Im Hinspiel kam es im Stadion und der Stadt zu Zwischenfällen beider Fanlager. (Foto: IMAGO / Panoramic International)

Polizei befürchtet Auseinandersetzungen: Das Europa-League-Spiel am Abend gegen Antwerpen macht auch abseits des Fußballplatzes Schlagzeilen. Wie der „hr-sport“ berichtet, befürchtet die Polizei im Umfeld der heutigen Partie Auseinandersetzungen. Konkret sollen Fans der Gäste aus Antwerpen Racheaktionen planen, als Reaktion auf Frankfurter Anhänger, die beim Hinspiel im September ein flämisches Fan-Café angegriffen hatten. Angeblich hätten sich die Antwerpener Hools um Verstärkung auch aus den Niederlanden sowie konkret bei Lüttich-Fans bemüht. Erwartet wird, dass sich die Royal-Fans auf dem Frankfurter Weihnachtmarkt treffen. Die Polizei sieht sich jedoch gut gerüstet und hat ein besonderes Auge auf die belgischen Gäste. Wegen der Vorkommnisse im Stadion beim Hinspiel muss Royal Antwerpen sein letztes Gruppenspiel in der Europa League gegen Olympiakos Piräus vor leeren Rängen austragen. Das teilte die UEFA mit. Die Antwerpener Anhänger hatten einen Böller aufs Spielfeld geworfen, der neben Eintracht-Keeper Kevin Trapp explodierte. Nach kurzer Unterbrechung konnte das Spiel fortgesetzt werden.

Krösche gegen Fußball-Lockdown: Erst am gestrigen Mittwoch hatte sich der Präsident von Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue, Helge Leonhardt, angesichts der steigenden Corona-Zahlen für einen Locksown des Profifußballs bis Ende Dezember ausgesprochen. Im „Kicker“ betonte Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche, dass er von dieser Idee wenig hält: „Das halte ich nicht für den richtigen Ansatz. Wir alle sind Wirtschaftsunternehmen, die laufende Kosten haben und Gehälter bezahlen müssen. Deshalb müssen wir unseren Betrieb aufrechterhalten. Wenn wir den Spielbetrieb einstellen, fehlt uns ein beträchtlicher Teil unserer wirtschaftlichen Grundlage.“ Damit liegt er auf einer Linie mit der DFL, die im Bericht klarstellte: „Ein selbstverhängter (…) Lockdown ist kein Thema.“ Steffen Schneekloth, Präsident von Holstein Kiel und DFL-Präsidiumsmitglied erklärte: „Ich finde die Aussagen des Kollegen höchst unsolidarisch gegenüber allen anderen 35 Mitgliedern im DFL e. V. Das ist nicht zu Ende gedacht und in keiner Weise lösungsorientiert.“ Es sei erwiesen, „dass ein Fußballspiel mit Zuschauern in der Bundesliga und 2. Bundesliga zu keinem größeren Infektionsgeschehen geführt hat – und das bei über zehn Millionen Zuschauern seit Saisonbeginn.“

Ex-Adler bricht Champions League-Rekord: Ex-Eintracht-Stürmer Sebastien Haller trifft bei seinem aktuellen Klub Ajax Amsterdam weiterhin wie er will. Beim 2:1-Auswärtssieg der Niederländer bei Besiktas Istanbul erzielte er einen Doppelpack und stellte damit einen neuen Champions League-Rekord auf. Denn durch die beiden Treffer traf der Stürmer in seinen ersten fünf Partien in der Königsklasse neun Mal! Den alten Rekord hielt Dortmund-Angreifer Erling Haaland, der acht Mal in seinen ersten fünf Champions League-Partien traf.

 

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3 Kommentare

  1. Haller ist halt en (sehr) Gude. MnM der beste Büffel den wir hatten.
    Möge er gesund bleiben und weiter Bälle festmachen und knipsen.

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  2. Ach, ich will die gar nicht einzeln bewerten. Die haben alle ihren Part gespielt in einer der besten Offensivreihen der Welt.
    Haller mit Technik, Körperlichkeit, Rebic mit unfassbarer Wucht und Aggressivität, Jovic mit Athletik und unvergleichlichem Zug zum Tor und alle mit unfassbarer Abschlussstärke.

    Ich bin traurig, dass sie uns verlassen haben aber auch froh und dankbar, dass ich sie ein paar Jahre bei uns erleben durfte.

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