Ein Spionage-Skandal beschäftigt Eintracht Frankfurt.

ISB klagt Eintracht an – SGE wehrt sich: Im Zuge des Spionage-Falles zwischen der Eintracht und RB Leipzig kommen jetzt immer mehr Details ans Licht. Laut einem Bericht der „Bild“ wurde der SGE am 1. Juli eine 530-Seiten umfassende Anklageschrift zugestellt, die die Frankfurter heftig belasten. Der Geschäftsführer des „International Soccer Bank, Jürgen Kost, klagt die Eintracht heftig an: „Wir sprechen eindeutig von Datenmissbrauch im großen Stil. Wir können nachweisen, dass über die Standleitung von Eintracht Frankfurt sehr lange illegal auf unsere Datenbank zugegriffen wurde.“ Dabei soll es sich um 5664 illegale Zugriffe innerhalb von 22 Monaten handeln. Mit der Software wollte die Eintracht potenzielle neue Spieler checken. Dies sei allerdings nicht nur im Jugendbereich geschehen, sondern auch bei möglichen Spielern für die Profi-Mannschaft: „Es ist eindeutig belegbar, dass nicht nur Jugendspieler aus der Datenbank gezogen wurden. Der Blick geht nicht Richtung Eintracht Frankfurt U 17, sondern eher in Richtung Profibereich.“ Ein Beispiel hierfür soll Rodrigo Zalazar sein, den die SGE kürzlich verpflichtete und nach Polen weiterverlieh. Die Eintracht reagierte am Mittag auf die Vorwürfen und kündigte eine „intensive und schonungslose Aufklärungsarbeit“ an. Außerdem betonte Dieter Burkert, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des betroffenen e.V., und Anwalt Christoph Schickhardt, der die Eintracht in diesem Fall als Berater für die Öffentlichkeitsarbeit unterstützt, im „Kicker“, dass es sich um lediglich diese eine Person gehandelt habe, die auf den Login zugegriffen hat. „Unser IT-Leiter hat dabei keine weiteren Zugriffe aus dem Haus auf die Datenbank erkannt“, erklärt Burkert. Er erklärte außerdem, dass die Zugriffe sportliche keine Bedeutung hatten: „Es gibt keinen Zusammenhang mit einer Verpflichtung.“ Zwar habe der betroffene Trainer beispielsweise ein Spiel des Profi-Neuzugangs Rodrigo Zalazar aufgerufen, sich aber nur 18 Sekunden davon angeschaut.

DFL terminiert Spieltage 1-6: Die Deutsche Fußball Liga hat am heutigen Mittwoch die ersten sechs Spieltage der Bundesliga-Saison 2019/2020 terminiert. Aus dieser Terminierung geht hervor, dass die SGE an den ersten drei Spieltagen jeweils an einem Sonntag spielt. Gegen die TSG 1899 Hoffenheim am 18. August um 15:30 Uhr, auswärts bei RB Leipzig am 25.8 ebenfalls um 15:30 Uhr und am 1. September zuhause gegen Fortuna Düsseldorf um 18 Uhr. Nach der Länderspielpause folgt dann das Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Samstag, den 14.9 um 15:30 Uhr, bevor es am 22. September wieder Sonntags um 18 Uhr gegen Borussia Dortmund geht. Am 27. September spielt die Eintracht dann auswärts bei Union Berlin zum ersten Mal Freitags um 20:30 Uhr.

Augsburg-Präsident hofft auf Hinteregger-Verbleib: Der Präsident des FC Augsburg, Klaus Hofmann, hofft auf den Verbleib von Martin Hinteregger bei den „Fuggerstädtern“. Das sagte er der „Augsburger Allgemeinen“. Hinteregger sei „ein erstklassiger Spieler“ und er könne es sich „sehr gut vorstellen, dass er wieder eine Säule des FC Augsburg wird.“ Hinteregger war in der vergangenen Rückrunde von Augsburg an die SGE verliehen, wo er sich in kürzester Zeit zum Leistungsträger und Publikumsliebling entwickelte. In den letzten Wochen hat Hinteregger vermehrt betont, dass er gerne in Frankfurt bleiben wolle.

Fernandes-Verletzung wohl nicht allzu schwer: Entwarnung bei Eintracht-Mittelfeldspieler Gelson Fernandes! Wie die SGE am gestrigen Dienstag nach einer MRT-Untersuchung mitteilte, ist die Verletzung des Schweizers nicht allzu schwer und er kann im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigen. Fernandes hatte mit Wadenproblemen in den letzten Tagen jeweils individuell gearbeitet und nicht am Mannschaftstraining der Hessen teilgenommen.

Ibertsberger wird Co-Trainer: Der Ex-Bundesligaprofi Andreas Ibertsberger verstärkt die U19 als Trainer. Das teilte die SGE mit. Der ehemalige Hoffenheimer wird U19-Coach Marco Pezzaiuoli unterstützen. Beide kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei der TSG Hoffenheim.

Hasebe lobt Kamada: Eintracht-Angreifer Daichi Kamada scheint weiterhin auf dem Vormarsch zu sein. Nachdem der Japaner bereits von Trainer Adi Hütter gelobt wurde, legte jetzt sein Landsmann Makoto Hasebe im „hr“ nach: „Ich bin auch sehr überrascht über seine gute Entwicklung. Ich denke, er schafft es diese Saison in der Bundesliga bei der Eintracht.“ Der 22-jährige Kamada war in der vergangenen Saison als Leihgabe beim belgischen Erstligisten VV St. Truiden, wo er sehr gute Leistungen zeigte. Bei der SGE hatte er sich in seinem ersten Jahr nicht durchsetzen können.

SGE4EVER.de-Transfergerüchte-Seite online: Es ist Transferzeit im Profi-Fußball und das noch knapp zwei Monate. Martin Hinteregger, Kevin Trapp, Sebastian Rode – Eintracht Frankfurt möchte noch einige Transfers unter Dach und Fach bringen. Aber gleichzeitig steht auch noch die Trennung von vielen eigenen Spielern an. Die Gerüchteküche wird in den kommenden Wochen also noch ordentlich brodeln. Damit ihr immer den Überblick behaltet, ist wieder unsere bekannte SGE4EVER.de-Transfergerüchte-Seite online. Ihr findet den Abschnitt über den Link oder auf der Startseite unter Saison –> Transfergerüchte. Ihr wollt ein Transfergerücht melden? Auch das könnt ihr hier immer machen.

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5 Kommentare

  1. Was will er da? Wenn West Ham ein Ausnahmejahr hat, schaffen sie es in die Europae League. CL ziemlich ausgeschlossen. Um sich besser für einen der Top 6/7 zu zeigen – OK, aber das kann er auch bei uns. Bleibt nur die Kohle als Argument für uns und Spieler

  2. So isses, West Ham ist jetzt nicht gerade der Club wo man unbedingt hin will. Da müssen schon andere Namen kommen….
    Außerdem glaub ich es erst, wenn Bobic einen Wechsel bestätigt!
    Wenn ich lese welche Spieler in ganz Europa schon sicher gewechselt sind und dann alles nur heiße Luft war….. siehe Rebic zu Atletico, oder oder oder

  3. West Ham ist was internationales Geschäft angeht vergleichbar mit der SGE. Wenn Haller dort z.B. das doppelte Gehalt gegenüber Frankfurt bekommt, ist er verständlicher Weise weg. Für uns wäre der Verlust schwerwiegender als der von Jovic. Immerhin haben wir dann 40 Mio mehr um am Transfermarkt tätig zu werden.

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