Lukas Hradecky wird die Eintracht sehr wahrscheinlich zu Saisonende verlassen.

Potenzielle Hradecky-Nachfolger im Kopf: Seit einigen Wochen kursieren Namen wie Sven Ullreich (FC Bayern München), Marwin Hitz (FC Augsburg) oder Alexander Schwolow (SC Freiburg) als potenzielle Nachfolger von Torwart Lukas Hradecky in der Gerüchteküche. Letzterer macht nach wie vor keine Anstalten, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern. Bei Sportdirektor Bruno Hübner schwindet derweil die Hoffnung, den finnischen Nationalkeeper halten zu können. „Wir wollen die Rückrunde gemeinsam spielen und sind auch weiter bereit, mit ihm zu verlängern. Wir versuchen alles, was möglich ist. Aber es wird schwer, ich will nicht sagen aussichtslos“, sagte er am Rande des Trainingslagers in Alicante. Der Verein wäre aber vorbereitet, sollte der Fall eintreten: „Wir haben drei Namen im Kopf“, betonte Hübner. Als das Gespräch auf den ehemaligen Torwart der Eintracht, Kevin Trapp, hinauslief, wiegelte der Sportdirektor ab. Zwar sei es eine Lösung, die ihm gut gefallen würde, eine Rückholaktion des gegenwärtigen Ersatztorwarts von Paris St. Germain ordnete Hübner aber als „schwer realisierbar“ ein.

Dänische Zeitung bringt Rönnow ins Gespräch: Welche Namen als Hradecky-Nachfolger auf der Liste stehen, wollte Bruno Hübner indes natürlich nicht verraten. Einer könnte jedoch Frederik Rönnow heißen, seines Zeichens 25-jähriger Stammtorwart beim dänischen Spitzenklub Bröndby IF. Diesen Namen bringt jedenfalls die Tageszeitung „BT“ ins Spiel und will von einem Interesse der Eintracht am sechsmaligen Nationalspieler wissen. Auf direkte Nachfrage des dänischen Blattes wich Bröndby-Sportdirektor Troels Bech viel- und nichtssagend zugleich aus: „Solche Dinge kommentiere ich aus Respekt gegenüber dem Spieler und einem eventuellen anderen Klub nicht.“ Rönnow hat in dieser Saison 19 Spiele in der dänischen „Superligaen“ bestritten und konnte seinen Kasten dabei achtmal sauberhalten.

Nötiges Geld für neue Spieler vorhanden: Der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Steubing ist zufrieden mit dem derzeitigen Status quo der Eintracht. „Sportlich ist alles okay“, wird der Wertpapierhändler in der „FNP“ zitiert. Auch wirtschaftlich laufe es gut. Einerseits könne die Eintracht natürlich Spieler abgeben, „aber wir können auch Spieler kaufen“, hob Steubing hervor. Zudem ist er guter Dinge das Trainer Niko Kovac seinen Vertrag bei den Hessen möglicherweise über 2019 hinaus verlängern könnte. Eigentlich wolle sich Steubing sich zu solchen Sachen nicht mehr äußern, erklärte er und spielte damit auf die Vertragsverlängerung von Lukas Hradecky an, bei der der Aufsichtsrat-Boss schon einmal daneben gelegen hatte. Lange hielt er sich jedoch nicht daran, denn er sollte noch Folgendes sagen: „Die Gespräche mit dem Trainer werden kommen, manchmal geht es ja schneller, als man denkt.“

Bobic von Kovac-Verbleib überzeugt: Fredi Bobic war heute Vormittag zu Gast im „Sport1-Doppelpass“. Dort nahm er unter anderem Stellung zu einem möglichen Wechsel von Cheftrainer Niko Kovac zum Branchenprimus FC Bayern München. Dort könnte Kovac den Posten vom derzeitigen Coach Jupp Heynckes beerben, der nach der aktuellen Saison den Trainerstuhl beim deutschen Rekordmeister wieder freigeben möchte. Bobic lassen diese Gerüchte jedoch kalt: „Erst war es Nagelsmann, jetzt ist es Kovac. Als Nächster ist dann der Tedesco dran.“ Mit den Spekulationen wollte Bobic sich nicht lange aufhalten, er ließ lieber Fakten sprechen. So habe Kovac „erstmal Vertrag bis 2019. Er hat Bock, er hat Spaß, mit der Mannschaft zusammenzuarbeiten und etwas zu bewegen.“ Auch Sportdirektor Bruno Hübner ist laut „Sport1“ dieser Meinung: „Niko Kovac hat sicherlich das Zeug, in der Zukunft Bayern-Trainer zu werden. An dem Gerücht, dass er im Sommer Bayern-Trainer werden soll, ist aber nichts dran.“

Mascarell ist froh, zurück zu sein: Verletzungen sind für Profisportler immer schlimm. Für Eintracht-Mittelfeldmann Omar Mascarell war die lange Zwangspause in den letzten Monaten besonders schlimm. „Die Verletzung war der schwerste Moment meines Lebens. Das war meine erste schlimmere Verletzung in meiner Karriere“, berichtete der Spanier am Samstag am Rande des Trainingslagers in Alicante. Beim Testspiel gegen Zweitligist Aue feierte der 24-jährige sein Comeback. Darüber war er sehr glücklich: „Es ist immer schwierig, wenn man außen vor ist und nicht dem nachgehen kann, was einem so viel Spaß macht. Zum Glück kann ich jetzt wieder mitmischen.“

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14 Kommentare

  1. Bun froh wenn Lukas und das ewige hin und her endlich Geschichte ist.
    Hitz fänd ich Top 😉 würd ich sofort unterschreiben.

  2. Wir sollten Kevin Trapp zurück holen – der will wechseln und wir haben das Geld oder Leihe mit Kaufoption !!
    der will zur WM und muss spielen. oder Horn von Köln !
    LG

  3. Habe mir gerade Rönnow mal bei youtube angeschaut. Scheint auf der Linie ein Flieger zu sein, was ich jetzt nicht allzu negativ meine. Vorallem in eins zu eins Situationen scheint er sehr entschlossen und mutig zu sein. Leider habe ich nichts „fußballerisches“ gefunden. Bei Fehlern z. B. Bälle die er prallen lässt, ist er schnell wieder auf den Beinen um auszubügeln. Könnte mit entsprechender Weiterentwicklung was werden.

  4. Trapp müsste gleich spielen, damit er sich für die WM anbieten kann.
    Setzen wir Lukas auf die Bank? Große Ablösen lassen sich mit ihm nicht erzielen, in einem halben Jahr kostet er nichts. Wie lange soll Trapp bleiben? 6 Monate? 1 Jahr oder 1,5 Jahre? Das ist doch auch keine Dauerlösung.

    Gruß SCOPE

  5. Im DFB-Pokal steht gegen Mainz Karius im Tor! Jemand hatte den ja hier ins Spiel geworfen. Meine aber, dass er sich immer negativ gegen Frankfurt, oder seine Spieler geäußert hat. Von daher Null-Chance.

  6. Karius ist doch nach England gewechselt…
    Was macht der wieder in Mainz?

    Gruß SCOPE

  7. Hab nix gelesen, dass der wieder zurück will.
    Hitz und Schwolow wären keine schlechte Lösungen. Klinsmann bestimmt ein großes Talent, aber ob der schon die Konstanz hat !? Zuviel Risiko.

  8. Bei den 5 Namen die aktuell im Gespräch sind (mit Hradecky 6), könnte ich mit allen sehr gut leben. Ich denke wir haben den besten Torwarttrainer der Liga und jeder wurde bei uns noch besser. Schön wäre allerdings, wenn hier möglichst bald Klarheit bestehen würde.

  9. @12
    Was unser Torwarttrainer kann hat er gezeigt. Mache mir auf der Position daher wenig Sorgen.

    Für mich wäre Rönnow die beste Wahl.

  10. ich dachte man schreibt den Namen so: Renault?! 😀

    Mir wäre am liebsten eigentlich ein Verbleib von Hradecky… gewesen. Aber, was verständlich ist, will er mehr verdienen, als die Eintracht ihm bieten kann/will. Deswegen dann, wenn Ersatz gefunden und passende Angebote vorliegen, ziehen lassen.
    Als Ersatz am liebsten den Trapp. Hat sich ja glücklicherweise nicht mit einem Bayern-Virus infiziert.

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