ich nicht daran genauso wenig, wie an die Spieler die für ihn von irgendwelchen Balkonen springen
Für mich ein Blender....er übernachtet nach seiner Aussage im Stadion.. Dann während der Runde nach schlechten Leistungen eine Woche Urlaub....sehr unglaubwürdig auch vor den Spielern

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Avatar 16. freund50 06. April 26, 17:45 Uhr

Sorry für den doppelten Post.
Hatte sich während Bearbeitung aufgehängt...Dann dicke Finger immer wieder auf absenden...)

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Fallback Avatar 17. Adlermacht 06. April 26, 18:02 Uhr Zitat - Block42 Ein neuer Trainer wird geholt um neuen Schwung in die Mannschaft zu bringen und die Spieler auf den richtigen Weg zu bringen. Wenn er das ohne Doppelbelastung, mit kaum Verletzten nicht gebacken bekommt und sich jetzt darauf bezogen wird, dass die Mannschaft durch die letzten 7 Monaten so verunsichert sei, dann ist das einfach die völlig falsche Einstellung und Herangehensweisen. Er wurde geholt um genau den Hebel umzulegen! Wenn er das nicht schafft, dann war es ein teures Missverständnis und Krösche muss handeln! Path

Seit wann hat er den vollen Kader austrainiert zur Verfügung?

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