Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Adi Hütter ist der richtige Mann an der Eintracht-Seitenlinie - da sind sich zwei Klub-Ikonen sicher. Foto: IMAGO / Beautiful Sports

SGE kompakt: „Adi ist der Richtige“ – Eintracht-Ikonen bei Trainer einig

und

Möller und Stein bei Hütter einig: Bei der SGE ist man sich weitestgehend wieder einig. Nachdem die schwierige letzte Saison anstrengend für Verein und Umfeld war, ist seit dem Start vom neuen (alten) Cheftrainer Adi Hütter wieder mehr Ruhe und Zufriedenheit rund um den Klub eingekehrt. Zwar lief der Auftakt in die neue Bundesliga-Saison mit 5 Punkten aus vier Spielen nicht optimal, mit bereits zehn Gegentoren gibt es vor allem in der Defensive noch viel zu tun. Dennoch scheinen sich die Hessen auf dem richtigen Weg zu befinden. Ein gewichtiger Grund dafür dürfte Trainer Hütter selbst sein. Ex-Eintracht-Torhüter Uli Stein (71) fand in der „Sport Bild“ nur lobende Worte für den Österreicher: „Ich finde ihn wirklich als Trainer hervorragend. Mit ihm ist die Eintracht wieder auf dem richtigen Weg.“ Dem stimmte auch Andreas „Andy“ Möller (59), Ex-Profi und -Leiter der Nachwuchsabteilung, zu: „Adi ist der Richtige. Er hat viel Erfahrung, er kennt die Eintracht, und das tut dem Verein gut. Er gehört zu der Kategorie Trainer, auf die man sich verlassen kann. Er verlangt sehr viel, von den Spielern, aber auch von sich selbst. Da hat er die Messlatte sehr hochgelegt. Adi verkörpert für mich Siegermentalität.“ Die gilt es dann nach der Länderspielpause spätestens ab dem 10. Oktober in Leipzig zu zeigen.

Kosugi zieht ins Finale ein: Keita Kosugi ist mit der U23 Japans ins Finale der Asienspiele eingezogen. Im Halbfinale bezwang das Team die Auswahl Usbekistans. Dabei nahm der 20-jährige Eintracht-Spieler eine wichtige Rolle ein: Seit der achten Minute lief man einem 0:1-Rückstand hinterher. In der 88. Minute folgte dann der erlösende Ausgleich durch Sena Ishibashi, den Kosugi direkt vorbereitete. Als es nach 120 Minuten ins Elfmeterschießen ging, war es Kosugi, der den zehnten und letzten Ball der Japaner vom Punkt versenkte. Der Usbeke Kuvonchbek Khushvaktov vergab im Anschluss, wodurch der Finaleinzug Japans perfekt war. Ebenfalls erfolgreich lief das Länderspiel der U19 Schwedens gegen Tschechien für Love Arrhov. Nicht nur gewann sein Team mit 2:1, sondern der 18-jährige Frankfurter erzielte selbst das zwischenzeitliche 2:0. Tschechien schaffte den Anschluss erst fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit. Weniger gut lief es für Sommerneuzugang Malik Pimpong. Der junge Angreifer stand zwar in der Startelf von Dänemarks U19 gegen Österreich, allerdings lag man seit der 27. Minute mit 0:1 zurück. Pimpong wurde zur Halbzeitpause ausgewechselt, das Spiel ging mit 0:1 verloren.

Vorbereitungen auf Bundesliga laufen: Seit dem gestrigen Dienstag laufen im Deutsche Bank Park bereits wieder die Vorbereitungen auf die Bundesliga. Natürlich weiterhin aufgrund von der Länderspielpause deutlich ausgedünnt – nur die Nicht-Nationalspieler sind da. Mit einer Ausnahme: Younes Ebnoutalib ist vom DFB-Camp in Herzogenaurach zurück und steht auch wieder in Frankfurt auf dem Trainingsplatz, wie im Video zu sehen.

Besondere Maßnahmen für Nationalspieler: Ganze 14 Nationalspieler stellt die Eintracht in der laufenden Länderspielpause ab. Das ist ein Erfolg für den Verein, bringt allerdings neue Herausforderungen mit sich. Wie sich bei Nnamdi Collins zeigte, kann ein Nationalmannschafts-Debüt für zusätzlichen Druck sorgen und die Leistungen im Adlerdress vermeintlich beeinflussen. Klar, gibt es keinen eindeutigen Beweis, dennoch war auffällig, dass der variabel einsetzbare Verteidiger nach seinem Debüt für die deutsche Nationalelf im September letzten Jahres im Verein zu kämpfen hatte. Gegen die Slowakei erwischte der 22-Jährige einen schlechten Tag. Das soll sich bei den anderen Nationalspielern nicht wiederholen. Wie die „Bild“-Zeitung erfahren haben will, wollen die Hessen ihre Nationalspieler in Zukunft noch enger begleiten und mit ihnen regelmäßig in den Austausch gehen. Zudem gebe es eine Empfehlung, bewusst mit sozialen Medien umzugehen, um nicht dauerhaft dem Druck von außen ausgesetzt zu sein. Die Erkenntnis sei, dass Nationalspieler extern wie auch intern kritischer beäugt würden. Durch die Maßnahmen solle nun sichergestellt werden, dass die Spieler im Klub weiter sorgenfrei aufspielen können.

Brown lobt Ebnoutalib: Beim 1:1 gegen die Niederlande feierte Eintracht-Stürmer Younes Ebnoutalib sein Debüt für die deutsche Fußballnationalmannschaft. Bundestrainer Jürgen Klopp wechselte den 23-Jährigen in der 30. Minute für Kai Havertz ein, welcher sich im Spiel eine Muskelzerrung zugezogen hatte. Im Anschluss an die Partie lobte Nathaniel Brown die Leistung des Frankfurters bei einem gemeinsamen Mannschaftsessen: „Für dein erstes Länderspiel erst mal Glückwunsch. Wenn man deinen Weg verfolgt hat – vor zwei Jahren noch Regionalliga – kannst du extrem stolz auf dich sein, wie du es gemacht hast. Und wie du reingekommen bist gegen van Dijk. Ich glaube, das ist nicht einfach. Hast du überragend gemacht, und ich bin sehr stolz auf dich“, sagte der Neuzugang des FC Bayern München vor den Kameras des DFB in Richtung seines ehemaligen Mitspielers. Nur drei Tage später setzte Klopp erneut auf den Debütanten: Beim 0:1 gegen Griechenland stand der gebürtige Frankfurter über die gesamte Spielzeit auf dem Platz. In der „Sport Bild“ reflektierte Ebnoutalib noch mal seine Zeit beim DFB: „Es hat mich unglaublich stolz gemacht, unter Jürgen und den Jungs von teilweise Weltklasse-Klubs zu trainieren und zu spielen. Am stolzesten bin ich darüber, dass mir Jürgen die Chance gegeben hat, Teil dieses Teams zu sein und mich zu zeigen. Ich werde alles geben, um das Vertrauen auch in Zukunft zu rechtfertigen.“ Das geht bekanntlich am besten über gute Leistungen im Verein. Daran werden die Verantwortlichen in Frankfurt nichts auszusetzen haben.

Brown begründet seinen Bayern-Wechsel: Nathaniel Brown wechselte im Sommer 2024 gemeinsam mit Kumpel Can Uzun aus Nürnberg nach Frankfurt. Sein Aufstieg verlief rasant, brachte ihn unter anderem in die deutsche Nationalmannschaft. Im vergangenen Sommertransferfenster folgte dann der nächste Schritt: Der Wechsel zum FC Bayern München. Für die Eintracht brachte der Transfer rund 50 Millionen Euro Ablöse ein. Brown schien nicht zweimal überlegen zu müssen, als das Interesse des Rekordmeisters konkret wurde. „Als mir mein Berater vom Interesse erzählt hat, habe ich direkt gesagt: Ich will mir nichts anderes anhören. Ich komme aus Bayern, kann in Deutschland bleiben und wechsle zum besten Team des Landes, zu einem der größten Clubs der Welt. Dazu kamen die Gespräche mit Verein und Trainer. Und meine Familie und meine Freunde sind auch alle große Bayern-Fans. Da gab es also keine zwei Meinungen. Für mich war sofort klar, dass ich zu Bayern will“, erzählte der 23-Jährige im FCB-Klubmagazin „51“.

VIP-Dauersupporter bei SGE4EVER.de werden – nahezu werbefrei lesen und an der Trikot-Verlosung teilnehmen

Ein Kommentar

Fallback Avatar 1. kryszalowicz9 30. September 26, 18:56 Uhr

Sieh mal einer an, Brown hatte beim Wechsel auch etwas zu sagen. Laut einiger unserer Forumsexperten ist doch Markus Krösche Schuld, dass Brown nicht für 267 Millionen zu Real gegangen ist! *Ironie*

3

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.