Peter Fischer glaubt an das Wunder von Basel. (Foto: Heiko Rhode)

Fischer glaubt an Wunder: Eintracht-Präsident Peter Fischer ist bekanntlich ein Mann der besonderen Worte. Die hat er auch vor dem Spiel gegen den FC Basel gefunden. „Ich könnte daheim bleiben und das Spiel genauso gut am Fernseher erleben. Aber ich fahre nach Basel runter. Weil in mir noch Glaube steckt“, sagt Fischer der Bild-Zeitung. „Die Latte für uns liegt maximal hoch“, so Fischer, „man muss nicht auf Super-Optimist machen. Wichtig ist mir, dass wir mit Leidenschaft und Ehre auftreten. Im Hinspiel waren wir weit unter unserer normalen Leistung.“ Der 64-Jährige zieht einen besonderen Vergleich: „Beim Wunder von Bern war ich noch nicht auf der Welt. Das Wunder von Basel kann es geben!“

Fernandes träumt vom Sieg im Elferschießen: Ein besonderes Duell wird das Spiel in Basel für Ex-Adler Gelson Fernandes. Es wird sein erster Einsatz als Experte des Schweizer Bezahl-Senders Teleclub Sport. Trotz des 0:3 im Hinspiel sieht Fernandes noch Chancen für sein Ex-Team, bei dem er im Sommer seine Karriere beendete. „Natürlich haben wir die!„, spricht er immer noch von „Wir“, wenn er in „Bild“ über die Eintracht redet. „An guten Tagen können wir drei Tore in Basel schießen. Da reicht auch erst mal ein 1:0 zur Pause. Wir müssen nur dran glauben.“ Sein Traum: „In der letzten Minute fällt das 3:0, es gibt Verlängerung, am Ende kommt Eintracht im Elfmeterschießen weiter.“

Hütter warnt vor Kontern: Adi Hütter hat die Hoffnung auf ein Weiterkommen gegen den FC Basel noch nicht aufgegeben. „Die Mannschaft möchte die letzte Chance am Schopf packen“, sagte der SGE-Trainer bei der Pressekonferenz vor dem Spiel. „Es ärgert uns, dass wir in Frankfurt kein besseres Ergebnis erzielt haben. Wir wissen, dass es ein hartes Stück Arbeit werden wird.“ Die Eintracht muss ein 0:3 aufholen – und darf dabei nicht ins offene Messer laufen. Hütter warnt: „Basel ist gut im Konterspiel, wir müssen nach Ballverlusten aufpassen.“ Kapitän David Abraham sagte mit Blick auf das Spiel: „Wir wollen gewinnen und weiterkommen. Dafür müssen wir konzentriert ins Spiel gehen und unser Potenzial über die gesamten 90 Minuten ausschöpfen. Wir haben die Qualität dafür. Wenn wir uns darauf besinnen, kann da morgen noch etwas gehen.“

Torró und Gacinovic verabschieden sich: Emotionale Abschiede von Lucas Torró (CA Osasuna) und Mijat Gacinovic (TSG Hoffenheim). Die beiden Abgänge meldeten sich über die sozialen Netzwerke zu Wort. Torró, dessen Abgang die SGE am Donnerstag offiziell bestätigte, schreibt: „Heute endet meine Zeit bei der Eintracht, es waren zwei wunderbare Jahre, in denen ich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich viel gewachsen bin“. Weiter heißt es: „Ab heute bin kein Spieler der Eintracht mehr, doch werde weiterhin ein Fan sein.“ Bei seiner Vorstellung in Pamplona sagte der Spanier: „Heute ist ein sehr glücklicher Tag für mich. Ich kehre nach Osasuna zurück, das ich als mein zweites Zuhause betrachte und das ich zurückkehre, um zu bleiben.“ Schon zuvor hatte Mijat Gacinovic sich von den Eintracht-Fans und Ex-Kollegen verabschiedet: „Nach 5 wunderbaren und ereignisreichen Jahren, ist es heute an der Zeit Abschied zu nehmen. Mit großer Vorfreude und dennoch schweren Herzens gehe ich diesen neuen Schritt in meinem Leben“.

 
 
 
 
 
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Trio fällt aus: Der FC Basel muss gegen Eintracht Frankfurt auf ein Trio verzichten. Nicht mit an Bord ist Basels Nummer eins Jonas Omlin. Der Schweizer Keeper, der vor einem Wechsel zu Montpellier steht, fällt mit einer Oberschenkel-Verletzung aus. Auch die Mittelfeldspieler Luca Zuffi und Eric Ramires fallen aus. Dimitri Oberlin ist nicht spielberechtigt. Basels Coach Marcel Koller sagte vor dem Spiel: „Die Eintracht hatte am Weekend einen Test gegen Monaco. Ich war erstaunt, wie gut sie gespielt haben. Sie werden morgen alles versuchen und wollen sicher früh in Führung gehen.“ Er erwarte daher einen risikoreichen Auftritt der Adler in Basel.

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8 Kommentare

  1. Bei allem Bock darauf zu spielen und drei Tore mit Wucht aufzuholen, bitte nicht die Defensive vergessen.
    Der Gegentreffer von Monte-Nacko war viel zu einfach, leider wie so oft, siehe z.B. das Spiel gegen Paderborn..
    da konzentrierter rangehen, dann könnte es vllt klappen, ich drück die Daumen

    Forza SGE

  2. Ich drücke nicht nur die Daumen, ich hab schon das Trikot an und mein Blutdruck steigt langsam, aber sicher. Viele haben unseren Peter Fischer belächelt, als er vor 2 Jahren auf dem „Alex-Meier Platz“ in Berlin groß und laut ankündigte, er will am Abend aus dem Pokal trinken. Wenn er heute an das Wunder von Basel glaubt , ich will es auch !!!
    Forza SGE !

  3. Am besten ein frühes quasi Eigentor vom 2.Keeper von Basel ( hatten wir ja letztes Jahr 2x in der EL erlebt) und nach dem 2:0 durch Kamada , läuft die Flitzekacke durch die Baseler Reihen!
    Träumen muss man immer.
    Ich muss aber nochmal Bezug auf die Forenaussagen zu Hinti und unsere wirtschaftliche Seite nehmen.
    Damit mich keiner missversteht, Hinti ist mein absoluter Lieblingsspieler nach AM!
    Hier tauchen immer wieder die 110 Millionen aus den Büffeltransfers auf die als Bruttobetrag zu sehen sind. Wir haben ca 70 Millionen für Verpflichtungen ausgegeben zuzüglich Gehaltssteigerungen, Wir bauen eine Geschäftsstelle, Wir digitalisieren das Stadion, und es wird ein Umsatzeinbruch von ca 120-140.000.000 erwartet. Wie kann man da fragen wo das Geld hin ist, bzw. man darf natürlich fragen, aber die Antworten liegen auf der Hand.

  4. Nun, wenn der Peter sagt, daß das Wunder machbar ist, dann steht dem nichts im Wege.
    Freudloses 5:2 für die Adler !
    Danach geht die Gaudi richtig los !
    Auf Jungs ! No Surrender !

  5. @4 das find ich gut, so hat man ihn wenigstens wieder im Blick. Und noch dazu vom besten Club der Welt zum zweit besten verliehen 🙂
    Heute Abend nen schönen 4:1 Sieg einfahren und dann wieder gegen Schachtjor Donezk

  6. Der Äbbelwoi ist in ausreichender Menge kalt gestellt, nun müssen nur noch genug Tore geschossen werden 🙂

  7. @Air: das mit dem zweitbesten (natürlich mit gebührendem Abstand zum erstbesten) dachte ich auch. 🙂

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