Eintracht Frankfurt hat beim 2:2 gegen den 1. FC Köln erneut gezeigt, wie nah Fortschritt und Rückfall aktuell beieinanderliegen. Über weite Strecken präsentierte sich die Mannschaft von Albert Riera offensiv verbessert, variabel und mutiger als zuletzt. Sie schoss einen eigentlich sicher anmutenden 2:0-Vorsprung heraus – nur um in der Schlussphase wieder in alte Muster zu verfallen und einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand zu geben.
Riera stellte seine Mannschaft nominell in einer Dreierkette auf: Arthur Theate, Robin Koch und Aurèle Amenda bildeten die letzte Linie. Auf den Schienen agierten Nathaniel Brown und Ritsu Doan, während im Zentrum Oscar Højlund und Hugo Larsson die Balance halten sollten. Offensiv setzte Riera auf Jonathan Burkardt im Zentrum, flankiert von Ansgar Knauff und Arnaud Kalimuendo.
Im Ballbesitz schoben Brown und Doan regelmäßig ins Zentrum, wodurch sich eine Art fluides System ergab – irgendwo zwischen Dreierkette, Überladungen im Mittelfeld und breiten Flügelangriffen. Man kann es „geordnetes Chaos“ nennen – und lange Zeit funktionierte es. Auffällig war vor allem, wie gezielt Frankfurt die rechte Kölner Abwehrseite attackierte. Kalimuendo agierte bewusst von links, Knauff spiegelte die Bewegungen auf der anderen Seite. Immer wieder kam die SGE über die Außen in gefährliche Zonen, während Amenda aktiv in den Spielaufbau eingebunden wurde und sogar als Zielspieler für lange Bälle fungierte. Das Entscheidende im Vergleich zu den letzten Wochen: Die Eintracht hatte Ideen. Und sie setzte sie auch um.
Mehr Gefahr – aber noch ohne letzte Konsequenz
In der ersten Halbzeit fehlte dennoch der letzte Punch. Frankfurt kam zwar immer wieder in gute Zonen rund um den Strafraum, doch entweder fehlte der letzte Pass oder die Abschlüsse waren nicht präzise genug. Auffällig: Distanzschüsse wurden nahezu komplett vermieden, obwohl sich dafür mehrfach Räume boten. Gleichzeitig offenbarte die offensive Ausrichtung auch ihre Schattenseiten. Die SGE lud Köln immer wieder zu Kontern ein und hatte große Probleme im Umschaltverhalten. Häufig sah sich die Defensive mehreren schnell vorgetragenen Angriffen gegenüber. Dass es zur Pause 0:0 stand, lag auch daran, dass Köln diese Situationen nicht sauber ausspielte und SGE-Keeper Michael Zetterer gut hielt.
Die beste Phase – und der verdiente Lohn
Nach dem Seitenwechsel wurde die Eintracht deutlich zielstrebiger. Das Passspiel war direkter, die Bewegungen klarer, die Angriffe geradliniger. Das 1:0 entstand aus einer starken Einzelaktion des kurz vorher eingewechselten Farès Chaïbi, der sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und präzise auf Burkardt flankte. Der Stürmer musste nur noch einschieben. Eine Szene, die Chaibis Qualität im letzten Drittel unterstreicht – trotz seiner immer wiederkehrenden Fehler im Spielaufbau ist er einer der wenigen, die konstant Torgefahr ausstrahlen. Auch das 2:0 war ein Ausdruck dieser verbesserten Offensivstruktur: Burkardt setzte sich stark durch, seine Hereingabe wurde von Ayoube Amaimouni-Echghouyab festgemacht und auf Kalimuendo abgelegt, der stark und mit ordentlich Wucht vollendete. In dieser Phase machte Frankfurt genau das richtig, was zuvor gefehlt hatte: Mit Tempo, vielen Spielern und klaren Bewegungen in den Strafraum gehen. Die Kölner Defensive wurde erstmals wirklich auseinandergezogen und sah sich einem Druck ausgesetzt.
Der Einbruch – und alte Probleme
Doch dann kippte das Spiel – und das auf eine Art, die man in dieser Saison schon zu oft gesehen hat. Die Gegentore zum 2:1 und 2:2 fielen nach Ballverlusten im Mittelfeld und waren erschreckend einfach. Es schien, als ob ein einzelner Rückschlag wie das erste Gegentor die gesamte Mannschaft in eine Art Schockzustand und in Panik versetzte. Köln bekam zu viel Raum, zu viel Zeit, zu wenig Gegenwehr. Die Eintracht verlor den Zugriff, gewann keine zweiten Bälle mehr und wirkte plötzlich wieder unsicher. Besonders auffällig: Mit den Einwechslungen von Mario Götze und Ellyes Skhiri sollte eigentlich Ruhe ins Spiel kommen – doch genau das Gegenteil trat ein. Beide waren an den Ballverlusten vor den Gegentoren beteiligt. Die Mannschaft fiel erneut in alte Muster zurück: Planlose lange Bälle, fehlende Struktur, keine Ruhe im Spielaufbau. Dass ein einzelner Gegentreffer eine solche Unsicherheit auslöst, bleibt eines der größten Probleme dieser Saison.
Fazit
Dieses 2:2 fühlt sich aus Frankfurter Sicht wie eine Niederlage an. Die Eintracht zeigte über weite Strecken ihr bislang bestes Offensivspiel unter Riera, war variabel, mutig und gefährlich. Doch erneut fehlte die Stabilität, um ein Spiel souverän zu Ende zu bringen. Der Fortschritt ist sichtbar – aber er ist fragil. Und genau das ist aktuell das größte Problem dieser Mannschaft.






29 Kommentare
Hakt die Saison ab, eins werden wir sicher nicht, absteigen !
Wenn ich mir das Restprogramm so ansehe und mir dann die Sprüche von Riera so anhöre, passt einiges nicht zusammen und ob wir jetzt am Loosercup teilnehmen oder nicht, ist auch egal. Es werden einige Spieler gehen, da sollte genug Geld hängen bleiben.
Eine Woche Urlaub den Spielern geben und dann sagen es wurde 7 Monate zuvor alles versaut, das ist für mich Arbeitsverweigerung. Der hat die Saison auch schon abgehakt und im Sommer dürfen wir uns darauf einstellen, das Spieler kommen werden, die seinen Wünschen entsprechen.
Derzeit habe ich kein gutes Gefühl wie es mit diesem Trainer weitergeht und wenn er fliegen sollte, dann darf sich der neue Trainer mit "seinen" Heilsbringern abgeben.
Verstehe nicht, warum Krösche bei dem Urlaub zugestimmt hat, hat der die Saison auch schon abgehakt ?
Hallo zusammen. Ich bin auch frustriert. Zu jedem Spieltag motiviere ich mich aufs Neue und spüre trotz großer, innerlicher Gegenwehr dann doch Vorfreude und Aufregung. Umso größer ist dann natürlich wieder die Enttäuschung über das Spiel. Aber vielleicht soll diese Saison einfach nicht unsere sein und hätte man mich vor ein paar Jahren gefragt, dann hätte ich die letzte Saison mit diesem tollen dritten Platz gegen eine schlechtere Spielzeit eingetauscht.
Zu gestern: Ich habe deutliche Verbesserungen gesehen; auf Kosten der defensiven Stabilität. Das ist die Kunst: Balance zwischen Defensive und Offensive. Ich bin weiterhin der Meinung, dass Riera das kann und wir das auch wieder sehen werden, über 90 Minuten! Gleichzeitig muss man auch eingestehen, dass Köln ein gutes Spiel gemacht hat.
Gestern hat unser viel kritisierter Trainer mit den Einwechslungen von Chaibi und Jupp eigentlich den Sieg eingewechselt, Goldhändchen bewiesen. Beim 1:2 sind es dann wieder individuelle Fehler (Götze UND der komische Pass davor) sowie auch einfach nur Pech.
Nach dem 1:0 und 2:0 hat man mal wieder richtig Energie im Stadion gespürt, weil 1. Tore gefallen sind und 2. man eigentlich ein gutes Spiel gemacht hat. Mit dem medizinischen Notfall war die Energie dann spätestens und selbstverständlich auch wieder komplett raus.
Ich verstehe, warum Riera kritisch (gut + schlecht) gesehen wird. Ich würde es aber arg bedenklich finden, ihm nicht eine Vorbereitung + eine Saisonhälfte Zeit zu geben.
Schönen Feiertag
Hab so eine Art bei einem Trainer wirklich in 50 Jahren noch nicht gesehen. Üblich ist doch, dass man das Vergangene lobt und vor allen Dingen respektiert, darauf aufbauen und verbessern möchte. Das Gegenteil ist der Fall und ich glaube, wir sind einem Selbstdarsteller auf den Leim gegangen. Der 8-tägige Urlaub mit eigenem Seniorenkick war ein Tritt in die Cochones der Führungskräfte. Unabhängig vom Spiel gestern, werfe ich dem Trainer vereinsschädigendes Verhalten vor, was auch in der Außendarstellung für Sponsoren etc. sehr unvorteilhaft ist und ich halte ihn auch für beratungsresistent. Denke dies konnte man bisher noch keinem Trainer in den vergangenen Jahren unterstellen. Gestern hat er es sich neben Götze auch mit Koch versch.ssen.
Mit wem sollte er denn großartig was trainieren? Da waren doch einige unterwegs.
Uns ja es ist die letzten 7 Monat unfassbar viel versaut worden. Er hätte es vielleicht direkt so sagen sollen. Man erinnere sich an seine ultra diplomatische Aussage zum fitnesszustand der Mannschaft ganz am Anfang.... der Karren hat extrem im Dreck gesessen. Jetzt denkt euxh bitte mal gegen Union und Köln einen Sieg und wir wären hier voller Adrenalin. Leider hat er das Glück nicht, was Dino so lange hatte, was ihm immer wieder ne Fristverlängerung gebracht hat
Man,man,man, das muss man erstmal so ersinnen. Hast du mal geschaut, wie viele Tag man vo dem Urlaub mit einer annähernden Startelf hätte trainieren können?
Was sollte man denn an dem Zustand der Mannsxhsft loben sollen? Er hat sixh noch erstaunlich zurück gehalten. Vielleicht hätte man mal Tacheles reden müssen, dass der physische und taktische stand der Mannschaft eigentlich eine komplette Vorbereitung bräuchte...
Ob Riera der richtige ist, kann man gar nicht seriös bewerten zu diesem Zeitpunkt.
Ja, es waren „einige“ unterwegs….nicht alle.
Aber er ist komplett neu hier und macht erstmal Urlaub. Gäbe es da nicht auch noch andere Alternativen? Nachwuchsspieler , Mitarbeiter kennenlernen , Austausch mit der sportlichen Leitung? Gegner studieren!
Egal, ich finde es das völlig falsche Signal zur aktuellen Situation.
Ein neuer Trainer wird geholt um neuen Schwung in die Mannschaft zu bringen und die Spieler auf den richtigen Weg zu bringen. Wenn er das ohne Doppelbelastung, mit kaum Verletzten nicht gebacken bekommt und sich jetzt darauf bezogen wird, dass die Mannschaft durch die letzten 7 Monaten so verunsichert sei, dann ist das einfach die völlig falsche Einstellung und Herangehensweisen. Er wurde geholt um genau den Hebel umzulegen! Wenn er das nicht schafft, dann war es ein teures Missverständnis und Krösche muss handeln!
Guter und sachlicher Bericht. Zwei Sachen dazu. Der Begriff "geordnetes Chaos"
erinnert doch sehr an die Berichterstattung von Mark Weidenfeller vom HR und daher wahrscheinlich auch in Anführungszeichen gesetzt. Falls das stimmt, dann wäre allerdings ein Verweis auf die Quelle noch angebracht.
"Sie schoss einen eigentlich sicher anmutenden 2:0-Vorsprung heraus – nur um in der Schlussphase wieder in alte Muster zu verfallen und einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand zu geben."
Weder sicher anmutend noch sicher geglaubt. Das passt überhaupt nicht zum Spielverlauf.
Erstens weiß ich gar nicht, wieviele Sekunden wir Zeit hatten, uns über das 2:0 zu freuen (auch wenn diese Freude wirklich unerwartet echt war und an bessere Zeiten erinnert hat). Es war jedenfalls leider nur sehr kurz, eine Zuversicht konnte sich Dank des schnellen Anschlusstores nicht lange breit machen. Ich glaub, die Angst auf den Rängen war genauso flott da, wie die spürbare Angst auf dem Spielfeld.
Zweitens hatten die Kölner nicht nur danach sondern auch davor immer wieder Chancen, so dass von "sicher" zu keinem Zeitpunkt die Rede sein konnte.
Meiner Meinung nach hatte das 2:0 auf unsere Leute den Effekt, dass wir unsicher wurden und die Kölner wurden im gleichen Augenblick angestachelt.
Und genau das muss sich ändern.
100%ige Zustimmung!
Mal ein Fakt zwischendurch.
Kein anderer Bundesligist hatte sich eine solche Pause gegönnt.
Tatsächlich sind viele Spieler unterwegs, allerdings genau wie bei anderen Vereinen auch und diese haben nicht mal 8 !!! Tage Pause während der entscheiden Phase einer Saison eingelegt.
Selbst wenn die top Spieler nicht da sind könnte er ja die anderen besser machen! Das behauptet er ja von sich!
Für mich persönlich ist er durch, bei Interviews und Pressekonferenzen frage ich mich mittlerweile ist das Ernst oder Satire
Wenn es mit ihm funktioniert prima, denn genau das wünsche ich mir für die Eintracht und für mich als Fan.
Allerdings glaube ich nicht daran, genauso wenig, wie an die Spieler die für ihn von irgendwelchen Balkonen springen
Riera verprellt erst Götze, jetzt Uzun und sortiert Baum aus obwohl(!) er keine Erfolge erzielt. Damit ist er aus meiner Sicht schon auf dem besten Weg die Mannschaft zu verlieren und sich gleichzeitig Gegner im Management zu schaffen. Ich denke dieses Missverständnis sollte asap beendet werden
Der Trainer ist nicht in der Lage, sich nach außen ordentlich und professionell zu präsentieren. Er lernt nicht, dass weniger mehr ist. Er redet und redet und redet. Gut und wichtig, dass die Kurve ihn gestern samt Megafon beschimpft hat: „Babbeln bringt keine Punkte“. Jede weitere Minute mit Riera ist vereinsschädigend, auch, weil Sommertransfers wegen ihm und aufgrund unklarer Verhältnisse in der sportlichen Führung nicht kommen werden.
Der Typ ist der ungeeignetste Trainer, den wir eventuell jemals an der Linie hatten. Die Definition eines Schwätzers.
Endlich jemand der es besser formuliert als ich, und hoffentlich mehr als ich erreicht mit meinem verbrannten Namen. Danke Rider 66. Nur noch eines, außer als Spieler, hat Riera nichts erreicht. Er hält sich für Pep, nur weil er mit ihm befreundet ist. Pep hat wenigstens was erreicht mit seiner unsympathischen Art. Und nochmal, als Freund von ballbesitz Fußball habe ich ihm mit offenen Armen empfangen, da ich ihn nicht kannte. Ich schreibe nicht die Zeitungen ab, aber wenn ich die lese, werde ich bestätigt. Der Mann ist bestenfalls wirr.
11. April 2026 Wolfsburg - SGE 3:0
Die zu erwartenden Worte von Riera in der Pressekonferenz nach dem Spiel: "Wir waren zu langsam aber ich weiß genau, was wir für Fehler gemacht haben. Die kann ich ganz einfach abstellen."
So langsam sollte man ihm wirklich mal helfen, die richtigen Worte nach einer Blamage zu finden. Die Pressevertreter müssen sich irgendwie veralbert vorkommen.
Die Fans fühlen sich ohnehin schon perspektivlos.
Ein großes Lob an Ayoube Amaimouni-Echghouyab, der als einziger gerannt ist und den vollen Willen gezeigt hat, den Sieg noch zu wollen. Als Einziger !!!
Mal ein Fakt zwischendurch.
Kein anderer Bundesligist hatte sich eine solche Pause gegönnt.
Tatsächlich sind viele Spieler unterwegs, allerdings genau wie bei anderen Vereinen auch und diese haben nicht mal 8 !!! Tage Pause während der entscheiden Phase einer Saison eingelegt.
Selbst wenn die top Spieler nicht da sind könnte er ja die anderen besser machen!( Das kann er ja wie er immer wieder sagt)
Für mich persönlich ist er durch, bei Interviews und Pressekonferenzen frage ich mich mittlerweile ist das Ernst oder Satire
Wenn es mit ihm funktioniert prima, denn genau das wünsche ich mir für die Eintracht und für mich als Fan.
Allerdings glaube ich nicht daran genauso wenig, wie an die Spieler die für ihn von irgendwelchen Balkonen springen
Für mich ein Blender....er übernachtet nach seiner Aussage im Stadion.. Dann während der Runde nach schlechten Leistungen eine Woche Urlaub....sehr unglaubwürdig auch vor den Spielern
Sorry für den doppelten Post.
Hatte sich während Bearbeitung aufgehängt...Dann dicke Finger immer wieder auf absenden...)
Seit wann hat er den vollen Kader austrainiert zur Verfügung?
Also der Kader ist doch wohl jetzt deutlich voller als noch vor seiner Zeit. Er kann es sich ja leisten zb Uzun ohne Einsatz auf der Bank zu lassen.
Nach zwei Wochen ohne Pflichtspiel, ach sorry habe ganz vergessen, er hatte ihn ja kaum gesehen war ja lange im Urlaub
Ich finde dieses ständige Rumgehacke auf den achtägigen "Urlaub" der im eigentlichen Sinne kein Urlaub war, völlig daneben.
Damit schließt man sich dem Niveau der Frankfurter Rundschau an.
Wenn man wenigstens erkennen würde, dass diese Pause einen negativen Einfluss auf unsere Spielweise gehabt hätte. Dann wäre ich ja mit Kritik daran einverstanden oder würde sie zumindest verstehen.
Aber erstens habt Ihr (viele von Euch) schon vorher damit angefangen und zweitens hört Ihr jetzt damit nicht auf.
Wenn man natürlich die Spielweise gegen Köln als völlig unterschiedslos zu vorher betrachtet, könnte ich auch dies verstehen. Aber das kann doch nicht Euer Ernst sein. Das Spiel gegen Köln war ein völlig anderes als die Spiele davor. Es war interessant, es war abwechslungsreich. Es war wenig von diesem Ballgeschiebe zu sehen. Es war ganz klar ein Plan erkennbar und er hat funktioniert. Für mich sahen die Spieler zunächst sehr frisch aus und zwar frisch im Kopf.
Das zeigt mir, dass diese Pause mindestens mal nicht geschadet hat. Am Ende vielleicht sogar genutzt.
Dieses Zusammenbrechen nach der Führung, besser gesagt nach dem 2:0, ist nach wie vor nicht erklärbar, und daher ist es auch nicht gesagt, dass das durch irgendwelche Übungseinheiten in den Griff zu bekommen ist.
Hier ist das Trainerteam im Sinne von Mentalitätstraining gefragt.
Ich lese hier ständig nur Rumgehacke auf einzelnen Spielern und auf dem Trainer. Das ist absolut unkonstruktiv und krank.
Es ist auch typisch deutsch, es wird nach einem Schuldigen gesucht. Die Wahrscheinlichkeit scheint mir groß, dass die ganze Misere durchaus ein Ergebnis der letzten drei Jahre ist. Und ich meine durchaus nicht (nur) Toppmöller, sondern all das, was wir hier seit Monaten rauf- und runterdiskutieren.
Aber im Augenblick eines unbefriedigenden Ergebnisses eines Spieles wird das alles über den Haufen geworfen, zumindest von einigen, und es werden unterste Schubladen aufgezogen.
Ich verstehe es einfach nicht.
In den ersten Minuten und Stunden nach einem Spiel bin ich auch frustriert und enttäuscht. Aber irgendwann muss doch dann auch mal wieder die Vernunft einkehren.
Ich kann hier manche Kommentatoren einfach nicht ernst nehmen, es tut mir leid.
Das hat schon langsam Heynckes-Vibes und das macht mich nervös. Nicht nur, dass wir die Saison abschenken, zusätzlich verlieren wir auf dem Weg auch noch unsere Philosophie und Talente. Baum wurde schon von Toppmöller abgesägt, dass Riera lieber Chandler als ihn mitnimmt ist wohl der Sargnagel für seine Karriere bei uns. Das Uzun trotz seiner Scorer wegen vermeintlich schlechtem Abwehrverhalten außen vor bleibt, ist der nächste kommende Unruheherd.
Für mich ist es okay, wenn Riera scheitert. Kann passieren. Aber ich will kein Trümmerfeld nach ihm, wie damals nach Heynckes.
Ich gebe Dir zum großen Zeilen sogar recht.
Allerdings steht für mich tatsächlich mittlerweile die Frage im Raum, was das fpr ein Typ als Trainer ist.
Ich folge weder irgendwelchen Medien noch lasse ich mir den Stereotyp des deutschen überstülpen.
Ich sehe Pressekonferenzen und sehe seine Interviews auf dem Platz und das hat für mich einfach was von Satire.
Der antwortet 5 Minuten Inhaltslos auf ganz einfache Fragen.
Ich kann mir halt einfach vorstellen, dass Spieler die schon einiges erlebt haben ihn nach einiger Zeit gar nicht mehr voll nehmen.
Nochmals meine Meinung, finde du solltest mal überlegen ob du dies zum Teil als krank bezeichnen willst
Also ich war am Anfang schon ein bisschen skeptisch bei dem neuen Trainer, seine PK's allerdings haben bei mir wieder so leichte Vibes erzeugt. Viel besser und lebendiger als bei Dino's PK's.
Die anfänglichen Ergebnisse waren auch ziemlich gut.
Aber jetzt nach dem Mainz-Spiel und gegen Köln ist diese Mannschaft wieder auf dem gleichen Nievau wie unter Dino.
Spieler werden auf falschen Positionen gesetzt, die Einwechslungen bringen nicht den erhofften Erfolg.
Ich warte jetzt mal, wie die Sommervorbereitung läuft und welche Spieler gehen und wen er als Trainer neu holt, um dann seine Philosophie umzusetzen.
Diese Saison geht gar nichts mehr. Mir ist das völlig latte, ob die 7. oder 8. oder 9. werden.
Die Conference League wäre zwar für die UEFA-Wertung gut, aber nicht für die nächste Bundesliga-Saison, weil dann wieder eine Dreifachbelastung ansteht.
In der medizinischen Abteilung muss sich auch was ändern, die vielen Verletzten kommen nicht von ungefähr.
Ich gehe - STAND JETZT - von einer Niederlage bei den Radkappen aus und daheim gegen Leipzig kriegen wir auch die Hütte voll - und dann brennt der Baum wieder.
Es sei denn, die DIVA steht wieder auf und wir putzen beide Plastikvereine (VW dann vielleicht auch in die Zweitklassigkeit, das wäre ein Traum)...
Dieser Kader ist nicht besonders gut zusammengestellt, das sieht man jetzt daran, dass es zwei Trainer nicht schaffen, das Optimum herauszuholen. Kann nur neidisch nach Mainz blicken, die waren doch schon weg...und dann kam der Urs. Kein Lautsprecher, aber scheinbar ein Menschenfänger und so einen wünsche ich mir. Kovac war einer, Glasner und Hütter auch mit Abstrichen.
Schaut Euch die Spielerqualität von der Euro-League Mannschaft an im Vergleich zu dem "besten Kader, den wir jemals hatten"...das geht nur mit einem Top-Trainer und einem Publikum, das nach der Corona-Pause wie der 12. Mann hinter der Mannschaft stand.
Ich wünsche mir mehr Emotionen und wieder "Eintracht-Fußball", die Gegner müssen Angst haben gegen uns zu spielen.
Da muss ich dann nochmal...weil es gerade passt
Unser Trainer sagt uzun wegen mangelhaften Abwehrverhalten
Da Frage ich mich Götze?
Will es ihm gar nicht vorhalten, aber wieder den Ball im Aufbau einfach ohne Körper hergeschenkt!
Im letzten Spiel nicht gut genug fpr den Kader, jetzt wichtiger für die Mannschaft als zb Uzun.
Muss man verstehen, ich nicht
Welchen input hatte er, erklärt mir es, bin offen für Argumente und akzeptiere im Gegensatz zu manch anderen auch diese ohne abzuwerten
an den "freund50"
Ich erinnere mich ganz gut an Deine abwertenden Kommentare in den letzten Monaten, die in Richtung Trainer, Spieler, Fans schießen. Das ist dann schon auch lustig, wenn Du anderen Leuten Benimmregeln erklären möchtest. Der war echt gut.
Für mich bist Du ein falscher Fünfziger.
Ok nochmal diese Meinung sei Dir unbenommen und spricht für sich.
Mehr sage ich nicht dazu
Genau an Heynckes musste ich auch denken, spätestens seit er ungefragt Uzun runtergemacht hat. Wenn das so weitergeht, haben wir nicht nur ne Scheiß-Saison gespielt, sondern unser Geschäftsmodell nachhaltig in Gefahr gebracht, weil einige Spieler gehen wollen.
Wir sollten es machen wie Leverkusen (nach zwei Spielen den Trainer gefeuert) und die Reißleine ziehen, bevor es zu spät ist.
Saison zu Ende bringen und unabhängig vom Ausgang, Conference League ja oder nein muss nach dieser Saison jeder Stein umgedreht werden so wie es 2016 nach der Relegation gemacht wurde, dass war der Grundstein für alles weitere was danach folgte inklusive Pokalsieg 2018 und EL Sieg 2022…
Ja wir spielen nicht gegen den Abstieg, aber ich finde die Situation und den Verlauf der Saison ähnlich prekär nur auf einem etwas anderen höheren Level, weil die Qualität der Mannschaft und des Vereins (Proficamp etc.) insgesamt eine andere ist und natürlich der aktuelle Tabellenplatz.
Was ist bei der Kaderplanung im letzten Sommer schief gegangen und warum?
Warum hat die Entwicklung von fast allen Spielern stagniert und war teilweise sogar rückläufig?
Warum hatten und haben wir so viele Verletzte? Personal im medizinischen Bereich?
Geht es über die Saison hinaus mit Riera weiter oder nicht und wenn ja wie? Bestehen hierzu auch nur die geringsten Zweifel bei den Verantwortlichen sollte man sich lieber wieder trennen bevor man in der Konstellation in die neue Saison geht und dann eine ähnliche Nummer vollziehen muss wie Leverkusen mit ten Haag, hier vielleicht auch mal die Führungsspieler (man sieht sie leider sehr selten, sofern es sie gibt) fragen, oder den Mannschaftsrat befragen, wenn es innerhalb der Mannschaft größere Bedenken bezüglich Riera gibt macht es keinen Sinn mit Riera in die neue Saison zu gehen, das würde mit Ansage schief gehen.
Wie sieht die künftige Ausrichtung des Vereins aus? Welche Philosophie möchte man umsetzen, vor allem spielerisch, welchen Fußball möchte ich spielen lassen? Habe ich die Spieler dazu? Welche muss ich dazu holen? Welche gebe ich lieber ab wenn möglich? Hier vor allem auch auf die mentale Qualität potenzieller Neuzugänge achten, Stichwort Mentalität, Spielertyp Sepple Rode oder auch Granit Xhaka…
Wenn Riera nicht der richtige Trainer dafür ist, wer ist es dann?
Ich hoffe, dass sich die Verantwortlichen der Lage bewusst sind und sich nicht bei einem möglichen Erreichen der Conference League blenden lassen und in Relativierungen verfallen, die Saison (sie wird wohl in der „Qualität“ zu Ende gehen) war in all Ihren Facetten eine Enttäuschung mit ganz wenigen Lichtblicken, aus verschiedenen Gründen, vielleicht wäre es „heilsamer“ für den ein oder anderen, wenn wir das internationale Geschäft verpassen würden…
Ich sehe durchaus die Gefahr, dass wir den Gladbacher Weg einschlagen könnten, wenn nach der Saison keine oder die falschen Rückschlüsse gezogen werden, die Gladbacher haben ca. 200 Millionen Euro Marktwert verloren und sind klamm, die mussten Itakura erst mal für ca. 10 Millionen Euro verkaufen um selbst überhaupt erst mal auf dem Transfermarkt aktiv werden zu können, es ist also ein schmaler Grad und so schnell wie wir in den letzten 7 Jahren nach oben geklettert sind, kann es auch wieder bergab gehen.
Mit Argumenten kommst du hier im Forum nicht weit. Draufhauen ist die Devise. Gestern Chaibi, Doan, Santos…, heute Götze, Skhiri, Riera, morgen??? Als druff.
Frag mich, was im Leben schief läuft, wenn man immer alles madig redet und schreibt. Wenn wir die nächsten beiden Spiele gewinnen, hat der Markus wieder alles richtig gemacht. Schade, so macht es auf jeden Fall keinen Spaß mehr im Forum.
Nur so als Gedankenstütze für euere Argumente. Die Ergebnisse der letzten 8 Spiele: Toppmöller 12:22 Tore; Riera 12:8 Tore. Was sind denn euere Anforderungskriterien für das Trainerprofil (nach Riera)? 30:0 Tore?
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