Makoto Hasebe will auch nach Karriereende in Deutschland bleiben. (Foto: Rhode)

Hasebe will in Deutschland bleiben: Eintracht-Innverteidiger Makoto Hasebe will auch nach seiner aktiven Karriere in Deutschland bleiben. Das verriet der Japaner der „Frankfurter Rundschau“ in einem Interview: „Auf jeden Fall bleiben wir nach der Karriere in Deutschland. Meine zweieinhalb Jahre alte Tochter geht hier in den internationalen Kindergarten, meine Frau besucht ebenfalls Deutschkurse. Unser Leben ist schon darauf ausgerichtet, hier zu bleiben. Wir bereiten das vor.“ Hasebe ist seit Januar 2008 in Deutschland, wo er zunächst für den VfL Wolfsburg und anschließend für den 1. FC Nürnberg spielte. Von hier kam er dann im Juli 2014 zur Eintracht.

Adlerträger stürmen die Teams der Woche : Wie nach jedem Spieltag, hat der „Kicker“ auch nach dem 8. Spieltag seine „Elf des Tages“ nominiert. Hier wurden nach dem 3:0-Heimsieg gegen Bayer 04 Leverkusen auch drei Spieler der Eintracht berufen. Bei Doppeltorschütze Goncalo Paciencia und Torhüter Frederik Rönnow kommt diese Berufung nicht überraschend, bei Innenverteidiger Almamy Touré dagegen schon. Der Franzose zeigte zwar eine starke Leistung, allerdings musste er schon nach rund 30 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Beim Sportportal „transfermarkt.de“ war die Eintracht-Ausbeute noch größer: Insgesamt fünf Eintracht-Profis schafften es in die tm.de-Elf der Woche. Martin Hinteregger, Filip Kostic, Gonçalo Paciência, Danny Da Costa und Frederick Rönnow bildeten das Eintracht-Ensemble. Auch der tm.de-Trainer der Woche trägt mit Adi Hütter den Adler auf der Brust.

Hinteregger lobt Rönnow: Eintracht-Innenverteidiger Martin Hinteregger hat sich nach dem klaren 3:0-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen lobend über seinen Hintermann Frederik Rönnow geäußert. „In den entscheidenden Szenen hat uns heute ein überragender Torhüter im Spiel gehalten. Er war lange im Krankenhaus, weil gestern sein Baby geboren wurde. Wie er das dann heute gemacht hat, das war überragend“, so der Österreicher. Schmunzelnd hofft er nun auf weiteren Nachwuchs des dänischen Keepers: „Vielleicht sollten sie schauen, dass bald das nächste Kind kommt, wenn er dann immer so hält.“

Lüttich feiert gelungene Generalprobe: Der nächste Gegner der Eintracht in der Europa League, Standard Lüttich, hat eine gelungene Generalprobe für die Partie gegen die Hessen am Donnerstagabend gefeiert. Die Belgier gewannen ihr Heimspiel am Sonntagabend gegen den KRC Genk mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Bastien erst in der 84. Minute. Das Spiel am Donnerstagabend wird um 21 Uhr angepfiffen. Die Spiele zwischen Lüttich und der SGE gelten als wegweisend für die Gruppenphase, beide Teams haben bisher drei Punkte und ein Torverhältnis von -2.

Ex-Adler-Coach zurück an die Seitenlinie: Ex-Eintracht-Coach Thomas Schaaf wird aushilfsweise Co-Trainer von Werder Bremens Regionalliga-Mannschaft. Schaaf, der bisher der Technische Direktor der Hanseaten war, vertritt bis voraussichtlich Januar 2020 den an der Achillessehne verletzten Björn Dreyer und wird neuer Assistent von Cheftrainer Konrad Fünfstück. Der 57-Jährige wird erstmals am Dienstag gegen Hannover 96 II an der Seitenlinie sitzen.

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17 Kommentare

  1. https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-sge-wird-andre-silva-standard-luettich-zr-13138085.html

    –> Dieser Artikel findet sich bei der google Suche tatsächlich unter „Die Wahrheit über Andre Silvas Verletzung“! Ich bin erschüttert.

    Ich bin immer wieder aufs Neue überrascht, wie dreist bei der Frankfurter Rundschau Artikel einen Nachrichtengehalt suggerieren, der tatsächlich in keiner Weise vorhanden ist. Die genaue Lektüre legt wieder mal offen, dass tatsächlich keine, aber auch wirklich gar keine Information vorliegt:

    Der Autor wirft am Anfang des Artikels die Frage auf „Ist er [Silva] in der Europa League gegen Lüttich wieder fit?“ und gaukelt natürlich vor, dass diese Frage im Weiteren beantwortet wird oder zumindest Informationen gegeben werden, die das Stellen der Frage rechtfertigen. Stattdessen: Nichts! Gar nichts! Plattitüden, Vermutungen, Selbstverständlichkeiten und Mutmaßungen, die den Anschein erwecken sollen, es gäbe Infos vom Spieler selbst: „Beim Europa League-Spiel der SGE gegen Standard Lüttich am Donnerstag (21:00 Uhr) will der Portugiese aber schon wieder einsatzbereit sein“ – Natürlich will er das, was will er sonst? Auch das, was folgt, ist wie immer eine reine Wiedergabe der ohnehin zur Verfügung stehenden Informationen von Pressekonferenzen usw. Eingepackt in langatmige, nichtssagende Formulierungen.

    Wirklich traurig finde ich aber, dass das Ganze bei der FR Methode hat. Man erinnere sich nur an die Spekulationen in der Transferperiode, als sich die FR die Verpflichtung Cenk Tosuns zusammen fabulierte. Wenn die Fantasien dabei als solche gekennzeichnet würden, wäre das ja in Ordnung. Aber die FR gibt ja regelmäßig vor, sie hätte irgendwelche Insiderinformationen – und kommt doch nie mit exklusiven Informationen um die Ecke. Lächerlich etwa wie sie die ganze Zeit vorgibt, dass die Ablöse für Haller größer sei als von allen anderen behauptet: Denn natürlich geschieht das in dem Wissen, dass das nie jemand offiziell klarstellen wird. Das ist doch die reinste Leserbeleidigung.

    Und wenn ich schon dabei bin: Die Artikel sind doch häufig von einer solchen Langatmigkeit, dass es nicht auszuhalten ist. Dazu: ultra altbackene Formulierungen, Oberflächlichkeiten, Unverständlichkeiten! Wie kann sich ein solcher Journalismus halten?

  2. @2
    Ich habe hier schon öfters geschrieben, was ich von der Presse rund um unsere Eintracht halte.
    Nämlich nichts! Von ein paar Ausnahmen abgesehen.

    Für die FR gilt für mich wieder.
    Ab ins nächste Dixie Klo! Dort ist sie zu was nutze!

  3. Ich sehe das mit der FR ein wenig differenzierter :

    Yep. Manche Artikel lesen sich in der Tat ein wenig komisch. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass man oft das Gefühl hat, dass dort aus winzigen Meldungen ganze Artikel gebastelt werden. Man kann dies oft am direkten Vergleich zwischen den Infos, die auf den PK gegeben werden mit den folgenden Artikeln vergleichen. Oft ist das dann auch relativ phantasiearm. Auch stört mich inhaltlich so mancher Artikel. Das sind noch nicht mal so die klassischen Durstewitz Dinger, oft werden Artikel veröffentlicht, die haben vermutlich die Volontäre oder so verfasst. Naja… Und manchen inhaltlichen Aussagen vom Durstewitz kann man auch echt nicht zustimmen!

    Aber:
    Was sind denn deine Referenzen zum Vergleich? Wer macht es denn besser? Und wieviele fallen dir ein? Die FNP? Der ewige Pepi Schmidt, der seine Artikel als freier Autor überall hinverkauft, so dass viele Regionalblatter alle seinen Kram „exklusiv“ drucken…?
    Die Eintracht ist ein Verein mit regionaler Bedeutung, ohne eine mediale Strahlkraft auf nationaler Ebene. Durch den gegenwärtigen Erfolg ist dies aktuell marginal anders, da werden mal ale 2 Wochen ein Artikel in anderen Blättern veröffentlicht. Eine regelmäßige Berichterstattung findet aber auch nur im Regionalen Resonanz. Und so erlangt die FR eine natürliche Relavanz aufgrund der Verbreitung. Und für eine regionale Begleitung hat die FR bzw deren Artikel um die Eintracht schon einen relativ hohen qualitativen journalistischen Standard.
    Daneben muss man sich auch die wirtschaftliche Situation der FR anschauen. Die FR stand ja kurz vor dem Kollaps, bzw dieser ist ja bereits erfolgt. Grosse Teile des Contents werden ja von anderen Medien übernommen. Eine eigenständige Redaktion ist in überregionalen Ressorts gar nicht mehr vorhanden, das Gerüst sind alles Fremdartikel. Lediglich in der Regional Redaktion werden eigene Artikel noch selber geschrieben und diese in die Publikation eingefügt. Und da spielt die Eintracht dann natürlich ne grosse Rolle: hier kann Nein : hier muss die Sportredaktion punkten! Und so erscheinen täglich halt mindestens drei Artikel mit Eintrachtbezug. Selbstredend leidet darunter natürlich auch ein wenig die Qualität. Das was du mit vermutlich „aufgeblasen“ meinst. Sowas verstärkt sich natürlich ein einer „sauren Gutkenzeit“ wie der ereignisarmen Sommerpause.

    Gleichzeitig ist aber die Redaktion bestimmt sehr bemüht, an eigene Informationen zu kommen. Daher kann das schon sein, dass Durstewitz und Co eigene Informationen zu der genauen Ablöse haben. Who knows? Dass man nirgends anders was liest liegt aber vielleicht auch nur daran, dass ein Pepi Schmidt nur das schreibt was auf ner PK kommuniziert wird!

    Letztlich will ich die FR sogar in einem Punkt explizit loben : ihrem online Auftritt. Andere Printmedien verlangen für ihren online content ein Abo oder eine direkte Zahlung, während die FR da noch komplett frei ist. Durch die Neugestaltung dieses Jahr, finde ich sogar das Archiv sehr übersichtlich. Neulich erst in ner langen Bahnfahrt ganz viele Artikel aus der Rückrunde der Schande gelesen. Half mir enorm zur Einordnung der gegenwärtigen Situation….

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Yep. Manchmal ist die FR zum Haare raufen. Mir fällt aber keine bessere Alternative ein. Und es wird auch so schnell keine geben!

  4. Im Vergleich zur FR, deren Artikel ich nur noch sporadisch lese, wenn es sich bspw. um Spieler-Interviews o.ä. handelt (hier bin ich bei @2), genügt mir die Seite des HR (in 1. Linie Fakten, nichts aufgeblähtes), sowie die Artikel der Autoren dieses tollen Forums 🙂 Ihr seid spitze, bitte weiter so!

  5. Mir persönlich geht die FR mit ihrer Berichterstattung eher auf die Nerven, vor allem was sich Herr Kilchenstein ( mit Abstrichen auch Herr Durstewitz) immer wieder einfallen lässt. Bei dem ist das Glas noch net mal halb voll, benutzt echt total altbackene, überholte Formulierungen und so viel Euros wie der ins Phrasenschwein zahlen müsste, verdient der gar net!

    Extrem informativ, sehr aktuell und ohne diese belehrende Art der FR empfinde ich die aktuellen Meldungen der hessenschau bzgl. der Eintracht.

  6. der Hinweis hessenschau.de ist gut, sehr sachlich, manchmal täten etwas mehr Emotionen gut – DOCH ! – dafür gibt es beim HR ja „Fussball 2000“. Einfach super, die ganze Sache Sache mit der Eintracht, mal wirklich etwas aus der Sicht der Fans, mit viel Quatsch und der nötigen Bier-Ernsthaftigkeit. Nein das ersetzt auf keinen Fall die seriöse Berichterstattung, doch wenn ich mich mit Fans unterhalte, da fallen auch unplatzierte Ausdrücke, Flüche und überschwängliche Lobhudeleien. Manchmal mehr zum Lachen und Schmunzeln, aber mal eine Form auf die Eintracht zu blicken, die mir sehr zusagt.
    In diesem Zusammenhang wurde schon auf die regionale Bedeutung der Berichterstattung in den o.g. Medien gesprochen und da wünsche ich mir einfach etwas mehr Herzblut. Seriös kann und sollte es ja trotzdem sein, doch bei einer Zeitung aus dem Frankfurter Raum sollte man doch wohl erkennen, für wen das Fussballherz schlägt.
    wie wäre es denn z.B. mal mit einer Kampagne : ICH BIN EINTRACHT ! WIR SIND 100.000 EINTRACHTLER !
    Sei’s drumm, dieses Forum hier gibt es ja auch noch.
    Forza SGE !

  7. Nicht´s gegen NRW wenn ich bitten darf,
    auch nördlich von Dillenburg gibt´s treue SGE´ler 😉

  8. Kann man nicht mal bei den Artikeln bleiben.Was hat die Fr jetzt damit zu tun.
    Zu Hasebe.Ein feiner Sportsmann den man unbedingt bei der Eintracht einbinden muss.
    zu Rönnow Ich freue mich riesig über seine Leistung. Hab es immer kund getan. Wenn man ihn holt und da waren sie ja auch von ihm überzeugt muss man ihn mal spielen lassen.Und mal min 5 Spiele am Stück.
    Auch Trapp brauchte damals einige Zeit.

  9. @5: Danke für Deine fundierte Erwiderung. Mit deinem Verweis auf die schwierigen Rahmenbedingungen der Berichterstattung der FR in Bezug auf die Eintracht hast Du ja recht. Allein, für mich als Leser ist natürlich das Endprodukt entscheidend. In gewissem Maße ist es da unerheblich, dass auch sonstige Angebote nicht überzeugend sind. Aber: Natürlich sind die Umstände alles andere als einfach und dann und wann sollte ich vielleicht bei der Lektüre etwas mehr Milde walten lassen.

    Was deine Beurteilung des Online-Angebots angeht, gehe ich aber nur zum Teil mit. Denn erkauft wird das freie Angebot, indem die FR auch bei der elenden Clickbait-Epedemie mitmischt. Sicher, man kann entgegenhalten, dass extrem hochwertiger Journalismus nur hinter Bezahlschranken darstellbar ist. Aber ich stelle mich wiederum auf den Standpunkt, dass es sich die FR in vielen Belangen schlicht zu einfach macht und ihre Leser nicht in jedem Fall ernst nimmt. Und das ist gerade vor dem Hintergrund des einst stolzen Hauses schade.

    Schön ist ja tatsächlich, dass es jedenfalls eine gewisse Bandbreite gibt, siehe @6, 7, 8, 9. Insbesondere natürlich natürlich 7! Im Prinzip wird hier ja der Beweis erbracht, dass es (in sicher nicht einfacheren Umständen) auch anders geht!

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