Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Hütters Kadercheck: Diese Profis stehen vor dem Abschied. Foto: IMAGO / Kessler-Sportfotografie

Skhiri, Batshuayi und Co.: Für diese Spieler wird es eng

Mit der Rückkehr von Adi Hütter beginnt bei Eintracht Frankfurt nicht nur ein neues Kapitel auf der Trainerbank, sondern auch ein größerer personeller Umbruch. So soll von bis zu 30 Kaderbewegungen in Frankfurt ausgegangen werden. Während bei allen Leihspielern die Zeichen ganz bereits klar auf Abschied stehen, gibt es auch innerhalb des aktuellen Profikaders einige Personalien, die in den kommenden Wochen für Gesprächsstoff sorgen dürften. Gleiches gilt auch für Rückkehrer Noel Futkeu, der keine Zukunft am Main besitzen soll. Nach Informationen der „Bild“ sollen mehrere Spieler entweder aktiv zum Verkauf stehen oder bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg gelegt bekommen. Dabei reicht die Spannweite von erfahrenen Topverdienern bis hin zu jungen Leistungsträgern, die hohe Transfereinnahmen versprechen würden.

Batshuayi ohne Zukunft am Main?

Vor anderthalb Jahren wurde Michy Batshuayi als erfahrene Alternative für den Angriff verpflichtet. Die erhoffte Rolle konnte der Belgier allerdings nie dauerhaft ausfüllen. Laut „Bild“ soll die Zeit des inzwischen 32-Jährigen in Frankfurt bereits wieder ablaufen. Besonders das hohe Gehalt (ca. 3 Millionen Euro) soll eine Rolle spielen. Eintracht würde den Stürmer gerne von der Gehaltsliste bekommen und hofft auf Interessenten aus der Türkei oder dem arabischen Raum. Eine größere Ablöse scheint dabei allerdings eher zweitrangig zu sein. Entscheidend wäre vor allem die finanzielle Entlastung.

Skhiri passt nicht zum Hütter-Fußball?

Auch bei Ellyes Skhiri deutet vieles auf eine Trennung hin. Der Tunesier gehörte in der abgelaufenen Saison zu den großen Enttäuschungen und konnte insgesamt nur selten an frühere Leistungen aus Kölner Zeiten anknüpfen. Der zentrale Mittelfeldspieler soll trotz seines noch gut dotierten Vertrags kein idealer Kandidat für den intensiven und laufstarken Fußball von Adi Hütter sein. Entsprechend gilt ein Abschied als durchaus realistisches Szenario, sollte sich ein passender Abnehmer finden. Aktuell gibt es hier aber noch keine Hinweise auf mögliche Interessenten.

Larsson als möglicher Millionenverkauf

Anders gelagert ist die Situation bei Hugo Larsson. Der Schwede zählt weiterhin zu den wertvollsten Spielern im Frankfurter Kader und steht seit Monaten bei zahlreichen europäischen Topklubs auf dem Zettel – trotz der durchwachsenen Saison von ihm. Der Schwede ist überraschenderweise auch nicht für die schwedische Nationalmannschaft bei der WM dabei. Die Eintracht würde den Mittelfeldspieler zwar gerne halten, bei einem Angebot in entsprechender Größenordnung könnte sich die Situation allerdings schnell ändern. Berichten zufolge aus der Vergangenheit erhoffen sich die Hessen eine Ablöse im Bereich von 35 bis 40 Millionen Euro.

Theate weckt Interesse aus England

Auch Arthur Theate könnte Frankfurt im Sommer verlassen. Der Belgier gehörte trotz einer wechselhaften Saison – vor allem auch zum Saisonende hin – zu den Stammkräften und besitzt insbesondere auf dem englischen Markt einen guten Ruf. Laut Berichten beschäftigen sich mehrere Premier-League-Klubs mit dem Verteidiger. Sacha Tavolieri berichtete unlängst, dass Nottingham Forest, der AFC Bournemouth und der FC Bologna Interesse am Frankfurter Innenverteidiger signalisieren.

Chaibi vor richtungsweisendem Sommer

Bei Fares Chaibi gestaltet sich die Lage etwas komplizierter. Der Algerier zeigte auch in der vergangenen Saison immer wieder sein großes fußballerisches Potenzial und gehörte damit erneut auch zu den stärksten Scorern der SGE, schaffte es jedoch zu selten, dieses Potenzial konstant auf den Platz zu bringen. Nach drei Jahren könnte der Sommer für beide Seiten richtungsweisend werden. Sollte ein interessantes Angebot eintreffen, erscheint ein Verkauf nicht ausgeschlossen. Ab sofort gehört der Algerier auch zu der Berater-Agentur „Unique Sports Group“, die vor allem in der Premier League aktiv sind. Die Frankfurter erhoffen sich bei einem Transfer eine Summe von bis zu 35 Millionen euro.

Bahoya und Collins als begehrte Talente

Jean-Mattéo Bahoya und Nnamdi Collins gehören zu den spannendsten Personalien im Frankfurter Kader. Beide Spieler schafften in der vergangenen Saison zwar nicht komplett den Durchbruch, haben ihren Marktwert aber spürbar gesteigert. Gerade Bahoya soll laut Berichten zu den Spielern gehören, mit denen die Eintracht hohe Einnahmen erzielen könnte. Der Offensivspieler soll vor allem bei den Tottenham Hotspur auf der Liste stehen wie „fichajes.netberichtet. Eine Ablösesumme von bis zu 70 Millionen Euro stehe im Raum. Collins wiederum hat sich trotz einiger Schwankungen als entwicklungsfähiger Bundesliga-Spieler etabliert und dürfte ebenfalls Interesse aus dem In- und Ausland auf sich ziehen.

Noch ist natürlich offen, welche dieser Personalien tatsächlich zu einem Transfer führen werden. Viel wird sicherlich auch von möglichen Angeboten bei Nathaniel Brown und Can Uzun abhängen, die von allen sicherlich den größten Markt haben werden. Klar scheint jedoch: Die Verantwortlichen um Markus Krösche und Adi Hütter werden den Kader in den kommenden Wochen genau analysieren und Veränderungen vornehmen.

Keine Kommentare

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.