Obwohl Eintracht Frankfurt seine Ziele in der abgelaufenen Saison verfehlt hat, konnte Oscar Höjlund in mehreren Spielen positiv auf sich aufmerksam machen. In der Hinrunde kam er noch meistens nur von der Bank auf Einsätze und wurde zwischenzeitlich von einer Muskelverletzung ausgebremst. Nach dem Trainerwechsel in der Rückrunde, als Albert Riera im zentralen Mittelfeld vermehrt auf Höjlund anstatt auf Skhiri setzte, wurde der Däne ein immer wichtigerer Bestandteil des Teams.
Anders als neun seiner Mitspieler, die bei der WM in diesem Sommer für ihr Land antreten werden, darf Höjlund aktuell die Sommerpause genießen. Die verfügbare Zeit nutzte die Eintracht auf Instagram gestern Mittag für ein kurzes Q&A-Format, bei dem der Mittelfeldspieler Fragen der Fans beantwortete. Besonders gut dürfte bei vielen Höjlunds Auftritt beim VfL Wolfsburg, inklusive Traumtor zum 1:0, in Erinnerung geblieben sein. Er selber bezeichnet den Treffer auf Nachfrage eines Fans als sein „Lieblingstor“ seiner bisherigen Karriere.
Innerhalb der Mannschaft versteht sich der Däne am besten mit den anderen Skandinaviern bei der SGE: „Meine besten Freunde in der Mannschaft sind Hugo Larsson und Love Arrhov.“ Aber mit seinen französischen Mitspielern verstehe er sich sehr gut. Wer im Team am witzigsten sei? „Wir haben viele lustige Leute bei uns, aber ich glaube es ist zwischen Hugo, Jean-Matteo Fares und Aurele.“
„Rasmus hat mich viel inspiriert“
Sein größtes Vorbild aus der Mannschaft sei aber sein Landsmann Rasmus Kristensen: „Mein großer Bruder Rasmus hat mich viel inspiriert. Wenn er Fehler macht, sagt er mir zum Beispiel, dass ich sie nachmachen darf und dann versuche ich das auch. Ich bin glücklich und stolz auf ihn.“ Als Kind habe er am meisten zu Frank Lampard aufgeschaut.
Champions-League-Erfahrung hat Höjlund schon vor seinem Wechsel nach Frankfurt gesammelt und war dabei erfolgreicher als mit der Eintracht. In der Saison 2023/24 kam er mit dem FC Kopenhagen bis ins Achtelfinale. Dort war Manchester City dann eine Nummer zu groß. Im Hin-und Rückspiel wurde der Däne jeweils während der zweiten Hälfte eingewechselt. Die Qualität der „Skyblues“ hat bei ihm nachhaltig Eindruck hinterlassen: „Ich glaube mein bis jetzt bester Gegenspieler war Mateo Kovacic. Er ist meiner Meinung nach ziemlich unterbewertet und war sehr gut, als ich gegen ihn gespielt habe.“
„Vor Spielen höre ich gerne Powermusik“
Wenig überraschen bereiten Höjlund die Trainingsinhalte mit Ball am Fuß mehr Freude, als die Laufeinheiten. Am meisten bevorzugt er dabei Übungen auf engem Raum, die auch die Fähigkeiten eines zentralen Mittelfeldspielers fördern. „Meine Lieblingsspiel im Training ist ein fünf gegen fünf mit viel Intensität, Aktionen und Toren“, erzählt er. Außerdem verrät der Däne, mit welcher Musik er sich an Spieltagen am liebsten einstimmt: „Vor Spielen höre ich gerne Powermusik. Ich habe keinen speziellen Favoriten, aber ich liebe Musik, die mir Power und Mut gibt. Das hilft mir sehr viel.“
Seiner Position entsprechend trägt Höjlund bei der Eintracht die Sechs auf dem Trikot, mit der er selber aber wenig verbindet: „Meine Trikotnummer hat keine besondere Bedeutung“, sagt er, fügt aber hinzu: „Ich spiele aber gerne mit dieser Nummer und bin glücklich und stolz sie für diesen fantastischen Verein zu tragen. Ich kann es kaum erwarten, das hoffentlich für ein paar weitere Saison fortzusetzen.“






2 Kommentare
Wow, da hat sich einer richtig mit seinem Text auseinandergesetzt!
Hojlund oder Kristensen, Hauptsache Rasmus! Alles Dänen und Brüder und überhaupt!
Zitat: "Sein größtes Vorbild aus der Mannschaft sei aber sein Landsmann Rasmus Kristensen: „Mein großer Bruder Rasmus hat mich viel inspiriert. Wenn er Fehler macht, sagt er mir zum Beispiel, dass ich sie nachmachen darf und dann versuche ich das auch. Ich bin glücklich und stolz auf ihn.“
Was?! Dann versucht er auch die Fehler nachmachen zu dürfen oder wie jetzt?
Gutes Konzept!
Ernsthaft? Hat jemand, am Ende sogar der Autor selbst, den Text mal durchgelesen? Nöö, ist doch ehrenamtlich. Da ist es doch egal! Pfffft!
Mein Kommentar wird dann sicher wieder gelöscht! "kann doch mal passieren..." Tipp und Ex! Hauptsache Rasmus, äh... Content, egal, wie nichtssagend...
@der Scheich: wo warst Du denn, als SGE4EVER nach Gastautoren gesucht hat? Stimmt… wahrscheinlich wieder unter anderen Artikeln am trollen?! Die einzige Konstante, die du aufzeigst, ist meckern. Mach es doch besser! Anstelle Freiwillige anzugehen, die uns in ihrer Freizeit unentgeltlich mit Infos versorgen. Und zu dem Hinweis auf den „Bruder“ Kristensen: so reden junge Leute heutzutage - da spricht auch das eine das andere Mädel mit „Brudi“ an.
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