Der 22-Jährige hat eine beeindruckende Entwicklung genommen: Marius Wolf ist aktuell Topscorer der Eintracht.

Er ist der Newcomer der Eintracht in dieser Saison. In seiner ersten echten und kompletten Bundesligasaison kommt Marius Wolf bisher auf satte zwölf Torbeteiligungen (vier Tore, acht Vorlagen), ist damit die Nummer eins der Hessen. Dazu kommen noch drei Scorerpunkte im DFB-Pokal. In Frankfurt ist der gebürtige Bayer auf dem aufsteigenden Ast, steigert seinen Marktwert von Woche zu Woche. Auch beim 1:1 zu Hause gegen Hoffenheim legte der 22-Jährige wieder einen Treffer auf. Seine persönliche Entwicklung ist quasi eine Parallele zu der der SGE in der laufenden Runde. Am Montagnachmittag sprach der Youngster nach dem obligatorischen Auslaufen selbstbewusst über…

… das Unentschieden gegen den direkten Konkurrenten Hoffenheim: „Ich denke, das Unentschieden war gerecht. Beide Mannschaften haben Druck gemacht. Vor allem in der ersten Halbzeit und auch in der zweiten ging es hin und her. Das war auch am Ende der Grund, warum beide Teams nachgelassen haben und platt waren. . Viele sagen, wir haben zwei Punkte verloren. Wir sind aber zufrieden und bereiten uns auf den nächsten Gegner vor.“

… die Kombination vor dem Führungstreffer: „Wir wissen, dass wir Fußball spielen können und versuchen es immer mehr zu machen. Gerade im Vergleich zur Hinserie. In der Rückrunde spielen wir mehr Fußball und immer besseren. Dass sowas dann auch zum Tor führt ist natürlich gut.“

… das Zusammenspiel mit Danny da Costa auf der rechten Seite: „Mit Danny klappt es gut, er gibt viele Kommandos von hinten, was für den davor wichtig ist. Manche Dinge sieht man nicht. Es ist auch wichtig, dass er mich nach vorne unterstützt, die Wege macht, hinterläuft und mir so Platz und Zeit gibt. Das klappt immer besser.“

… die aktuellen Unsicherheiten von Lukas Hradecky und wie das Team damit umgeht: „Fehler passieren. Wenn jemand Fehler macht, egal ob Luki oder sonst wer, dann bauen wir ihn auf. Bei ihm ist es natürlich so, wenn er ein Fehler macht, ist es meistens ein Tor. Das kommt aber nicht oft vor. So in der Art ist es noch nie passiert. Da hat Keiner was gesagt, es geht einfach weiter. Dass ein Mensch ein Fehler macht, ist normal. Er hatte gegen Hoffenheim auch wieder zwei, drei Paraden, die gut waren.“

… die kommende Auswärtspartie beim ebenfalls direkten Konkurrenten Bayer Leverkusen und die aktuelle Schwäche in der Fremde: „Das wird ein knackiges Spielchen. Wie gegen Hoffenheim auch. Wir gehen es genauso an, bereiten uns auf den Gegner vor, arbeiten gut. Dann fahren wir hin und wollen auf jeden Fall was mitnehmen. Ich denke, in Bremen haben wir auch ein gutes Spiel gemacht. Da war es ärgerlich, wie die Gegentore zustande gekommen sind. Wenn wir so weitermachen, uns reinhauen, Gas geben, bin ich guter Dinge, dass wir auswärts wieder was holen.“

… neue Saisonziele bei sechs Punkten Vorsprung auf Platz acht: „Wir ändern nichts. Wir schauen von Spiel zu Spiel. Es tut uns gut, dass wir uns auf jeden Gegner fokussiert vorbereiten, nicht woanders hinschauen, sondern nur auf uns und unsere Leistung. Wir wissen auch selbst, dass es nur geht, wenn sich jeder hundertprozentig reinhaut. Wir entwickeln uns von Spiel zu Spiel weiter. Man sieht, wie jeder kämpft, sich jeder für den anderen reinhaut. Das wird belohnt. Hoffentlich auch am Ende.“

… den Endspielcharakter nach dem Spiel gegen Hoffenheim und vor den Spielen in Leverkusen und auf Schalke: „Am Ende sind alles Endspiele. Vor allem, wenn es um was geht. Das weiß jeder einzelne. Deshalb ist jeder fokussiert, arbeitet auch persönlich daraufhin. Das Ganze ist ein Bonus. Wenn uns das vor der Saison jemand gesagt hätte, wo wir jetzt stehen, hätten wir das unterschrieben.“

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17 Kommentare

  1. Super Interview, und ein sehr sympathischer Wolf.

    Das zeichnet ein gutfunktionierendes Team aus, daß es Spieler auch wieder aufbaut, die mal nicht so gut waren oder wie LH mal Fehler gemacht haben.

    LH weiß das alles selbst, und nun muß es dann auch mal gut sein!
    Es ist einfach das Wichtigste für einen keeper, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu haben. Und die wird ihm unterstützend durch das team und das TT für die restlichen Spiel gegeben.

    Gleichwohl geht aus dem Interview hervor, daß die Mannschaft so derart gefestigt ist, daß sie absolut vor keinem Gegener den Schwanz einziehen müsste (also nicht wie das bei so manchem User hier oft rüberkommt).
    Das Spiel als Ganzes gegen Hoppenheim bestätigt diese Selbstsicherheit der Mannschaft, und so wird es auch dann für Leverkusen und Schalke richtig schwer werden, uns zu besiegen.

    Ich jedenflls freue mich schon richtig auf unseren Endspurt 🙂

  2. Der Junge muss einfach mal die Chance haben in der N11 zu spielen . Ist nen Klassetyp und endlich haben wir mal einen Deal gelandet einen Spieler zu holen den keiner auf der Karte hatte und den jetzt die Top6 der Liga im Sichtfeld hat . Das ist ein gutes Gefühl – wenn er sich noch 2-3 Jahre bei uns entwickelt – dann darf er gerne den nächsten Schritt wagen .
    Zum Endspurt hat Leverkusen gestern nen ordenliches Brett gelegt .- das war ein gutes Spiel – in jeder Hinsicht.
    Leipzig hat sich schön das Torverhältnis verhagelt . Bayer hat hoch gewonnen und ist vielleicht etwas weniger fokusiert auf ein vermeitlich einfacheres Heimspiel nun . Und unsere Jungs wissen das sie 110% geben müssen damit sie nicht auch vermöbelt werden .
    Ach und noch eine Idee ist mir gestern gekommen – soll der DFB /die DFL doch ihren Montag beibehalten ….
    Für die TV Gelder … : Plastic Monday können Sie den nennen – für die Teams Leverkusen , Hoffenheim , Wolfsburg, Leipzig – das sind eh keine Auswärtsfahrer in Ihrer ,,Fan,,Gemeinde . und für nen neutralen TV Kick sind die ja ganz ansehlich 🙂

  3. Bitte nicht einen unserer Jungs in die N11 reden/schreiben, ist denen noch nie gut bekommen. Zur WM ist eh auf Rechts alles gesetzt und im Mittelfeld gibt es ähnliche Spielertypen mit Goretzka und Draxler.

  4. Bei Transfermarkt gibt es wieder ein update zu Mascarell. Meine Meinung: Er hat ein paar Spiele gemacht, die Spaß gemacht haben. Wenn er topfit ist, okay dann kann er wichtig sein, aber wie oft ist er topfit? Wenn Real ihn jetzt für 4 Mio. zurückholt, einfach um zu sehen was bei einem Verkauf geht an Ablöse, würde ich als Eintracht das Spielchen nicht groß mitmachen. 6 Mio. bieten und dann aussteigen, abwarten und wenn möglich am letzten Tag zuschlagen, wenn es dann nicht klappt Pech.
    Für wen allerdings das Pech dann am größten ist, wird sich erst noch rausstellen.

  5. „Bayer hat hoch gewonnen und ist vielleicht etwas weniger fokusiert auf ein vermeitlich einfacheres Heimspiel nun .“

    Genau so wird es sehr wahrscheinlich nicht kommen. Wir müssen viel mehr aufpassen, dass wir nicht in alle Einzelteile zerlegt werden. Nach der Leistung die Leverkusen in Leipzig gezeigt hat, kann man ja fast nur noch beten, dass wir mit viel Glück einen Punkt holen. Denn wir standen auch gegen Hoffenheim defensiv nicht wirklich gut, dazu haben diverse Spieler eine leichte Formkrise. Das sind nicht die besten Voraussetzungen gegen solch einen Gegner…

  6. Naja, so ganz chancenlos sind wir in Leverkusen nicht. Die Leverkusener sind eben auch ein gutes Beispiel für die Ausgeglichenheit in der Liga. 0:2 in Köln, 0:0 gg Augsburg, 4:1 in Leipzig um nur mal die letzten 3 Spiele zu betrachten. Dazu kommen von gestern noch angeschlagene Spieler hinzu, bei denen man nicht weiß, ob sie bis Samstag fit sind (z.B. S.Bender und Wendell aus der Abwehr). Also erstmal abwarten welches Gesicht unsere Frankfurter zeigen. Gehen sie an ihre 100 % haben sie allemal eine Chance zu Punkten.

  7. @NRW: Jeder Spieltag (speziell die letzteren) bringt seine Überraschungen und nur weil die Pillen in Leipzig gewonnen haben, heisst das noch lange nicht, dass wir dort ne Klatsche bekommen. Es ist alles so eng bei einander und deshalb kommt es hauptsächlich auf Tagesform, Laufbereitschaft, Einsatzwillen und das bissi Spielglück an das man natürlich auch braucht. Das Bender und Wendell angeschlagen sind, ist schon mal kein Nachteil für uns…!

  8. Befürchte auch das wir da nicht viel holen weil die Leverkusener so eine Mannschaft sind, die uns von der Spielanlage nicht so liegen. Die haben viele junge hungrige und dynamische Spieler, gegen die kann man nur mit Leidenschaft, Pressing und Kampf ( wie gegen Leipzig zB) dagegenhalten. So wie es Köln daheim gegen die gemacht hat. Hoffe die Akkus sind dann wieder etwas voller und Jovic und vielleicht sogar Rebic fit, dann könnte evtl. was gehen…Ein Punkt ist vielleicht gar nicht so schlecht da, da Hoffenheim und Leipzig auch keine so einfachen Aufgaben haben und die Münchner daheim an dem Samstag bestimmt nicht verlieren wollen.

  9. @ Glaube nicht das Real ihn zurückholt wenn die nicht schon genau wissen was sie am Ende bekommen, für 2 mio’s werden die wohl nicht so ein Theater machen…..oder halt nur als Backup.

    Zu Samstag hoffe ich auf ein ähnliches Spiel wie gegen Hoffenheim denn stärker ist Leverkusen auch nicht mit viel Power und etwas Glück können wir einen sieg schaffen.

  10. Da gebe ich euroadler absolut recht. Wir brauchen exakt in Leverkusen das gleiche Kampfaufkommen und die gleiche Kampfbereitschaft wie es zuhause gegen Leipzig der Fall war, sonst haben wir wenig bis gar keine Chance!

  11. @ 5, 8, 10

    na, da bin ich ja beruhigt, daß die Mannschaft wenigstens nicht gar so hoffnungslos negativ denkt.

  12. @11
    Etwas realistisch einzuschätzen muss nicht unbedingt negativ sein, sondern halt einfach realistisch. Ob und wie die Mannschaft denkt, werden wir am Samstag auf dem Platz sehen. Hoffnungslos sieht es hier niemand, insofern eine ähnliche Leistung wie gegen Leipzig zuhause abgerufen wird, sonst verlieren wir halt!

  13. Immer wenn ich ein Seminar oder eine Weiterbildung besucht habe, stellte ich mir hinterher die Frage , was hat’s gebracht ?
    War ich adhoc ein besser Mensch oder Arbeiter ?
    Sicher nicht. Auch wenn es in den wenigsten Fällen grundsätzlich Neues gab , ein wenig konnte man immer lernen oder mitnehmen !
    Entscheidend war aber immer wieder die Bestätigung : mit Angst vor den zu lösenden Aufgaben kommst Du nicht weiter !
    Da bin ich plötzlich bei unserer geliebten Eintracht !
    Nur weil die Pillen gestern in Leipzig ein gutes Spiel abgeliefert haben , müssen wir uns deshalb vor Angst in die Hosen machen ?
    Nicht vergessen , Leipzig hat kräftig mitgeholfen , also muss man die Völler-Truppe nicht gleich in den Himmel heben.
    Nach 29 Spieltagen kann unsere Eintracht Stolz sein , spielt guten Fussball und kann das auch nach Aussen mit breiter Brust zeigen.
    Alles keine Garantie für einen Sieg, doch Vertrauen und Zuversicht in die eigene Stärken, eine innere Überzeugung von den Möglichkeiten und dann noch ein gefertigtes Team mit dem Willen etwas Grosses zu erreichen , das ist es , was zählt !
    In diesem Sinne voller Optimismus , Auf Jetzt und
    Forza SGE !

  14. Wenn es nach deiner Logik geht wären wir gegen Hoffenheim untergegangen. Die haben 6:0 beim Rückrunden 10. gewonnen.

  15. Die letzten 10 Spiele der Pillendreher verlaufen wie eine Sinuskurve – somit sollte es gegen unsere SGE eine Heimniederlage geben. Wenn alles so schön wäre wie logische Mathematik…
    Aber verstecken müssen wir uns auf keinen Fall gegen die. Vielleicht sollte man nochmal die Abschlusstabelle von 2016/17 aufhängen – unsere Eintracht war 11. und die Leverkusener 12. 😉
    Tippe auf ein 1:2!

  16. Chancenlos sind wir ganz sicher nicht in Leverkusen.

    Hasebe wird immer stärker.
    Seine Passquoten:
    H96, BVB 83% M05 90% BRE 94% HOF 98% !
    Natürlich lag es auch an den letzten Gegnern, die uns größtenteils den Ball überlassen haben.
    Auf der anderen Seite machen diese Gegner das auch nicht ohne Grund. Denn wir sind im Umschaltspiel brutal gefährlich.
    Wenn unsere IV wegen pressenden Gegnern schwächere Passquoten aufweisen, gewinnen wir meistens.
    Ich nehm mal Abraham als Beispiel:
    In Freiburg, in Gladbach, in Köln, in Hannover, gg Dortmund, in Hoffenheim und in Hamburg hatte Abraham Passquoten unter 75%. Also eher schwach.
    Da gabs 4 Siege und 3 Unentschieden. Keine Niederlage.
    Leverkusen muss zuhause liefern, das könnte uns in die Karten spielen.

    Aber: Beim Hinspiel ließ uns Leverkusen mitspielen, wir hatten 50% Ballbesitz .. und waren damals ganz sicher nicht so ballsicher wie jetzt.
    Sie hatten 10 gespielte Pässe mehr (nicht viel), aber wir hatten 17 Fehlpässe mehr (rel. viel).
    Kovacs Spiel war schon in der Hinrunde: möglichst weniger Fehlpässe zu spielen als der Gegner .. und wenn es dann manchmal defensiver sein muss.
    Wenn ich die Rückrunde nach Spieltagen durchgehe hält sich das beständig, obwohl wir nun mehr Ballbesitz haben.
    18. Freiburg: 32 Fehlpässe weniger als der Gegner, Ballbesitz 60%
    19. Wolfsburg: 2 Fehlpässe weniger, 48%
    20. Gladbach: 7 Fehlpässe mehr, 48%
    21. Augsburg: 5 Fehlpässe weniger, 63%
    22. Köln: gleiche Anzahl Fehlpässe, 57%
    23. Leipzig: 10 Fehlpässe weniger, 44%
    24. Stuttgart: 8 Fehlpässe weniger, 62%
    25. Hannover: 39 Fehlpässe weniger, 48%
    26. Dortmund: 8 Fehlpässe weniger, 54%
    27. Mainz: 9 Fehlpässe mehr, 53%
    28. Bremen: 11 Fehlpässe weniger, 55%
    29. Hoffenheim: 17 Fehlpässe weniger, 63%

    Zusammengefasst:
    Wir hatten in 12 Spielen 9 mal weniger Fehlpässe als der Gegner, einmal genausoviel und nur 2 mal mehr. Wo diese Ballverluste waren muss ich weglassen. Das ist natürlich auch wichtig, aber mir geht es hier mal grundlegend um Fehlpässe/Spiel.
    In den drei Heimspielen sind wir höchstwahrscheinlich absichtlich zuhause mehr Risiko gegangen (Gladbach, Köln, Mainz) und hatten daher geringfügig mehr bzw die gleiche Anzahl an Fehlpässen.

    In 8 Spielen (67%) hatten wir mehr Ballbesitz als der Gegner.
    Davon gewannen wir 2 (25%), spielten 2 mal unentschieden (25%) und verloren 4 (50%).
    Punkteschnitt: 1,0
    Bei den restlichen Spielen (33%), in denen wir weniger Ballbesitz als der Gegner hatten:
    4 Siege (100%)
    Punkteschnitt: 3,0

    Dr bmgndr empfiehlt: Überlasst LEV das Spiel. Sie müssen zuhause punkten.
    Bei ihrem letzten Heimspiel ließ Augsburg sie machen und sie hatten 66% Ballbesitz.
    Es endete 0:0. Vielleicht etwas glücklich für Augsburg, aber nicht ganz unverdient.
    Wir geben ihnen am besten so 55-60% Ballbesitz und schlagen sie verdient 1:3. Alle 3 Vorlagen von da Costa 😉

    Dafür brauchen wir Spieler, die das Spiel ohne den Ball gut bis perfekt beherrschen und weite Wege gehen können:
    Fernandes, Chandler, Haller und Wolf sind für mich so Kandidaten.
    Boateng (laufschwach), Fabián (Defizite im Spiel gg den Ball + uneingespielt), Willems (uneingespielt) und Jovic (Defizite im Spiel gg den Ball und laufschwächer als Haller) sind dies m.E. eher nicht.

    Spontan würd ich mal so aufstellen:
    Hradecky – Abraham, Hasebe, Falette – da Costa, Fernandes, De Guzmán, Chandler – Fabián – Wolf – Haller

    Also Wolf mit seiner Schnelligkeit weiter vorne als Rebic-Ersatz. Fabián wegen Formstärke drinlassen.
    Fernandes als Abräumer bzw Raumfresser statt Boateng. Pause für Boateng, Russ und Jovic.
    Boateng und Jovic brauchen wir fit im Pokal, wahrscheinlich auch Russ .. wir können uns nicht ständig so frühe Wechsel wie gegen Hoffenheim leisten.
    Falette wäre wichtig mit seiner Schnelligkeit gg Bailey, Brandt und Havertz oder Bellarabi.

    Ich würd wieder mehr auf hohe Bälle (Haller) und 2. Bälle (Wolf, Fabián, ..) gehen.
    Willems würd ich erst im Pokalspiel wieder ran lassen. Der hat mir gg Hoffenheim richtig gut gefallen.
    Aber im Spiel ohne Ball ist Chandler ne Bank.
    Und wir dürfen LEV nicht viel Räume lassen, die sind in dieser Hinsicht noch gefährlicher als Hoffenheim.

    Wendell droht das Saisonaus, ist ganz sicher nicht dabei. Alario ist noch gesperrt.
    Bei S. Bender ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er nicht spielt (Distorsion im linken Sprunggelenk). Herrlich hofft eher auf den Dienstag.
    Leno hat Bänderdehnung, Einsatz wahrscheinlich.

    3 Tage später spielt Leverkusen im Pokal zuhause gegen die Bayern, also Rotation auf der ein oder anderen Position ist auch bei denen net unwahrscheinlich.
    Ich gehe davon aus, dass sie durch die Ausfälle (LV=Wendell) mit Dreierkette spielen werden und Jedvaj reinrotiert. Mit einer Dreierkette lässt sichs nicht so leicht das Spiel machen. Auch das sollte uns gut passen, außer wir lassen uns zu weit nach vorne locken.
    Kann gut sein, dass sich die Mannschaften spiegeln und es ein eher unansehnliches Spiel wird.

    Leverkusen spielt ziemlich ähnlich wie wir. Laufen viel, einige Kämpfer in der Mannschaft, spielen diszipliniert + ein Genie (Bailey), der oftmals den Unterschied ausmacht.
    In der Fairplay-Tabelle sind die wie wir ziemlich weit unten angesiedelt. Wir sind Letzter, die sind 14.
    Ich verspreche jetzt schon mal, dass es einige gelbe Karten u.U. sogar rote Karten geben wird.
    Wenn ich n Wettjunkie wäre würd ich auf 5+ gelbe Karten wetten.
    Und irgendeiner soll Bailey provozieren 😉

    Zum Thema Erfahrung. Oftmals ist das ja ein Punkt, der am End in nem Spiel den Unterschied ausmacht. Und meistens hatte LEV eine erfahrenere Startelf als wir aufzubieten.
    Wenn ich mal die potentiellen Startaufstellungen so durchgehe, dann ist LEV definitiv nicht erfahrener als wir in diesem Spiel.
    Insbesondere in der IV haben wir mit Hasebe und Abraham wesentlich erfahrenere Spieler. Aber auch im zentralen (De Guzmán, Boateng, Fernandes) und offensiven (Fabián) MF haben wir in dieser Hinsicht leichte Vorteile.

    Angst brauchen wir vor LEV definitiv nicht haben.

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