Eintrachts Ante Rebic steht nach dem Sieg über Russland im Halbfinale der Weltmeisterschaft in Russland.

Rebic kämpft weiter um WM-Titel: Ante Rebic hat am Samstagabend mit der kroatischen Nationalmannschaft das Ticket für das Halbfinale bei der WM in Russland gelöst. Gegen den Gastgeber musste Kroatien allerdings die doppelte Ehrenrunde über Verlängerung und Elfmeterschießen gehen. Nachdem es nach 90 Minuten noch 1:1 stand, konnte Domagoj Vida die Kroaten in der Verlängerung in Front (101. Minute) bringen, ehe Mario Fernandes in der 115. Minute noch ausglich. Im Elfmeterschießen behielt die Mannschaft von Pokalsieger Rebic dann die besseren Nerven und siegte mit 4:3. Erneut war es wie im Achtelfinale der ehemalige Bundesligaspieler Ivan Ratikic, der den entscheidenden Elfer versenkte. Ante Rebic spielte die komplette Spielzeit von 120 Minuten durch, trat im Elfmeterschießen aber erneut nicht an. Videos und Bilder nach zu urteilen haben Rebic&Co den Viertelfinalsieg im Anschluss ordentlich gefeiert. Im Halbfinale trifft der 24-Jährige Stürmer nun am Mittwoch (20 Uhr) auf England.

a moj pajdo… @hns_cff 🇭🇷

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Zwei Neuzugänge im Visier? Laut Medienberichten soll die Frankfurter Eintracht an zwei Offensivspielern interessiert sein. Die portugiesische Zeitung „A Bola“ bringt den zentralen Mittelfeldspieler Chico Geraldes mit den Hessen in Verbindung. Der 23-Jährige Portugiese soll den Verantwortlichen demnach sechs Millionen Euro Wert sein, allerdings soll die festgeschriebene Ablösesumme in seinem Vertrag auf 45 Millionen Euro festgelegt sein, weshalb die Portugiesen mit dem gebotenen Betrag noch nicht einverstanden sein sollen. Zuletzt war der bis 2021 noch vertraglich an Sporting Lissabon gebundene Geraldes an den Rio Ave FC ausgeliehen und brachte es dort auf 38 Spiele (vier Tore, elf Vorlagen). Der Journalist Gianluca di Marzio bringt auf seiner Seite derweile Außenbahnspieler Daniele Verde mit der Eintracht in Verbindung. Der 22-Jährige Italiener vom AS Rom (Vertrag bis 2020) war zuletzt an Hellas Verona ausgeliehen und brachte es dort auf 33 Spiele mit sieben Torbeteiligungen (drei Tore, vier Vorlagen). Beide Spieler sind ehemalige U-Nationalspieler ihres Landes.

Adler gelandet: Die Frankfurter Mannschaft ist am Sonntagmorgen deutscher Zeit in Amerika gelandet. Der Tross um den neuen Trainer Adi Hütter musste dabei acht Stunden Zeitunterschied wegstecken. Mit Zwischenstopp in Dallas landete das Team schließlich in Salt Lake City, wo sie bis zum 12. Juli bleiben wird. Kleine Randnozit: Ähnlich wie die deutsche Nationalmannschaft bei ihrem kurzen WM-Ausflug in Russland wird die Eintracht dort kein Fünf-Sterne-Hotel beziehen, sondern in der dortigen Jugendakademie hausen. Anschließend zieht die Mannschaft weiter nach Philadelphia. Den Rückflug werden die Männer von Adi Hütter dann am 15. Juli antreten.

Eintracht’s Diary: Aus dem Trainingslager werden Spieler und Verantwortliche täglich im Tagebuchstil berichten. Den Anfang machte nach der Landung Frankfurts Kapitän David Abraham. So schrieb der Argentinier auf „Eintracht.de“, dass er die Reise über den Atlantik Richtung Heimat normalerweise alleine und nicht mit einem solch großen Tross antrete. Im Flieger schaute das Team gemeinsam die Halbfinal-Spiele am Samstag und musste dabei Branimir Hrgota trösten, dessen schwedische Kollegen gegen England ausschieden. Im anderen Spiel drückten dann alle ihrem Kollegen Ante Rebic die Daumen, mit Ausnahme von Max Besuschkow, der aufgrund russischer Wurzeln zum Gegner hielt. Den ersten Eindruck in Salt Lake City beschrieb de 31-Jährige Abwehrchef durchaus positiv: „Geniale Trainingsbedingungen und eine traumhaft schöne Aussicht auf die Rockys“, beschrieb Abraham die Örtlichkeiten und verabschiedete sich anschließend ins Bett.

Ohne teuren N’Dicka nach Amerika: Im Gegensatz zu Lucas Torró suchte man den zweiten Neuzugangg dieser Tage, Evan N’Dicka, auf dem Frankfurter Flughafen vergeblich. Der 18-Jährige Franzose erhielt so kurzfristig nach der Verpflichtung keine Einreisegenehmigung für die Vereinigten Staaten. Nachreisen wird der Innenverteidiger auch nicht. Vielmehr wird er sich bei der U19 im Trainingslager in Passau fitmachen und mit Nachwuchskoordinator Pezzaiouli Sondertraining absolvieren. Aufsehen erregte auch die Meldung diverse Medien, dass N’Dicka die Eintracht deutlich mehr gekostet hat als zunächst angenommen. So soll der U-20 Nationalspieler Frankreichs, den die Hessen vom AJ Auxerre losgeeist haben, zwischen fünf und sechs Millionen Euro gekostet haben. Für einen 18-Jährigen mit gerade einmal 14 Zweitligaspielen in der Vita eine durchaus beachtliche Summe und Indiz dafür, dass man ihm in Frankfurt wohl mehr als eine Reservistenrolle zutraut.

Hradecky lobt erneut seinen Nachfolger: Schon nach der Verpflichtung von Keeper Frederick Rönnow geriet Lukas Hradecky ins Schwärmen. Die Lobeshymnen erneuerte der ehemalige Torhüter der Hessen, der mittlerweile bei Bayer Leverkusen unter Vertrag steht gegenüber dem „Kicker“. „Ich kann nur das allerbeste von ihm sagen und habe ihn nur empfohlen,“ so der finnische Schlussmann. Die Verantwortlichen haben sich Rat beim 27-Jährigen eingeholt auch im Hinblick auf den Charakter des dänischen Torhüters, der bei der Weltmeisterschaft Ersatz war hinter Stammkeeper Kasper Schmeichel. Für Lacher sorgte Hradecky im übrigen durch ein Statement im Hinblick auf die Leverkusener Titelsammlung. Die Rheinländer warten noch auf ihren ersten Meistertitel und werden im Volksmund auch als „Vizekusen“ bezeichnet. Der Finne meinte im selbigen Interview: „Zumindest kennt jetzt einer es, wie es ist, wenn man den Pokal gewinnt“, gab er nicht ganz ernstgemeint zu Protokoll.

Chander voller Vorfreude: Rechtsverteidiger Timothy Chandler äußerte sich durchaus positiv über das Trainingslager im Land seines Vaters. Gegenüber der „Bild“ merkte der US-Nationalspieler an, dass die Reise in die Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr durchaus von Erfolg geprägt gewesen sei und man nun erneut darauf hoffe, dass dort ein gewisser Teamspirit entsteht. Auch der erneute Umbruch bereitet dem 28-Jährigen wenig Sorgen: „Abgänge haben wir immer gehabt. Aber wir wollen uns auch in dieser Saison wieder beweisen“, gibt sich Chandler optimistisch. Der neue, anvisierte Spielstil unter Adi Hütter hat es ihm hingegen angetan: „Er hat eine andere Idee, noch mehr fußballerisch.“ – nett sei er zudem auch, „aber er wird im richtigen Moment sicher auch draufhauen können“, prophezeit der Defensivspieler.

 

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4 Kommentare

  1. Man will sich keine Kritik bzgl. der Transfermodalitäten bei Marius Wolf anhören, der nächste Saison bei Dortmund in der Champions League spielt – und gibt einen Monat später den Transfererlös für einen Spieler mit 14 Zweitligapartien aus.

    Na da wünsche ich Hübner & Bobic ja mal ein gutes Händchen.

  2. @2: Thema Wolf ist ausgelutscht und den neuen Spieler können wir nicht bewerten. Außer du hast ihn schon spielen sehen, dann bitte ich um Bericht warum ein 18 jähriger, französischer U-Nationalspieler das Geld nicht wert ist ?

  3. @3, Handballer, da kann ich dir nur recht geben.
    Der Wolf ist weg und der Brei schon flüssig vorm vielen rühren.
    Auch ohne ihn wird’s prima. Alles andere ist Schnee von gestern.
    Freut euch auf die neuen. Ohne Abgänge würdet ihr die vielleicht nie kennen lernen 😉

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