Mit dem Abgang von Torhüter Kevin Trapp im letzten Sommer endete für die Frankfurter eine Ära. Der ehemalige deutsche Nationalspieler war zwischen 2012 und 2025, unterbrochen durch ein dreijähriges Intermezzo bei Paris Saint-Germain, schließlich ein absoluter Leistungsträger bei den Adlern und stets ein zuverlässiger Rückhalt für die Frankfurter Defensive. Mit insgesamt 383 Pflichtspielen avancierte der heute 35-Jährige zum Rekordtorhüter der SGE und trug in der legendären Europa League-Saison 2021/22 durch beeindruckende Leistungen maßgeblich zum ersten europäischen Triumph seit 1980 bei. Doch in der letzten Saison kamen erste Zweifel: Trapp war nicht mehr immer der erhoffte sichere Rückhalt und mit Kauã Santos stand bereits ein junger Nachfolger fest, der durch teils spektakuläre Paraden auf sich aufmerksam machen konnte. Letztendlich entschied sich der Rekordtorhüter für einen Wechsel zu Paris FC, bei dem auch private Gründe den Ausschlag gegeben haben könnten.
Eintracht Frankfurt stand vor einer der spannendsten Personalfragen der Saison: Wer wird die Nummer eins? Die Frage schien eigentlich geklärt, doch der talentierte Brasilianer erlitt am Ende der letzten Saison einen Kreuzbandriss und war zum Start der aktuellen Runde noch nicht fit. So wurde auf den letzten Drücker Michael Zetterer vom SV Werder Bremen verpflichtet, der sich in der Hansestadt stets als verlässlicher Rückhalt erwiesen hatte. Mit beiden Torhütern entwickelte sich ein offenes Duell, das sich bis heute durch die Saison zieht. Ein Blick auf den Saisonverlauf, die Zahlen und die Bewertungen der SGE4EVER.de-Community zeigt dabei jedoch eine klare Tendenz.
Saisonverlauf: Wechselhafte Rollenverteilung im Tor
Der Start in die Saison verlief nicht geradlinig. Da der Brasilianer zunächst verletzt ausfiel und der Neuzugang erst spät verpflichtet wurde, begann Jens Grahl im DFB-Pokal gegen den FV Engers 07 im Tor. Zum Bundesliga-Auftakt übernahm dann Zetterer direkt die Rolle als Nummer eins, ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub. Es folgten Einsätze gegen Hoffenheim und Leverkusen sowie der 5:1-Erfolg in der Champions League gegen Galatasaray Istanbul, der gleichzeitig der einzige Sieg im Wettbewerb blieb. Im September kehrte Santos zurück und übernahm unter anderem gegen den 1. FC Union Berlin, FC Bayern München und SC Freiburg sowie international gegen Atlético Madrid. In dieser Phase kassierte die Eintracht jedoch zwanzig Gegentore in fünf Spielen. Der dreißigjährige Keeper übernahm daraufhin wieder und blieb bis zur Winterpause gesetzt. Mit Beginn des Jahres 2026 erhielt der junge Torhüter erneut Spielzeit, ehe er sich beim 2:0-Sieg gegen Freiburg verletzte. Seitdem steht wieder der Ex-Bremer im Tor. Eine Rückkehr des brasilianischen Talents ist laut aktuellen Untersuchungen möglich, ein genauer Zeitpunkt bleibt laut Informationen von SGE4EVER.de jedoch offen.
Bundesliga im Fokus: Stabilität als entscheidender Faktor
Beide Torwarte haben in der aktuellen Bundesligasaison in etwa eine ähnliche Anzahl an Spielen absolviert, womit die Leistungen der beiden gut vergleichbar ist. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede. Beim Faktenvergleich fällt vor allem die Differenz bei den Gegentoren auf: Zetterer kassierte in 15 Saisonspielen 19 Gegentore, während Santos in 13 Partien 32-mal hinter sich greifen musste. Er kassiert also im Schnitt knapp über ein Gegentor pro Spiel, während sein Kontrahent einen nahezu doppelt so hohen Wert aufweist. Entsprechend fällt auch die Bilanz bei den Ergebnissen deutlich aus: Mit acht Siegen und fünf Zu-Null-Spielen liegt der gebürtige Münchener klar vor Santos (drei Siege, zwei Spiele ohne Gegentor). Auch in den Community-Bewertungen von SGE4EVER.de setzt sich dieser Trend fort: Mit einer durchschnittlichen Bewertung von drei wurde Zetterer fast eine ganze Schulnote besser eingeschätzt. Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass Santos in einer Phase mit mehreren defensiv instabilen Auftritten eingesetzt wurde, was sich unmittelbar in den Zahlen niederschlägt. Die Statistik spricht in der Liga also klar für den Neuzugang. Mit ihm im Tor wirkt die SGE statistisch gesehen stabiler, was sich sowohl in den Gegentoren als auch in den Ergebnissen widerspiegelt.
Spielstatistiken Bundesliga 2025/26: Michael Zetterer vs. Kauã Santos
| Spieltag | Gegner | Ergebnis | Anzahl Gegentore Zetterer | SGE4EVER.de-Bewertung Zetterer | Anzahl Gegentore Santos | SGE4EVER.de-Bewertung Santos |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SV Werder Bremen | 4:1 | 1 | 2,5 | - | - |
| 2 | TSG 1899 Hoffenheim | 3:1 | 1 | 2,5 | - | - |
| 3 | Bayer 04 Leverkusen | 1:3 | 3 | 3,0 | - | - |
| 4 | 1. FC Union Berlin | 3:4 | - | - | 4 | 3,5 |
| 5 | Borussia Mönchengladbach | 6:4 | - | - | 4 | 3,5 |
| 6 | FC Bayern München | 0:3 | - | - | 3 | 4,5 |
| 7 | SC Freiburg | 2:2 | - | - | 2 | 5,0 |
| 8 | FC St. Pauli | 2:0 | 0 | 2,5 | - | - |
| 9 | 1. FC Heidenheim | 1:1 | 1 | 3,0 | - | - |
| 10 | 1. FSV Mainz 05 | 1:0 | 0 | 2,5 | - | - |
| 11 | 1. FC Köln | 4:3 | 3 | 3,5 | - | - |
| 12 | VFL Wolfsburg | 1:1 | 1 | 3,0 | - | - |
| 13 | RB Leipzig | 0:6 | 6 | 5,0 | - | - |
| 14 | FC Augsburg | 1:0 | 0 | 3,0 | - | - |
| 15 | Hamburger SV | 1:1 | 1 | 3,5 | - | - |
| 16 | Borussia Dortmund | 3:3 | - | - | 3 | 3,0 |
| 17 | VFB Stuttgart | 2:3 | - | - | 3 | 4,5 |
| 18 | SV Werder Bremen | 3:3 | - | - | 3 | 3,5 |
| 19 | TSG 1899 Hoffenheim | 1:3 | - | - | 3 | 4,5 |
| 20 | Bayer 04 Leverkusen | 1:3 | - | - | 3 | 4,5 |
| 21 | 1. FC Union Berlin | 1:1 | - | - | 1 | 4,5 |
| 22 | Borussia Mönchengladbach | 3:0 | - | - | 0 | 3,5 |
| 23 | FC Bayern München | 2:3 | - | - | 3 | 3,5 |
| 24 | SC Freiburg | 2:0 | 0 | 2,0 | 0 | Keine Bewertung aufgrund einer frühen Auswechslung |
| 25 | FC St. Pauli | 0:0 | 0 | 3,0 | - | - |
| 26 | 1. FC Heidenheim | 1:0 | 0 | 2,5 | - | - |
| 27 | 1. FSV Mainz 05 | 1:2 | 2 | 3,0 | - | - |
| Gesamt | 19 Gegentore in 15 Spielen (Durchschnittliche Gegentore pro Spiel: 1,26̅) | Durchschnittsbewertung: 2,96̅ | 32 Gegentore in 13 Spielen (Durchschnittliche Gegentore pro Spiel: 2,46) | Durchschnittsbewertung: 3,916̅ |
Champions League: Tendenz bestätigt sich trotz kleiner Stichprobe
Im Vergleich zur Bundesliga ist die Datenbasis in der Champions League deutlich kleiner. Dennoch lassen sich auch hier gewisse Tendenzen erkennen: Zetterer kam in fünf Spielen zum Einsatz, während Santos drei Partien absolvierte. Auch auf internationaler Bühne fallen die Unterschiede bei den Gegentorwerten auf: Der ehemalige U21-Nationaltorhüter Deutschlands kassierte im Schnitt 2,4 Gegentore pro Spiel, sein Kontrahent kommt hingegen auf einen Wert von 3,3̅. Ein ähnliches Muster ergibt sich bei den Ergebnissen: Der einzige Sieg der Eintracht in der Champions-League-Saison gelang mit dem Neuzugang beim 5:1 gegen Galatasaray Istanbul, während sein Gegenüber ohne Sieg blieb. Die Bewertungen der SGE4EVER.de-Community ordnen die Leistungen in eine ähnliche Richtung ein: Mit einer Durchschnittsnote von 2,6 wurde der erfahrene Keeper deutlich besser bewertet als der junge Herausforderer, der auf einen Schnitt von 4,16̅ kommt. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass beide Torhüter auf internationalem Niveau durchweg auf stärkere Gegner trafen und die geringe Anzahl an Spielen die Aussagekraft der Zahlen einschränkt. Auch wenn die Stichprobe klein ist, lässt sich die grundsätzliche Entwicklung aus der Bundesliga hier wiederfinden.
Spielstatistiken Champions League 2025/26: Michael Zetterer vs. Kauã Santos
| Spieltag | Gegner | Ergebnis | Anzahl Gegentore: Zetterer | SGE4EVER.de-Bewertung Zetterer | Anzahl Gegentore: Santos | SGE4EVER.de-Bewertung Santos |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Galatasaray Istanbul | 5:1 | 1 | 2,0 | - | - |
| 2 | Atlético Madrid | 1:5 | - | - | 5 | 4,0 |
| 3 | FC Liverpool | 1:5 | 5 | 2,5 | - | - |
| 4 | SSC Neapel | 0 | 0 | 2,0 | - | - |
| 5 | Atalanta Bergamo | 0:3 | 4 | 3,5 | - | - |
| 6 | FC Barcelona | 1:2 | 2 | 3,0 | - | - |
| 7 | Qarabağ Ağdam | 2:3 | - | - | 3 | 4,0 |
| 8 | Tottenham Hotspur | 0:2 | - | - | 2 | 4,5 |
| Gesamt | 12 Gegentore in 5 Spielen (Durchschnittliche Gegentore pro Spiel: 2,4) | 2,6 | 10 Gegentore in 3 Spielen (Durchschnittliche Gegentore pro Spiel: 3,3̅ | 4,16̅ |
Wettbewerbsübergreifender Vergleich zeigt deutliche Unterschiede
Wenn man die Spiele aller Wettbewerbe (Bundesliga, Champions League, DFB-Pokal) betrachtet, verdichten sich die bisherigen Eindrücke. Zetterer kommt auf 21 Pflichtspieleinsätze, während Santos bislang 16 Partien absolvierte. Trotz der unterschiedlichen Spielanzahl lassen sich auch hier klare Unterschiede erkennen. Besonders deutlich wird das weiterhin bei den Gegentorwerten: Der Dreißigjährige kassierte wettbewerbsübergreifend 32 Gegentore, was einem Durchschnitt von 1,52 pro Spiel entspricht. Der 22-jährige Brasilianer hingegen kommt auf 42 Gegentore und damit auf einen Schnitt von 2,64 pro Partie. Damit liegt die Differenz weiterhin bei über einem Gegentor pro Spiel. Ein klarer Unterschied zeigt sich zudem in der Punkteausbeute: Der Ex-Bremer kommt wettbewerbsübergreifend auf neun Siege, während das Torwarttalent lediglich drei Erfolge verbuchen konnte. Die Durchschnittsnoten bestätigen diesen Eindruck zusätzlich: Über alle Wettbewerbe hinweg kommt der erfahrene Schlussmann auf eine durchschnittliche Note von 2,86, während sein Gegenüber mit 4,03 deutlich dahinterliegt.
Spielstatistiken Wettbewerbsübergreifend 2025/26: Michael Zetterer vs. Kauã Santos
| Michael Zetterer | Kaua Santos | |
|---|---|---|
| Anzahl der Spiele | 21 | 16 |
| Siege | 9 | 3 |
| Anzahl der Gegentore | 32 | 42 |
| Durchschnittliche Gegentore | 1,52 | 2,64 |
| Durchschnittliche SGE4EVER.de-Bewertung | 2,86 | 4,03 |
Die Gesamtbetrachtung zeigt also eine klare Tendenz: Die Eintracht tritt mit Zetterer im Tor über alle Wettbewerbe hinweg statistisch stabiler auf und unterstreicht damit die aktuell größere Konstanz in seinen Leistungen.






6 Kommentare
Sehr beeindruckend, wie viel Mühe Ihr Euch macht. Danke.
Bleibe bei meiner Daumen-runter-Meinung, dass es Santos nicht schaffen wird trotz nicht zu leugnenden Talentes. Dafür hapert es in zu vielen Dingen. Die Bilanz von oben bestätigt es nur zu gut.
Zetterer ist ein zuverlässiger Torwart, der in Bremen und Frankfurt den Mannschaften schon einige Punkte gerettet hat.
Santos hat sicherlich Talent aber ist noch nicht reif und sein Spiel enthält zuviele unnötige Risiken - evtl. wäre für den jungen Mann eine Leihe zu einem Club der zweiten Liga die Lösung um dort zu reifen und Erfahrungen zu sammeln. Zur Zeit sehe ich ihn leider nicht als Stammtorwart bei der SGE da er einfach zu viele Fehler macht.
Zetterer ist zwar kein Trapp aber ein sehr zuverlässiger Torwart auf den man b.a.w. setzen sollte.
Gute Analyse, mit vielen Zahlen, schon sachlich, ohne zu viel zu werten. Man muss ja bei einem Artikel immer Acht geben, einen nüchternen Bericht nicht mit einem Kommentar zu vermischen, das ist gut gelungen.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Santos seine zwei Zu-Null-Spiele tatsächlich erst unter Riera erreicht hat. Unter Toppmöller gab es sowas schlichtweg fast nie und wenn, dann waren zwei Lattentreffer des Gegners dabei und das ganze ziemliches Glück. Das war auch einer der schwerwiegendsten Fehler von Toppmöller, er hat gerade dann die Abwehr umgestellt, als er Santos gebracht hat. Dann hat die Zuordnung noch weniger gestimmt, als es mit einem neuen Keeper ohnehin schon der Fall ist. Deswegen sah Santos von Anfang an schlecht aus, er wurde medial zerrissen und das hat ihn gebrochen. Jetzt muss er erstmal wieder aufgepäppelt werden. Vermutlich hat er gehofft, dass Santos das Spiel schnell macht, durchs Feuer geht und am Ende gestählt daraus hervor geht, aber Toppmöller hat zu viel gewollt, das Gegenteil war der Fall. Eine Umstellung der Abwehr führt zu Abstimmungssproblemen, die Anweisung, das Spiel schnell zu machen, erhöht die Kontergefahr. Da hat er Santos einfach zu viel abverlangt. Es wäre viel sinnvoller gewesen, im ersten Spiel sehr konservativ aufzustellen, mit vielen Verteidigern, nicht zu hoch stehen, viele Leute hinter dem Ball, so dass vielleicht nur ein 0:0 raus springt, aber der Keeper eben die weiße Weste behält. Denn das ist ja das, was einen Torwart am meisten auszeichnet, einfach nur, um seine Nervosität zu mildern, bis er das Verhalten der Mitspieler im Pflichtspiel besser kennen gelernt hat und gelernt und sich die Aufregung gelegt hat.
Bei Santos mangelt es aber irgendwie auch an der Einstellung. Er sollte sich einfach mal 50 Zweitliga-Spiele anschauen(oder dorthin verliehen/mit Rückkaufoption verkauft werden) und da sehen, wie souverän jeder durchschnittliche deutsche Keeper seinen Strafraum beherrscht, bevor er von der Nationalmannschaft und großen Ehren träumt. Die einfachen Sachen richtig machen ist viel wichtiger als spektakuläre Flugeinlagen. Gegen Bayern kann man mal verlieren, klar, aber bei ihm ist das Unglück zur Zeit so eine selbst erfüllende Prophezeiung. Er hat so viel Angst davor, dass wieder irgendein Unglück geschieht, dass er es geradezu herauf beschwört. Ihm war bei Bayern scheinbar viel zu wenig klar, was er da für eine riesige Möglichkeit hatte, seinen Ruf komplett rein zu waschen. Wenn er nur das 2:2 zum Unentschieden festgehalten hätte, dann hätten ihn plötzlich wieder alle geliebt, dann hätte ihn jeder wieder als "Einen von Uns" gesehen. Bei ihm würde ich mir so sehr einen Typen wünschen, der den einfach mal schüttelt(schwer bei so nem Koloss) und ihm vor dem Spiel oder bei einer Auszeit ins Gewissen redet, so eine Last-Stand-Rede oder ihm einfach hilft, sich auf seine Stärken zu besinnen. Ich hoffe, Riera kriegt das noch hin, bin aber auch nicht mehr allzu zuversichtlich, dass Santos es noch bei der Eintracht schafft. Vielleicht ham der Wechsel ins Ausland eben doch zu früh für ihn. Ich verstehe Krösches Intention dennoch gut, so etwas so früh wie möglich angehen zu wollen, sonst sind längst die Big Player dran und der Spieler ist nicht mehr bezahlbar.
…Statistisch mögen die beiden in der Saison 2025/26 nah beieinander liegen.
Zetterer liefert in der Gegenwart vielleicht die konstantere Leistung. Aber Fußball ist kein Sprint, sondern ein Marathon – und hier ist Santos klar im Vorteil.
Mit 22 Jahren hat Santos noch zehn bis zwölf Jahre auf Top-Niveau vor sich.
Er wurde bewusst als Nachfolger von Kevin Trapp aufgebaut und die Eintracht hält an ihm fest, obwohl Zetterer gut spielte.
Der Klub würde Santos nicht unter 50 Millionen Euro verkaufen – ein klares Signal.
Zetterer hingegen ist mit 30 bereits in der Phase, in der die Kurve eher flach oder abwärts zeigt.
Grundsätzliche Aussage der Eintracht:
„Wir glauben, dass Kauã Santos ein Top-Torwart werden kann.“ Diese Entscheidung für Santos ist nicht nur eine Frage des Vertrauens, sondern eine strategische.
Zetterer ist die sichere Bank für jetzt. Santos ist die Investition in die Zukunft – ein Torwart, der Eintracht Frankfurt noch viele Jahre tragen, internationale Highlights liefern und vielleicht sogar den Sprung in die brasilianische Nationalmannschaft schaffen kann.
Fazit:
Santos ist die richtige Wahl – für heute und morgen
Das Duell Santos gegen Zetterer hat gezeigt, dass beide ihre Berechtigung haben.
Zetterer verdient Respekt für seine professionelle Art und seine soliden Auftritte.
Aber am Ende ist Kauã Santos in Summe der bessere Torhüter. Er hat das höhere Talent, die bessere Physis, das größere Entwicklungspotenzial und die klare Rückendeckung des Trainers und des Vereins.
Wer auf die Zukunft setzt, setzt auf Santos. Und Eintracht Frankfurt hat genau das getan.
Santos drausen lassen, mehr sag ich nicht, den Rest können sie im Verein selber einschätzen was zu tun ist.
Verleiht ihn, damit er da seine Erfahung sammeln kann, ich wiederhole mich, aber der hat sich zu viele Klöpse geleistet in dieser Saison. Im übrigen auch so ein Ding warum Eintracht da steht wo sie gerade stehen. Sollte er sich irgendwann fangen, so hat Eintracht ein gutes Backup, ansonsten verkaufen.
Klasse Analyse, faktisch konkret belegt, danke.
Auch einer der positiven Effekte unter Riera, Zetterer spielt wieder konstant gut. Wenn Eintracht weiterhin mit Santos plant (wovon aktuell auszugehen ist), dann muss dieser aus der Position der klaren Nummer 2 diesmal mit Bedacht und Zeit weiter qualifiziert werden. Da gibt es noch einiges zu tun.
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